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lichtwolf.de / Themen / Links der Woche

Links der Woche

Die 10 häufigsten Stichwörter in dieser Rubrik:
1. Georg Seeßlen (68)
2. Martin Heidegger (56)
3. Slavoj Žižek (50)
4. Kapitalismus (40)
5. Peter Sloterdijk (38)
6. Hans Ulrich Gumbrecht (31)
7. Demokratie (25)
8. Donald Trump (24)
9. Künstliche Intelligenz (20)
10. Friedrich Nietzsche (19)

Links der Woche, rechts der Welt: Jeden Samstag Nachmittag empfiehlt der Lichtwolf die interessantesten Texte der Woche der Leserschaft zur Wochenendlektüre.


Es gibt in dieser Rubrik 354 Artikel auf 36 Seiten:

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Links der Woche am 31.12.2011, 14:20 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/11

Kopfloser Protest

Das US-Magazin TIME hat den Demonstranten als Person des Jahres aufs Titelbild gehoben. Aus diesem Anlass denkt Nils Minkmar in der FAZ über die Proteste des Jahres 2011 - von Arabellion bis Occupy und Russland - nach, die allesamt ohne charismatische Führerfigur auskamen, was ihn wiederum zu einem neuen Umgang mit Rechtsterroristen inspiriert. (27.12.11)

Zum Tod von Michael Dummett

Am 27.12. starb der britische Logikphilosoph Michael Dummett mit 86 Jahren. Letztes Jahr hat er in Podcasts bei "Philosophy Bites" über Frege gesprochen und über seine erste und einzige mit Wittgenstein.

Wacht auf, Versackte dieser Erde!

Heute Nacht werden so viele Alkoholabbauprodukte die Kanalisation fluten wie in keiner anderen Nacht des Jahres. Im Neuen Deutschland lesen wir eine "kleine Betrachtung zur Bedeutung des Alkohols für politische Bewegungen" von Ralf Hoffrogge, der darin die Geschichte des Schnäpskens für das Proletariat skizziert. Prost! (28.12.11) (Dazu passend: die FR über Suffköppe im Tierreich.)

Einen tanzenden Superstar gebären

Nietzsche von den USA inspiriert? Diese These des Buchs "American Nietzsche" von Jennifer Ratner-Rosenhagen stellt Hannes Stein in der WELT vor. Demnach hat Nietzsche für den Transzendentalisten Ralph Waldo Emerson geschwärmt und zugleich in den USA (gerade in linken Kreisen) bereits Verehrung genossen, als er in Deutschland noch weitgehend ignoriert wurde. (28.12.11)

Wie wird 2012 gewesen sein?

Statt eines Jahresrückblicks gibt Dietmar Dath in der FAZ eine extrapolierte und extra polierte Vorschau auf das Jahr 2012, die zwar erfreulicherweise ohne "Maya-Weltuntergang" auskommt, aber doch nur den immer gleichen Scheiß mit neuem Branding erwarten lässt. (29.12.11)


Links der Woche am 24.12.2011, 14:01 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 51/11

Sandel Superstar

Die ZEIT stellt den in Harvard lehrenden Philosophen Michael Sandel vor. Seine Vorlesungen zum Thema Gerechtigkeit sind eher öffentliche Seminare und so beliebt, dass der Zutritt ausgelost werden muss. In Fernost werden die Mitschnitte seiner Sokratiaden millionenfach herunterladen. (19.12.11)

Was vom Hype bleibt

In Wien lehrt der Archtitekt Georg Franck, der in der NZZ erklärt, wie ein Klassiker zustande kommt: Entgegen aller Verschwörungstheorien über "den Betrieb" ist die Ochsentour - ob in bildender Kunst, Architektur oder Literatur - immer die gleiche und durchaus kritisch-rationalistische: Neu sein, bei Experten bekannt werden, Mainstream werden, nachgeahmt werden, nach der Inflationsbereinigung übrig bleiben. (19.12.11)

Festlektüre

Sollten Sie unterm Baum den Geschenkklassiker Büchergutschein finden, so seien Sie vertrauensvoll verwiesen auf zwei Rezensionen von Stefan Geyer bei Glanz & Elend, die ganz hervorragende Lektüre versprechen: Besprochen werden der letzte Roman von Tristan Egolf unter dem Motto "All hail Discordia" (indeed!) sowie "Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten" von quasi outsider artist John Kennedy Toole.

Akademisches Gezwitscher

via @jluebeck und falls Sie Folge-Bedarf haben: Die Wissenswerkstatt hat im Rahmen einer Studie zwei Listen zusammengestellt, einmal eine der Wissenschaftler und einmal eine der Universitäten bei Twitter.

