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Lichtwolf Nr. 36 (4/2011)

Erschienen im Dezember 2011, Titelthema: Nacht


Lichtwolf Nr. 36 (4/2011)

Innen deutlich lichter als außen, wo es eher nächtlich zugeht. Ein Heft mit 60 Seiten im Format DIN A4 mit zahlreichen Illustrationen und vollgestopft mit luziden Texten zum Thema Nacht.

Auszüge aus der Nr. 36 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

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Lichtwolf Nr. 36 (4/2011) ist auch als DRM-freies E-Book zum Preis von nur 3,99 EUR erhältlich:


In Europa gingen schon häufiger die Lichter aus und die Eulen verflogen sich im Dunkeln. Endlich nimmt sich in diesem Heft der Lichtwolf als wesenhafter Experte des Themas Nacht an. Die ersten neun Seiten dieser Ausgabe können Sie - das sei vorausgeschickt - sich auch gleich selbst und kostenlos angucken: Als PDF (1,2 MB) zum Herunterladen oder im LichtwolfReader zum Durchblättern am Bildschirm.

Nach der Einleitung ins Titelthema geht Marc Hieronimus sogleich in die Vollen und beleuchtet kulturhistorisch, warum der Tag als technisch licht (Fortschritt und Eierkuchen) und die Nacht als schicksalhafte Zweitnatur (Krieg und Wahnsinn) gilt. Neues von Judith Stiebers Hai und seinem Alkoholproblem, das den Comic-Kaltblüter bis in seine nächtlichen Träume verfolgt. Propädeutikum und Prolegomena zum Thema gibt Bdolf sodann in 14 Thesen, woran Michael Helming mit einem Essay zum Nihilismus in Bonaventuras Nachtwachen anschließt. Ergänzt wird dieser von Georg Frost, der sich der urtümlichen und kulturell überwundenen Schrecken der Nacht annimmt, dazu eine geisterstündige Illustration von Christian Roth. Mit reichlich Energy Drinks und Diktiergerät im Gepäck hat das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus den Selbstversuch gewagt und zwei seiner Professorinnen protokolliert die Nacht durchmachen lassen. Dass im Dunkeln gut Munkeln ist, legt Bdolfs Kürzestgeschichts-Set "Geschlechtsnacht" nahe. Es folgt die aphoristische Liste von Wünschen an die Nacht ("Fiat nox") von Jürgen Nielsen-Sikora. Bdolf berichtet aus dem u.a. von den Gravitationsgesetzen durchreglementierten Schlafzimmer der Eheleute Schorsch und Herta Zumwiesel. Wolfgang F. Berger irrt durch Los Angeles, ohne sagen zu können, wo die "Stars" sind und ob es jenseits des Kunstlichts Tag oder Nacht ist. Darauf setzt Bdolf noch einmal nach und erzählt vom Schicksal der klufttragenden Grabräuber, die die Gruft der Zumwiesels (a.a.O.) zu öffnen wagen. Als gebildeter Kölner weiß er Bescheid und vieles zu erzählen: Marc Hieronimus über die etwas andere Nacht, die Fastnacht und ihr revolutionäres und konterrevolutionäres Potential. Wie es sich bei diesem lyrischen Thema gehört, versammelt eine Doppelseite sodann einige Gedichte zur Nacht, gefolgt von einem Kurz&Klein Spezial: Besprochen werden Standardwerke und der Rest zum Thema in je unter 800 Zeichen. Zum Abschluss seiner Essayreihe "Sprech/Blasen/Laufen" über literarisches Wandern erzählt Michael Helming von Begebenheiten der Nächte, die er am Bodensee mit Büchern unter freiem Himmel verbracht hat. Johannes Witek gibt uns einen Einblick, wie das 15.145 Seiten umfassende Oeuvre des outsider artist Henry Darger von Nacht zu Nacht Gestalt angenommen hat und zum Schluss geben sieben Autoren (Karl Kraus mitgezählt sind es acht) ihren Senf ab zur Frage: "Was man früher nur nachts machen konnte, kann man heute auch tagsüber machen. Und umgekehrt. Oder?"

