Einige Funktionen dieser Website setzen die Speicherung von Cookies auf Ihrem Rechner voraus. Darüber hinaus verwenden wir Cookies von Google, um Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mehr erfahren Sie in den Datenschutzbestimmungen des catware.net Verlags.

Ok, einverstanden!

lichtwolf.de / Themen / Links der Woche

Links der Woche

Die 10 häufigsten Stichwörter in dieser Rubrik:
1. Georg Seeßlen (67)
2. Martin Heidegger (55)
3. Slavoj Žižek (49)
4. Kapitalismus (39)
5. Peter Sloterdijk (36)
6. Hans Ulrich Gumbrecht (31)
7. Demokratie (24)
8. Donald Trump (23)
9. Künstliche Intelligenz (19)
10. Friedrich Nietzsche (19)

Links der Woche, rechts der Welt: Jeden Samstag Nachmittag empfiehlt der Lichtwolf die interessantesten Texte der Woche der Leserschaft zur Wochenendlektüre.


Es gibt in dieser Rubrik 349 Artikel auf 35 Seiten:

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35


Links der Woche am 17.06.2017, 20:06 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 24/17

Angst essen Demokratie auf

Bernhard Wiens hat bei Telepolis einige Betrachtungen zum Zusammenhang von Angst und Politik aus wahrlich unheimlichen Zeiten zusammengestellt. Allen voran Franz L. Neumann wies nachdrücklich darauf hin, dass Demagogen nur auf den richtigen Moment warten, um das neurotische Unbehagen des modernen Massemenschen in die blinde Tat umzusetzen. (15.06.17)

Digitale Erkenntnistheorie

Ein Roman über Platons Zeitreise ins Google-Hauptquartier und ein Essay über die unterschätzte Bedeutung von Information lassen Adrian Lobe in der NZZ darüber sinnieren, was Wahrheit, Ethik, Philosophie überhaupt im digitalen Zeitalter bedeuten. (16.06.17)

Antike Demagogen

Nochmal Demagogie: Der Althistoriker Stefan Rebenich blickt in der NZZ auf antike Vorbilder heutiger Populisten und Demagogen wie Kleon und die Gebrüder Gracchus zurück. Schon damals sorgten ökonomischen Unwuchten und eine doofe Plebs für den Aufstieg der Volkstribune, deren Amtsführung mehr Schaden als Nutzen anrichtete. (17.06.17)

Neue Bücher

Die FR bespricht die Edition von Victor Klemperers Briefen, die seinen Tagebücher manch zusätzlichen Farbtupfer verleihen. +++ Außerdem stellt die FR Manfred Geiers Doppelbiographie über Wittgenstein und Heidegger vor. +++ Die NZZ rezensiert Beate Rösslers Buch über das unerreichbare Ideal der Autonomie in der Moralphilosophie. +++ Die taz findet, dass man viele rhetorische Kniffe aus Daniel-Pascal Zorns Logikanleitung für Demokraten auch auf sie selbst anwenden kann. +++ Ulrich Brand und Markus Wissen gehen über die Kritik an Greenwashing und maßlosem Konsum hinaus, indem sie den Wahnsinn der imperialen Lebensweise aufzeigen. Der Freitag stellt ihr gleichnamiges Buch vor.

Sonstiges:

Tiere soll man nicht ärgern. Wem das mangels sittlicher Vernunft nicht einleuchtet, den mag überzeugen, wovon die SZ berichtet: Tiere merken sich, wer gemein zu ihnen ist. +++ Der gute alte Cyberspace ist längst auch Kampfzone des Militärs, friedensethische Fragestellungen bleiben hier aber noch unberücksichtigt, wie die taz moniert. +++ Serwus i bims! Was ist das für 1 Sprache vong Internet her? Die WELT erklärt es den stauenden Social-Media-Laien. +++ Marie Mohrmann (sic!) verteidigt im Freitag die zuletzt umstrittenen Critical-Whiteness-Ansätze, indem sie beschreibt, wo diese sinnvoll sind und wo sie eher im Hintergrund bleiben sollten. +++ In zwei Wochen ist Mainzer Minipressenmesse! Jetzt schon einmal die Zugfahrt planen und - um gebührenden Lesestoff zu haben - den Lichtwolf abonnieren, damit sie unterwegs das in drei Tagen in die Briefkästen kommende Heft zum Thema Wurst schmökern können.


Links der Woche am 10.06.2017, 15:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 23/17

Universalistisch oder autoritär?