Nun doch Historikerstreit?

Und das zum Fest der Liebe: Tom Strohschneider referiert im Freitag, wie sich zwei Historiker streiten. Denn in der FAZ hat Götz Aly bereits auf die Generalkritik reagiert, die Hans-Ulrich Wehler letzte Woche an seinem Buch über die Geburt des Antisemitismus aus dem Sozialneid geübt hat.

Er nu wieder!

Slavoj Zizek hat es geschafft, trotz oder wegen diverser Zwangsneurosen Schlotterdeik den Rang als feuilletontauglicher Philosoph abzulaufen. In der FR führt Arno Widmann ein ausführliches Festtagsgespräch mit ihm, das sich - wie üblich! - liest, als wären schon einige Tässchen Glühwein im Gedankenspiel gewesen. (23.12.11)

Die Aporie ist die Lösung

Der Besinnungsaufsatz zum "Fest der Liebe" steht in der taz. Helmut Höge denkt dort mit Foucaults sozialer Lebenskunst und acht Anführungszeichen pro Satz über Liebe und Freundschaft nach und warum es immer nur bei Sex bleibt, Moral aber auch keine Lösung ist. (23.12.11)

Zu guter Letzt:

Heute vor acht Jahren ist lichtwolf.de ans Netz gegangen und zu diesem Anlass ist wieder eine Reihe von Artikeln aus vergangenen Ausgaben (und der aktuellen) onlinegestellt worden. +++ Stipendium gefällig? Philosophen und Schriftsteller für vier Wochen ins Nietzsche-Haus nach Sils-Maria. +++ Ey: Schöne Feiertage!


Links der Woche am 17.12.2011, 15:37 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 50/11

Exotisch denken

Für die taz bespricht Frank Schäfer das neue Buch "Orangen! Erdnüsse!", in dem Globaldenker Eliot Weinberger einige seiner lyrischen (oder auch erratischen) Essays zusammengefasst hat. Sie behandeln auf ungewöhnliche Weise u.a. Polizisten mit Lippenstift und den gar nicht so offensichtlichen postmodernen Zusammenhang von Foucault und George W. Bush. (12.12.11)

Kampf um Anerkennung

Serdar Somuncu ist aggro, lustig und klug, wie er im ZEIT-Interview mit Marcus Staiger zeigt. Darin geht es vor allem um die öffentlichen Lesungen aus "Mein Kampf", mit denen Somuncu auch durch national befreite Zonen getourt war und sich nur wundern kann, warum man sich jetzt über ein rechtsradikales Terrornetzwerk wundert. (12.12.11)

Holz und Hitchens

Diese Woche starb Philosoph und DKP-Mitglied Hans Heinz Holz mit 84 Jahren. Für den Freitag würdigt ihn Tom Strohschneider ausführlich, in der FAZ schreibt Dietmar Dath einen knappen Nachruf auf den Linksdialektiker, der auf Kapitalismusverächter Eindruck macht, die im Feinkostladen einkaufen.

Am 15. Dezember ist der eigensinnige Polemiker und entschlossene Antitheist Christopher Hitchens an Krebs gestorben. Nachgerufen wird in der FR recht kurz von Harry Nutt, in der SZ auch nicht viel länger von Jannis Brühl, in der taz mit angemessener Zurückhaltung von Doris Akrap und in der ZEIT von Jessica Braun.

Streiten sich zwei Historiker

Einen neuen Historikerstreit, wie ihn sich die FAZ erhofft, wird das nicht abgeben, aber vielleicht eine Debatte eröffnen, die keineswegs zur Unzeit kommt. Denn Götz Aly erklärt in seinem Buch "Warum die Deutschen? Warum die Juden?" den Antisemitismus mit Sozialneid. Hans-Ulrich Wehler wirft ihm nun vor, die Empirie der "sozialen Mobilität" seit 1800 entweder ignoriert oder falsch interpretiert zu haben. (12.12.11)

(In der FR übrigens wird Wehler zur wachsenden Ungleichheit in Deutschland befragt. Und wo wir schon dabei sind: Die taz unterhält sich über Krise & Kampf mit Empire-Autor Michael Hardt)

Die neuen Förderreizwörter

Außer Datenbanken gibt es nicht viel Forschungsarchitektur, die sich Geisteswissenschaftler fördern lassen können, ist in der FAZ zu lesen. Weil das "Europäische Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen" (ESFRI) aber seine Mittel abregnen lassen will, tun Ideen Not, wo und wie die Geisteswissenschaften sich ihre Digitalisierung und Vernetzung fördern lassen können, um zu applied content management und Digital Humanities aufzusteigen. (13.12.11)

