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Lichtwolf Nr. 49 (1/2015)

Erschienen im März 2015, Titelthema: Blumenkraft


Lichtwolf Nr. 49 (1/2015)

124 komplett farbige Seiten DIN A4 zum Frühlingserwachen, Flower Power, Hippietum, Arbeiternelke, Tulpenmanie und dem Namen der Rose.

Auszüge aus der Nr. 49 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

ISBN 9783941921474

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Lichtwolf Nr. 49 (1/2015) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 4,99 EUR erhältlich:


Der erste und einzige komplett bunte Lichtwolf feiert den Frühling und setzt das Titelthema Blumenkraft angemessen um, dessen Genese in der Einleitung erklärt wird, ehe Bdolfs Propädeutikum und Prolegomena das Heft weiter eröffnen. Redaktionspraktikant Filbinger hat sowohl zu viel Michael Ende gelesen als auch zu viel pflanzliche Zusätze im Bier gehabt und berichtet von den sokratischen Vergiftungserscheinungen. Die Blume als Metapher und Symbol für den Konflikt zwischen Natur und Kultur ist das Thema von Wolfgang Schröders Essay, ehe Tobias Stenzel das musikalische Oeuvre der Black Lips auf das Thema Blumenkraft hin untersucht. Das Wurzel- und Rankenwerk namens Realität entwirrt Osman Hajjar u.a. mit Avicenna, Jung und Derrida, hernach blickt Schneidegger zurück auf die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert. Im vierten Teil seiner böhmischen Wanderungen begibt sich Michael Helming mit Mauthner auf die Spuren der Pflanzenseele und Martin Köhler spricht sich entschieden gegen Blumengebinde als Grabschmuck aus. Mit Maos Forderung, hundert Blumen blühen zu lassen, und was daraus in China und Berlin wurde, beschäftigt sich Martin Gohlke. Marc Hieronimus blickt als Abonnent zurück auf die historischen Wurzeln von Charlie Hebdo im Paris von 1968. Die seinerzeitige Aufbruchsstimmung ist verflogen und Matthias Laux untersucht als Spätgeborener, auf welche philosophische Strömung sich das damalige Hippietum berufen konnte. Mit der Flower-Power-Militanz befasst sich das IPuP anhand von Bommi Baumanns Memoiren und Johannes Witek dichtet, wie einfach alles sein könnte. Die rote Nelke als Symbol der Arbeiterbewegung dient Martin Gohlke als Aufhänger, um zwei fundamentale Kränkungen der Linken zu diagnostizieren. Die Vierfarbigkeit nutzend gibt es sodann eine kleine Photoausstellung aus Stefanie Pietschmanns Projekt „Urban Diversity“. Wolfgang Schröder fragt dann nach dem Namen der Rose in knapp einem Jahrtausend Geistes- und Literaturgeschichte. Johannes Witek schildert den Alltag des König des Blues sans Love and Peace und Stefan Rode hat sich im Zeitschriftenarchiv mit den haarigen Urgründen der Hippie-Bewegung, nämlich der Lebensreform der 1920er und 30er beschäftigt. Es folgt der Aufruf, uns auf der Mainzer Minipressen-Messe vom 4. bis 7. Juni 2015 zu besuchen, dann kommt die größte Bratwurst der Welt, bei der fünf Autoren ihren Senf dazu abgeben, wo all die Blumen hin sind, und zum Schluss gibt es ein vierfarbiges Heftmittenposter von Frost und Schneidegger über Vergänglichkeit und Blüte. Das gedruckte Heft übrigens enthält zudem noch ein Daumenkino.
Der hintere Heftteil beginnt mit Viehlosovieh: In der Reihe stellt Helming diesmal die Qualle vor. Im Herbst frugen Glanz & Elend und der Lichtwolf, warum es etwas gibt und nicht vielmehr nichts, und der nun abgedruckte Siegertext des Essaywettbewerbs stammt von Ulrich Elsbroek. Dann noch viele gute Kleinigkeiten: Ultrakurzmärchen, der Feuilleton-Rückblick, Rezensionen und Aphorismen sowie die Kurzportraits der Beiträger und eine Obituarie für die Nachbarkatze.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 005 (Lebenswelt):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema Blumenkraft

14 Thesen zum Titelthema, der Jugend zum Geleit, der Nachwelt zur sittlichen Belehrung.
von Bdolf

S. 006 (Lebenswelt):
Bunt Vermischtes, Vermengtes, Vergorenes und Aufgepfropftes

Entweder eine nicht ganz so blütenreine Bewusstseinserweiterung zwischen Stechapfel und Schierling oder einfach ein irgendwie fragwürdiges Idyll im weiteren Familienkreis und im ungepflegten Kleingarten...
von Filbinger

S. 014 (Philosophistik & Misosophie):
Gebrochene Blumen

Zur Philosophie des Verstehens der Sprache der Flora: Die Poetologie nimmt die Blume gern als Bild für die junge Frau und exerziert daran die Konflikte zwischen Natur und Kultur, Sittlichkeit und Ästhetik durch.
von Wolfgang Schröder

S. 022 (Kultur(terrorismus)):
Je suis, je suis le pee, le pee

Auf der Suche nach dem Sujet „Blumenkraft“ im Gesamtwerk der BLACK LIPS
von Tobias Stenzel