Auf diese größte Bratwurst der Welt folgt der hintere Heftteil. Hier berichtet Vasile V. Poenaru, wie das eigentlich ist, wenn man - wie er im Frühjahr - in Kanada für "jury duty" einberufen wird. Es folgt eine Zusammenfassung des Geredes im Feuilleton des Herbstes 2011 (Langfassung) und der Auszug aus dem Totenregister. Danach widerspricht Schneidegger der Kritik an den Geisteswissenschaften, die Stefan Schulze Beiering in einer fünfteiligen Essayreihe geübt hat. Sodann wird wieder in unter 800 Zeichen rezensiert in den famosen Kurz-&-Klein-Besprechungen. Die Reihe Lebende & Leichen widmet sich in diesem Heft Robert Boehringer: Über den vielseitigen Dichter, Unternehmer und George-Erben hat Stefan Rode ein ausführliches Portrait vorgelegt. Dazwischen gibt es noch die siebte und letzte Runde Tweetkesselchen sowie "Pro Domo et Mundo 36" mit Sprüchen. Das Heftfinale besteht aus den Kurzportraits der Autoren und Illustratoren dieser Ausgabe sowie Georg Frosts vierfarbiger Text-Bild-Collage "Im Weltraum herrscht immer Nacht". Die Heftrückseite ruft vehement zur Teilnahme an der Abstimmung auf, bei der Sie die ...sten Beiträge aus der ersten Dekade Lichtwolf für das im Sommer 2012 erscheinende Jubiläumsbuch wählen dürfen, nein: müssen.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 04 (Kultur(terrorismus)):
Kunst und Licht, Kultur und Landschaft. Krieg nicht zu vergessen.

Gefahr und dunkel Unbekanntes gibt es noch zuhauf, aber was wir mit dem Tag verbinden - Technik, Wissenschaft und Rationalisierung - hat an Glanz verloren und wird zum Verhängnis, zur schicksalhaften Zweitnatur, in die sich der Vereinzelte nur fügen kann.
von Marc Hieronimus

S. 08 (Lebenswelt):
Neues vom Hai - Folge 12 ("Nacht")

Nachts träumt auch der Hai, und zwar bedingt durch sein Alkoholproblem zunächst schön und vollmundig herb, doch dann jäh veralpend. Zum Glück erwacht er an bekanntem Ort.
von Judith Stieber

S. 09 (Kultur(terrorismus)):
Propädeutikum und Prolegomena zum Thema "Nacht"

Bdolf leitet ein und hin zum Thema Nacht mit 14 Thesen zu Dunkelheit, Finsternis und Matratzensport, mit denen auch (verheiratete!) Astrophysiker einverstanden sein dürften.
von Bdolf

S. 10 (Philosophistik & Misosophie):
Die Nacht und das Nichts

Angesichts der Nachtwachen des Bonaventura fragen einige, ob der Nihilismus des Textes eher satirisch oder bereits als moderne, radikale Verneinung aller Werte zu lesen sei, fesseln hier eher die Verweise auf Jakob Böhme und das "Nichts" im Lichte.
von Michael Helming

S. 14 (Lebenswelt):
Die Schrecken der Nacht

Die Menschheit beginnt erst so richtig mit der Feuergabe des Prometheus, die den menschlichen Triumph über die Gefahren der Winternächte darstellt. Sind sie von Straßenbeleuchtung und Zentralheizung vollständig gebannt und was bedeutet das für uns?
von Georg Frost

S. 16 (Philosophistik & Misosophie):
Durch die Nacht mit Kemp und Happeh

Hocherfreut machten sich zwei IPuP-Professorinnen auf ihre Reise durch die Nacht - und brachten nichts als Unsinn auf den Schreibtisch des Sekretariats. Dort landete eine mehrstündige Tonbandaufnahme und ein knittriger Haufen nächtlicher Notizen.
von IPuP-Press

S. 19 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Geschlechtsnacht

Drei Miniaturen aus drei Zeitaltern über das, was im Allgemeinen gemeint ist, wenn es heißt, im Dunkeln sei gut munkeln.
von Bdolf

S. 21 (Lebenswelt):
Fiat Nox

Einmal mit der Spalte des Hinterns den Nachthimmel betrachten. Einmal die Nacht sehen, ehe ich den Tag begreife. Einmal die Dämonen der Nacht und die Dichter in der Dämmerung mit und ohne Damen begleiten...
von Jürgen Nielsen-Sikora

S. 22 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Dann ... wurde es Nacht

Immer mittwochs steigt bei Zumwiesels der Schorsch auf die Herta. Diesmal allerdings hat er nach einem Schnaps zu viel die Gesetze der Gravitation zu wenig bedacht und für kosmische Verrenkungen gesorgt.
von Bdolf

S. 22 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Ey Dude, where is my Star?

Ein Autor irrt auf der Suche nach den Sternen und Sternchen durch Los Angeles - noch so eine Stadt, die nie schläft und es ihren Einwohner mit Kunstbeleuchtung unmöglich macht, den Tag von der Nacht zu unterscheiden.
von Wolfgang F. Berger

S. 25 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Die lange (ewige) Nacht von Wuppertal

Ein Stoßtrupp Wuppertaler Goths ist auf dem Friedhof unterwegs, um Frischware für den einträglichen Knochenhandel heranzuschaffen. Doch, oh Graus: Man öffnet die Gruft der Zumwiesels! (siehe oben)
von Bdolf