Einfach nur töten

Gewohnt klug denkt Georg Seeßlen im Freitag über die Verbindung zwischen Terror und Medien, genauer: zwischen Terror und Pop nach. Anlass ist die erstaunliche Einsicht, dass der "Nationalsozialistische Untergrund" auf jede Kommunikationsroutine des Terrors verzichtet hat und damit ein popkulturelles und gewalthistorisches Unikum darstellt. (15.12.11)

Ihre Stimme wird gebraucht!

Nicht nur FDP-Mitglieder- und Russen konnten zuletzt herumdemokraten, auch das gemeine Volk ist gefragt: Nebenan bei Keule's Welt wird der Vollpfosten 2011 gewählt. Hier vor Ort haben Sie die Möglichkeit, diejenigen Beiträge aus der ersten Dekade "Zeitschrift trotz Philosophie" zu wählen, die unbedingt im Jubiläumsbuch enthalten sein müssen, das zum 10. Geburtstag im Sommer 2012 erscheint.


Links der Woche am 11.12.2011, 08:21 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 49/11

Wegen Internet- und Bregenausfall mit einigen Stündchen Verspätung: die spärlichen dieswöchigen Lektüretipps im Netz. Falls Sie übrigens noch ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk suchen: Ein Lichtwolf-Abo lässt sich auch verschenken.

Weich, aber herzlos

Elias Canetti war ein Arschloch, lernen wir von der ZEIT. In der nämlich bespricht Peter Hamm den Briefwechsel 1942-1992 ("Liebhaber ohne Adresse") zwischen Canetti und seiner Geliebten, der Malerin Marie-Louise von Motesiczky, die sich seine Polygamie, Egomanie und Falschheit jahrelang gefallen ließ. (03.12.11)

Am Anfang war der Ethos

Wirtschaftsethiker Frank Wiebe bloggt über die Begriffe Ethik, Moral und Ethos. Er zeigt auf, dass sie keineswegs synonym sind, wie sie von Philosophen und in Unternehmen verwendet werden und wie sie aufeinander aufbauen bzw. einander ergänzen. (04.12.11)

Politische Mitnahmeeffekte

Als im August in England Jugendrevolten tobten, stritten sich die Fachleute, ob der Protest politisch sei oder bloß offen gewalttätiges Konsumverhalten. Gestützt auf Umfragen unter Beteiligten des damaligen Aufruhrs kommt Gary Younge im Freitag zu dem Schluss, dass die Motive (Armut, Ungleichheit, Polizeibrutalität) durchaus politisch waren. (05.12.11)


Links der Woche am 03.12.2011, 14:05 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 48/11

Gottgefällige Evolution

Religion und Evolution sind Michael Blumes Blog-Themen. In seinem aktuellen Beitrag geht er wieder dem Selektionsvorteil Religiosität nach und der Frage, welche Rolle Gebote dabei spielen: Sie dienen den Gläubigen dazu, einander zu erkennen und unter den Augen "überempirischer Akteure" zusammenzuhalten. (26.11.11)

Honneth-Lesekreis

Das Theorieblog hat einen Online-Lesekreis zu Axel Honneths neuem Buch "Das Recht der Freiheit" gestartet, an dem sich alle Interessierten beteiligen können. Binnen zwölf Wochen soll das Buch in zwölf Portionen gelesen und diskutiert worden sein. Zwei Sitzungen unter der Überschrift "Historische Vergegenwärtigung: Das Recht der Freiheit" sind bereits online.

Handydisplays statt Feuerzeuge im Konzert

Sloterdijk sagt, den Moment für einen Teil des Alltags zu halten sei kein guter Umgang mit dem "Angebot des Moments". Diesen Gedanken greift Stefan Schulz in der FAZ auf: Er sieht im Telephon das erste Gerät, das die Momentvergessenheit förderte, die gemeinsam mit dem Apparat um sich griff, sodass wir heute die schönsten Momente verpassen, weil wir mit ihrer Dokumentation für später und Andere beschäftigt sind. (27.11.11)

Mehr als nur vernünftig

In der SZ erklärt Dirk Lüddecke die Geschichte der Menschenrechte, was er einleitend bereits als praktische Relativierung der Menschenwürde kenntlich macht. Anlass ist das Buch "Die Sakralität der Person. Eine neue Genealogie der Menschenrechte." des Freiburger Soziologen Hans Joas, der mit Troeltsch und Durkheim hinter den Menschenrechten eine nicht nur rein rationale Begründung stehen sieht. (29.11.11)

