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Lichtwolf Nr. 37 (1/2012)

Erschienen im März 2012, Titelthema: Tittenhitler


Lichtwolf Nr. 37 (1/2012)

Das größte Heft aller Zeiten beansprucht einen Raum von 60 Seiten DIN A4, den es mit Froh- sowie Scharfsinn füllt in der Behandlung der Topoi Sex und Gewalt sowie ihrer Verbindungen. Titten, Hitler und süße Kätzchen - was wollen Sie denn noch!

Auszüge aus der Nr. 37 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

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Lichtwolf Nr. 37 (1/2012) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


Vorsicht, das Titelbild kann zu Schlaf- und Erektionsstörungen sowie zu Durchfall und Einbußen des Geschmackssinns "führen". Aber da muss der deutsche Landser einfach mal die Zähne zusammen beißen und an Muddis Glocken an der Heimatfront denken!

Los geht es - dem Tittel-, Quatsch: Titelthema "Tittenhitler" angemessen - nach einer extralangen Einleitung, die die Fragen behandelt, wie es dazu kommen konnte, ob man das überhaupt darf und was Karl Kraus alles dazu nicht eingefallen ist. Der Bdolf, der bei einem solchen Heft noch weniger fehlen darf als ohnehin, leitet die Jugend sodann gewohnt gekonnt mit Prolegomena hin zum Thema. Dieses greift Marc Hieronimus fußnotenstark als gesellschaftliche Chiffre auf, trächtig mit der stets beliebten Symbolik von Sex und Gewalt. Eine dreiteilige ernsthaft pornographische Reihe aus dem Reichsgeschlechtshauptquartier hat Bdolf vorgelegt: "Es begann mit Adolf & Eva". Wem das nicht zu banal ist, der hat noch nicht genug von der Banalisierung des Banalen, die Ni Gudix in ihrem Aufsatz über die Ikone Hitler beklagt. Von Tittenhitler zu Titten für Hitler schweift Michael Helming ab, der einen nationalsozialistischen Frauenratgeber für "unsere Ahnin: die Germanin" gelesen hat. Einen Klassiker germanischer Volksdichtung hat Wolfgang F. Berger mit dem "Perlkönig" aufgegriffen, neu interpretiert und sittlich irritiert. Unser Redaktionspraktikant Filbinger hat sich mit seiner Oma - irgendwie ja auch Tittenhitler - bei Kaffee und Kuchen über "damals" unterhalten und was Habermas dazu sagt. Sodann der zwote Teil von "Es begann mit Adolf & Eva", nämlich "Frohsinn durch Gliedsteife". In ähnliche Richtung gehen Gedanken und Griffel von Schneidegger, der sich mit der zeitgenössischen und symptomatischen Bewunderung von Hitlers sekundären Geschlechtsmerkmalen, den Händen auseinandersetzt. Nebukadnezar Böhm dagegen setzt sich mit "Titten" auseinander, und zwar dem Wort, das im Schmuddelregal mindestens so zahlreich vertreten ist wie in der deutschen Literaturgeschichte. Es schließt sich der Essay "Barbie und Klaus" von Marc Hieronimus an, der die alten Ideale einer angeblichen Geschlechtsgesundheit nach wie vor am Werk sieht, allerdings im Dienste des Konsumismus. Das hatte Adolf nicht ahnen können, der im dritten Teil von Bdolfs Erzählreihe einen sexualmagischen Blick in die ostdeutsche Zukunft seiner Bewegung wirft. Was ein bisschen mehr Mittelmaß in Welt- und Alltagsgeschichte hätte retten können, das erwägt Stefan Rode in seinem Essay. Das Titelthema wird beschlossen mit der größten Bratwurst der Welt, ob Tittenhitler des Euros Rettung wäre, wozu fünf Autoren ihren Senf abgeben.

Das IPuP war auf Forschungsreise in Estland und hat einen faszinierenden Bericht über den dort sehr beliebten Waren-, Quatsch: Wollfetischismus mitgebracht (mit scharfen Photos!). Dagegen berichtet uns Johannes Witek, worauf alles geschissen wird. Aus der Feuilletonüberwachung werden das Gerede und die Toten des zurückliegenden Winters gemeldet, die Warenumschau stellt drei Missgeburten des kapitalistischen Innovationsdrucks vor und Pro Domo et Mundo versammelt aphoristische Sentenzen aus den Feder ausgewählter Redaktionsdenker. Auf die Verteidigung der Geisteswissenschaften im letzten Heft antwortet Stefan Schulze Beiering mit einem abschließenden Plädoyer, in dem er seine Kritik erneuert und Vorschläge macht, wie die Geisteswissenschaften vor sich selbst zu retten sind. Die Reihe "Kurz & Klein" enthält wieder zahlreiche Rezensionen in unter 800 Zeichen, in der UntergRundschau werden aktuelle Hefte der Konkurrenz vorgestellt, außerdem gibt es einen Hai aus dem Archiv. "Lebende & Leichen" wird dieses Mal von Bdolf beschickt, und zwar mit einem Portrait des alemannischen Volksdichter Johann Peter Hebel, der die badische Mundart vor ihrer Verpreußung rettete. Die letzte Seite gehört dem französischen Großillustrator Tristam, der das Titelthema der Ausgabe dergestalt ins Bild gesetzt hat, dass der Film "Titskrieg" einfach gedreht werden muss.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 05 (Kultur(terrorismus)):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema "Tittenhitler"

