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Links der Woche

Die 10 häufigsten Stichwörter in dieser Rubrik:
1. Georg Seeßlen (68)
2. Martin Heidegger (56)
3. Slavoj Žižek (50)
4. Kapitalismus (40)
5. Peter Sloterdijk (38)
6. Hans Ulrich Gumbrecht (31)
7. Demokratie (25)
8. Donald Trump (24)
9. Künstliche Intelligenz (20)
10. Friedrich Nietzsche (19)

Links der Woche, rechts der Welt: Jeden Samstag Nachmittag empfiehlt der Lichtwolf die interessantesten Texte der Woche der Leserschaft zur Wochenendlektüre.


Es gibt in dieser Rubrik 354 Artikel auf 36 Seiten:

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Links der Woche am 15.08.2015, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 33/15

Das Leben kann so anders sein

Das ZEIT Magazin unterhält sich - schick bebildert - mit dem Kosmologen Ben Moore, der via Science-Fiction zu seiner Profession fand, über die Entstehung des Universums, außerirdisches Leben (mit Nerven aus Draht!) und welche große Rolle der Zufall bei alldem spielt. (11.08.15)

Einmischung und Synthese bringen nichts

Anreizsysteme können ziemlich nach hinten losgehen, wie Bernhard Pörksen in der ZEIT mit Blick auf Intellektuelle schreibt. Drittmitteleinwerbung und Publikationslisten sind für die Vertragsverlängerung wichtiger als „die aus intellektueller Leidenschaft geborene Faszination“ von einem Thema, womit sich die Geistes- und Sozialwissenschaften aus dem öffentlichen Diskurs verabschieden. (12.08.15)

Kooperation statt Konkurrenz

In der ZEIT stellt Annika Reich die Psychologin Tania Singer vor, die zu widerlegen versucht, dass es den homo oeconomicus, das kapitalistische Menschenbild, gibt. Ökonomen ahnen das natürlich längst, müssen aber dabeibleiben, weil sich der mitfühlende, wankelmütige Mensch nicht in Formeln fassen lässt. (12.08.15)

Neue Bücher:

Ausführlich bespricht die SZ den jüngsten Essayband der Soziologin Eva Illouz, worin sie mit dem Zionismus für ein säkulares Israel plädiert. +++ Nebenan bei Glanz & Elend stellt uns Patrick Wichmann den neuen Band mit Claude Lévi-Strauss’ Zeitungsessays vor, die den Mythos in damals tagesaktuellen Themen wie BSE oder Prinzessin Diana beleuchten. +++ Die NZZ rezensiert Harald Welzers und Michael Pauens Buch über Konformität, Autonomie und die Bedeutung der Privatheit im digitalen Zeitalter. +++ Besprochen wird ebd. auch der neue Band der Briefe Max Webers, die er auf Reisen u.a. nach Amerika verfasst hat. +++ Kann man in diesen Tagen gut gebrauchen: Der Standard stellt Nina Horaczeks und Sebastian Wieses Handbuch zur Online-Argumentation gegen allerhand Vorurteile vor.

Et cetera:

Das SZ-Magazin unterhält sich mit der Soziologin Cornelia Koppetsch darüber, wie sich der Kapitalismus gerade selbst abschafft und jeder in der ständigen Überbietungslogik bei der eigenen Abschaffung mitmacht. +++ Der Freitag meldet, dass man sich die verrauschten irdischen Aufnahmen auf der goldenen Schallplatte, die 1977 mit der Voyager-Sonde ins All geschossen wurde, nun auch als Terraner anhören kann. +++ Standard-Leser Thall Kausenmut spricht der Philosophie die Wissenschaftlichkeit ab mit den üblichen Argumenten: keine Empirie, keine falsifizierbaren Thesen, kein Ziel. (Platon sei Dank!) +++ Vertonte Gedankengebäude: Bei openculture.com gibt es nicht nur jede Menge Uni-Vorlesungen zum Nachhören, sondern auch Kenneth Goldsmiths musikalische Interpretation der Theorien von Benjamin, Wittgenstein und Freud sowie Brian J. Davis’ Postpunk-Einspielung von Adornos „Minima Moralia“ (alles halt leider in englischer Übersetzung). +++ In seinem Blog denkt Georg Seeßlen mit Roland Barthes über den gefräßigen Blick im Kino und den gesättigten Blick vorm Fernseher nach. +++ Dirk Schümer von der WELT wollte zu Heideggers Hütte, aber für einen längeren Text hat es nicht gereicht.