Aussterbende Orchideen

An der Bonner Uni bedrohen Sparmaßnahmen die Philosophische Fakultät, wie Jürgen Kaube in der FAZ berichtet. 10 Prozent der Stellen sollen gestrichen d.h. nicht mehr neu besetzt werden. Neben den wie üblich besonders bedrohten kleinen Fächern wie Mongolistik und Keltologie verschwindet dann auch die ohnehin kleingesparte Slawistik. (29.11.11)

Kulturkaffer

Beim Titel-Magazin schreibt Thor Kunkel eine vorbildliche Polemik gegen den Literaturbetrieb, besonders gegen seinen PR-Fortsatz, das querverfilzte Feuilleton: "Das funktioniert in etwa wie die Marktwirtschaft, die auch schon lange keine freie mehr ist und in der lauter Versager einander decken." (30.11.11)

Žižek im People-Journalismus

Bei der ZEIT riecht es im Moment ja ohnehin etwas streng nach Männerschweiß und diversen Gels. Da fällt es kaum weiter auf, dass der Ostzonensafarist Moritz von Uslar mit Slavoj Žižek, "dem Superstar der Kapitalismuskritik" (warum nicht "die/der Lady Gaga der Philosophie"?) unterwegs war. Dabei geht es nur am Rande um Žižeks Bücher, hauptsächlich werden sein Äußeres und seine Popularität behandelt. (02.12.11)

Ansonsten noch:

Die ZEIT bespricht das neue Buch "Tunguska" von Michael Hampe, in dem vier Auffassungen vom Wesen der Natur aufeinandertreffen. +++ Im Gespräch mit der taz erklärt Steven Pinker, warum die Welt allen Nachrichteneindrücken zum Trotz heute so gewaltfrei ist wie nie zuvor. +++ Die WELT meldet den Einzug der Philosophie in Münchner Upper-class-Kitas. +++ Radiotipp: Heute Abend ab 23:05 Uhr ist im Deutschlandfunk die lange Nacht über Kierkegaard, Wittgenstein und Kafka zu hören.


Links der Woche am 26.11.2011, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 47/11

Sterben lernen

Darüber kann man im tristen November nach Allerseelen, Totensonntag usw. mal sprechen: Die Redaktion des Freitag hat ein Alphabet des Todes aufgemacht. Von "Abschaffung" (des Todes) bis "Zeremonie" enthalten die Einträge Karrieretipps wie den Grabredner und Wendungen wie: "Sterben passt oft nicht in die Lebensplanung." (20.11.11)

In Sachen Occupy

Im Freitag berichtet Florian Schmid mit einem ausführlichen Debatten-Überblick, dass der Anarchismus im Zuge der Occupy-Bewegung in den USA (als "Post-Anarchismus") eine Renaissance feiert.

Einmal Tragödie, einmal Farce: In New York hat die Polizei die "Occupy Wall Street"-Bewegung vertrieben, doch Jordan Mejias geht in seiner Analyse in der FAZ aufgrund historischer Gesetzmäßigkeiten davon aus, dass der Spuk erst mit einem abermaligen New Deal wirklich zu Ende ist.

Wer es ganz ausführlich mag, sei an den New Yorker verwiesen: Dort portraitiert Mattathias Schwartz Ursprünge und Zukunft der Occupy-Bewegung.

Gewalt und Irrationalismus

Bei Heise findet sich ein zweiteiliges Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Werner Seppmann ("Dialektik der Entzivilisierung") über die Zunahme von Gewalt und Irrationalismus als Krisensymptom. In Teil I geht es um den militanten Rechtsradikalismus, seine Verharmlosung und seine Aufmerksamkeitskonkurrenten Amokläufer und U-Bahn-Schläger - sowie um die strukturelle Gewalt neoliberaler Umgestaltungsprozesse. Die wachsende Zahl derer, die unter dem Diktat von Wachstum und Wettbewerb abgehängt werden, sucht Schutz vor persönlicher und sozialer Desintegration in paranoischen Weltbildern, wie in Teil II behandelt wird. Dazu passend: Das Gespräch mit Anti-Gewalt-Trainer Thomas Mücke über junge Rechtsextremisten im Freitag.