Es ist still geworden um den Akzelerationismus, der vor einer Weile als neuer heißer Scheiß der Philosophie gefeiert wurde. Hannes Stein malt sich in der WELT einen Film über die Cybernetic Culture Unit aus, der diese Denkbewegung entsprang, die ihren Marx schon ganz richtig verstanden hat und heute in einen linken und rechten Flügel zerfallen ist. (05.06.17)

Selbst ist die Frau!

Was macht frau, wenn die Umwelt mit Fragen nach dem Hochzeitstermin nervt, man aber niemanden zum Heiraten findet? Frau ehelicht sich selbst! Über die seltsamen Motive hinter einer Hochzeit und über die „Sologamie“ zwischen Hashtag-Feminismus und Kampf um Selbstliebe schreibt Elvia Wilk in der ZEIT. (07.06.17)

E falso sequitur evaluatio

Für Telepolis unterhält sich Ulrich Herb mit der Wissenschaftsforscherin Terje Tüür-Fröhlich über Zitationsdatenbanken, die als objektives Maß für gute Forschung gelten, aber voller banaler Namensfehler sind, wie sie am eigenen Leib erfahren musste und ein in Anbetracht der Evalutionswut überraschend spannendes Dissertationsthema darin fand. (08.06.17)

Brexit als antiker Hoffnungsschimmer

Wankelmütig sei die Gunst des Volkes, ob nun im antiken Griechenland oder beim Brexit, die der Althistoriker Egon Flaig in einem Vortrag zusammendenkt, wie Patrick Bahners in der FAZ schreibt. Volkssouveränität sei gut und schön, wenn sich die Leute denn tatsächlich als die Verantwortlichen für ihre Gesetzgebung empfinden könnten. (08.06.17)

Für einen Patriotismus neuer Art

Die NZZ beschäftigt sich an diesem Samstag ausgiebig mit dem Thema Migration. Johan Rochel lädt zu einem Rawlschen Gedankenexperiment ein, das von Joseph Carens adaptiert wurde: Welche Migrationsregeln würden wir wählen, wenn wir nicht wüssten, in welchem Land wir leben werden? Die bestehende Politik jedenfalls nicht und schon gar nicht ohne Rechtfertigungsdruck. (10.06.17)

(Mehr zum Argument für offene Grenzen nach Rawls gibt es mit vielen interessanten Links hier.)

Meinung triumphiert über Expertise

Zur populistischen Wissenschaftskritik formiert sich Widerstand in Form einer neopositivistischen Wissenschaftshörigkeit, beobachtet Klaus Benesch bei Telepolis. Besonders der geisteswissenschaftliche Relativismus wird von Wissenschafts- und Expertenfeinden instrumentalisiert, während auf der anderen Seite neoliberale Hochschulpolitik die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft und Forschung untergräbt. (05.06.17)

Außerdemchen:

Bei Glanz & Elend bespricht Jürgen Nielsen-Sikora ein philosophisches Lesebuch mit Texten über die Arbeit von Hesiod über Hegel bis Honneth. +++ Tobias Albrecht weist im theorieblog auf Grit Straßenbergers nicht mehr ganz neue Einführung in Hannah Arendts Denken hin und macht sich dabei Gedanken über die schwierige Rezeption ihres philosophischen Werks. +++ Die NZZ stellt Daniel-Pascal Zorns Anleitung „Logik für Demokraten“ dem Klassiker „Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren“ von Hubert Schleichert gegenüber. +++ Vom 29. Juni bis 2. Juli 2017 findet in der Mainzer Rheingoldhalle die 24. Internationale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen statt. Der Eintritt ist frei und der Lichtwolf ist auch am Start. Also planen Sie ruhig schon mal Ihren Mainztrip!


Links der Woche am 03.06.2017, 14:39 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 22/17

Skynet rising

Beim Thema autonomes Fahren tun sich schon ethische Abgründe auf, wie „intelligente“ Technik z.B. mit dem Trolley-Problem umgehen soll. Florian Rötzer berichtet auf Telepolis vom aktuellen Sachstand im Pentagon, wo man glaubt, das Wesen des Krieges mittels Kampfmaschinen zu ändern, die im Übrigen nun vielleicht doch selbstständig über Leben und Tod entscheiden dürfen. (01.06.17)

Alles Kommunisten!

