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Links der Woche

Die 10 häufigsten Stichwörter in dieser Rubrik:
1. Georg Seeßlen (68)
2. Martin Heidegger (56)
3. Slavoj Žižek (50)
4. Kapitalismus (40)
5. Peter Sloterdijk (38)
6. Hans Ulrich Gumbrecht (31)
7. Demokratie (25)
8. Donald Trump (24)
9. Künstliche Intelligenz (20)
10. Friedrich Nietzsche (19)

Links der Woche, rechts der Welt: Jeden Samstag Nachmittag empfiehlt der Lichtwolf die interessantesten Texte der Woche der Leserschaft zur Wochenendlektüre.


Es gibt in dieser Rubrik 354 Artikel auf 36 Seiten:

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Links der Woche am 22.11.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 47/14

Wirkliche Wirklichkeit

Wie wir uns Bilder von der Wirklichkeit machen, das war diese Woche das Thema in Georg Seeßlens Blog. Denn nur mit objektiver und subjektiver Wahrnehmung ist es nicht getan, auch die Bilder und die Sprache beziehen sich aufeinander und produzieren so Wirklichkeit. (17.11.14)

Sterbehilfe

Auch bei der ZEIT wird weiter über Sterbehilfe diskutiert. Nils Markwardt gibt zunächst eine Übersicht der philosophischen, politischen und rechtlichen Positionen in der Debatte, die eben auch eine um den Suizid als biopolitischen Widerstandsakt ist. Dagegen sieht Hanno Rauterberg die Sterbehilfe-Diskussion als Symptom einer Epoche, die vom Unverfügbaren gekränkt ist wie keine zuvor.

Außerdemchen:

Passend zum unerfreulichen Thema und November meditiert die WELT über die Unfarbe grau und in der ZEIT feiert Nora Bossong die Melancholie. +++ Die ZEIT erklärt ganz kurz, was beim Jobben neben dem Studium zu beachten ist. +++ Die NZZ bespricht Franco Morettis Studie über den Bourgeois in der Literatur. +++ Bei Deutschlandradio Kultur wurde heute diskutiert, wozu wir die Philosophie brauchen. (Und demnächst diskutieren ein Pinguin und eine Amsel, wozu Vögel Flügel brauchen.) +++ In gut einem Monat ist Weihnachten und dann haben Sie noch eine Woche, um Ihren Essay zur Wettbewerbsfrage einzureichen, warum es etwas gibt und nicht vielmehr nichts.


Links der Woche am 16.11.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 46/14

Titten aus Beton

Das SZ-Magazin unterhält sich ausführlichst mit Peter Sloterdijk über sein Leben - von Geburtstraumata über die Schulzeit und grenzdebiles Rammeln bis hin zu der Habermas-Feindschaft und dem Selbstbewusstsein als Bestseller-Großdenker.

Unn sünst?

Dass an den Unis nur eine Minderheit gut verdient, ist bekannt. Die FAZ berichtet vom wachsenden Unmut über die prekäre Situation von Lehrbeauftragten. +++ Apropos: Die ZEIT beschäftigt sich mit Ratgebern für den gutgelaunten Unternehmer seiner Selbst, der wir alle sein sollen. +++ Die WELT bespricht Bettina Suleimans Roman über Verhaltensforschung und die Dialektik von Wildnis und Kultur. +++ Carl Schmitts Tagebücher aus den Jahren 1921-24 führen uns einen liebeskranken Neurotiker vor, wie die NZZ in ihrer Besprechung bemerkt.


Links der Woche am 08.11.2014, 14:34 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 45/14

Bro für die Welt

Der Philosophy Bro ist bekanntlich zurück und kümmert sich auch wieder um seine Mailbag. Daraus entnahm er letzte Woche eine Zuschrift und erklärt am Beispiel Wittgenstein, wie man sich auch als Laie in Philosophie einfuchsen kann und warum das Ähnlichkeiten mit einem Philosophie-Studium hat.