Das große Liedermacher-Sterben

Nachdem letzte Woche der Tod von Franz Josef Degenhardt zu beklagen war, starb diese Woche Ludwig Hirsch durch eigene Hand ("Grausamkeit des Alltäglichen", Nachruf des Standard). Zuvor ist am 22. November ist Georg Kreisler gestorben und ihm ruft jeder Feuilleton nach.

Den Reigen der persönlichen Erinnerungen eröffnen Johannes Honsell und Oliver Das Gupta in der SZ mit der Schilderung ihres letzten Besuchs in Salzburg. In der WELT zeigt sich der Kreisler-Kumpel Ilja Richter überrascht von der Sterblichkeit des 89-jährigen. Auch Jörg Sundermeier bekennt in der taz, sich neben dem singenden Dichter alt vorgekommen zu sein.

Thomas Rothschild ahnt in der ZEIT, dass Kreisler das Schicksal Bernhards und Degenhardts blüht und "ihn die Heuchler, die er zeitlebens bekämpft hat, vereinnahmen" werden. Matthias Nöther klärt in der FR auf, dass Kreisler nicht nur "unbequem" war, sondern dass ihm auch vieles unbequem war - von Österreich bis zum Label "unbequemer Kabarettist". Darauf zielt auch Ingeborg Waldinger in der NZZ ab, die Kreisler als tieftraurigen Anarchisten und Selbstüberwinder mit schwarzem Humor beschreibt. "Aber er hat es gut mit den Menschen gemeint", konzediert Dieter Bartetzko fast schon vernichtend in der FAZ.

Kommt Zeit, kommt Nobelpreis

Nietzsche war mit 25 Jahren Professor an der Uni Basel, was die Nachgeborenen alt aussehen lässt, die in dem Alter nicht einmal ihr Studium abgeschlossen haben. Bierologe Philipp Bayer stellt da eine beruhigende Studie vor: Demnach sind die Wissenschaftler zum Zeitpunkt ihrer Publikation, die ihnen später einen Nobelpreis in Medizin, Physik oder Chemie einbrachte, immer älter. (23.11.11)

Nur zu unserem Besten

Es herrscht Finanzkrise: Ausnahmezustand. Wer hat darüber entschieden? Die Märkte. Nicht nur für Schmitt-Leser erklärt Albrecht von Lucke in den Blättern für deutsche und internationale Politik, wie die Märkte und nicht die Wähler als Souverän die griechische und italienische Regierung ein- oder absetzen. Habermas warnte zuletzt vor einer Verramschung der Demokratie und von Lucke sieht nun eine Diktatur der Kommissare ("marktkonforme Demokratie", Merkel) am Horizont aufziehen.

Kurz und schnell oder nicht sooo wichtig:

Zu seinem 20. Todestag erinnert die FR an Klaus Kinski, die Personifikation der Wildnis. +++ Maximilian Probst fragt sich in der ZEIT, ob der neue Zeitschriftentrend Philosophie dem Fach gut tut. +++ "Wir waren alle so besoffen", kann ja jeder sagen, der beim Seitensprung erwischt wird; tiefsinnigere Rechtfertigungen gibt Franz Josef Wetz mit seinem Buch "Lob der Untreue". +++ Über die Weihnachtsferien nix zu tun? Nehmen Sie sich doch einen dieser Calls for papers zu Herzen und füllen Sie Ihren Kalender mit Philosophie-Veranstaltungen.


Links der Woche am 19.11.2011, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 46/11

Noch sechs Wochen, dann ist das Jahr 2011 erledigt; noch vier Wochen, dann kommt Lichtwolf Nr. 36 (Thema: Nacht) - nur, damit Sie Bescheid wissen und rechtzeitig ein neues Jahr abonnieren können!

Freiheit ist Sklaverei

In seinem Wirtschaftsethik-Blog "Gute Geschäfte" geht Frank Wiebe der nicht kleinen Frage nach, was unter "Freiheit" alles verstanden wird: Isaiah Berlins Wovon und Wozu, die idealistische Freiheit zum Vernunftgebrauch, Honneths und Hegels soziale Freiheit bis hin zu der sehr eigenwilligen Freiheit in Fichtes die DDR vorwegnehmender Schrift über den "Geschlossenen Handelsstaat". (13.11.11)

Um des Unfriedens willen

Reaktanz bedeutet, etwas anders machen zu wollen nur aus dem Grund, dass alle anderen es gleich machen. Harald Martenstein gibt in seinem ZEIT-Essay über den unsteten und doch lockenden Mainstream als reaktantes Beispiel eine Lobeshymne auf Westerwelle, die im gegenwärtigen Meinungsschwarm ebenso befremdlich wäre wie eine Exotenmeinung, die einen künftigen Mainstream vorwegnimmt. (14.11.11)

Zum Tod von Franz Josef Degenhardt

Am 14. November ist der Liedermacher Franz Josef Degenhardt gestorben und das ist nicht schön. Sogar die bürgerliche FAZ bringt inzwischen einen Nachruf (von Dieter Bartetzko) auf den Bürgerschreck. Die taz würdigt seine Lieder und ließ Jörg Sundermeier den Nachruf schreiben, in der ZEIT macht das Ulrich Greiner.