Links der Woche am 08.08.2015, 14:16 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 32/15

Mit Irritation fängt alles an

Marion Detjen erklärt in der ZEIT, dass das Geschlecht genauso wie Nation, Volk, Geschichte, Gesellschaft einerseits objektive Grundlage hat und andererseits doch sozial konstruiert ist. Für Geisteswissenschaftler_innen sollte das keineswegs abstrus sein, weshalb Detjen deren mangelnde Solidarität gegenüber den Gender Studies verwunderlich und gefährlich findet. (07.08.2015)

Kim Kardashian besiegt Kant

Für ZEIT Campus unterhält sich Esther Göbel mit der Philosophin Susan Neiman übers Erwachsenwerden in einer Gesellschaft, die Frühvergreisung und Jugendwahn prima unter einen Hut kriegt. Wir lassen uns vom Ernst des Lebens und vom Selberdenken allzu gern ablenken, anstatt die Welt zu gestalten.

Autonome Auto-Wochen...

...in der FAZ, wo man sich geisteswissenschaftlich mit selbstbestimmenden Selbstfahrenden, also autonomen Automobilen beschäftigt. Rolf Schwartmann denkt darüber nach, was es für Würde, Freiheit und Verantwortung des Fahrers heißt, dem Gefährt Entscheidungen zu überlassen: Die KI könnte Opfer ohne rechtseigentliche Täter schaffen. Thomas Thiel berichtet, dass die Informatiker sich längst mit ethischen und juristischen Fragen beschäftigen, um programmierte Bonzenschüsseln im Ernstfall entscheiden zu lassen, wer überfahren und wem ausgewichen wird.


Links der Woche am 01.08.2015, 14:28 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 31/15

Cyborg for President!

Freitag-Community-Mitglied Jan Rebuschat unterhält sich mit Zoltan Istvan, der dem Transhumanismus - der technischen Überwindung von Arbeit, Alter und Tod - mit einer Kandidatur für die US-Präsidenschaftswahlen 2016 zum diskursiven Durchbruch verhelfen möchte. (25.07.15)

Beunruhigende Unruhe in allem

Die nomadische Unruhe steckt uns seit biblischen Tagen in den Knochen, schreibt Christian Thomas in der FR nach der Lektüre von Ralf Konersmanns Studie über „Die Unruhe der Welt“. Der Blumenbergschüler analysiert Mythos und Begriffsgeschichte von Hektik, Elan und Veränderung, anstatt sich ratgeberhaft zu tagesaktuellen Syndromen auszulassen. (31.07.2015)

Neue Bücher:

Die FR bespricht auch zwei Bücher über den Glauben an das Geld, seine wechselvolle Geschichte und die Hoffnung, die in der Poesie liegt. +++ Die FAZ stellt die Untersuchung von Nikolai Wehrs vor, wie sich anno 1968ff. Professoren gegen die Studentenbewegung verbündeten. +++ Bei Glanz & Elend bespricht Peter V. Brinkemper Wilhelm Schmids Ratgeberphilosophie, die sich nach dem Schnelldreher zur Gelassenheit nun dem Sexfrust widmet. +++ Für ein Springerblatt überraschend wohlwollend rezensiert die WELT Paul-Philipp Hanskes und Benedikt Sarreiters neues Buch, das zu einer entspannteren Drogenpolitik aufruft.


Links der Woche am 25.07.2015, 14:01 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 30/15

Platon im Hirnscanner

In der FAZ erklärt der Biopsychologe Stefan Treue ausführlich, wie unsere Wahrnehmung funktioniert. Mit den entsprechenden biologischen Grundlagen geht es sodann um die Frage, was wir wissen (können), und was evolutionäre Erkenntnistheorie mit ein bisschen Neurowissenschaft darauf antworten. (20.07.15)

Sex? Ja, gerne!