Der Bdolf, der bei einem solchen Heft noch weniger fehlen darf als ohnehin, leitet die Jugend gewohnt gekonnt mit Propädeutikum und Prolegomena hin zum Titelthema in sechs Thesen.
von Bdolf

S. 06 (Kultur(terrorismus)):
Springtime for Tittenhitler

Titten und Hitler verkaufen sich besser als „Mösengandhi“ oder „Mutter Theresa und die Schwänze“. Was sagt die werbemäßige Abbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale über die sie konsumierende Gesellschaft? Hängen Titten und Hitler auf eine Weise zusammen?
von Marc Hieronimus

S. 11 (Kultur(terrorismus)):
Es begann mit Adolf & Eva (I)

Erzählungen aus dem Reichsgeschlechtshauptquartier: Adolf und Eva peppen ihr Liebesleben mit Verkleidungsspielchen und Rollentausch bei der Penetration auf.
von Bdolf

S. 12 (Irgendwas mit Medien):
Die Banalisierung des Banalen

Die Dialektik der Holocaust-Aufklärung: Wenn SPIEGEL, BILD und die Steinbachowa die Hitler-Ikone durchs Dorf tragen, ist die Sau los; doch schlauer macht uns Konsumenten das nicht.
von Ní Gudix

S. 14 (Lebenswelt):
Unsere Ahnin: die Germanin

NS-Ideologie ist ein seltsamer Blend aus Übertreibungen und Halbwahrheiten. Obwohl sie kein konsequentes Gedankengebäude liefert, fasziniert sie - und inmitten von Mythen, Illusionen und Simplifikationen findet sich ein seltsames Simulacrum von Frau.
von Michael Helming

S. 18 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Der Perlkönig

Kirchenkritische bzw. gotteslästerliche Adaption des "Erlkönigs" mitsamt ironischer Interpretation.
von Wolfgang F. Berger

S. 20 (Lebenswelt):
Das ist die Wahrheit: Konsens, Kuchen und Kaffee

Wer öfter umzieht, der braucht immer mal irgendwo Platz, um seine Habe zwischenzulagern. Bei unterkühltem Kontakt zu den Eltern bietet diesen eine stets hilfsbereite Oma. Sie hat einen großen Dachboden, ein gutes Herz sowie ihre ganz eigene Philosophie.
von Filbinger

S. 23 (Kultur(terrorismus)):
Es begann mit Adolf & Eva (II)

Erzählungen aus dem Reichsgeschlechtshauptquartier: Adolf will nicht so wie Eva will und kriegt einen Klaps auf die größte Erektion aller Zeiten, die daraufhin zusammenbricht wie die Ostfront.
von Bdolf

S. 24 (Sozialphänomenologie):
Schöne Hände

Toynbee und Heidegger priesen Hitlers Hände, wir Spätgeborenen legen am Gedenktag Kränze nieder, tanken E10 und vermeiden Vulgärsprache, um nicht an das rühren zu müssen, was hinter all dem steht. Beitrag zur Entsachlichung eines Tabus (& deiner Mudder).
von Timotheus Schneidegger

S. 28 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
"Tittenhitler" - Annäherung an einen umstrittenen Begriff

Wer den Verdacht hegt, der Ausdruck „Titte“ sei allein auf einschlägigen Pornoseiten im Internet zu suchen, täuscht sich. In der Literaturwelt vornehmlich männlicher Provenienz gehören „Titten“ schon fast zum Standardrepertoire. Eine Werkschau.
von Nebukadnezar Böhm

S. 30 (Sozialphänomenologie):
Barbie und Klaus. Glanzbilder der Spektakelgesellschaft

Mann und Frau, Anfang zwanzig, wunderschön, kerngesund und fühlen sich wohl in ihren Rollen – warum nur will keiner aus der Nachbarschaft in dieses Schema passen? Geht es da um Geld, um Hirn? Oder am Ende um Gleichschaltung im Konsumismus?
von Marc Hieronimus