Philosophy - the booming life science everyone loves to love!

Bereits letzte Woche wurde hier im Kleinen auf einen SZ-Artikel verwiesen, der des Lichtwolfs Konkurrenz in den Kioskregalen vorstellt. Zum Tag der Philosophie am 17. November geht das ZDF dorthin, wo es weh tut - ins Post-Bologna Philosophie-Studium - während Uwe Justus Wenzel in der NZZ den angeblichen "Megatrend Philosophie" aufgreift sowie die beiden neuen Zeitschriften "Philosophie Magazin" (dessen Chefredakteur beim Theorieblog interviewt wird) und "Hohe Luft". Beim Medienmagazin kress vergleicht Rupert Sommer die beiden Neuerscheinungen, im PR-Portal Horizont.net tut das Juliane Paperlein.

Politycki gegen die Mediokrität

Bock auf Kulturpessimismus? Passt doch so schön zum trüben Novemberwetter! In der ZEIT diagnostiziert Matthias Politycki einen Burn-out der Kultur, bedingt durch den seit Privat-TV, Amerikanisierung und 1989 auch auf kulturellen Leistungen lastenden Quotendruck. Politycki ist übrigens Kurator des Autorenforums beim Literaturfest München und klagt auch das himmelschreiende Elend an, das ihm dort vor Augen und zu Ohren kam. (18.11.11)

Faschoscheiße

Nach den Anschlägen in Norwegen am 22. Juli d.J. stellte sich bereits die Frage, ob offener Rassismus von der Meinungsfreiheit gedeckt ist oder vielmehr Verbrechen legitimiert. Jagoda Marinic plädierte vor einem Jahr in der FR für eine Demokratie, der ein anrüchiger Diskurs lieber ist als ein juristisch verengter. Allerdings hat der jüngst Nachricht gewordene Thriller um den "Nationalsozialistischen Untergrund" sie nachdenklich gemacht; denn rassistisches Gedankengut droht hierzulande eher verharmlost als unterdrückt zu werden; weder urplötzlich noch von einer Minderheit. (Dazu nicht unpassend: Am 8.11. ist in Berlin endlich ein Denkmal für Georg Elser enthüllt worden.)

Ansonsten:

In der NZZ fragt sich Urs Hafner, ob die Umwandlung der Universitäten in Zeugniskonzerne sich mit ihrem Bildungsauftrag verträgt - eine Frage, die man 12 Jahre nach Unterzeichnung der Bologna-Erklärung auch in der Schweiz ja mal stellen darf! +++ Die WELT meldet, dass Bernard-Henri Lévy ein Buch darüber geschrieben hat, wie er einmal Gaddafi gestürzt hat. +++ The BirdBase, so was wie el Kaeda für Vögel, hat zahlreiche Großmedien mit einer miserablen Kafka-Edition hereingelegt.


Links der Woche am 12.11.2011, 13:02 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 45/11

Alles okay? Okay!

Uwe Ebbinghaus hat für die FAZ eine sehr okaye Meditation über "okay" geschrieben, das Zivilisationswort schlechthin: universell verwendbar und weltweit verständlich, seine Herkunft und Ausbreitung ist ein Mythos, dem der Autor kulturhistorisch nachgeht. Ist die okay-Inflation im Alltag eine Unsitte oder ein Symptom - und wofür? Und welches ästhetische Potential schlummert in "okay"? (07.11.11)

Bildung nach Manchesterkapitalismus-Art

Die FAZ verfolgt den Umbau der Universitäten zu IKEA-Filialen, wie er in Großbritannien mit manischem Eifer betrieben wird, aufmerksam (wir verlinkten). Rüdiger Störkels jüngster Bericht über die Umwertung vom Studenten zum Kunden bzw. Produkt bietet einen historisch fundierten Überblick über die ökonomistischen Reformpläne. (08.11.11)

Marx und Antimarx

Marx hatte recht, sagt der Historiker Christopher Bayly in der FR, sowohl was die Ungleichheit im Spätkapitalismus angeht wie auch die These, dass sich der Kapitalismus selbst verzehrt. (Warten wir mal ab...) Drum ist Marx derzeit auch wieder ein gefragter Analytiker. (Passend dazu: Die taz berichtet von einer Historikertagung, auf der letzte Woche die lange unterschätzte Bedeutung des Antikommunismus für die Bundesrepublik erörtert wurde.)

