Einige Funktionen dieser Website setzen die Speicherung von Cookies auf Ihrem Rechner voraus. Darüber hinaus verwenden wir Cookies von Google, um Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mehr erfahren Sie in den Datenschutzbestimmungen des catware.net Verlags.

Ok, einverstanden!

lichtwolf.de / Einkaufszentrum / Lichtwolf Nr. 41 (1/2013)

« vorherige Publikationnächste Publikation »

Einkaufszentrum

Lichtwolf Nr. 41 (1/2013)

Erschienen im März 2013, Titelthema: Experten


Lichtwolf Nr. 41 (1/2013)

Alles über Experten an sich sowie über solche für Kunst, Vogelhausbau und Gynäkologie, Expertensysteme, Philosophie als Lebensweise und Roman-Bashing - alles in einem einzigen verschwenderisch illustrierten Frühlingsheft.

Auszüge aus der Nr. 41 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

ISBN 9783941921252

Für nur 7,80 EUR (inkl. Porto) bestellen:

Exemplar(e)

kurzer Permalink | langer Permalink

Lichtwolf Nr. 41 (1/2013) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Experten wissen alles besser und erinnern uns daran, dass wir uns nicht mit allem auskennen können; andererseits erlauben diese Spezialisten uns erst unsere universale Dreiachtelbildung. Grund zu Dank und Kritik an ihnen, die das Titelthema dieser Frühlingsausgabe stellen.

Nach der Einleitung ins Titelthema, die den platonischen Ursprüngen der Expertenherrschaft nachgeht, leitet Bdolf zunächst die Jugend hin zum Thema mit 13 Thesen zum Expertenwesen. Den entsprechenden Eintrag in der Morpho-etymologischen Enzyklopädie der deutschen Alltagsprache hat Marc Hieronimus herauskopiert - anzugucken und nachzulesen im LichtwolfReader. Auf der Kinderseite Lichtwelpe beantwortet Onkel Helming die Zuschrift der 9,5-jährigen Kim-Chloe über Fachleute und Nobelpreise. Ohne rosafarbenes Taschentuch ist man nichts, lehrt die Kurzgeschichte von Johannes Witek, und Wolfgang Schröder erklärt mit Ulrich Horstmann, wieso Kunstexperten die größten Feinde und Verächter der Kunst sind. Mirko Stehrs Kulturkritikerinnen gucken im Dessin Comedysendungen, sodann stellt Marc Hieronimus eine Reihe von Experten mit ihren Vor- und Nachteilen vor - von den unvermeidlichen Sexperten bis zum Wegsperten. Mit Martin Buber und Karl Jaspers kritisiert Matthias Laux die Kommunikation der Experten mit den Laien und Jürgen Nielsen-Sikora stellt uns Hans im Glück als Experten für Lebenskunst vor. Bdolf sortiert Experten nach Berufsständen (vom Beamten bis zum Pferdeschänder), ehe Clarissa Gonzofeva die Gynäkologie als männliches Herrschaftswissen entlarvt. Vasile V. Poenaru hat sich mit einem Raumfahrtexperten der NASA über das Zurücklegen von Distanzen unterhalten und Tina Wirtz wird grundsätzlich über Technokraten und Fachleute, an denen zumindest in den Medien kein Mangel herrscht. Von Experten für Vogelhausbau erzählt Johannes Witek und davon, welches Expertenbild sich in der Programmierung von Expertensystemen verrät, erzählt Georg Frost. Das IPuP und Stefan Rode sind einem gemeinsamen Forschungsauftrag nachgegangen: Während das Institut erörtert, ob man in dieser Gesellschaft als Philosophin (=Experte für das gute Leben) leben soll, geht Rode der Frage nach dem Wie nach. In der größten Bratwurst der Welt geben in dieser Ausgabe sechs Autoren Metasenf dazu ab, wozu sie ihren Senf lieber nicht abgeben.

Den hinteren Heftteil eröffnet die Fortsetzung von Stefan Schulze Beierings Essayreihe darüber, was ein Wort ist. Auf ein kurzes Wort geben Helming, Hieronimus und Schneidegger Sentenzen Pro Domo et Mundo zum Besten, hernach werden in der Reihe Kurz und Klein wieder zahlreiche Bücher in je unter 800 Zeichen besprochen. Es folgt der Rückblick auf das Gerede im Feuilleton des zurückliegenden Winters. Zum guten Schluss endet die Essayfolge über Romane und Kurzgeschichten damit, dass Michael Helming seine Eingangsthese von der Überlegenheit der Kurzgeschichte über den Roman, gegen die Antithese aus dem letzten Heft verwahrt. Dann noch Kurzbiographien der Beiträger sowie Reklame, Impressum und Ende.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 06 (Kultur(terrorismus)):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema „Experten“

