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Irgendwas mit Medien

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...wollen alle machen, bei denen es nicht zum Lehrer reichte. Dabei ist eine mediale Fundamentalanalytik, die allem solchen Gewese vorausgehen müsste, noch gar nicht abgeschlossen! Darum kümmert sich der Lichtwolf hier.


Es gibt in dieser Rubrik 67 Artikel auf 7 Seiten:

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Irgendwas mit Medien am 14.04.2010, 10:19 Uhr

Du bist lächerlich, Internet!

Betrachtungen über die Zugriffsstatistik von lichtwolf.de anlässlich der heute beginnenden re:publica 2010

Ich habe vor kurzem den mit Abstand beliebtesten Artikel auf lichtwolf.de geschrieben. Mit einer kurzen Erklärungen einiger Funktionen dieser Seite habe ich bisherige Spitzenreiter auf die Plätze verwiesen: Schneideggers Artikel über die "venia legendi", der von Google seit Jahren gefressen wird, als würde der Begriff nirgendwo sonst im Internet auftauchen; und Neanders Essay "Sex als Arbeit", in dem - so witzelt man hier - nur noch Piraten neben den Huren vorkommen müssten, um den Text zum beliebtesten aller Zeiten zu machen.

So nämlich funktioniert die Wissensgesellschaft im Internet. Und so hat auch die hiesige Hilfeseite zu RSS-Feeds, Twitter und Facebook sowie zur Such- und zur Kommentarfunktion im letzten Monat genug Zugriffe (durchschnittlich 260 pro Tag) verzeichnet, um auf Jahre uneinholbar zu bleiben; selbst wenn heute zum letzten Mal die üblichen Zwonull-Stichworte durch Suchmaschinen, Aggregatoren und Crawler gejagt werden; selbst wenn ein verzweifelter Zeitungsverleger auf der gegenwärtigen Bloggerkonferenz re:publica 2010 jeden derer eigenhändig erwürgt, die im Internet nichts besseres zu tun haben, als die Vorzüge des Internet dank RSS, Twitter, Social Media, Indexsuche und Kommentaren zu preisen.

Wie das Internet seine Inhalte formt (die "Formung der Form" wurde ja schon beobachtet), zeigt der Vergleich mit der Glotze. Die beliebtesten Sendungen wären dann nicht Nachrichten und Seifenopern, sondern der Pornokanal und "Bitte lächeln". Und für die Elite Sendungen, in denen Fernsehfritzen erzählen, dass sie Radio und Zeitung verdientermaßen plattmachen werden, wie man selbst einen Fernsehsender aufmacht und warum jeder, der nicht hurra schreit, ein ewiggestriger Technikverweigerer ist.

Zum Abschluss also - in der Tradition von @pleaserobme - der kleine Tipp an alle Panzerknackerbanden da draußen in der Wirklichkeit: Jedes Blog über die neuen Wunderklötze von Apple, Starbucks mit Hotspot, die Piratenpartei und das nächste große Ding hat ein Impressum mit der Adresse einer bis übermorgen vermutlich verwaisten Nerd-Butze.



Lichtwolf Nr. 29 (1/2010)Lichtwolf Nr. 29 (1/2010), S. 36 (Irgendwas mit Medien):
Pandemie für alle

Wäre die Schweinegrippe so gekommen, wie die Medien berichtet haben, wären ihr unfassbare soziale und kulturelle Segnungen zu verdanken gewesen. Welche, das wird hier erklärt.
von Tina Wirtz


Lichtwolf Nr. 29 (1/2010)Lichtwolf Nr. 29 (1/2010), S. 32 (Irgendwas mit Medien):
Die größte Bratwurst der Welt: Macht Internet vergesslich?

Frank Schirrmacher behauptet, durchs Internet wird die Menschheit immer blöder, weil sich Google ja ohnehin alles für sie merkt und nichts vergisst. Fünf Lichtwolf-Autoren geben ihren Senf zu dieser Problematik ab.
von Bdolf, Magister Maier, Michael Helming, Timotheus Schneidegger, Tina Wirtz


Lichtwolf Nr. 29 (1/2010)Lichtwolf Nr. 29 (1/2010), S. 30 (Irgendwas mit Medien):
Auszug aus dem Totenregister 1/2010

Die coolsten Toten der zurückliegenden Lichtwolfiade und was von ihnen bleiben wird.
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Lichtwolf Nr. 28 (3/2009)Lichtwolf Nr. 28 (3/2009), S. 15 (Irgendwas mit Medien):
Fnord-Repord Spezial: Welt sprengen

Die Illuminaten proben den Planetozid nicht nur mit öden Powerpoint-Präsentationen, sondern auch filmisch - und kassieren en passant bei den Cineasten groß ab.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger


Irgendwas mit Medien am 01.12.2009, 21:55 Uhr

Dem kommunikativen Alltag aufs Gaspedal

Kommentare sind Usus in diesem sog. "Internet", das seinen Namen nicht von ungefähr haben wird!