Der Markt, das bin ich

In den Nachrichten ist seit geraumer Zeit von "den Märkten" die Rede, die beruhigt werden oder neues Vertrauen schöpfen wollen. Wer sich schon immer gefragt hat, wer und was sich hinter der Rede von den "Märkten" verbirgt, der lese den erhellenden Crashkurs in Finanzwesen aus der Feder des Soziolgen Heiner Ganßmann bei Le Monde diplomatique.

Eurointellektualität

Laut EU-Richtlinie zum Betrieb von Umwälzpumpen im Fäuleton ist es mindestens zwei Mal pro Jahr notwendig, die gesellschaftliche Rolle bzw. das Verschwinden der Intellektuellen aufs Tapet zu bringen. Vorschriftsgemäß sechs Monate nach Stephan Moebius beklagt nun Thomas Assheuer ebenfalls in der ZEIT, dass die Intellektuellen in der Eurokrise ungehört bleiben. (10.11.11)

Der linkenswürdige Rest

Zwei Pariser Ausstellungen zeigen den Nachlass Walter Benjamins und die Photographie seiner Gefährtin Gisèle Freund. +++ Am 17.11. ist Welttag der Philosophie; wir machen weiterhin nicht mit. +++ In Tübingen protestiert die Fachschaft Philosophie gegen die zeitgemäßen Kürzungen im Bereich Geisteswissenschaften. +++ Auf verlorenem Posten ist genug Platz für alle: Vom durchschlagenden Markterfolg des Lichtwolf ermutigt kommen im November gleich zwei neue Philosophie-Magazine in die Kioske. (Wäre übrigens nett, wenn die Hamburger Kollegen ihre im August bestellten Lichtwölfe so langsam mal bezahlen.)


Links der Woche am 05.11.2011, 15:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 44/11

Ein-, Hin- und Weg-führung

In der ZEIT stellt Thomas Meyer zwei Neuerscheinungen zu Heidegger vor. Zum einen "Unterwegs in Sein und Zeit" - ein Buch, mit dem Alfred Denker einen kompakten Vorgeschmack auf seine geplante dreibändige Heidegger-Biographie gibt. (Übrigens hat nämlicher Denker Meßkirch mit einem Heidegger-Seminar über das Verhältnis von Dichtung und Denken beehrt.) Zum anderen Florian Grossers Dissertation "Revolution denken" über die Politisierung von Heideggers Denken seit 1919. (30.10.11)

Plastiken aus unendlichen Geraden

Für die SZ hat Joseph Hanimann die Pariser Ausstellung "Mathématiques - un dépaysement soudain" in der Fondation Cartier besucht. Hier trifft Mathematik auf Kunst, Elemente von Heraklit bis Turing schwirren durch die Gegend und die Installationen gehen der Frage nach, ob Mathematiker schöpferisch tätig sind oder ob sie entdecken, was immer schon da war. (01.11.11)

(Leser, die auf diesen Link klickten, könnten sich auch dafür interessieren: (1) Die NZZ bespricht die Übersetzung von "Gegen Null: Eine mathematische Phantasie", worin Lars Gustafsson seine mathematisch-logischen Gedankensplitter versammelt hat. (2) Das FAZ-Blog "Deus ex Machina" hat sich mit Gödels Unvollständigkeitstheorem beschäftigt.)

Pop und die Welt

Kulturtheoretiker Klaus Theweleit kann mit Pop und Retro nicht viel anfangen. Bei der ZEIT spricht er anlässlich der Pophistory-Konferenz an der Berliner Volksbühne über das ganz normale popkulturelle Recycling des Alten und wie sich die Balkanisierung der Gesellschaft in der Entwicklung des Pop abzeichnet. Verehrer von Amy Winehouse sollten weglesen. (02.11.11)

Charles Taylor zum Achtzigsten

Nicht der Diktator, sondern der Philosoph Charles Taylor wird dieser Tage 80 Jahre alt. Nicht nur zu diesem Anlass wird sein neues Buch "Laizität und Gewissensfreiheit" in der taz sowie in der NZZ besprochen.

Unn sünst?