DDR und Derrida

Nils Markwardt unterhält sich im Freitag mit dem Philosophen und Verleger Peter Engelmann über sein Leben in der DDR und den Mauerfall. Außerdem erfahren wir etwas über die Knasterfahrung des von Engelmann verlegten Derrida und warum Slavoj Žižek oder Alain Badiou so beliebt sind. (07.11.14)

Die untoten Texte

In seinem Blog betrachtet Georg Seeßlen den Text als lebendes System, das sich der Kontrolle des Autors entzieht. So, wie er lebt, kann er auch tot oder gar untot daherkommen, zumal wenn Laplacesche Dämonen datengestützt content produzieren... (01.11.14)

Et cetera:

Und nochmal der Seeßlen, der diese Woche auch über den Zusammenhang von Aristoteles und dem Mittelstand des Nachkriegskapitalismus nachdachte. +++ Auch die FAZ bespricht Birger Priddats Ratgeber, wie man gut durchs Bachelor-Studium kommt. +++ Hans Ulrich Gumbrecht erklärt in seinem FAZ-Blog, warum Friedrich Hölderlin gerade wegen seines Wahnsinns der Dichter für unsere verrückten Zeiten ist. +++ Sterbehilfe: Die Debatte um selbstbestimmtes Sterben geht weiter. Die FR weist auf die 3sat-Reportage „Wie wir sterben“ hin. Bettina Schöne-Seifert gibt in der FAZ eine Überblick über die politische und rechtliche Lage und plädiert für die Liberalisierung der Sterbehilfe.


Links der Woche am 01.11.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 44/14

Zufälliger Anfang, unspektakuläres Ende

Roman Ehrlich schreibt in der Reihe „Freitext“ bei der ZEIT von einem Besuch bei den Zeugen Jehovas und der Lust am Untergang der Welt. Deren Sinnlosigkeit können Fundamentalisten jeglicher Richtung nicht ertragen. (29.10.14)

Fühl die Politik

In der ZEIT nimmt Eva Illouz negative Gefühle wie Angst und Neid gegen das neue Buch „Politische Emotionen“ der Philosophin Martha Nussbaum in Schutz. Nussbaum kritisiere die Position, Gefühle hätten in der Politik nichts verloren, weil dadurch übersehen wird, wie allgegenwärtig sie dort sind. Doch den Schluss daraus kann Illouz nicht teilen. (29.10.14)

Außerdemos von Sonstnochos:

Die Studierenden sind ganz zufrieden mit dem Bachelor, sagt eine Umfrage, aber Jürgen Kaube warnt in der FAZ, die Befragten hätten vielleicht keine Ahnung, was das heißt. +++ Apropos keine Ahnung: Das Datablog des Guardian belegt mit einer Statistik, wie falsch Schätzungen in politischen Streitfragen der Einwanderung, Arbeitslosigkeit usw. sind. +++ In der Arbeitswelt hat Selbstausbeutung die Disziplinierung abgelöst, schreibt Patrick Spät bei Telepolis (und Byung-Chul Han etwas ausführlicher in „Psychopolitik“). +++ Die FAZ berichtet über die bildungspolitische Revolution, die die TU Dresden mit der Einrichtung von Open-Topic-Professuren vollzieht. +++ Die NZZ stellt Daniel Heller-Roazens Buch „Der fünfte Hammer“ vor, in dem der pythagoräischen Harmonielehre die Verantwortung für die Unordnung der Welt zugeschrieben wird.


Links der Woche am 25.10.2014, 14:29 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 43/14

Antiintellektualismus aktuell

In der konkret blickt Georg Seeßlen am eigenen Beispiel zurück auf den Linksintellektuellen und wie dieser von rechts als abgehoben stereotypisiert wurde, um heute wie alles und jeder dem Ent- und Verwertungsprozess unterworfen zu sein. (22.10.14)

Und noch einmal Seeßlen: In seinem Blog schreibt er eine Begriffsgeschichte von Ökonomie und Politik und was Markt, Gott und Natur darin verloren haben. +++ Die taz bespricht die Studie „Die Ambivalenz des Guten“, in der Jan Eckel sich an einer Geschichte der Menschenrechte und ihrer Praxis versucht. +++ Neues aus der Maschinenwelt: Die NZZ bespricht George Dysons Buch über die Ursprünge und Großeltern des digitalen Zeitalters. Am vorläufigen Ende seiner Entwicklung steht Big-Data-Expertin Yvonne Hofstetter, die sich im Freitag mit Jakob Augstein über Algorithmen und Friedrich Dürrenmatt unterhält. Und die ZEIT frägt allen Ernstes: Werden wir irgendwann alle zu Cyborgs? Wohl nicht, aber Günter Hack brauchte bloß einen Aufhänger für seine Meditation über unser zwischen Furcht und Verinnerlichung schwankendes Technikverhältnis.


