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Politik

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Globalisierung, "Krieg" gegen den "Terror", Neoliberale, Asoziale und sonstiger Mist, der bald dafür sorgt, daß man nirgendwo auf der Welt mehr sicher vor den eigenen Artgenossen ist, all das beherrscht die Weltpolitik in einem Maß, mit dem auch drei oder vier UNOs nicht zurechtkämen. Der Lichtwolf beobachtet, wer mit wem und warum wohl, wer gegen wen und wofür? Viele Fragen - das lockt den Global-Philosophen in uns allen doch aus seinem lokalen Versteck heraus!
Und auch in Deutschland passiert ja so einiges. Mit der Politik in diesem unseren Lande verhält es sich wie mit dem Wetter: Ist es zu heiß, wird darüber gejammert, ist es zu kalt, passt das den meisten auch wieder nicht, und meistens dreht sich alles um die Bewegung von erwärmten Luftmassen.
Da der Lichtwolf die Dynamik der Polis so gut durchschaut hat, kann hier, ganz im Sinne der antiken Urväter, die Philosophie die Politik bereichern, auf daß sich einige Hebeldrücker hier Tipps fürs alltägliche Schalten und Walten holen, oder nur ein paar Kopfnüsse.


Es gibt in dieser Rubrik 154 Artikel auf 16 Seiten:

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Lichtwolf Nr. 40 (4/2012)Lichtwolf Nr. 40 (4/2012), S. 32 (Politik):
Subtraktion statt Subversion

Stell dir vor, es ist Kapitalismus, und keiner geht hin. Dann kommt der Kapitalismus zu dir! Und wenn er kommt? Dann laufen wir! Eine soziopolitisch angewandte Grundrechenart nach Alain Badiou und Slavoj Žižek.
von Timotheus Schneidegger


Lichtwolf Nr. 40 (4/2012)Lichtwolf Nr. 40 (4/2012), S. 13 (Politik):
Wer zahlt, Du zahlst, Erzählung

Die nervtötende Euro-Krise, hohe Staatsverschuldung, Angst vor Rezession, der demographische Wandel, drohende Altersarmut, fehlende Kita-Plätze, das total bescheuerte Betreuungsgeld, die unsägliche Praxisgebühr, die sauteure Energiewende etc. etc.
von Tina Wirtz


Lichtwolf Nr. 39 (3/2012)Lichtwolf Nr. 39 (3/2012), S. 44 (Politik):
Übermenschen und Untertanen

Star Wars und Martin Walser nähren den Verdacht, es sei leichter, gigantisch als zu sein als gut. Wie ohnmächtig die Mächtigen sind, zeigt sich in Anti-Terror-Krieg und EU-Politik. Eine Klarstellung, wohin der Wille zur Macht wirklich verweist.
von Jürgen Nielsen-Sikora


Lichtwolf Nr. 38 (2/2012)Lichtwolf Nr. 38 (2/2012), S. 82 (Politik):
Griechenland, Europa, Untergang

Eine Verortung des interkulturellen Wahnsinns kultureller Unterschiede in der Berichterstattung von Wolfgang F. Berger (sitting @ starbucks, drinking coffee)
von Wolfgang F. Berger



Politik am 06.01.2012, 14:08 Uhr

Was sind das nur für Leute

Den Zuschauern des Kasperletheaters bleibt bloß die schale Hoffnung, die Politkaste möge sich den Fall Wulff eine Lehre sein lassen und sich künftig nicht mehr in die Hände der BILD zu begeben. Aber da war doch noch was anderes in der hiesigen Politik als der Osnabrücker Kreissparkassenleiter, den ein grausames Schicksal (nebst Kanzlerin, Ehrgeiz sowie BILD) ins höchste Staatsamt befördert hat: Genau, die FDP, die durch ihr Dreikönigstreffen sowie dadurch, die Regierungsbeteiligung auch im Saarland durch interne Querelen verloren zu haben, heute für Abwechslung in den Nachrichten sorgt.