Manchmal hilft der Blick ins Ausland, um zu verstehen, was läuft: Der gebürtige Pole Matthias Nawrat schreibt in der ZEIT über den Rechtsruck in seinem Geburtsland nebenan. Den Siegeszug der Nationalkonservativen erklärt er mit dem besonderen Kapitalismus in Osteuropa, aber auch mit der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus nach der Solidarno??. (02.06.17)

Bücher, Bücher, Bücher

Bei Spektrum wird Bernulf Kanitschneiders „Kleine Philosophie der Mathematik“ empfohlen, die zeigt, wie real und realistisch die Wunder der Mathematik sind. +++ Andreas Bummel und Jo Leinen fordern am Ende einer Geschichte der Demokratie von der Stoa bis Kant die demokratische Weltregierung - die taz ist von ihrem utopischen Sachbuch sehr angetan. +++ Die NZZ bespricht zwei Titel zum/über den „unzeitgenössischen“ Gegenwartskritiker Charles Péguy (1873–1914), auf den sich in Frankreich linke wie rechte Autoren gleichermaßen beziehen. +++ Außerdem findet die NZZ zumindest die erste Hälfte von Mathias Schreibers Essay über den Verrat, den Verräter und deren moralische Ambivalenz (von Prometheus bis Snowden) sehr lesenswert. +++ Ausführlich bespricht Bruno Heidlberger bei Glanz & Elend Volker Weiß’ Studie über die Neue Rechte und ihre autoritäre Revolte.

Das Weitere und Engere:

Von wegen „Skynet rising“ (s.o.): In der FAZ geht es um ein Frühwarnsystem der Bertelsmann-Stiftung, mit dem Künstliche Intelligenz darauf überprüft werden kann, ob und wie man ihr im Ernstfall Einhalt gebieten kann. +++ Reza Jafaris Theaterstück „Heiliger Krieg“ beschäftigt sich an einer Stelle damit, dass Islamisten und Rechte nicht akzeptieren wollen, wenn Menschen, anders sind; was einen lokalen AfD-Politiker Drohmails ans Ensemble schreiben lässt, wie die taz berichtet. +++ Der Biologe Peter Spork berichtet in der FAZ von Studien zur Epigenetik, die die umstrittene These von der Vererbbarkeit von Umweltanpassungen bestätigen. +++ Alain Claude Sulzer erzählt in der NZZ mit ungebrochener Begeisterung von seiner Bibliomanie. +++ Im Uniblog der FAZ geht es darum, wie schwer es trotz der hohen Abbrecherquoten ist, ein Studium, zu dem man nicht passt, vorzeitig zu beenden. +++ Lichtwolf Nr. 58 zum Thema Wurst (u.a. bibliomane Wurst) ist im Druck und für ein schönes Abonnement braucht man keinen Studienabschluss.


Links der Woche am 27.05.2017, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 21/17

Aus Freude am Trollen

Für die ZEIT hat sich Francesco Giammarco mit einem 18-jährigen getroffen, der als Troll seinen Hass ins Internet kippte und nun den Ausstieg aus einer Szene versucht, die in den USA eng mit der Alt-Right-Bewegung verbunden ist und ihre Hetze gegen Fremde und pro Trump betreibt. (23.05.17)

Bildungserfolge sind nicht messbar

Wettbewerb ist das Zauberwort der Ökonomen auch in der Bildungspolitik. André Kieserling stellt in der FAZ die Fundamentalkritik des Bamberger Soziologen Richard Münch an dieser Haltung vor, die nichts von den unüberschaubaren Faktoren wissen will, die zu daher kaum vergleichbaren Lernerfolgen beitragen. (23.05.17)

Der Penis war’s!

Ein Philosoph und ein Mathematiker haben den Sokal-Hoax wiederholt, wie Telepolis meldet: Sie konnten einen postmodernen Quatschtext in einem Open-Access-Journal mit Peer-Review-Verfahren unterbringen. Auch die SZ schüttelt den Kopf: Der überelaborierte Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und dem Penis als sozialem Konstrukt in der „prä-post-patriarchalischen Gesellschaft“ zeige, dass gerade in den Gender Studies alles veröffentlicht wird, solange es mit Zitaten von Judith Butler und dem fachtypischen Jargon aufgeladen ist.

afd-ostfriesland.de

Anfang Mai hat der catware.net Verlag, in dem auch der Lichtwolf erscheint, die zum Verkauf stehende Domain www.afd-ostfriesland.de erworben. Zwei Wochen gingen ins Land, bis der hiesige zerstrittene AfD-Ortsverband bemerkte, dass die geschassten Vorgänger ihre Domain in die freie Marktwirtschaft zurückgegeben haben (bzw. „in die Hände des politischen Gegners fallen“ ließen). Erst rief die neugierige Lokalpresse hier an, dann machte die Geschichte die große Runde: der NDR und die taz berichteten, alsbald folgten diverse Blogs.