Links der Woche am 18.10.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 42/14

The solution to every problem ever

Lange gab es nichts mehr von ihm zu lesen, nun ist er mit einer aufgehübschten Website zurück: Der Philosophy Bro fasst in dieser Woche die ersten 25 Paragraphen von Leibnizens Monadology auf seine bro-hafte Weise zusammen. Fuck yeah! (14.10.14)

Krug vs. Plastikbecher, Ding vs. Zeug

In der NZZ pustet Eduard Kaeser den Staub von Heideggers Technikphilosophie, die sich dann als durchaus brauchbar erweist für ein Zeitalter, in dem der Mensch sich zum Datenbestand und Entfernung zum zurückzulegenden Zeug macht. Weiterentwickelt wurde die Besinnung auf Sein und Zeug vom weniger bekannten und kurz vorgestellten Heidegger-Schüler Albert Borgmann. (18.10.2014)

Weiter Inzest und Sterbehilfe

Es bleibt knifflig in zwei aktuellen Ethik-Debatten: Ulrike Baureithel würdigt im Freitag das Plädoyer des Deutschen Ethikrats zur Lockerung des Inzestverbots unter Geschwistern. Stefan Schirmer und Martin Machowecz nehmen in der ZEIT den Suizid des früheren MDR-Intendanten Udo Reiter (parallel zur Eröffnung einer Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben) zum Anlass, über intensives Leben und selbstbestimmtes Sterben nachzusinnen.

Außerdemchen:

Otto A. Böhmer schreibt im Faust, wie Horkheimer gern mal ein realistisches Theaterstück über einen verheirateten Schopenhauer veröffentlicht hätte. +++ Herbert Marcuses Eindimensionaler Mensch wird 50, ist aber aktueller denn je. Drum würdigen Robert Stadlober, Andreas Spechtl und Thomas Ebermann das Werk mit einer Bühnenshow auf Tour, wie die ZEIT berichtet. +++ Im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur erklärt Andreas Urs Sommer, warum Nietzsche vermöge seiner Irritationskraft immer noch aktuell und auf die gute Art politisch unkorrekt ist. +++ Jürgen Kaube berichtet für die FAZ von einem Germanistikartikel, der den Ursprung des Ranking-Wahns nicht im Neoliberalismus, sondern in der Kunst- und Literaturkritik des 18. Jahrhunderts ausfindig gemacht hat. +++ Früher war alles besser - auch die Religion: Die NZZ bespricht Harald Strohms Buch „Die Geburt des Monotheismus im alten Iran“ über die archaischen Ursprünge des griesgrämigen Demiurgen.


Links der Woche am 11.10.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 41/14

Pazifistisches Dilemma

Der evangelische Bischof Wolfgang Huber setzt sich in der FAZ fundiert mit der Nähe von Religion und Gewalt auseinander. Anlass ist der anhaltende Terror der IS-Miliz und die Unsicherheit, wie ihm zu begegnen wäre. Darf oder muss man töten, um das Tötungsverbot durchzusetzen? (07.10.14)

Gemeinsam gegen den Rest der Welt

Affen arbeiten nicht so eng zusammen wie Menschen, schlachten einander aber nicht so massenorganisiert ab wie diese, urteilt der Verhaltensforscher Michael Tomasello. Im Gespräch mit der ZEIT erklärt er die Geburt von Denken und Moral aus dem Geist der Kooperation, warum Hegel recht hat und was das für den Umgang mit IS und Klimawandel bedeutet. (10.10.14)

Keine Zeit für Freiheit

Überall ist gern die Rede von Freiheit, was Georg Seeßlen dazu veranlasst, über den Begriff nachzudenken. Freiheit braucht wie die Wahlfreiheit, in der sie empfunden und gedacht wird, Zeit und Raum. Die Freiheit der Bewegung, der Politik und des Denkens geht stets in der Entscheidung auf, was sich immer weniger Leute zumuten wollen. (10.10.14)

Übrigens haben Seeßlen und Markus Metz vergangenen Sonntag im DLF einen Radioessay über die Dialektik von Freiheit und Kontrolle zu Gehör gebracht; kommenden Sonntag um 9:30 Uhr wird sich Walter von Rossum in der Reihe „Essay und Diskurs“ damit befassen.)

Unn sünst?

