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Lichtwolf Nr. 48 (4/2014)

Erschienen im Dezember 2014, Titelthema: Häuser


Lichtwolf Nr. 48 (4/2014)

Bauen, Wohnen, Denken, Grundbesitz und Landkommunen, Architekturwunder und Fremde, Großstadtgefühl, Kraus, Mauthner, Lafargue und Ponyhof auf 108 illustrierten Seiten DIN A4!

Auszüge aus der Nr. 48 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

ISBN 9783941921450

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Lichtwolf Nr. 48 (4/2014) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Wie man Häuser baut oder einrichtet ist hier nicht die Frage, sondern es geht in diesem Heft darum, was es mit diesem Gewohne und Gebaue „eigentlich“ auf sich hat. Drum gilt es, manch eine Spielart dessen zu beleuchten, wie es Michael Helming – nach der obligatorischen Einleitung und Bdolfs Propädeutikum und Prolegomena zum Titelthema – anhand der letzten Heimstatt und dem friedhöflichen Wohnwesen tut. Rechtsberatung in Sachen Grundbesitz und Nießnutzertum liefert Stefan Rode auf der Kinderseite Lichtwelpe, während sich Jonis Hartmann als gelernter Architekt mit den guten und bösen Überraschungen im Bauwesen beschäftigt. Das Puppenhaus als Modell der Theaterbühne und umgekehrt ist das Thema von Wolfgang Schröders literaturhistorischer Analyse, auf die Martin Köhlers Kolumne folgt, in der es diesmal um die Wohnungen von Diogenes und den drei kleinen Schweinchen geht. Mit einer Extraportion Heidegger im Gepäck betrachtet Schneidegger den, die, das Fremde u.a. als das Un-heimliche und Johannes Witek dichtet „Biblisch“ (ab). In der Fortsetzung des Metropolen-Essays aus dem vorigen Heft untersucht das IPuP mit Louis Wirth das urbane Lebensgefühl (groß-dicht-heterogen). Die kleine Moina Rumschrei hat eine ganz tolle Zeichnung von ihrem Zuhause aus Papier eingeschickt, während Vasile V. Poenaru aus seiner Gedanken-WG mit Celan, Winkler und Arghezi berichtet. Mirko Stehr hat einen Pressetermin genutzt, um sich im Lagerhaus von Amazon umzugucken und Bernhard Horwatitsch schreibt über die Demenz als Auszug des Geistes aus dem Körper. Häuser sind nicht bloß für die Menschen da, drum erklärt uns Osman Hajjar, was die Kaaba in Mekka (und ihre Inneneinrichtung) über den Gottesbegriff verrät. Abermals Helming, nach wie vor in Osteuropa unterwegs, hat die Geburtshäuser von Fritz Mauthner und Karl Kraus besucht. Frost, Hieronimus und Schneidegger haben sich gemeinsam Gedanken gemacht, wie man gemeinsam leben könnte, und das Konzept für eine schicke Landkommune nach dem Genossenschaftsprinzip ausgeheckt. Das IPuP behandelt das Titelthema anhand des gleichnamigen EA-80-Lieds, überall zwischendrin sind Wohn-Miniaturen von Bdolf eingestreut und am Ende steht die größte Bratwurst der Welt, bei der drei Autoren ihren Senf zu „Kaufen, mieten, teilen?“ abgeben.

Den hinteren Heftteil eröffnen die Ultrakurzmärchen, gefolgt von der jahreszeitlich bedingten Analyse des weihnachtlichen Warenfetischs durch Philip J. Dingeldey, an die sich passenderweise die Kurzrezensionen anschließen. Die Kritik am Arbeitsbegriff in ihrer Geschichte und Aktualität stellt Martin Gohlke vor und Marc Hieronimus analysiert die Psychopathologie des Ponyhofs und seiner Bewohnerinnen. Rüdiger Spiegel bringt noch eine trotzphilosophische Miniatur, ehe die Aphorismen pro Domo et Mundo folgen sowie das Verzeichnis der Autoren und Illustratoren dieser Ausgabe.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 05 (Lebenswelt):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema Häuser

Müssten Architekt_innen in ihren Hervorbringungen hausen, würden sie anders aussehen: Hinführung zum Thema des Hefts in 15 knackigen Thesen.
von Bdolf

S. 06 (Lebenswelt):
Lieber tot als gar kein Zuhause

Auf Friedhöfen tobte dereinst das nekropolitische Leben, denn in und um letzte Heimstätten wohnte es sich auch ohne Erdmöbel ganz gut.
von Michael Helming

S. 102 (Sozialphänomenologie):
Zur Psychopathologie des Ponyhofs

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde und hinter solchen Spruchweisheiten liegt eine mächtig unterdrückte Triebwelt. Einblicke eines Aussteigers
von Marc Hieronimus

S. 104 (Philosophistik & Misosophie):
Ungleiches und Gleiches: Schön und hübsch

...aus Rüdiger Spiegels trotzphilosophischem Merkzettelkasten...
von Rüdiger Spiegel

S. 105 (Lebenswelt):
Pro Domo et Mundo 48

Sentenzen für Latrinentür und Rasierspiegel
von Alexander Eilers & Wolfgang Schröder