S. 024 (Philosophistik & Misosophie):
Arabeskologie

Durst lässt sich auch als sehnsüchtiges Begehren nach Wasser auffassen, folgt man Avicenna. So bringt alles Vegetative getreu der Maxime „Make love not war“ ein wunder-volles Wurzel- und Rankenwerk namens Realität hervor.
von Osman Hajjar

S. 032 (Lebenswelt):
Die erste große Blüte der Spekulanten

Jede Quatsch kann mit katastrophalen Folgen zum Spekulationsobjekt werden, wie die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert lehrt.
von Timotheus Schneidegger

S. 034 (Philosophistik & Misosophie):
Meditation an der Dorflinde von Hnevceves

Der letzte Teil der Wanderung über das Schlachtfeld von 1866 führt durch Dörfer, die südöstlich des Geburtsortes von Fritz Mauthner liegen. Hier sprießen lose Gedanken aus dem Boden: über Wahrheit, die Pflanzenseele und andere Gewächse der Sprachkritik.
von Michael Helming

S. 043 (Kultur(terrorismus)):
Stufen zum Nichts: Blumenkraft

Kein Grabschmuck für metaphysische Schnittblumen!
von Martin Köhler

S. 044 (Politik):
„Lasst hundert Blumen blühen!“

Maos Aufruf, an der kommunistischen Führung Kritik zu üben, wuchs ihm schnell über den Kopf, was seine Attraktivität für Berliner Jugendliche 2015 nicht mindert.
von Martin Gohlke

S. 046 (Kultur(terrorismus)):
Paris, Mai 1968 – Paris, Januar 2015

Alle Welt ist jetzt CHARLIE, selbst Merkel, Erdogan und Schwarzenegger. Soviel erstickende Liebe hat keine Zeitung verdient, und am allerwenigsten diese.
von Marc Hieronimus

S. 056 (Kultur(terrorismus)):
Blumenkraft vorbei – Eiszeit bleibt?

Ein verzweifelter Versuch, den revolutionären Geist, der in den 60ern und 70ern die Universitäten durchflutet haben soll, aus der Perspektive eines Spätgeborenen zu bewerten
von Matthias Laux

S. 064 (Politik):
„High sein, frei sein, Terror muss dabei sein“

Umherschweifende Haschrebellen wollten die Befreiung. Doch statt Love, Peace und Harmonie stand Klassenkampf, oder zumindest das was dafür gehalten wurde, im Vordergrund.
von IPuP-Press

S. 066 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Die Philosophie des hellen Stadtrandnachmittags

Das Leben wird nicht besser, als wenn die Sonne auf zwei nackte Ärsche scheint.
von Johannes Witek

S. 068 (Politik):
Zwei Demütigungen der politischen Linken

Weder das revolutionäre Subjekt noch die soziale Marktwirtschaft sind, was sie niemals waren...
von Martin Gohlke

S. 076 (Kultur(terrorismus)):
Urban Diversity

Kleine Photoausstellung im vierfarbigen Heft mit Urbanität und Blumenkraft.
von Stefanie Pietschmann

S. 080 (Kultur(terrorismus)):
Gespräch über Rosen

Universalienproblem trifft Lithismus trifft Romeo trifft Odysseus trifft Rumpelstilzchen: Überlegungen zum Namen der Rose in knapp einem Jahrtausend Geistes- und Literaturgeschichte
von Wolfgang Schröder

S. 089 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Der König des Blues

Der Titanenkampf zweier Woodstock-Epigonen in Muggebuden.
von Johannes Witek

S. 092 (Kultur(terrorismus)):
Der Weg zurück auf die Bäume

Die Lebensreform-Bewegung hat in den 1920er und 30ern manch originellen Pfad zum Glück propagiert: von Obstheilkunde über Nudismus bis zur Laktationsamenorrhö. Ausgewählte Obskuritäten aus „Der Lichtpfad“ (Oktober/ November 1936)
von Stefan Rode

S. 102 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Wo sind all die Blumen hin?

...so frägte 1962 Marlene Dietrich in der von Max Colpet besorgten Übersetzung des von Pete Seeger 1955 komponierten Antikriegsliedes. Eine gute Frage also in unseren wirren Zeiten, zu der fünf Leute ihren Senf abgeben.
von Bdolf, Filbinger, Jean-Baptiste O´Lebigmac, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 104 (Lebenswelt):
Overgrown

Buntes Heftmittenposter zum Ge-Schichte des Daseins in Blüte und Vergänglichkeit.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 106 (Lebenswelt):
Viehlosovieh: Qualle

Dialektischer Hydrocephalus mit Rückstoßantrieb nach Kant und Kierkegaard.
von Michael Helming

S. 108 (Philosophistik & Misosophie):
Der stolze weiße Schwan der Metaphysik

Im Herbst 2014 riefen Glanz & Elend und der Lichtwolf einen Essaywettbewerb zur Preisfrage aus: „Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?“ Die beste Einsendung weist die Frage einfach zurück.
von Ulrich Elsbroek

S. 117 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ultrakurzmärchen 49

Es wird einmal gewesen sein: zwei ganz schnelle moderne Märchen.
von Filbinger & Marc Hieronimus

S. 118 (Links der Woche):
Das Gerede vom Winter 2014/15

...gemäß der Links der Woche (immer samstags auf www.lichtwolf.de) und anderer obskurer Quellen...
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 120 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 49

Buchrezensionen in unter 800 Zeichen
von Bdolf & Timotheus Schneidegger

S. 121 (Lebenswelt):
Pro Domo et Mundo 49

Sentenzen für Latrinentür und Rasierspiegel
von Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger, Wolfgang Schröder


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