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Lichtwolf Nr. 5-8 (Das Dunkle Zeitalter II)

Ausverkauft!

Erschienen im Juli 2006


Lichtwolf Nr. 5-8 (Das Dunkle Zeitalter II), Ausverkauft!

Schwarz-weißes Heft mit Zwischentönen von Grau auf 44 Seiten, inkl. festem, beschichteten Umschlag, der nicht abfärbt und gut in der Hand liegt.
Streng limitiert, nur solange Vorrat reicht!

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"Das Dunkle Zeitalter Vol. II"
Neuauflage von Lichtwolf Nr. 5 bis 8

Die 2005 begonnene Reihe "Das Dunkle Zeitalter" widmet sich in ihrem zweiten Heft, das pünktlich zum vierten Geburtstag des Lichtwolf erschien, dem sogenannten Hochmittelalter der "Zeitschrift trotz Philosophie".

Die Neuauflage der Ausgaben Nr. 1-4 im letzten Sommer wird hiermit um das Sonderheft "Das Dunkle Zeitalter Vol. II" erweitert, das die Lichtwölfe Nr. 5 bis 8 enthält. Darin wurden seinerzeit ästhetische und inhaltliche Standards gesetzt, die dem Lichtwolf in den folgenden Jahren zu Eigentümlichkeiten wurden. Hierin finden sich Klassiker wie u.a. der "Nachruf auf Bärbel" (die Ende 2002 entlaufene und erlegte Zoo-Wölfin), "Das Urteil" (von dr faustus), "Osterdekoration und was Jesus dazu sagen würde" (von (n·k)²), "Philosophie ist Religion" (von count_bobby) und die Anfänge des Gemeinschaftskrimis.

Dieser Edition der hochmittelalten Nummern liegen die hier und da überarbeiteten Originalkopiervorlagen aus dem Jahr 2003 zu Grunde, als der Lichtwolf noch ungeheftet und wild veröffentlicht wurde. Freunde des Lichtwolf finden darin seine rührende Spätkindesphase wieder. Gegner haben nun noch mehr jugendsündiges Material zur Hand, das sich gegen die "Zeitschrift trotz Philosophie" verwenden lässt. "Das Dunkle Zeitalter Vol.II" bietet somit allen etwas, auch den Sammlern, denn die Neuauflage der Nummern 5 bis 8 ist streng limitiert und wird nicht neuneuaufgelegt werden!
(Diesem Sonderheft folgte übrigens nur noch "Das Dunkle Zeitalter Vol. III", in dem Lichtwolf Nr. 9-12 re-ediert wurden.)

Lichtwolf Nr. 5
Zum Titelbild: Die Kombination aus dem zweimal abgetippten Text von Nirvanas Hymne "Smells like Teen Spirit" mit dem ihn umwuchernden Blumenregen war von Schneidegger bereits an Weihnachten 2002 fabriziert worden, konnte jedoch erst in dieser Ausgabe verwendet werden (die Lichtwölfin stand schon für den Januar 2003 fest). Das geübte Auge wird erkennen, dass der Schriftzug "Lichtwolf" nach der Nr. 4 eine Überarbeitung erfahren hatte und inzwischen halbwegs strukturiert mit klaren Linien daherkam. Grund: Die Schriftvorlage war generalüberholt worden, nachdem im Januar "Lichtwölfin" über dem Titelblatt prangte.
Das Editorial der Nr.5 spiegelte die unsichere politische Lage wieder: Der zweite US-Irak-Krieg rückte immer näher, die Freiburger Erde hatte gebebt, zuvor wurde in den neuen Fachschafts- und Redaktionsraum eingebrochen, die Nachricht vom Tod Bärbels verbreitete sich ... Der Auffassung, es würde nichts passieren, musste angesichts der unruhigen Zeit eine entschiedene Absage erteilt werden.
Wie in jeder bisherigen Ausgabe konnte auch die Nr.5 mit einem Debüt glänzen: dr faustus, erstmals als Redakteur dabei, stimmte gemeinsam mit Schneidegger und dem gesamten Lichtwolf-Team ein Trauerlied auf Bärbel an, die Wölfin, deren Ableben kein Auge trocken ließ.
Die Beiträge "Der Mief der Jugend" von (n·k)² und Schneideggers "Erwartung = Existenz-Be-deutung" (S.4) bewegten sich im informell gesetzten thematischen Rahmen der Nr. 5. Kurzum: Diese Seiten enthielten Nirvana auf Schlau. Doch zum Glück hatte die März03-Ausgabe des Lichtwolf auch noch andere Seiten, wie die Sozialanalyse von T.Halvdason ("Von der Zuneigung") oder die gekürzte Fassung der Kafkaeske "Das Urteil" von dr faustus.