S. 35 (Kultur(terrorismus)):
Es begann mit Adolf & Eva (III)

Erzählungen aus dem Reichsgeschlechtshauptquartier: Via Evas Hintereingang wirft der Führer einen sexualmagischen Blick in die ostdeutsche Zukunft seiner Bewegung, die begriffen haben wird: SS steht für "Sex sells".
von Bdolf

S. 36 (Philosophistik & Misosophie):
Die Kunst des Mittelmaßes

Der Mittelmäßige, das Mittelmaß und mittelmäßige Leistungen kommen in Geschichte und Feuilleton meistens eher schlecht davon. Dieser Essay geht den Gründen nach und wagt eine Ehrenrettung.
von Stefan Rode

S. 38 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Wäre Tittenhitler des Euros Rettung?

Wie üblich gab der Herausgeber dergestalt eine Frage heraus, dass - gewohnt gegenwartstranszendierend - berufene Lichtwolf-Autoren und Euro-Bezahler dazu ihren Senf in je unter 1.600 Zeichen abgaben. Pflichtlektüre für ESM-Manager!
von Bdolf, Magister Maier, Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 40 (Lebenswelt):
Perversionen im Untergrund

Wenig ist bekannt über die Randgruppen-Porno-Untergrundkultur im sowjetischen Estland. Zu Unrecht, meint das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus. Es möchte diesen Missstand mit einem reißerischen Beitrag zum Thema Wolle beseitigen.
von IPuP-Press

S. 43 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Worauf alles geschissen wird

Auf ziemlich viel jedenfalls.
von Johannes Witek

S. 44 (Irgendwas mit Medien):
Das Gerede vom Winter 2011/12

Zusammenfassung der eher mauen Feuilleton-Debatten des zurückliegenden Winters (Wulff und Kracht).
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 44 (Lebenswelt):
Auszug aus dem Totenregister 1/2012

Die Toten des vergangenen Winters und ihr Vermächtnis: u.a.m. Holz, Hitchens, Havel, Heesters, Houston, doch ohne Hitler, Himmler, Heß.
von Michael Helming & Timotheus Schneidegger

S. 45 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 37

Hier versammelt sind aphoristische Sentenzen aus den Feder ausgewählter Redaktionsdenker. Kurz und knackig.
von Magister Maier, Marc Hieronimus, Michael Helming, Timotheus Schneidegger

S. 45 (Lebenswelt):
Warenumschau 37

Die neue Reihe präsentiert die übelsten Missgeburten des kapitalistischen Innovationsdrucks, diesmal: Nussknacker, Teleskopkartons und Wurstschneider.
von Georg Frost

S. 46 (Hochschule):
"Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!"

Auf die in der vorigen Ausgabe erfolgte „Verteidigung der Geisteswissenschaften“ durch Timotheus Schneidegger reagiert diese abschließende Replik mit Vorschlägen, wie die Geisteswissenschaft vor sich selbst zu retten ist.
von Stefan Schulze Beiering

S. 50 (Philosophistik & Misosophie):
Die Hölle? Das sind die anderen, oder so...

Zeitgemäße zeichnerische Adaption der alten Frage nach dem guten Leben.
von Mirko Stehr

S. 51 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 37 + UntergRundschau 37

Buchrezensionen in unter 800 Zeichen, u.a.m. Dorn & Wagner, Handke, Habermas, Greif und diversen Büchern, die anderswo gar nicht besprochen werden. Außerdem aktuelle Ausgaben anderer Zeitschriftenkollegen, die erst recht nicht anderswo besprochen werden.
von Bdolf, Georg Frost, IPuP-Press, Jürgen Nielsen-Sikora, Magister Maier, Michael Helming, Ní Gudix, Timotheus Schneidegger

S. 52 (Lebenswelt):
Neues vom Hai - Folge 13 ("Breaking up")

Der Hai versucht mal wieder, seiner Frau zuliebe das Saufen sein zu lassen. Hai-Freunde ahnen schon, wie das ausgeht...
von Judith Stieber

S. 54 (Kultur(terrorismus)):
"Dann muss man halt die Sprache lernen!"

Goethes Forderung, den Mundartdichter und "Güädedel"-Trinker Johann Peter Hebel auch um den Preis des Spracherwerbs zu lesen, teilt Bdolf, der diesen zu Unrecht vergessenenen Retter des Alemannischen für die Reihe "Lebende & Leichen" portraitiert.
von Bdolf

S. 59 (Lebenswelt):
Titskrieg

Die letzte Seite gehört in vier Farben dem französischen Großillustrator Tristam, der das Titelthema der Ausgabe dergestalt ins Bild gesetzt hat, dass der Film "Titskrieg" einfach gedreht werden muss.
von Tristam


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