Mit großzügiger Verspätung steigt nun auch der Lichtwolf in die elektrische Intersubjektivität ein: Die neue Kommentarfunktion ist da! Fortan können Sie, geschätzter Leser, und Ihre Gemahlin gleichfalls!, nahezu überall mitten in laufende Artikel hineintippen, was immer Ihnen dazu einfällt.

Mitten in den Artikel? Mitten in den Artikel! Anderswo schiebt man Ihre Kommentare in den mühsam zu erscrollenden Seitenkeller ab, auf lichtwolf.de können Sie dem Artikel Absatz für Absatz ins Gehege kommen.

Probieren Sie es gerne aus! (Und nehmen Sie sich ruhig mal die halbe Minute zur Rechtschreibprüfung, verdammig!)

Auf zärtlichen Schriftverkehr mit Ihnen freuen sich schon sämtliche Lichtwolf-Autoren!




Irgendwas mit Medien am 12.11.2009, 00:08 Uhr

Die Guerilla ist überall

B: Bewegst Du Dich im öffentlichen Raum?

A: Wenn es sich nicht vermeiden lässt, ja, dann lasse ich mich blicken und man guckt dann auch stets zurück.

B: Sperrst Du auch die Ohren auf?

A: Auch das. Was haben die Deinen vernehmen müssen, dass Du Dich so versperrst?

B: Flitzerblitzer. Dauerparodiesendungen.

A: Das ist originell.

B: Was ist der Unterschied zwischen dem Hinweis auf eine Geschwindigkeitsüberwachung und der Warnung vor einem Flitzerblitzer?

A: Ein Stück Zeit, ein Stück Witz.

B: Beide muss man jedoch frisch zu mischen verstehen.

A: Dir macht das Bauchweh?

B: Ich muss kotzen, ja.

A: Lasse nur alles heraus, häppchenweise und auch die Brocken.

*Musikeinspielung*

B: Wo kommen all die verschissenen Eco-Seminaristen und Baudrillard-Schleimer her? Gibt es derer überviele oder keine wichtigeren Zeichen mehr zu kapern?

A: Gewiss von beidem ein Stück! Die frischen Radiofritzen wollen eben nicht die Straßenverkehrsordnung verlautbaren, das würde den Motoristen die Freude am freien Fahren und am Funk vergällen! Was gilt’s!

B: Eben nichts, der Golfprolet so wenig wie die Omas und Tiere, die er totfährt. Wer jedoch kann auf die Idee gekommen sein, diesen zeitlosen Unwitz im Rundfunk zu verbreiten?

A: Eine Eco-Leserin etwa?

B: Sie muss jedenfalls in der Nähe sein und schämt sich weder für das Umwerten auf Latrinenniveau, noch dafür, dies in Rechnung zu stellen.

A: Gewiss, auch sie hat für Lebensabschnittspartner und Miete zu sorgen! Und der lustige Widerstand gegen die Gängelei unserer freiheitlichen Medien, werbliche Inhalte als solche - gar als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen, verleidet Dir gleichfalls den Verkehr?

B: So ist es. Bald schon kann man sich dafür bezahlen lassen, überall Kleingedrucktes einzublenden, damit es beizeiten unsichtbar wird.

A: Nun, da sollte eine schwule Sau wie Du eben mit der Zeit gehen, die auch das Leben der Zeichen bestimmt!

B: Meinetwegen, doch es stört mich, dass die Straßen mit hungernden Semiotikern überlaufen, die für Geld alles solange umwerten, bis es bricht.

A: Dann lieben alle alles!

B: Außer mich und Dich.

A: Nun, dann werden wir endlich frei und gleich sein!

B: Vielleicht trüge es den in die Kloaken quellenden Überschuss ab, würden sich die semiotischen Guerilleros selbst umwerten.

A: In Deiner Klage verbindet sich der Kulturpessimist mit dem Ökonom: Jener will zur Mehrung seiner Geltung und seines Einflusses verknappen, dieser zur Mehrung seines Geldflusses.

B: Als wäre in der Kultur überhaupt noch etwas ohne Ökonomie darin! Wann ist Dir zuletzt ein Gedanke begegnet, in dessen Blutverwandtschaft Du kein gewerbliches Kalkül erahntest?

A: Bleibe mir fort mit Deinem Blut & Hoden, mein Lieber!



Lichtwolf Nr. 26 (1/2009)Lichtwolf Nr. 26 (1/2009), S. 42 (Irgendwas mit Medien):
Ein Produkt wie jedes andere

Das Ringen zwischen Internet und Print, Blogger und Verlegern, Strom und Holz erweist sich als schnöder Verteilungskampf und Generationenkonflikt, an dessen garantiert nicht das beschworene Ende des gedruckten Worts steht.
von Timotheus Schneidegger



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