Bücher und so weiter

Nach dem islamistischen Anschlag auf ein Popkonzert in Manchester denkt Maike Brülls in der taz über das ambivalente Verhältnis des IS zum Pop nach. +++ Die FAZ stellt eine Studie von US-Wissenschaftlern vor, die untersucht haben, wie wir uns z.B. bei Kaufentscheidungen von den Erwartungen anderer beeinflussen lassen. +++ Der Freitag weist auf Hans Blumenbergs „Schriften zur Literatur 1945 – 1958“ hin, in denen es immer auch um ihren Autor selbst geht. +++ Die NZZ bespricht ein Büchlein von Peter Schäfer über Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike, die zeigen, dass der Monotheismus nicht selbstverständlich ist. +++ Paul Jandl freut sich in der NZZ über eine Renaissance der Utopie in der deutschsprachigen Literatur und stellt einige Titel vor.


Links der Woche am 20.05.2017, 14:01 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 20/17

Check mal deine Privilegien!

Wer als deutsches Weißbrot afrikanische Gerichte kocht, macht sich der „kulturellen Aneignung“ schuldig: Leander F. Badura beschäftigt sich im Freitag mit „Critical Whiteness“ als neuem antirassistischen Blockwartdenken, das auch und besonders innerhalb von emanzipatorischen Bewegungen zu ständig neuen Vorwürfen und Defamierungskampagnen führt, erst recht wenn keine „Trigger-Warnungen“ vorausgeschickt wurden. (17.05.17)

Nichts darf man, außer alles!

Der Berliner Historiker Jörg Baberowski wird von einer trotzkistischen Gruppe als Kulturrassist stigmatisiert. Im Interview mit der NZZ wehrt er sich gegen die Vorwürfe und sieht vielmehr bestimmte Einwandergruppen von Kulturrassismus geprägt. Nicht fehlen darf dann noch die ausführliche Klage, rechts des linksgrünen Mainstreams sei nichts mehr erlaubt. (20.05.17)

Et cetera:

Die FAZ gratuliert zwei Denker(innen) zum 70. Geburtstag, nämlich der „linken Aristotelikerin“ Martha Nussbaum und dem Genusssoziologen Tilman Allert. +++ Die NZZ wiederum schreibt einen Nachruf auf den Vordenker der Diskursethik, Karl-Otto Apel, der mit 95 Jahren gestorben ist. +++ Mladen Gladi? und Christine Käppeler zeichnen im Freitag nach, wie Bini Adamczaks Büchlein über Kommunismus im Kinderzimmer aus Münster seinen Weg zum US-Hassvulkan Breitbart fand (und bald auch den hiesigen Neurechten den Schaum vor den Mund treiben wird). +++ Die FR empfiehlt Jörg Schneiders Ratgeber „So werde ich Nazi - Welcher Extremismus passt zu mir?“. +++ Die SZ portraitiert den NATO-Informatiker Brad Bigelow, der auf seinem Blog Neglected Books Bücher bespricht, die einst (oder auch nie) erfolgreich waren und heute vergessen sind.


Links der Woche am 13.05.2017, 14:46 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 19/17

Die Menge aller verheirateten Junggesellen

Bei Telepolis schreibt Raúl Rojas über das Nichts in der Mathematik in Gestalt der leeren Menge, die in Mathematik und Philosophie über Jahrhunderte umstritten war. Der Höhepunkt der Debatte war mit dem Russell-Paradoxon erreicht, das Frege ent- und andere Denker wie Boole ermutigte, weiter an der Mengenlehre als Grundlage der Logik zu arbeiten. (07.07.17)

Jeder kann zum globalen Dorfdeppen werden

In der ZEIT befasst sich Patrik Schmidt mit der Schadenfreude, die im Zeitalter des Teilens und Likens ganz neue Höhen erreicht. Denn via Handyvideo und Youtube kann jede Peinlichkeit auch von Nichtprominenten die Häme der ganzen Welt auf sich ziehen. Schmidt nimmt das zum Anlass für eine kleine Geschichte des Voyeurismus. (10.05.17)

Spenden für alternative Fakten

Der Betrieb von Kopp Online, dem Nachrichtenportal des gleichnamigen Verlags, ist klammheimlich eingestellt worden. Mladen Gladi? nimmt das zum Anlass, im Freitag auf die Erfolgsgeschichte des Fachverlags für Esoterik und Verschwörungstheorien zurückzublicken und über das mentale Interieur der großen Kopp-Kundschaft zu spekulieren. (10.05.17)

Stimmen im Kopf

Selbstgespräche gehören zum Menschsein dazu - wie auch der schmale Grat zwischen Schizophrenie und lebhafter Innerlichkeit. Hildegard Kaulen hat für die FAZ Charles Fernyhoughs Buch „The Voices Within“ gelesen, der sich wiederum auf den russischen Psychologen Lew Wygotski, demzufolge sich inneres und äußeres Sprechen zusammen entwickeln und jeweils unentbehrliche Funktionen haben. (11.05.17)