Lichtwolf Nr. 6
Der Irak-Krieg war um und endlich war es wieder hipp, antiamerikanisch zu sein! Pünktlich zur Erklärung des "Endes größerer Kampfhandlungen" am Tigris erschien Anfang Mai 2003 der Lichtwolf Nummer 6.
Das minimalistische Titelbild ist Aufenthaltsort des schönsten Rechenfehlers in der Lichtwolf-Geschichte. Der dafür Verantwortliche war wohl so besoffen vom real-sozialistischen Pathos der Sonne, die schön wie nie über Deutschland scheint, dass er bei der Rechnung 2003 minus 1945 zehn Jahre verschlampt hat und den Irrtum erst auf Nachfrage bemerkte.
Die Nr. 6 enthält das längste Editorial ALLER Zeiten. Ein beinahe ganzseitiger gedanklicher Ausflug zur Lage im Nahen Osten und der ganzen Welt unterm Joch des US-Imperialismus. Am Rande soll bemerkt sein, dass die im Editorial erwähnten Herren Fried- und Möllemann ihren "tiefen Fall" (hohoho) zu diesem Zeitpunkt noch vor sich hatten. Es konnte damals ja noch keiner ahnen, wie obsolet die Forderung nach einem Außenminister-Posten für den einen oder den anderen bereits wenige Wochen nach Erscheinen der Mai-Ausgabe werden würde ...
Ein Thema war auch für diese Ausgabe nicht vorgesehen, aber der verpasste Irak-Krieg veranlasste dann doch die meisten Redakteure, auf irgendeine Art und Weise Senf dazu abzusondern. In diesem Sinne ist die Alter-Ego-Spektive "Wenn ich Bush wäre..." von M.I. Mikri zu lesen, genauso wie Schneideggers schlaumeierisches "Rezept gegen den Terrorismus" und seine Übersetzung eines Gastbeitrags von Staatspräsident a.D. Saddam Hussein.
(n·k)² hatte das Osterfest überstanden und fragt sich, wo Jesus bleibt, wenn man ihn denn mal braucht. Thorbjörn Halvdason schritt weiter in die Untiefen menschlicher Emotionalität hinab, indem er den Mister Aufziehvogel und sich selbst "Über den Schmerz" befragt.

Lichtwolf Nr. 7
Die Jubiläumsausgabe nach einem Jahr Lichtwolf war von vielen Schwierigkeiten begleitet. Erstmal war das Farbband von Gabriele alle und es brauchte eine Zeit, bis Technik-Spezi count_bobby dem Gejammer über diesen Umstand durch den Kauf eines neuen Farbbandes ein Ende bereitete. Dann wurde - bei einem weiteren Einbruch in Fachschafts- bzw. Redaktionsraum - auch noch die Originalvorlage dieser Ausgabe gestohlen, bevor sie eingescannt und digital aufbereitet werden konnte!
Wie es sich für eine Jubiläumsausgabe gehört, waren auf dem Cover der Nr. 7 die Titelbilder aller sechs vorangegangenen Ausgaben im Magen der hermeneutischen Blödschleiche vereint. Ein Omen dafür, dass sich auch der Lichtwolf nicht der Ewigen Wiederkehr des Gleichen entziehen kann? Hoffmers mal nicht!
Das Heft fing etwas benebelt von der wegen Sparzwang nur im Geiste zelebrierten Geburtstagsfeier an, wurde dann aber schnell lebhaft, als es den Lichtwolf-Mythos aufzukochen galt. Mit der Anekdote, wie das Magazin damals zu seinem Namen kam (sie wird auch in der Lichtwolf-Gesamtausgabe (Band 1) breitgetreten).
Mit dem Neuzugang Selma von Canterbury hatte der literarisch-poetische Flügel in der Redaktion an Gewicht gewonnen, was dem Inhalt der Nr. 7 anzumerken war. Selma lieferte gleich drei Beiträge ab ("Aus dem Leben eines Kleinsemesters" / "Das Erlernen einer Kunst" und ein Gedicht), dr faustus zwei, das Fragment eines Fragments - "Das Amt" - sowie Reflexionen über "Das Alter".
Gar nicht so neu dabei war count_bobby, der den Lichtwolf bis dahin im Hintergrund unterstützt hatte und sich nun erstmals zu Wort meldete, und das auch noch mit der doppelt blasphemischen Behauptung "Philosophie ist Religion".
Sar auf Etz setzte sich zum letzten Mal mit dem Kapitalismus auseinander ("Alles fließt - meistens weg"). Zum letzten Mal, weil es sein letzter eigenhändig eingereichter Beitrag sein sollte ...

Lichtwolf Nr. 8
Schlimmer geht's immer: Erst klaute man uns die Kopiervorlage der Nr. 7 und das ganze Vorlagenarchiv - und dann trennte sich auch noch Lichtwolf-Gründer und spiritus rector Rawulf von Sar auf Etz aus persönlichen Gründen von der Redaktion. Ans Artikelschreiben war kaum zu denken, vor allem nicht bei der Megahitze des "Rekordsommers 2003".
Das Titelbild der Nr. 8 vom (angst)verschwitzten September 2003 wirkte vor diesem dramatischen Hintergrund wie ein letztes Aufbäumen vor dem Tode. Es war vielleicht das bislang aussagekräftigste. Die Inkarnation des Ausspruchs eines "bedeuteten" Freiburger Philosophie-Professors, ohne Kenntnisse der Antike "den Narren auf eigene Faust zu machen".
Schneidegger beglückte die Welt in diesem Sommerheft mit zwei fröhlichen "Comics", die Buddha und Selma von Canterbury sorgten mit ihren literarischen Beiträgen für Niveau und dr faustus bemerkt die Absurdität des professoralen Hochschulbetriebs ("Ziel erreicht: Ein Erstsemester weniger!"). Dazwischen fanden sich kleinere Fundstücke wie bspw. das Lichtwolf-Gimmick: Seite kopieren, den Schein ausschneiden, Namen eintragen und in Logik durchgefallen sein!


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