S. 14 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Grundeigentum

Der kleine Godwill-Friedrich hat sich einen dollen Rechtsgüterkonflikt eingefangen und braucht kindgerechte Rechtsberatung...
von Stefan Rode

S. 17 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Häuser in Dub

Schöner Wohnen mit dem Bdolf I
von Bdolf

S. 18 (Kultur(terrorismus)):
Das romantische Unkraut

Von Träumen der Architekten, die wollen, was sie können, aber nicht können, was sie wollen.
von Jonis Hartmann

S. 20 (Kultur(terrorismus)):
In einem und demselben Hause

Häuser auf der Theaterbühne sind Orte der Gleichzeitigkeit und Zeichen der wachsenden metaphysischen Obdachlosigkeit des Menschen.
von Wolfgang Schröder

S. 29 (Kultur(terrorismus)):
Stufen zum Nichts: Häuser

Wohnwesen und Raumordnung nach Diogenes, drei kleinen Schweinchen, Jean Paul et.al.
von Martin Köhler

S. 30 (Philosophistik & Misosophie):
Heimlichkeit und Fremde

Im Mythos zu Hause: Drinnen ist es sicher, draußen ist das Un-Heimliche, so verraten uns Heideggers Blut&Boden-Denke und die ganz alltägliche Furcht vor dem Fremden.
von Timotheus Schneidegger

S. 39 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Biblisch

Sie lebten zusammen, bis einer starb.
von Johannes Witek

S. 40 (Lebenswelt):
Außerirdische, Gentrifizierer und Städtewachstum (II)

Groß, dicht, heterogen: Im zweiten Teil des Urbanismus-Essays geht es mit Louis Wirth um die Erfahrung des Lebens in einer Großstadt.
von IPuP-Press

S. 46 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Stadtrundgang

Schöner Wohnen mit dem Bdolf II
von Bdolf

S. 47 (Irgendwas mit Medien):
Papa ist Schriftsteller, darum machen wir alles aus Papier

Zusendung der kleinen Moina über ihr Zuhause.
von Moina Rumschrei

S. 48 (Kultur(terrorismus)):
Auf den Zeitbogen geritzt

Gedanken-WG mit Paul Celan, Josef Winkler und Tudor Arghezi: ein virtuelles transatlantisches Erlebnis aus dem Geiste reeller Celan-Lekturen in einem riesigen Bücherhaus zu Kanada.
von Vasile V. Poenaru

S. 56 (Politik):
Versandhouse of Horror

Reise ins Herz der Finsternis bzw. Besuch im größten Warenhaus der Welt: Bei Amazon in Leipzig war die Architektur des Bösen zu besichtigen.
von Mirko Stehr

S. 58 (Lebenswelt):
Wenn die Seele den Körper verlässt, bevor dieser tot ist

Umzug ins Vergessen: Überlegungen zum dementiellen Auszug des Ich aus dem In-der-Welt-sein
von Bernhard Horwatitsch

S. 65 (Philosophistik & Misosophie):
Blackbox Kaaba

In Mekka steht die Kaaba, deren Interieur, Raumpflege und Grundriss manches über die Wohnstatt und den Begriff Gottes verraten.
von Osman Hajjar

S. 67 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Kabbala und Maurerhandwerk

Schöner Wohnen mit dem Bdolf III
von Bdolf

S. 68 (Philosophistik & Misosophie):
Meditation an der Wiege der Wortgewandten

Kraus, Mauthner und deren Kinderstuben: Mit leichtem Gepäck ging es durch jene beiden Orte, an denen die Elternhäuser zweier großer Denker standen beziehungsweise stehen.
von Michael Helming

S. 76 (Lebenswelt):
Gründet Genossenschaften!

Schöner wohnen in Laleburg: Das Kommunenleben gilt als unrealistisch. Trotzdem sei hier mal ganz ins Unreine skizziert, wie man zusammen wohnen und leben konnte.
von Georg Frost, Marc Hieronimus, Timotheus Schneidegger

S. 86 (Kultur(terrorismus)):
Existentielle Angst und heroisierte Einsamkeit

Wovon Hauser singen würden: Erwägungen über das Titelthema anhand des gleichnamigen Punklieds der Band EA 80
von IPuP-Press

S. 87 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Kaufen, mieten, teilen?

Das ist die Frage, die sich bezüglich des Obdachs mindestens einmal im Leben stellt und zu der dieses Mal drei Lichtwolf-Autoren mit Wohnsitz ihren Senf abgeben.
von Bdolf, Filbinger, Michael Helming

S. 89 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ultrakurzmärchen 48

Es wird einmal gewesen sein: Neues von Reuter, Frau Bongartz und dem HERRN...
von Marc Hieronimus

S. 90 (Sozialphänomenologie):
Weihnachtlicher Warenfetisch

Alle Jahre wieder: Religions- und Konsumkritik zum Weihnachtsfest
von Philip J. Dingeldey

S. 93 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 48

Buchrezensionen in unter 800 Zeichen
von Bdolf, Martin Köhler, Timotheus Schneidegger

S. 94 (Philosophistik & Misosophie):
Zur Geschichte und Aktualität der Arbeitskritik

Von Lafargue zum DGB: Zwei bahnbrechende Dokumente hat die neuzeitliche Arbeitskritik hervorgebracht: Das eine ist von 1880, das andere 120 Jahre jünger.
von Martin Gohlke


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