Houellebecq-Leser wissen, dass die 68er den Sex kaputt gemacht haben. Einer dieser (damals wahrscheinlich) langhaarigen Schwerverbrecher ist Arno Widmann von der FR, der sich ebendort mit Faramerz Dabhoiwala über die unterschiedlichen kulturell-historischen Prägungen von Sexualität und Selbstbestimmung unterhält. Nebenan in der FAZ schafft Georg Rüschemeyer den tollen Texteinstieg „Etwas muss dran sein am Sex.“ und geht sodann der (noch eher unklaren) Frage nach, warum fast alle Lebewesen sich das ewige Hin und Her, Rein und Raus, Auf und Ab zur Fortpflanzung antun.

Außerdemchen:

Die NZZ bespricht Slavoj Žižeks neues Buch darüber, was ein Ereignis ist. +++ Hermeneutik des Shitstorms: Im FAZ-Interview erklärt Bernhard Pörksen, was die ständige Eskalation von Wut, Hass und Empörung über unser Wertesystem verrät. +++ Lange gab es kein Manifest mehr für irgendwas, nun haben die Kolleg_innen vom Hohe-Luft-Magazin eines „für eine Philosophie, die uns bewegt“ ans digitale Tor genagelt. Und alle so: yeah! +++ Die unternehmerische Universität ist schon okay, meint der Finanzwissenschaftler Berthold Wigger in der FAZ, sofern man nicht die ungeeigneten Maßstäbe des produzierenden Gewerbes anlegt.


Links der Woche am 18.07.2015, 14:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 29/15

Ewiges Leben bis zum Stromausfall

Der Papst des Transhumanismus, Ray Kurzweil, sagt die technische Überwindung unserer Beschränktheiten in den nächsten Jahrzehnten voraus. Carolin Wiedemann beschäftigt sich in der FAZ mit der transhumanistischen Szene, ihren philosophischen Grundlagen sowie den Bedenken und Hoffnungen. (12.07.15)

Universitas in der Nische

Es gibt sie noch, die guten Dinge: Die FAZ portraitiert das Leibniz Kolleg in Tübingen, wo ohne Creditpoints gemeinsam unter einem Dach gelernt und gewohnt wird. Vom Reformeifer blieb das Kolleg bislang verschont, von Finanznöten allerdings nicht. (17.07.15)

Was ist der/die Mensch_in?

Catherine Newmark fragt sich in der ZEIT, was der Feminismus falsch gemacht habe, dass dermaßen geifernd wider den Gender-Fundamentalismus gehetzt wird. Bei Telepolis schildert Selma Mahlknecht anschaulich die Heterokalpyse, die uns allen droht.

Unn sünst?

Anhängsel der Maschine: Anlässlich des neuen Terminator-Films unterhält sich die SZ mit KI-Forscher Rolf Pfeifer darüber, was wir von den Maschinen zu befürchten (oder zu erhoffen) haben. +++ Die NZZ zeigt sich fasziniert von zwei Neuerscheinungen, die mit und gegen Heidegger über Nutzen und Nachteil des ewigen Lebens nachdenken. +++ Die Website The Taste of Cinema versammelt die zehn besten Film, die auf Heideggers „Sein und Zeit“ basieren - darunter manch eine Überraschung. +++ Die WELT lässt mäßig witzig Humboldt, Heidegger, Hegel, Marx und Freud über das Internet diskutieren, d.h. prägnante Stichworte unverbunden und ungenau herunterrattern. +++ Die NZZ erinnert an ihre ersten „Redaktoren“ Peter Philipp Wolf und Franz Xaver Bronner, die vor fast einem Vierteljahrtausend Zürich mit aufklärerischem Witz aufmischten.


Links der Woche am 11.07.2015, 14:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 28/15

Griechenland...

