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Lichtwolf Nr. 42 (2/2013)

Erschienen im Juni 2013, Titelthema: Der #@%*! Gottes


Lichtwolf Nr. 42 (2/2013)

Ob es ihn gibt oder nicht ist nur halb so interessant wie die Frage, was Gott zukommt, wenn Grammatik und Theologie sich vereinen: Beweise, Ausschläge, Haustiere, Nachrufe, Lieblingsmenschen? Alles über das summum ens und seinen #@%*! auf 92 Seiten im DIN A4 Paperback.

Auszüge aus der Nr. 42 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

ISBN 9783941921276

Für nur 7,80 EUR (inkl. Porto) bestellen:

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Lichtwolf Nr. 42 (2/2013) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Negative Theologie ist das eine, körperliche oder grammatikalische Theologien sind was anderes, nämlich der #@%*! der Sommerausgabe 2013.

Auf Inhalt, Editorial und Einleitung folgen wie gewohnt Bdolfs Propädeutikum und Prolegomena zum Titelthema "Der #@%*! Gottes", dem Marc Hieronimus im Anschluss sprachlogisch auf den Grund geht. Der Tod Gottes ist ein alter Hut, doch was es heißt, ihn immer wieder zu behaupten, untersucht Wolfgang Schröder. Behauptet wird viel zu viel, vor allem zu viel Mutmaßliches, wie Tina Wirtz sodann beklagt, und Magister Maier berichtet von der Celebration einer Pfingstlergemeinde. Timotheus Schneidegger sucht nach Gottes Haustieren und den Freuden der Zoolatrie, dagegen erzählt Johannes Witek von der Metaphysik des Grunzens. Auf der Kinderseite Lichtwelpe beantwortet Stefan Rode die Zuschrift der kleinen Ann-Kathryn, die gerne N#@%*!prinzessin werden möchte. Marc Hieronimus stellt uns in seinem Crashkurs Hagiologie Märtyrer, Patrone und Heilige für alle Lebenslagen vor, ehe Bdolf den Namen Gottes durcheinanderbringt. Einen kritischen Rückblick auf die beliebtesten Gottesbeweise der letzten zwei Jahrtausende leistet Michael Helming und hat zudem den bislang unbekannten ornithologischen Gottesbeweis Miguel de Cascos ausgegraben. Wolfgang F. Berger hat in Canterbury Mäuschen gespielt, als gerade etwas Wichtiges bewiesen (und später widerlegt) wird. Einen Ausflug in die bislang unbekannten Tiefebenen christlicher Kunstgeschichte hat Bdolf zusammenfabuliert und Jürgen Nielsen-Sikora schwärmt hymnisch von Navid Kermani, ehe Alexander Eilers einen Satz Aphorismen aus "Materia dolorosa" und "Fatum morgana" bringt. Etwas länger sind die Miniaturen, die Marc Hieronimus zum Sinn Gottes notiert hat. Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus erklärt mit Deleuze und Guattari, warum Gott und Transzendenz nichts in der Philosophie verloren haben. Beschlossen wird auch dieses Titelthema mit der größten Bratwurst der Welt, bei der diesmal sechs Autoren ihren Senf abgeben zu der Frage, was Gott fehle.

Außerdem im Heft: Stefan Schulze Beierings Essayreihe zur Frage, was ein Wort ist, wird sodann mit dem dritten Teil (über das Verhältnis von Wort und Glaube) abgeschlossen. Wolfgang Schröder beschäftigt sich wieder mit Ulrich Horstmann, diesmal mit den Gründen und Grenzen seines Autorenselbstmords. Ein Portrait der argentinischen Schriftstellerin und Dichtermuse Norah Lange aus der Feder von Inka Marter füllt die Rubrik "Lebende & Leichen". Es sind außerdem wieder reichlich geistreiche Sentenzen Pro Domo et Mundo versammelt, eine Menge von (diesmal naturgemäß eher gottlastigen) Rezensionen in unter 800 Zeichen sowie der Rückblick auf die Feuilleton-Themen des Frühlings, alles schön von Hand illustriert und (wie immer) in heißer Liebe und Gottesfurcht zu Papier gebracht.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 05 (Kultur(terrorismus)):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema „Der #@%*! Gottes“