Laut Matt Ridley ist Oswald Spenglers Kulturdefätismus gerade wieder en vogue, so die Presse. +++ In der ZEIT spricht sich Bernard-Henri Lévy für ein militärisches Eingreifen der NATO nun auch in Syrien aus. +++ Jürgen Habermas schimpft in der FAZ mit den EU-Chefs, die Volksabstimmungen in Marktnot doof finden. (vgl. dazu Tom Strohschneider beim Freitag)


Links der Woche am 29.10.2011, 14:09 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 43/11

Entspannte Verleger

Vor einem Monat ging es schon einmal um Wissenschaftsverlage. Biologieblogger Martin Ballaschk greift das Thema auf und fasst noch einmal zusammen, wie die Fachverlage von Uni-Bibliotheken Mondpreise für Publikationen verlangen, die von ebenfalls aus Steuermitteln entlohnten Wissenschaftlern verfasst und geprüft wurden. Logisch, dass dabei astronomische Renditen eingefahren werden. (Achtung, enthält ekliges Zeckenbild!) (26.10.11)

Nothilfe? Nein danke!

Warum hilft man Menschen in Not? Die Theologen sagen wegen Gott, die Neurologen wegen Spiegelneuronen, die Spieltheoretiker wegen der Spekulation auf Gegenseitigkeit, die Ethiker überlegen noch. Zum Beispiel in China, wo - wie Mark Siemons in der ZEIT schildert - die Umstände derart sind, dass sich die Todesfälle wegen unterlassener Hilfeleistung auf offener Straße häufen. (26.10.11)

Tragische Helden vs. mythische Helden

Der Literaturwissenschaftler Wolfram Ette hat ein Buch geschrieben, das der aristotelischen Theorie nachweist, nichts mit der griechischen Praxis der Tragödie zu tun zu haben. Mit und in ihr übt der Mensch die Loslösung (und nicht etwa die Verklärung) von Göttern und Schicksal und erhebt sich über den gewalttätigen Mythos. Thomas Assheuer stellt das Buch, das seine These an Tragödien aus allen Zeitaltern beweist, in der ZEIT vor. (26.10.11)

Wo Opa noch okkupierte

Zwei ältere Semester schreiben den Demonstranten von Occupy Wall Street was ins Stammbuch. In der SZ setzt sich Slavoj Žižek (vgl. die aktuelle Titanic, S. 60-62) mit den Vorwürfen an die Bewegung auseinander. Außerdem rät er, den Protest nicht zum Event verkommen und sich nicht von falschen Freunden zu konkreten Forderungen verleiten zu lassen, anstatt eine andere Welt zu fordern. In der taz wägt Ulrich Beck das Potential der globalen Bewegung ab, die gegen "das System" in seiner Weltrisikogesellschaft ist und von der Beck so überwältigt ist wie damals, als sich am "9. September 2001 die Twin Towers in New York in Staub auflösten". (So steht's geschrieben.)

Nie so werden, wie man ist.

Nina Pauer hat in der ZEIT einen Besinnungsaufsatz über den zeitgenössischen Ironiezwang veröffentlicht: Warum delektieren sich junge Anwärter der verspannten Mittel- und Oberschicht an der Fremdscham, die das Privatfernsehen mit Casting-, Proll- und Bauern-Shows beliefert? In seinem Blog greift Lukas Heinser Pauers Text auf und verfasst eine sehr weise Abhandlung über unvermeidliche Peinlichkeit und angebrachte Ironie. (27.10.11)

Die Ganzen und ihr Eigentum

Für die FR portraitiert Christian Schlüter den Philosophen Thomas Pogge, der an einem neuen Eigentumsbegriff und einer Ökonomie ohne Wachstum arbeitet. Das scheint durch Eurokrise und Internet ohnehin "alternativlos" zu sein. Pogges "Health Impact Fund" bringt - vorerst nur im Pharma-Bereich - so disparate und krisenhafte Konzepte wie Gemeinwohl, Wettbewerb und (geistiges) Eigentum unter einen Hut. (28.10.11)

Zum Mitreden:

Unsere Kommilitonin der Herzen Lena Meyer-Landrut würde lieber Pädagogik statt Philosophie studieren und Richard David Precht hat diese Woche seine Antrittsvorlesung an der Uni Lüneburg gehalten. Es geht aufwärts!



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catware.net Verlag

Martin Gohlke: Im Bauch der Titanic

Da wird die Geschichte der westdeutschen Intelligenz lebendig: Martin Gohlkes Roman gibt es als Hardcover mit 394 Seiten beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 19,80 €.


Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634) erhältlich.


David Hume: Von der Regel des Geschmacks

David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.



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