...hält die Welt weiter in Atem. Und ja: die Welt, denn es geht nicht bloß um Staatsfinanzen oder ein Währungssystem. Das findet auch Slavoj Žižek in der ZEIT anlässlich des griechischen Referendums über Pest oder Cholera: Die Griechen beharren damit auf den demokratischen Sozialstaat europäischer Prägung, den sich im technokratisch durchgesetzten Schuldenkapitalismus niemand mehr leisten kann. Ganz ähnlich beobachtet auch Georg Seeßlen in seinem Blog die innere und äußere Abschaffung der Demokratie nicht zuletzt durch marktförmige Medien. Kapitalismuskritik hat es in diesen Tagen leicht - und macht es sich zu leicht, merkt Armin Nassehi in der ZEIT an. Denn die Kritik reduziert die unbehagliche Komplexität auf die negativen Folgen des maßlosen Kapitals und so einfach ist es dann - wie im Fall Griechenland - doch nicht. Das ist ja das Problem! Vielleicht hilft es, in der Vergangenheit nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zu suchen, wie Arno Widmann es in der FR mit einem Rückblick auf die Londoner Schuldenkonferenz 1953 tut, bei der Deutschland seine Kriegsschulden erlassen wurden.

Philosophie & Zeitschriften

Was hat Philosophie (als Ethik) im technischen Zeitalter noch zu melden? Darüber hat sich Reinhard Jellen mit zehn Philosophen unterhalten, die einen Computer bedienen können, und ein E-Book daraus gemacht, wie Telepolis meldet. Maxi Leinkauf feiert im Freitag das Philosophiemagazin Hohe Luft so hymnisch ab, dass es auch Satire sein könnte: Denn da entpuppt sich Derek Parfit als „der größte Gegenwartsphilosoph unserer Zeit“ und es gibt „Lektürevorschläge, sogar Henryk M. Broder kann dort vorkommen“, sowie „ganz praktische Ratschläge, zum Beispiel: Niemals per App seinen Freund orten!“ Eine vollkommen andere Zeitschrift (trotz Philosophie) gibt es übrigens auch als E-Book. Und warum? Gute Frage, die Stephen Burt im New Yorker mit Blick auf die kleinen unabhängigen Magazine stellt, die es trotzallem immer noch und immer wieder gibt.

Außerdemos von Sonstnochos:

Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ehrmann gibt in der FAZ einen Einblick in die schöne neue Universität mit ihrer Fixierung auf Kundenzufriedenheit und staatliche Kopfgelder. +++ Nebenan bei Glanz & Elend lotet Peter V. Brinkemper die politische Dimension von „Jurassic World“ aus; außerdem stellt er ebd. Hunter S. Thompsons Gonzo-Briefe aus den Jahren 1958 bis 1976 vor. +++ Arno Widmann hat für die FR in den Bänden der Tagungsreihe „Communism: A New Beginning“ geblättert und darin Alain Badious „Idee des Kommunismus“ entdeckt, von der er sich zugleich angezogen und befremdet zeigt. +++ Die NZZ ist nicht so ganz zufrieden mit Otfried Höffes Studie zur Idee der Freiheit, die eher Rundreise als Tiefenexpedition ist.


Links der Woche am 04.07.2015, 14:33 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 27/15

Armer Geistesadel

Lukas Latz befasst sich im Freitag anlässlich einer Diskussionsrunde mit den prekären Beschäftigungsverhältnissen an Hochschulen. Für jene sind vor allem diese verantwortlich. Da hilft es nicht viel, wenn die Regierung eine Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes plant, wie die FAZ meldet.

(Un)gleiches

In der FR lesen wir ein Interview mit Michael Sandel über die Gefährdung der Demokratie durch einen Kapitalismus, dessen Wachstum zu steigender Ungleichheit führt. In der FAZ beschäftigt sich Gerald Wagner mit aktuellen Beispielen dafür, wie schwer sich die Sozialforschung mit dem Begriff sozialer Ungleichheit tut.

Et cetera:

Die FAZ weist auf die langsam einsetzende wissenschaftliche Beschäftigung mit Flucht und Asyl hin. +++ In chinesischen Labors wird munter und weitgehend kritiklos am menschlichen Erbgut herumgebastelt, schreibt Finn Mayer-Kuckuk im Freitag. +++ Micha Brumlik setzt sich in der FR mit Jan Assmanns Epos über den revolutionären Monotheismus auseinander. +++ Manfred Koch stellt uns in der NZZ den Dichter und Moralphilosophen Christian Fürchtegott Gellert vor, der hierzulande Empfindsamkeit, Sturm und Drang die Bahn ebnete. +++ Außerdem weist die NZZ auf die Buchreihe „Platon & Co“ hin, die kindgerechte Denkerinnenportraits serviert.