Computerisierbar denken

Die These, Programmieren sei eine genauso wichtige Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben, findet immer mehr Unterstützer, stellt Adrian Lobe in der NZZ fest. Seltsam wird es, wenn daraus die Forderung wird, das menschliche Denken dem Computer anzupassen, und letzte Fragen mit dem richtigen Algorithmus ein für alle Mal zu beantworten. (12.05.17)

Lesen und backen

Vor dem anstehenden 125. Geburtstag Walter Benjamins weist Erhard Schütz im Freitag auf einige Neuerscheinungen zum/vom Aura-Denker hin. +++ Alles rauscht und fließt: Die NZZ bespricht fasziniert Gunter Scholtz’ „Philosophie des Meeres“, das seit jeher Chance und Bedrohung ist. +++ Zum Erscheinen des Essays „Die Moral des Krieges. Für einen aufgeklärten Pazifismus“ unterhält sich die FR mit einem der Autoren, Wilfried Hinsch, darüber, wann ein Militäreinsatz moralisch geboten sein kann. +++ Der Soziologe Austin Choi-Fitzpatrick hat ein Buch darüber geschrieben, was heutige Sklavenhalter denken; im Interview mit der SZ erzählt er von den Ausbeutern, die er bei der Recherche kennengelernt hat. +++ Zu guter Letzt: eine Torte für Bernard-Henri Lévy.


Links der Woche am 06.05.2017, 13:53 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 18/17

„Entropie des Meinens“

In der NZZ beklagt Paul Jandl den Niedergang der Streitkultur in beschleunigten und unübersichtlichen Zeiten, in denen jeder eine Meinung und keine Ahnung hat. Die Intellektuellen machen es kaum besser, indem auch sie nur noch über ihr jeweiliges Steckenpferd monologisieren. Eine Entschleunigung der publizistischen Debattenräume tut Not. (03.05.17)

Frühjahr- statt Sommersemester, bitte!

Nirgendwo währt die vorlesungsfreie Zeit so lang wie an deutschen Unis, bloggt Niklas Záboji bei der FAZ und plädiert zum zehnten Jubiläum des gescheiterten Versuchs einer „Harmonisierung der Semesterzeiten“ für Vorlesungen ab Anfang März und Anfang September, wie sie überall im Ausland üblich sind. (04.05.17)

Was der Multikulturalismus übersieht

Bei Telepolis beschäftigt sich Karl Kollmann mit dem Soziologen Zygmunt Bauman und Begriffen wie Freund, Feind und Fremder vor dem Hintergrund der „Flüchtlingskrise“. Das tut nötig, weil schon der Begriff des „Sozialen“ im Alltagsdiskurs allenfalls schwammig verwendet wird; die Erfahrungen von Zugezogenen schärfen den Blick dafür, wie schwer es mit dem „Sozialen“ geht. (05.05.17)

Morgen in Frankreich

Am morgigen Sonntag findet in Frankreich die Stichwahl ums Präsidentenamt zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen statt. Die WELT unterhält sich mit Tristan Garcia, „dem neuen Vordenker der jungen Franzosen“, darüber, wie schwer sich Linksintellektuelle mit dem „identitätspolitischen Backlash“ und mit Macron als kleinerem Übel tun. Auch die ZEIT bittet einen schlauen Franzosen zum Interview, nämlich den Philosophen und Mathematiker Denis Bonnay, der die ambivalente Wirkung von Meinungsumfragen und Wahlaufrufen erklärt.

Außerdemos von Sonstnochos:

Die NZZ sieht mit dem Band „Die grosse Regression“ das linke Denken auf den Hund gekommen und empfiehlt stattdessen Kaspar Villigers Kampfschrift gegen den „Sozialdemokratismus“, der uns alle so furchtbar erdrückt. +++ Der Freitag weist auf den Horrorfilm für Selbstoptimierer, „Erfolgreich Scheitern“ hin, der neulich auf 3sat lief. +++ In München werden, wie die FAZ meldet, wertvolle Bücher und Autographen versteigert - darunter ein Typoskript der Vortragsfassung von Heideggers Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?“. +++ Außerdem gratuliert die FAZ dem konservativ-katholischen Denker Robert Spaemann zum 90. Geburtstag. +++ Sibylle Anderl glossiert im Wissensteil der FAZ launig über eine Studie zur Ehrenrettung von Sorgen und Pessimismus. +++ In der WELT empfiehlt Denis Scheck Ovids „Metamorphosen“ für seinen Kanon. +++ Die NZZ stellt Heinrich Meiers Auseinandersetzung mit Nietzsches Zarathustra als philosophisches Experiment der Selbsterkenntnis und -verstellung vor. +++ Hazel Brugger macht im Magazin ihrem Unmut Luft, mit anderen jungen Frauen in einen Topf geworfen zu werden, und dem Feminismus darum in den Rücken fallen zu müssen.