13 Thesen und O-Töne zum Expertenwesen vom Experten fürs Expertenwesen.
von Bdolf

S. 07 (Kultur(terrorismus)):
Experte (-n)

Der Eintrag zum Titelthema, kopiert aus der Morpho-etymologischen Enzyklopädie der deutschen Alltagsprache.
von Marc Hieronimus

S. 08 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Nobelpreisträger wer’n

Die Klo-Kim kennt bereits die Antwort auf die berechtigte Frage, wozu die ganze Lernerei gut ist. Nur den Sinn der Quantität derer sieht sie noch als zu Erfragendes und hat sich an den Lichtwelpen gewandt.
von Michael Helming

S. 11 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Alles Atmen dient dem Taschentuch

Eine Kurzgeschichte über die laufende Nase des Weltgeists und seine selten genialen Nieser.

von Johannes Witek

S. 12 (Kultur(terrorismus)):
Die Leere des Expertentums und die Fülle der Kunst

Ulrich Horstmann diagnostizierte, die größten Feinde der Kunst fänden sich in den Reihen „ausgewiesener Experten“ für Kunst: Geschmacksrichter, die fern von Esprit und Ästhetik nach einer Kunsttheorie urteilen, die von Kunst nichts wissen will.
von Wolfgang Schröder

S. 19 (Lebenswelt):
Die Kulturkritikerinnen

Ein Comic aus der besten aller möglichen Welten über Theresa und Tavi vor der Glotze.
von Mirko Stehr

S. 20 (Lebenswelt):
Das können wir auch.

Nahost: Scholl-Latour. Wirtschaft: Henkel. Finanzen: Sinn. Die immerselben Herren quatschen uns jede Lust auf Diskussion zunichte, und genau so ist das auch gedacht. In den medienfernen Nischen aber kann auch der kleine Mann zur Fachfrau werden.
von Marc Hieronimus

S. 24 (Philosophistik & Misosophie):
Laber Rhabarber und Bla Bla

Das Wissen von Experten scheint unerschöpflich. Doch was wäre es ohne die typische Weise, mit der es über unsere Häupter gegossen wird? Eine Überlegung mit Jaspers und Buber zu den kommunikativen Bedingungen und Ansprüchen medialer Expertisenvermittlung.
von Matthias Laux

S. 31 (Lebenswelt):
Ein Experte des Glücks

Ein Märchen als Ratgeber der Lebenskunst? Hans im Glück beeindruckte nicht nur Ludwig Marcuse und wirbt für ein neues Verhältnis zum Kapitalstreben.
von Jürgen Nielsen-Sikora

S. 34 (Lebenswelt):
Experten nach Berufsständen

Fachleutkunde über den Beamten, den Ingenieur, den Pizzaboten, den Frauenarzt, den Polizisten, den Prostituten und den Pferdeschänder.
von Bdolf

S. 36 (Lebenswelt):
Herrschaftswissen Gynäkologie

Experten für Frauenheilkunde sind unentbehrlich durch ihr Versprechen, erfundene Krankheiten und übertriebene Gesundheitsgefahren in den Griff zu kriegen. Vor allem aber dienen ihre Diagnostik und Methodik dazu, die Frau im Griff zu haben.
von Clarissa Gonzofeva

S. 42 (Lebenswelt):
Inwendige Raumfahrt

Gespräch mit dem aus Rumänien stammenden Ara V. Nefian. Dieser ist Experte für planetarische Vermessung. Genauer: Er leitet seit mehreren Jahren ein NASA-Team, das Bildverarbeitungstechniken und Vermessungsprodukte für planetare Erforschungen entwickelt.
von Vasile V. Poenaru

S. 45 (Irgendwas mit Medien):
Expertise über Experten, oder: „Hä?!“

In den Medien herrscht das Goldene Zeitalter der Experten statt Fachkräftemangel, was leider sehr nervt.
von Tina Wirtz

S. 47 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Vom Vogelhausbau

"Mein ganzes Leben habe ich dem Bedürfnis untergeordnet, der beste Vogelhausbauer weit und breit zu werden. Job, Frau, Karriere, Kinder, Auto, alles muss hinter den Vogelhäuschen zurückbleiben. Ich bilde mir nichts darauf ein, es ist einfach so."
von Johannes Witek

S. 48 (Lebenswelt):
Expertensysteme

Die einzigen Künstlichen Intelligenzen, die etwas taugen, sind allgegenwärtige Kinder der Logik, deren Wiegenlieder von Spieltheoretikern gesungen wurden: Was Expertensysteme über das Bild vom Experten verraten.
von Georg Frost

S. 52 (Lebenswelt):
Scheitern mit Happeh und Kemp

Soll man Philosoph sein? Ein Dialog zwischen Fragmenten über Philosophen als Experten, die Ehrlichkeit des Schreibens und das wilde Leben.
von IPuP-Press