William Deresiewicz warnt davor, den Nachwuchs auf US-Elite-Unis zu schicken, wo sie zu Exzellenzschafen zombifiziert würden, wie die WELT berichtet. +++ Ausführlichst bespricht die NZZ Peter Sloterdijks nicht mehr ganz so neues Buch „Die schrecklichen Kinder der Neuzeit“ und vergleicht es gar mit Albert Camus' „Der Mensch in der Revolte“. +++ Na, sind Sie schon fleißig am Lesen, Nachdenken und Schreiben für den Essaywettbewerb von Glanz & Elend und Lichtwolf? Bis Silvester ist noch Zeit, um die Preisfrage zu beantworten: Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?


Links der Woche am 04.10.2014, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 40/14

Tag der Historiker - Historiker des Tages

Jürgen Kaube berichtet für die FAZ vom Deutschen Historikertag in Göttingen. Stimmung wie auf einem Stammestreffen und der traditionell alberne Titel „Gewinnen und Verlieren“ nervte Kaube ebenso spürbar wie die Diskussionen über Emotionsgeschichte, den deutschen Sonderweg oder Helden. (28.09.14)

Prototypen des Partisanischen

Die Bilder aus Konfliktregionen zeigen immer mehr Maskierte mit Waffen, was Nils Markwardt in der ZEIT zu Carl Schmitts „Theorie des Partisanen“ und Ernst Jüngers „Der Waldgang“ greifen lässt. Die darin dargelegten Charakteristika des irregulären Kämpfers und seiner Unterstützer zeigen sich nicht nur in der Ostukraine und in Syrien, sondern auch in westlichen Demokratien. (02.10.14)

Physik hat sich längst von den Gleichungen emanzipiert und der datenbasierten Simulation als Erkenntnismittel zugewandt, schreibt Eduard Kaeser in der NZZ. In der ZEIT erklärt Stefan Schmitt, warum wir im Escherversum leben.

Ethik: Die NZZ stellt das Buch vor, in dem der katholische Theologe Hans Küng das selbstbestimmte Sterben erwägt; eine Ecke komplizierter ist die Frage der Sterbehilfe geworden, nachdem diese Woche einem belgischen Sexualstraftäter der assistierte Suizid wegen unerträglicher psychischer Qualen eingeräumt wurde. Als wäre das noch nicht knifflig genug, hat der Ethik-Rat empfohlen, die Strafbarkeit von Inzest aufzuheben.

Bücher: Der Freitag zeigt sich am Ende nicht ganz überzeugt von Eva Horns Studie über Narrative des Weltuntergangs. +++ Die NZZ bespricht Mark Schwedas philosophische Biographie des heute fast vergessenen Modernetheoretikers Joachim Ritter. +++ Ein philosophisches Bilderbuch? Antje Damm hat eins gemacht und die NZZ findet auf jeder illustrierten Seite Anlässe zum nachdenken und diskutieren. +++ Nicht bloß der CO2-Ausstoß, sondern der Kapitalismus selbst treibt die Welt in die Klimakatastrophe, schreibt Naomi Klein in ihrem neuen Buch, über das der Freitag ebenfalls berichtet.

Reste: Die Schriftstellerin Bettina Suleiman berichtet in der ZEIT vom chronobiologisch idealen Tagesablauf, der sehr übersichtlich ist. +++ Liane von Billerbeck unterhält sich für Deutschlandradio Kultur mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, Michael Quante, der für Philosophie als Grundschulfach plädiert. +++ Die ZEIT hat einige Statistiken schick visualisiert, die die deutsche Teilung auch 25 Jahre nach dem Mauerfall belegen.


Links der Woche am 27.09.2014, 14:41 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 39/14

Zurück auf die Marktplätze!

Für Telepolis unterhält sich Reinhard Jellen mit Michael Hampe, der jüngst in einem Buch mit der doktrinären Philosophie abgerechnet hat. Im Gespräch geht es um den gesellschaftlichen Einfluss von Philosophen und Philosophie, der größer und heilsamer wäre, besönne man sich wieder mehr auf Sokrates. (21.09.14)

Zur Kritik des besseren Lebens

Zwanghafter Konsum und Wachstumsmanie sind nicht gut, ganz besonders wenn es um Lebewesen in der „Fleischproduktion“ geht. Im Freitag schreibt Felix Werdermann den Wachstumskritiker jedoch hinter die Ohren, dass grünes Wachstum möglich und nötig ist. Christina Hucklenbroich schreibt in der FAZ über Akteure und Schriften des Veganismus als Lifestyle-Trend, der stellenweise nicht mehr ist als das.