Links der Woche am 29.04.2017, 14:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 17/17

Masseneffekte statt Ideologien

Nicht nur in Frankreich zeigt sich die seit 1990 erwartete Auflösung der Ideologien, schreibt Adrian Lobe in der ZEIT: Die Populisten dieser Welt brauchen weder Visionen noch Weltbild, um an die Macht zu kommen, sondern die zynische Bereitschaft, jedes der vervielfältigten Weltbilder in ihrer Anhängerschaft rhetorisch zu bedienen. (25.04.17)

Krimis und Verschwörungstheorien

Der Wahn wird mit Bildern von außen möbliert. Der Schriftsteller Guido Eckert fragt sich (und einige Kollegen) im Freitag, ob u.a. seine Zunft dazu beigetragen hat, dass anscheinend immer mehr Leute ernsthaft glauben, in einem Thriller voller Verschwörungen und dunkler Machenschaften zu leben. (26.04.17)

Friedensschrift ohne Leser

Christian Thomas portraitiert in der FR den Humanisten und Aufklärer Erasmus von Rotterdam, der vor 500 Jahren gegen den Krieg anschrieb und damit scheiterte, weil er einfach zu früh dran war: Pazifismus war im kriegerischen Europa des Mittelalters und seinen Lautsprechern wie Luther verpönt. (28.04.17)

Gendermüdes Neobiedermeier

Die 68er wollten alles sein, nur nicht Spießer, wurden damit aber auch nicht glücklich. Cora Stephan versucht in der NZZ darum eine Ehrenrettung spießiger Tugenden wie Ernst, Manieren und Monogamie, die gerade eine Renaissance erfahren, auch wenn oder gerade weil ihre Anhänger von der bösen „Gender-Elite“ gemaßregelt werden. (29.04.17)

(Eine schönere Verteidigung des Spießertums lieferte Marc Hieronimus in Lichtwolf Nr. 53 („Schloch“)...

Unn sünst?

Die taz weist auf Jeanette­Erazo Heufelders Biographie des Mäzens der Frankfurter Schule, Felix Weil hin. +++ Christoph Egger hat sich im Antiquariat ein Schriftsteller-Lexikon von 1882 gekauft und schwärmt in der NZZ von einer literarischen Welt vor unserer Zeit. Freunde vergessener Autoren schätzen die Lichtwolf-Reihe „Lebende & Leichen“, aus der Michael Helmings „Leichen treppauf“ ausgekoppelt worden ist. +++ Claus Leggewie zeigt sich in der SZ wenig überzeugt von Jason Brennans Argumenten dafür, dass regiert zu werden den meisten Leute besser tut als politische Teilhabe, für die ihnen die Kompetenz fehlt. +++ Im Freitag bekundet Ulrike Baureithel, bei den Science Marches der letzten Woche einen (selbst-)kritischen Blick auf den Wissenschaftsbetrieb vermisst zu haben.


Links der Woche am 22.04.2017, 12:38 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 16/17

Das sind doch wir!

Die „verallgemeinerte Logik aus Zeiten, als Neue Sozialen Bewegungen [...] gegen Staat und Atom-, Rüstungs- und Ölindustrie antraten, wiederholt das Motiv vom Verblendungszusammenhang, hinter dem finstere Mächte am Werk sind“, hieß es in LW51 über den seltsam vertrauten Sound rechtspopulistischer Medien- und Systemkritik. Auch die taz fühlt sich an ihre Anfänge erinnert, besteht aber darauf, dass sich Dutschke und Höcke nicht nur im Vokabular unterscheiden. (15.04.17)

Die Mauer als Grenze und Zeichen

Dominik Irtenkauf beschäftigt sich bei Telepolis mit dem Mauerbau in der Politik und der Geschichte. Populär ist und in ihrer Funktion gewandelt hat sich die Chinesische Mauer. Die Grenze zwischen den USA und Mexiko erinnert (noch) an den Limes statt an Berlin, dessen Mauer sich heute wiederum in Beton zwischen Israel und Palästina und in der Mentalität zwischen Ossis und Wessis wiederfindet. (17.04.17)

