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Lichtwolf Nr. 51 (3/2015)

Erschienen im September 2015, Titelthema: Ego Null


Lichtwolf Nr. 51 (3/2015)

104 Seiten übers Ichsein und das Nichts, Identität und Authentizität, Kollektiv und Wahn, sowie über Politphänomenologie, Videokratie und Kamele im Denken.

ISBN 9783941921542

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Lichtwolf Nr. 51 (3/2015) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Im 51. Lichtwolf geht es um Identität und Nullität, ums Ich, Wir und das Nichts, das womöglich dahintersteht. Nach Einleitung und Bdolfs Propädeutikum rät Marc Hieronimus der Menschheit, sich mit der narzisstischen Kränkung ihrer Unwichtigkeit zu arrangieren. Auf der Kinderseite Lichtwelpe erklärt Manuel Zabel dem kleinen Fries-Hussein, warum man vermittels Augenzuhalten unsichtbar wird und Georg Seeßlen beschäftigt sich mit Identität und ihrer Marktförmigkeit. Mirko Stehr geht der nach 1945 verbreiteten nationalen Überidentifikation mit den Indianern nach und Michael Helming bestaunt in Tschechien die Bat'a-Architektur als betonierten Ausdruck eines Tycoon-Egos. Nach Martin Köhlers Kolumne und den Einträgen „Ego“ und „Null“ aus der Morpho-etymologischen Enzyklopädie der deutschen Alltagsprache führt Osman Hajjar in das innere Spiegelspiel der islamischen Dämonologie ein. Bdolf erwartet die Bewusstwerdung des Internets der Dinge und Jonis Hartmann schreibt eine Sozialphänomenologie des Fußballstars. Hinter Ironie als Lifestyle stecken Lust und Notwendigkeit der Täuschung über sich selbst, wie Wolfgang Schröder ausführt. Johannes Witek zeigt, wie einsam man gemeinsam sein kann und Rüdiger Spiegel denkt - nomen est omen - über Spiegel und Reflexion nach. Über das Unbehagen in der sozialen Kompetenz schreibt Martin Gohlke und Nebukadnezar Böhm wägt Freud und Leid des Singledaseins ab, ehe fünf Autoren kurz darlegen, was sie nicht sind und Johannes Witek den Weg zu sich selbst besingt.
Der hintere Heftteil wird mit Feuilleton-Rückblick, Warenumschau und Ultrakurzmärchen eröffnet, sodann beschäftigt sich Michael Helming mit dem Kamel als Viehlosovieh. Timotheus Schneidegger blickt auf Schnittmengen und fließende Übergänge zwischen links und rechts in der neuen Unübersichtlichkeit, dann folgen Kurzrezensionen. In der neuen Reihe „Die unbedeutendsten Denker der Geschichte“ stellt Rüdiger Spiegel uns den Allergiker Jean-Manuel Nieck vor, der im 19. Jahrhundert die Öko-Ideologie kritisch vorwegnahm. Marc Hieronimus denkt über die Herrschaft des (männlichen) Blicks und das Kopftuch nach, dann schließt das Heft mit Aphorismen und Autorenportraits.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 005 (Sozialphänomenologie):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema Ego Null

Hinführung zum Titelthema in neun Thesen - der Jugend zum Geleit.
von Bdolf

S. 006 (Philosophistik & Misosophie):
Die letzte Kränkung

Für die persönliche wie für die Entwicklung unserer Spezies ist entscheidend, wie wir der Tatsache unserer Unwichtigkeit begegnen.
von Marc Hieronimus

S. 016 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Unsichtbar wer’n

Der kleine Fries-Hussein hält sich die Augen zu, um zu verschwinden, und bekommt die Bedingung der Möglichkeit dieses supitollen ontologischen Zaubertricks erklärt!
von Manuel Zabel

S. 021 (Politik):
Über Identität (und ihren Wandel)

Die bürgerlichen Zeiten, in denen man noch wer sein konnte, sind vorbei, dafür ist nun für jeden Tagesbedarf das passende Identifikationsangebot zu haben.
von Georg Seeßlen

S. 028 (Politik):
Vom Wunsch, Indianer zu werden

Der Wunsch, auf der richtigen Seite zu stehen, führte im Nachkriegsdeutschland zu einer kuriosen Identifikation mit dem Topos des „Indianers“.
von Mirko Stehr

S. 030 (Lebenswelt):
Selbstbewusstsein aus Stahlbeton und Glas

Nicht von ungefähr ist „Haus“ eine althergebrachte Metapher für „Ich“. Jeder baut auf sein Ego und manch einer stellt sich gar irgendwo einen Wolkenkratzer hin.
von Michael Helming