Politologen sind seit Mitte Dezember samt und sonders damit beschäftigt, Kommentare zum Bundespräsidenten abzugeben. Darum nimmt es kaum wunder, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, den Abstieg der FDP mit dem Aufstieg der Piraten-Partei in einen nicht nur zeitlichen Zusammenhang zu stellen.* Beide sind klassische Freiberufler-Parteien, nur würden neben den Social-Media-Beratern und Urheberrechtsbloggern neuerdings auch Steuerberater und Rechtsanwälte eher Piraten als FDP wählen. Bei zwei Prozent sind die (alten) Liberalen inzwischen angekommen und im Prinzip so fertig, dass es sich nicht mehr gehört, sie zu verspotten. Die Zahlen jedoch zeigen, dass 2 % bei der Sonntagsfrage eine ganze Menge Menschen sind:

Wahlberechtigte BTW09 (absolut): 62.168.489

Wahlbeteiligung BTW09 (prozentual): 70,78 %

Wahlbeteiligung BTW09 (absolut): 44.005.575

Zweitstimmen für die FDP 2009 (prozentual): 14,6 %

Zweitstimmen für die FDP 2009 (absolut): 6.316.080 (Zahlen bis hier: Bundeswahlleiter)

Mitgliederzahl der FDP 2009 (absolut): ca. 70.000 (ZEIT)

Sonntagsfrage FDP 2011 (prozentual): 2 % (ZEIT)

Sonntagsfrage FDP 2011 (absolut): 865.216 (nach obigen Zahlen gerechnet)

Mitgliederzahl der FDP 2011 (absolut): 63.416 (n-tv)

Das heißt, dass jedes FDP-Mitglied es irgendwie schafft, zusätzlich zu seiner Stimme noch 13 andere Wahlberechtigte von seiner Partei zu überzeugen. Er ist also noch lange nicht tot, der Gelbliberalismus, es riecht nur streng.

Lichtwolf Nr. 30*) Treue Lichtwolf-Leser wissen natürlich, dass Ihr Fachblatt für Dinge in Zusammenhängen aus Gründen schon im Sommer 2010 die Piraten-Partei als radikalliberale Konkurrenz der FDP ausmachte, der es damals allerdings - wie aus dem Text hervorgeht - etwas besser ging: "Noch passen der Liberalismus von FDP und Digitalkultur noch nicht zusammen. Doch irgendwann werden auch Piraten zu groß, um Politik zu spielen, und wechseln für ein paar Prozent mehr zur FDP. Und wenn die Ideologie der Digitalkultur erstmal erwachsen ist, wird sie einen schönen neuen Marktradikalismus für eine Informationsgesellschaft nach gut deutsch kryptofeudalem Vorbild abgeben. Die FDP hat bereits einen eigenen Landesverband Internet." (Schneidegger, Timotheus: "Grow the fuck up", in: Lichtwolf Nr. 30 ("Erwachsene"), S. 10-14, hier: S. 14)



Lichtwolf Nr. 36 (4/2011)Lichtwolf Nr. 36 (4/2011), S. 42 (Politik):
Jury Duty in Toronto

Mit der Pflicht, als Geschworener zu dienen, ist das so eine Sache in Nordamerika. Kaum berichtete unser Autor in der Frühjahrsausgabe über kanadische Staatsanwälte, die Geschworene ausspionieren lassen, wurde er selbst berufen. Ein Bericht vom Gericht.
von Vasile V. Poenaru


Lichtwolf Nr. 35 (3/2011)Lichtwolf Nr. 35 (3/2011), S. 22 (Politik):
Volk / Nation / Staat / Identität

Baskenland, Schottland, Legoland usw. - Sezession ist ein politischer Dauerbrenner. Am Beispiel Kanada wollen wir betrachten, wie ein Volk aus Sprache gemacht wird und den Separatisten in Québec die Worte ausgehen.
von Vasile V. Poenaru


Lichtwolf Nr. 35 (3/2011)Lichtwolf Nr. 35 (3/2011), S. 21 (Politik):
Lange Rede ohne Sinn

Die PR-Sprache der Politiker besteht aus hohlen Phrasen, das hat Loriot - er sei gebendeit - vorbildlich mit seiner Bundestagsrede decouvriert. Hier nun ein Update mit den jüngsten Floskeleien.
von Tina Wirtz




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