Diesen Relativismus haben „wir“ nicht gewollt

Nun muss auch noch Karl-Heinz Ott in der NZZ den linksliberalen Anhängern des postmodernen Denkens von Offenheit und Vielfalt vorhalten, sie seien für die Geringschätzung von Wahrheit verantwortlich, die Trump ins Weiße Haus brachte. Ganz so harmlos waren die relativistischen Gedankenspielchen mit Nietzsche und den ganzen Poststruktralisten anscheinend doch nicht... (19.04.17)

Les sciences marchent

Am heutigen Samstag gehen weltweit Menschen auf die Straße, um „dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind“, wie es beim Science March Germany heißt. In der ZEIT erzählen fünf Wissenschaftler, warum sie mitmarschieren. Die FR schreibt über ein Facebookvideo, in dem der populäre Astrophysiker Neil DeGrasse Tyson erklärt, was wissenschaftliche Wahrheit ist, ob man nun daran glaubt oder nicht. Auch im Fall der Proteste gegen die geplante Schließung der Central European University in Budapest, über die die FAZ berichtet, geht es nicht nur um akademische Arbeitsplätze, sondern um die Verteidigung des Pluralismus in autoritären Zeiten.

Bücher und Wahlen

Seit Trumps Amtsantritt haben Bücher Konjunktur, die sich die USA literarisch als Fascho-Staat ausmalen und lange in den Regalen verstaubten. Jan Wilm stellt in der NZZ eine Auswahl vor; eine ausführliche Reise durch die Welten kontrafaktischer Nazi-Romane unternahm Bdolf bekanntlich in Lichtwolf Nr. 45 und Nr. 46. +++ Die ZEIT weist hin auf den jüngst edierten jahrzehntelangen Briefwechsel zwischen Martin Heidegger und seinem Schüler und frühen Kritiker Karl Löwith. +++ Die taz dagegen freut sich, dass kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen das komplette Werk Lacans auf Deutsch erhältlich ist. +++ Just über die Wahlen links des Rheins unterhält sich die NZZ mit dem „Frankreich-Kenner“ Peter Sloterdijk. +++ Gustav Seibt zeigt sich in der SZ unzufrieden mit dem Essayband „Die große Regression“, worin sich linke Denker mit der wachsenden Unruhe in diesen Zeiten beschäftigen - überheblich im Ton und unter Aussparung der Digitalisierung. +++ Der Tagesspiegel wiederum unterhält sich mit Jason Brennan, der in seinem neuen Buch dafür plädiert, das Wahlrecht auf informierte und rationale, also qualifizierte Bürger_innen zu beschränken. Um die Frage nach der Qualifikation für politische Teilhabe geht es übrigens auch im aktuellen Lichtwolf. +++ Rolf Dobelli rät in seiner NZZ-Kolumne, dem Handeln öfter mal den Vorzug vor dem Nachdenken zu geben.


Links der Woche am 15.04.2017, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 15/17

Das Unbehagen in der Netzkultur

Die taz bringt einen Text des Medientheoretikers und Netzaktivisten Geert Lovink, in dem er nicht nur seiner Ernüchterung über das Internet Ausdruck verleiht: Es gibt weder räumliche noch zeitliche Ordnung, nur wird alles immer schneller und immer mehr. An der herrschenden „Kultur der Gleichgültigkeit“ gegenüber der Verschmelzung von Macht und Marketing sind u.a. die Medien schuld. (08.04.17)

Sokrates als Jesus-Prototyp?

Mal was Passendes zu den Feiertagen: Der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück fragt in der NZZ, ob Platon in der Politeia etwa die Passionsgeschichte vorweggenommen hat. Denn der wahrhaft, nicht nur scheinbar Gerechte müsse mit dem Hass der Menge rechnen, erklärt Sokrates darin. Das Frühchristentum entdeckte diese Stelle dann schnell für sich und ihre(n) Märtyrer der Wahrheit. (12.04.17)

Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Roman Bucheli denkt in der NZZ über die aktuelle im regen Gebrauch befindliche Phrase, „alles stehe Kopf“. Zunächst zieht er die Neurologie unserer Sehgewohnheiten und den Maler Georg Baselitz heran. So, wie dieser jene durchbrach, versuchen heute Reaktionäre wie Botho Strauß und neurechte Demagogen mit Überraschung und die Überrumpelung Unruhe zu stiften, worin eine Chance liegt. (12.04.17)

Rechter Rationalismus

Mark Siemons stellt in der FAZ die „Neoreaktionäre“ oder „NRx“ als technologische Avantgarde des US-Konservatismus vor. Sie scheißen auf Traditionen und Werte, sehen vielmehr in Computerlogik, Akzelerationismus und Transhumanismus die Zukunft, die freilich eine ziemlich autoritär-darwinistische sein wird, in der die Unterscheidung zwischen „Hergestelltem“ und „Gewordenem“ verwischt ist. (14.04.17)