Funktionaler Analphabetismus durch funktionale Sprache

Konrad Paul Liessmann ist Philosoph, schreibt „Orthographie“ wie es sich gehört mit ph und hat einen Nachnamen, der allen neuen Rechtschreibregeln Hohn spricht. Dies der Hintergrund, vor dem er in der FAZ furios die (nicht unbeabsichtigten) kulturellen Folgen des wohlmeinenden Laissez-faire im Schreibunterricht beklagt. (24.09.14)

Wirksamer als die Wirklichkeit

In der ZEIT macht sich Clemens Setz Gedanken über die Rezeption der Enthauptungsvideos aus dem Irak. Diese seien von den islamistischen Milizen dermaßen auf westliche Sehgewohnheiten hin optimiert und in Szene gesetzt, dass die Morde hyperrealen Charakter erhalten. (25.09.14)

Et cetera:

Die ZEIT macht Reklame für das Buch, in dem Birger Priddat dazu aufruft, sich durch die Bologna-Uni durchzuschlawinern. +++ Es sei noch einmal daran erinnert, dass es den aktuellen Lichtwolf zum Thema Mars als DIN-A4-Paperback sowie als preiswerteres E-Book für Kindle sowie im offenen epub-Format und in der E-Book-Boutique minimore.de gibt; nämliche wurde für den diesjährigen Virenschleuderpreis nominiert und erhält ihn für das Sammeln möglichst vieler Facebook-Likes. +++ „Was denkst du gerade?“ „Nichts.“ Ideale Ausgangsbedingungen für die Teilnahme an dem Essaywettbewerb, den Lichtwolf und Glanz & Elend zur ontologischen Grundfrage ausgeschrieben haben!


Links der Woche am 20.09.2014, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 38/14

Die Männerfreundin

Für den Freitag hat sich Nils Markwardt mit Hélène Cixous unterhalten, einer „Pionierin der feministischen Philosophie“. Gesprächsthemen sind u.a. Medusa als Queer-Mythos, Heidegger, Derrida und Lesen als freundschaftlicher Akt. (15.09.14)

Unerzogene Kinder

Peter Sloterdijk lässt sich anlässlich seines neuen Kinderbuchs von Michael Hesse für die FR befragen zur mangelnden Kontinuität der Moderne, zu Monstern heute und früher sowie Erbsünde und Korruption. Außerdem die gute Frage: „Ist die Welt im letzten Jahrhundert besser oder schlechter geworden?“ (18.09.14)

Zurück in die Zukunft

Und noch ein Interview: Paul Schreyer unterhält sich für Telepolis mit dem Geschichtsphilosophen Hauke Ritz über die Osterweiterung als Provokation Russlands und den Ukraine-Konflikt, aber vor allem über die bis heute wirksame religiöse Prägung von Kulturkreisen und die Wiederkehr des mythischen Denkens in der atheistischen Moderne. (17.09.14)

Die Macht antwortet ver

Die NZZ druckt einen Vortrag des Wiener Philosophen Konrad Paul Liessmann ab, in welchem dieser sich mit dem Wandel Verbrechen und Strafe, Verantwortung und Schuld beschäftigt. Zentral ist dabei die Frage nach der Urheberschaft und der Freiheit. (20.09.14)

Außerdemos von Sonstnochos:

Die NZZ erklärt, was es - von Herodot bis Thomas S. Kuhn - mit dem Stichwort „Paradigma“ auf sich hat. +++ Die FAZ bespricht das Buch „Sie wissen alles“, mit dem die Informatikerin Yvonne Hofstetter vor der Macht ihres Fachs warnt. +++ Nicht ganz überzeugt ist die taz von Byung-Chul Hans „Psychopolitik“ über die neoliberale Selbstausbeutung. +++ In seinem FAZ-Blog schreibt Hans Ulrich Gumbrecht einen Nachruf auf die Universität, die längst zum berufsbildenden Kindergarten verkommen sei. +++ Die FAZ berichtet von zwiespältigen Ergebnissen bei Umfragen zu Bildungspolitik und ihrer Finanzierung. +++ Noch was zum Aufregen: Jan Küveler von der WELT stellt einen lustig gemeinten Vergleich von U2s Bono mit Hegel und Herbert Grönemeyer mit Adorno an. +++ Viel weniger Quatsch, dafür viel mehr Mars steckt übrigens in der druckfrischen Herbstausgabe des Lichtwolf. Insbesondere sei hingewiesen auf den Essaywettbewerb, den der Lichtwolf gemeinsam mit Glanz & Elend veranstaltet.



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