Links der Woche am 27.06.2015, 15:18 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 26/15

Heidegger-Ungemach, nächste Runde

Heidegger Großverweser Friedrich-Wilhelm von Herrmann will dem Herausgeber der „Schwarzen Hefte“, Peter Trawny, wegen ungebührlicher Selbstvermarktung die Editorenschaft entziehen, wie der KStA meldet. Das geht aber gar nicht, wie Michael Hesse in der FR klarstellt und den Gegenangriff auf von Herrmann (er „versuche, den Nachlass Heideggers rein zu halten“) dokumentiert.

Identitätsgeschäfte und -geschlechte

In seinem Blog überlegt Georg Seeßlen, was es für die Konstitution der (nicht zuletzt politischen) Identität heißt, als jemand zu handeln. Das Thema ist auch in den USA aktuell, seit sich eine Weiße als Schwarze ausgab und ein Spitzensportler sich via Magazin-Cover als transsexuell outete. Andrea Köhler untersucht diese und ähnliche Fälle in der NZZ darauf, was sie über das westliche Identitätskonstrukt verraten.

Außerdemchen:

Eva Berendsen befasst sich für die FAZ mit Laurie Penny und ihrem topmodernen Feminismus. +++ Die NZZ stellt den jüngsten Band der kleinen Schriften Jean-Paul Sartres vor sowie Hans Joachim Schädlichs Roman über Hofnarren aus dem 18. Jahrhundert. +++ Telepolis zu guter Letzt informiert über eine Studie, derzufolge positives Denken auf liberal eingestellte Studenten eher hemmend, auf konservative eher anspornend wirkt.


Links der Woche am 20.06.2015, 16:57 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 25/15

„verblindet“ und „verblendet“

Reinhart Kosellecks „Kritik und Krise“ über Aufklärung und Politik im 18. Jahrhundert belehrte die Intellektuellen, ihre moralischen Kriterien seien dem politischen Krisenalltag fremd. 60 Jahre später sieht Caspar Hirschi in der FAZ Kosellecks Traum von der unkritisierbaren Realpolitik in der Dauerkrise verwirklicht. (13.06.15)

Schluss mit lustig!

Michael Ebmeyer denkt in der ZEIT mit E.T.A. Hoffmann, Jan Philipp Reemtsma und Flann O’Brien über die verschiedenen Weisen des Lachens nach. Das ist weniger beliebt als man denkt, insbesondere dasjenige Lachen, das Autorität zersetzt - im Gegensatz zum unfreien, hämischen Gelächter. (19.06.15)

The Internet is not only for Porn

Für Telepolis unterhält sich Reinhard Jellen ausführlich mit Georg Seeßlen über Eros und Information. Dank des Internets kann man sich vom Schreibtisch aus Sexualkontakte organisieren - was allerdings die Begriffe von Partnerschaft und Liebe hin zur Marktförmigkeit verändert. (20.06.15)

„Einzeltätervolk“

Anlässlich der jüngsten rassistisch motivierten Morde in den USA beschäftigt sich Dietmar Dath in der FAZ damit, wie in God’s own Country die Hautfarbe darüber entscheidet, ob jemand Opfer einer Tragödie oder des Terrorismus ist, und was Nudelteig mit der liberal-emanzipatorischen Unterdrückung des weißen Mannes zu tun hat. (20.06.15)

Neues vom Papst

Die NZZ zeigt sich angetan von der „Öko-Enzyklica“ des Papstes, die diese Woche erschien und zur Schonung des Oikos aufruft. Für die FAZ berichtet Patrick Bahners von den eher nicht so begeisterten Reaktionen „klimaskeptischer“ US-Konservativer auf die lyrisch-wissenschaftliche Mahnung zur Umkehr.


Lichtwolf Nr. 50 (2/2015)Lichtwolf Nr. 50 (2/2015), S. 074 (Links der Woche):
Das Gerede vom Frühling 2015

...gemäß der Links der Woche (immer samstags auf www.lichtwolf.de) und anderer obskurer Quellen...
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger



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