„Völkerpsychologie, Geschichtsmythologie und Abendlandkitsch“

Nils Markwardt würde in der ZEIT das Verhältnis von Rechtspopulisten zur Wahrheit weniger postfaktisch als präfaktisch nennen. Denn sie liefern den identitär Herausgeforderten eine voraufklärerische Wir-Erzählung, wie Markwardt an den Remythisierungsversuchen einiger neurechter Vordenker der Heimatliebe zeigt. (15.04.17)

Bücher, Bücher, Bücher

Die taz spricht mit Laurent Binet über seinen Roman „Die siebte Sprachfunktion“, in dem Politik und Philosophie der frühen 1980er - der sterbende Strukturalismus und der erwachende Neoliberalismus - die eigentlichen Protagonisten sind. +++ Denis Scheck empfiehlt in der WELT voll des Lobes Thoreaus „Walden“ für jeden Kanon. +++ Die NZZ stellt zwei neue Schriften zur Ästhetik von Hartmut Böhme und Wolfgang Welsch vor, die in der Kunst das Bindeglied zwischen Natur und Kultur sehen. +++ Die FAZ unterhält sich mit dem Kittler-Schüler Marcel Beyer, in dessen Buch „Das blindgeweinte Jahrhundert“ Guido Knopp schildert, wie Adorno nach dem „Busenattentat“ geweint haben soll.

Sonstiges:

Christoph Winder freut sich im Standard, dass der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron sich mit Philosophie beschäftigt statt wie andere Politiker*innen „am unteren Ende der geistigen Kapazitäten der Wählerschaft, knapp an der Imbezillitätsgrenze, Maß zu nehmen“. +++ Auch Roger Köppel - Chef der Weltwoche und Abgeordneter der rechtspopulistischen SVP - beschäftigt sich mit Philosophie, aber nur vor Ostern, und erinnert sich daran, wie er Richard Rorty für sich entdeckte und von ihm die Abneigung gegen „Gutmenschen“ lernte. +++ Die FAZ ist erleichtert, dass der von Trotzkisten verfolgte Historiker Jörg Baberowski die Solidarität seiner Kolleg*innen verhält. +++ Bei Deutschlandradio Kultur gibt es ein Gespräch mit Tatjana Noemi Tömmel über die Liebe in der Philosophie von Augustinus bis Hannah Arendt. +++ Apropos Radio: Heute Abend ab 23:05 Uhr gibt es im Deutschlandfunk die lange Nacht der Wolken zu hören.



Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35


Lektüreempfehlungen


Reklame

Zahlen, Ziffern und Nummern

Lichtwolf Nr. 40 vom Winter 2012/13 zum Thema "Zahlen, Ziffern und Nummern" ist erhältlich als DIN-A4-Paperback und als E-Book für Kindle sowie im epub-Format.



Im Einkaufszentrum »

Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 58 (2/2017), Juni 2017

Titelthema: Wurst

vorherige Ausgabe

Lichtwolf Nr. 58 (2/2017)

Würste und Wurschtigkeit, konkret, metaphorisch, vegetarisch und in zweiendlichen Redewendungen, sowie Bienen, Lammert und V. O. Stomps.


Das nächste Heft erscheint am 20. Juni 2017 mit dem Titelthema Wurst. »» Abonnieren


Reklame


Lichtwolf-Abo

Den Lichtwolf können Sie sich auch bequem pünktlich zu jeder Jahreszeit nach Hause kommen lassen: Das Jahres-Abo kostet bloß 26,80 Euro.



Monatsbuch

Zeichenkette Stichwort

« Juni 2017
So Mo Di Mi Do Fr Sa
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930

Stichwortverzeichnis


Archiv


catware.net Verlag

Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634).


David Hume: Von der Regel des Geschmacks

David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: Als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.

E-Book-Reihen

Exklusiv und elektrisch für 99 Cent.

Lange Essays aus der Reihe Lichtwolf Short Circuits:

Michael Helming: Böhmische Meditationen

Unterwegs mit Schopenhauer, Mauthner und Kraus über die Schlachtfelder von Königgrätz. E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.


Kurzgeschichten aus der Reihe Le Chat sans Papier:

Michael Helming: Harnisch

Gibt es offene und ehrliche Worte, mit denen das heutige Individuum die Beziehungslosigkeit und Fremde sich selbst gegenüber artikulieren könnte? E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.



www.lichtwolf.de