S. 039 (Sozialphänomenologie):
Stufen zum Nichts: Ego Null

In der diesmaligen Kolumne geht es um das Einssein im Grießbrei...
von Martin Köhler

S. 040 (Philosophistik & Misosophie):
Die Einträge „Ego“ und „Null“

...aus der MEEDA – Morphoetymologische Enzyklopädie der deutschen Alltagsprache photokopiert...
von Marc Hieronimus

S. 042 (Lebenswelt):
Diagnose Dschinn

Böse Geister laden dazu ein, mit ein bisschen Lacan dem Spiegelbild ins Auge zu blicken, das sich der Identitätslogik entzieht und doch zum Selbst gehört.
von Osman Hajjar

S. 051 (Irgendwas mit Medien):
Die Geburt des neuen Ich

...aus dem Internet der Dinge
von Bdolf

S. 052 (Lebenswelt):
Alpha, Beta, Ego

Phänomenologie des Fußballstars, in der sich das Spiel als ein Mannschaftssport für große Egos erweist.
von Jonis Hartmann

S. 054 (Philosophistik & Misosophie):
Eigen-Art oder Fake

Verbirgt die Lust an der Täuschung deren Notwendigkeit in einer Umwelt aus Ironie und Zweifel?
von Wolfgang Schröder

S. 059 (Lebenswelt):
Grand Theft Identity

Comicfassung eines aktuellen Problems
von Georg Frost

S. 064 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Regentropfen-Symphonie

Gemeinsam einsam auf der Welt: Eine Begegnung zweier Monaden in einer nächtlichen Bar...
von Johannes Witek

S. 065 (Philosophistik & Misosophie):
Spiegelung und Reflexion

...aus Rüdiger Spiegels trotzphilosophischem Merkzettelkasten
von Rüdiger Spiegel

S. 066 (Sozialphänomenologie):
Das Unbehagen in der sozialen Kompetenz

Das marktförmige als asoziales Ich: Soziale Kompetenz ist unverzichtbare Affirmation um den Preis der Individualität.
von Martin Gohlke

S. 074 (Sozialphänomenologie):
Schaumbad mit dem Alter Ego

Phänomenologie des Singledaseins: Allein ist man weniger als zu zweit.
von Nebukadnezar Böhm

S. 076 (Lebenswelt):
Was ich nicht bin

Die größte Bratwurst der Welt lädt diesmal zu einer negativen Selbstbestimmung ein.
von Bdolf, Filbinger, Jean-Baptiste O´Lebigmac, Michael Helming, Rüdiger Spiegel

S. 077 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Level Zero Bullshit

Der Weg zu sich selbst geht durchs Unerfreuliche...
von Johannes Witek

S. 078 (Kultur(terrorismus)):
Das Gerede vom Sommer 2015

Der Feuilleton-Rückblick auf die Themen der Saison in aller Kürze und Frustration...
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 078 (Lebenswelt):
Warenumschau 51

Zeug, das man (nicht) braucht: diesmal ausnahmsweise zwei lobenswerte Produkte, die über die kapitalistische Verschwendungslogik erhaben sind.
von Georg Frost

S. 079 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ultrakurzmärchen 51

Es wird einmal gewesen sein: Zwei ganz kurze Märchen über Wunder und die Weltformel.
von Bdolf & Marc Hieronimus

S. 080 (Kultur(terrorismus)):
Viehlosovieh: Kamel

Über den wortwitzigen Cruiser auf vier Hufen mit ein bis zwei Höckern in Literatur und Philosophie.
von Michael Helming

S. 082 (Politik):
Die arschoffene Gesellschaft und ihre Feinde

Im ausdifferenzierten politischen Spektrum ist unklarer denn je, ob einer oder etwas rot, grün oder braun ist.
von Timotheus Schneidegger

S. 091 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 51

Rezensionen aktueller und klassischer Bücher in je unter 800 Zeichen.
von Jonis Hartmann, Martin Köhler, Michael Helming

S. 092 (Philosophistik & Misosophie):
Philosoph aus allergischer Unruhe

Aus der Reihe „Die unbedeutendsten Denker der Geschichte“: Ein Portrait von Jean-Manuel Nieck, der schon im 19. Jahrhundert die Umwelt-Ideologie kritisch vorwegnahm.
von Rüdiger Spiegel

S. 094 (Sozialphänomenologie):
Blickfang Kopftuch

Das Patriarchat drückt sich im Blickmonopol des Mannes aus: Frauen müssen sich begaffen lassen und danach richten – auch, aber anders, wenn sie Kopftuch tragen.
von Marc Hieronimus

S. 101 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 51

Sentenzen für Latrinentür und Rasierspiegel
von Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger, Wolfgang Schröder


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