Der Jugend zum Geleit: 11 Thesen über den #@%*! Gottes und die #@%*!gesichter auf Erden.
von Bdolf

S. 06 (Philosophistik & Misosophie):
Der [...] Gottes

Nicht das Titelthema ist unklar, sondern die Sprache: einige semantische Überlegungen zu "Der", "#@%*!" und "Gott".
von Marc Hieronimus

S. 08 (Philosophistik & Misosophie):
Der Untod Gottes

Totgesagte leben länger. Gott ist tot, meinte man, aber er ist bekanntermaßen schon einmal auferstanden. Was würde er selbst zu seiner Todesnachricht sagen? Eine Fahndung nach literaturhistorischen Anastasieanalogien.
von Wolfgang Schröder

S. 15 (Politik):
Der Mundstuhl Gottes

Wer bewahrt uns vor den Blödschwätzern? Über Mutmaßungen zu mutmaßlich Mutmaßlichen – mutmaßlich die etwas andere Hasspredigt.
von Tina Wirtz

S. 16 (Sozialphänomenologie):
Der Gast Gottes

Pfingsten investigativ: Dieser Text beruht nicht vollständig, aber zu einem erschreckend hohen Maß auf wahren Begebenheiten einer charismatischen Celebration in der Gospelarena.
von Magister Maier

S. 18 (Philosophistik & Misosophie):
Der Esel Gottes

Hat Gott ein Haustier? Können Haustiere Götter sein? Eine Mythensafari entlang der fließenden Grenzen zwischen Zoolatrie, Animismus, Totemismus und Monotheismen.
von Timotheus Schneidegger

S. 28 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Der Zivilisationslärm Gottes

Irgendwann hab ich gemerkt, dass ich durch gezielt eingesetztes Grunzen nicht nur Menschen lenken konnte, sondern mehr: Ich hab damit begonnen, die Wände anzugrunzen, den Mond, die Blumen, das Planetensystem.
von Johannes Witek

S. 30 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Der N#@%*! Gottes

Ann-Kathryn liest gerne und ist dadurch wie so viele arme Blaustrümpfe auf dumme Gedanken gekommen. Hilfesuchend hat sie sich an den Lichtwelpen gewandt wegen der Zensur, die schlimmer als jede 6 ist.
von Stefan Rode

S. 33 (Kultur(terrorismus)):
Der Greiftrupp Gottes

Die vier Evangelisten und ein paar Aposteln kriegt man noch zusammen, aber wer kennt schon noch all die Männer und Frauen, die den Namenstagen ihre Namen gaben?
von Marc Hieronimus

S. 35 (Kultur(terrorismus)):
Der Nmae Gottes

Prekäre Namenskunde: Der Name Gottes hat bekanntlich Millionen Buchstaben, auf die man gut achtgeben sollte.
von Bdolf

S. 36 (Philosophistik & Misosophie):
Der Beweis Gottes

Wie mangelhaft ist doch das Konstrukt Gott, eine hypothetische Figur, die das ganze Universum verantworten soll, sowohl vollkommenes wie mangelhaftes. In der Konsequenz ist nichts einfacher, als über Gott zu streiten.
von Michael Helming

S. 43 (Philosophistik & Misosophie):
Der Bibliothekar Gottes

Es waren einmal ein Anselm, ein Gaunilo und ein fetter, unansehnlicher Mann, der über einem Buch saß. Ein deontologisches Märchen.
von Wolfgang F. Berger

S. 44 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Der Kreuzweg von Bad Wurz

Die Kurverwaltung dieses unseren kleinen Heilbades hat keine Kosten und Mühen gescheut, die Kreuzwegdarstellung in der Kurkapelle des hiesigen Gottesackers aufwändig und nach allen Regeln und Geboten zu restaurieren. Eine Kristliche Chunstgeschichte.