S. 55 (Lebenswelt):
Muse trägt Maulkorb

Wie kann man Philosoph sein? Über die Bedingungen täglicher Entfremdung zum Zwecke nächtlicher Eigentlichkeit u.a. mit Heine und Bukowski.
von Stefan Rode

S. 58 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Wozu ich meinen Senf besser nicht abgebe

Der Lichtwolf versammelt Experten verschiedenster Bereiche – von fiktionaler Weltraumtechnologie bis applied philosophical entrepreneurship –, die doch bescheiden genug sind, sich der Expertisen zu gewissen Sach- und Fachfragen zu enthalten...
von Bdolf, Filbinger, Marc Hieronimus, Michael Helming, Miguel de Casco, Tina Wirtz

S. 60 (Philosophistik & Misosophie):
Jedes Wort eine Welt

Zur Wortphilosophie, Teil 2: Worte sind mehrdeutig – so eine These im ersten Teil – und stets einmalig – so die These (und erste Folgerung) in diesem zweiten Teil der Essayreihe darüber, was ein Wort ist. Es erweist sich als mindestens weltbewegend.
von Stefan Schulze Beiering

S. 67 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 41

Twitter- und Latrinentürgeeignetes der ehrenwerten Herren Michael Helming, Marc Hieronimus und Timotheus Schneidegger.
von Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 68 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 41

In jeweils unter 800 Zeichen werden besprochen: Bücher von u.a. Owen Jones, Appiah, Guthrie, Koenigs, Hunink, Schalansky, Borries, Wolfgang Müller und anderen.
von Bdolf, Crauss., Georg Frost, Marc Hieronimus, Michael Helming, Ní Gudix, Timotheus Schneidegger

S. 70 (Irgendwas mit Medien):
Das Gerede vom Winter 2012/13

Rückblick: Das Feuilleton lärmte diese Saison kräftig über Anlässe wie Schavans Doktorarbeit, den Suhrkamp-Streit, Rundfunkbeiträge, FDP und Jakob Augstein, über Rassismus und Sexismus, die SPD und Pferdefleisch.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 72 (Kultur(terrorismus)):
Wer die schöne neue Welt bestellt…

In Lichtwolf Nr. 40 verteidigte Timotheus Schneidegger die literarische Gattung des Romans gegen Unverständnis und fundamentale Angriffe, die in der vorausgegangenen Ausgabe laut geworden waren. Eine abschließende Erwiderung auf diese Apologie.
von Michael Helming


« vorherige Publikationnächste Publikation »

Zurück zum Einkaufszentrum


Lektüreempfehlungen


Reklame

4NIZ

Dieses Buch ist erhältlich im guten Buchhandel, hier im Einkaufszentrum oder direkt beim catware.net Verlag. Übrigens auch als E-Book.



Im Einkaufszentrum »

Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 58 (2/2017), Juni 2017

Titelthema: Wurst

vorherige Ausgabe

Lichtwolf Nr. 58 (2/2017)

Würste und Wurschtigkeit, konkret, metaphorisch, vegetarisch und in zweiendlichen Redewendungen, sowie Bienen, Lammert und V. O. Stomps.


Das nächste Heft erscheint am 20. September 2017 mit dem Titelthema Alte Berufe. »» Abonnieren


Einkaufszentrum:
-Reguläre Ausgaben
-Sonderausgaben
-Bücher / CDs
-E-Books
-Textilien und Accesoires
-Abonnement / Probeheft


WarenkorbIhr Warenkorb ist leer.



Reklame


Lichtwolf für Kindle, iPad, iPhone usw.

E-Books vom catware.net Verlag

Den Lichtwolf und die Bücher seiner Autoren gibt es auch als E-Book.



Monatsbuch

Zeichenkette Stichwort

« Juni 2017
So Mo Di Mi Do Fr Sa
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930

Stichwortverzeichnis


Archiv


catware.net Verlag

Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634).


David Hume: Von der Regel des Geschmacks

David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: Als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.

E-Book-Reihen

Exklusiv und elektrisch für 99 Cent.

Lange Essays aus der Reihe Lichtwolf Short Circuits:

Michael Helming: Böhmische Meditationen

Unterwegs mit Schopenhauer, Mauthner und Kraus über die Schlachtfelder von Königgrätz. E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.


Kurzgeschichten aus der Reihe Le Chat sans Papier:

Michael Helming: Harnisch

Gibt es offene und ehrliche Worte, mit denen das heutige Individuum die Beziehungslosigkeit und Fremde sich selbst gegenüber artikulieren könnte? E-Book für Amazon Kindle oder im epub-Format.



www.lichtwolf.de