von Bdolf

S. 48 (Kultur(terrorismus)):
Der schöne Name Gottes

Die Lektüre der Romane und eine Begegnung mit Navid Kermani verschaffen eine Ahnung von den befremdlichen Begriffen Identität, Universalität und Entgrenzung – im europäischen und metaphysischen Sinn.
von Jürgen Nielsen-Sikora

S. 55 (Philosophistik & Misosophie):
Der Satz Gottes

Aphorismen sind „Lyrik der Vernunft“ sagt Erwin Chargaff und der Autor macht es vor.
von Alexander Eilers

S. 56 (Philosophistik & Misosophie):
Der Sinn Gottes

Dass jedermann sich für eine Fachfrau hält, bloß weil es selbst betroffen ist, kennt man aus der Diskussion um die Schule. Bei Gott kommt das Problem hinzu, dass wir noch nicht einmal selber hingegangen sind.
von Marc Hieronimus

S. 58 (Philosophistik & Misosophie):
Der Denkboykott Gottes

Transzendenz bedeutet immer Herrschaft und gegen die gilt es in der Philosophie anzubrüllen. Denn Gilles Deleuze und Felix Guattari zeigen, dass es sich für Philosophen nicht gehört, jenseits der Begriffe Weis- und Wahrheit zu behaupten.
von IPuP-Press

S. 64 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Was Gott fehlt

Der liebe Gott kann alles, hat alles, und wenn nicht, macht er sich einfach das, was ihm fehlt: Er ist der transzendentale Kapitalismus. Aber diesem wie jenem muss doch bei aller alles durchdringenden Omnipotenz etwas abgehen!
von Bdolf, Filbinger, Magister Maier, Marc Hieronimus, Michael Helming, Tina Wirtz

S. 66 (Philosophistik & Misosophie):
Wort und Glauben

Wir glauben, dass Worte Sinn haben. Wäre es nicht so, verstünden Sie diesen Satz nicht. Im dritten und letzten Teil der Essayreihe „Was ein Wort ist“ geht es um die Wortverhältnisse von Glauben und Wissen, Erkenntnis und Verstand.
von Stefan Schulze Beiering

S. 73 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 42

Neue Sentenzen für Latrinentür und Rasierspiegel.
von Alexander Eilers, Magister Maier, Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 74 (Philosophistik & Misosophie):
Erosion, Detonation, Renaissance

Ulrich Horstmanns Porträt des Autors als Aufhörer und Nova-Ich treibt die Spekulation der Dichter und Denker auf einstigen Nachruhm auf die Spitze. Schon mit dem Nachruf auf sich selbst scheitert er wie zum Trotz an der Welt- und Selbstaufgabe.
von Wolfgang Schröder

S. 80 (Irgendwas mit Medien):
Das Gerede vom Frühling 2013

Rückblick aufs Feuilleton des Frühling: Papst, Leistungsschutzrecht, Katja Riemann, Offshore Leaks, Margaret Thatcher, NSU-Prozess, Bangladesch, Piraten und Richard Wagner.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 81 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 42

Rezensionen in < 800 Zeichen (inkl. Leer- und Sonderzeichen) von Bdolf (bd), Clarissa Gonzofeva (cg), Michael Helming (mh), Marc Hieronimus (hi), Magister Maier (mm) und Timotheus Schneidegger (ts).
von Bdolf, Clarissa Gonzofeva, Magister Maier, Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 84 (Kultur(terrorismus)):
Biobibliographische Ermittlungen

Das Leben Norah Langes ist nicht immer klar von ihren Erzählungen zu trennen. Nach romanhaften Anfängen als schillernde Muse des ultraistischen Kreises um Jorge Luis Borges wird sie zu einer bedeutenden Schriftstellerin Argentiniens.
von Inka Marter


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