S. 26 (Sozialphänomenologie):
Die etwas andere Nacht: Fastnacht

Sechs Tage und Nächte geht es rund im Rheinland, wo die Fastnacht lange ein wenig antikirchlich, antipreußisch, antibürgerlich und nicht zuletzt ein wenig antisemitisch war. Eine alljährliche Katastrophenübung für Rettungskräfte und Geistesarbeiter.
von Marc Hieronimus

S. 30 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Gedichte zur Nacht

Fünf Gedichte von vier Autoren zu einem der lyrischsten Themen teutscher Begriffswelt: Nacht.
von Bdolf, Crauss., Marc Hieronimus, Stefan Schulze Beiering

S. 32 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein Spezial: Best of Nacht

Rezensionen in unter 800 Zeichen von Büchern zur Nacht u.a. von Penrose, Borges, Friese, Bronfen und Hildesheimer.
von Bdolf, Jürgen Nielsen-Sikora, Michael Helming

S. 34 (Kultur(terrorismus)):
Alle meine Nächte

Augustin Sumser nächtigte nie im Freien, vielleicht weil sein Autor ihn in unruhigen Zeiten leben ließ: überall Wegelagerer und Soldatenpack. Da ist es heutzutage weitaus weniger gefährlich, unterm Sternenzelt zu schlafen. Letzter Teil der Wanderessays.
von Michael Helming

S. 38 (Kultur(terrorismus)):
Ein Mond für die Beladenen

Ein knapper Einblick, wie das 15.145 Seiten umfassende Oeuvre des outsider artist Henry Darger von Nacht zu Nacht Gestalt angenommen hat.
von Johannes Witek

S. 39 (Lebenswelt):
Die größte Bratwurst der Welt: Tagsüber, nachts, heutzutage egal?

"Was man früher nur nachts machen konnte, kann man heute auch tagsüber machen. Und umgekehrt. Oder?", so lautet die Preisfrage dieses Hefts - und gleich sieben Autoren haben ihren Senf dazu abgegeben!
von Bdolf, Filbinger, Georg Frost, IPuP-Press, Michael Helming, Ní Gudix, Tina Wirtz

S. 42 (Politik):
Jury Duty in Toronto

Mit der Pflicht, als Geschworener zu dienen, ist das so eine Sache in Nordamerika. Kaum berichtete unser Autor in der Frühjahrsausgabe über kanadische Staatsanwälte, die Geschworene ausspionieren lassen, wurde er selbst berufen. Ein Bericht vom Gericht.
von Vasile V. Poenaru

S. 44 (Lebenswelt):
Auszug aus dem Totenregister 4/2011

Todes- und Vermächtnismeldungen des Herbstes u.a. über Heidi, Steve Jobs, Friedrich Kittler, Gaddafi, F.-J. Degenhardt, Kreisler, Wolf und Sokrates.
von Michael Helming & Timotheus Schneidegger

S. 44 (Irgendwas mit Medien):
Das Gerede vom Herbst 2011

Worüber der Feuilleton zuletzt schwadronierte: Piraten-Partei, Papst, Frankfurter Buchmesse mit Island, Nobelpreis für Tranströmer, Jobs, Kittler und das Liedermacher-Sterben, Staatstrojaner, Überbevölkerung, Finanz- und Demokratiekrise, Nazi-Terror usw.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 46 (Hochschule):
Verteidigung der Geisteswissenschaften

In einer fünfteiligen Essay-Reihe hat Stefan Schulze Beiering seit Lichtwolf Nr. 31 die Geisteswissenschaft en detail und en gros kritisiert. Nun wird es Zeit, die schönen und freien Künste gegen diesen Generalangriff in Schutz zu nehmen.
von Timotheus Schneidegger

S. 50 (Kurz und Klein):
Kurz und Klein 36

Rezensionen in unter 800 Zeichen aktueller und nicht mehr ganz so aktueller Bücher u.a. von Heribert Schwan, Onfray / le Roy, Jakob Hein, Czernin, Mauthner, Wolfgang Müller, Gary Snyder...
von Clarissa Gonzofeva, Crauss., Georg Frost, Michael Helming, Ní Gudix, Timotheus Schneidegger

S. 52 (Kultur(terrorismus)):
"Soll ich dir folgen in den sternenraum?"

Er leitete einen Chemiekonzern, buhlte mit den Brüdern Stauffenberg um Liebe und Erbe Stefan Georges und errichtete Denkmäler in Gedichtform: Robert Boehringer war mehr als ein George-Jünger, wie dieses ausführliche Portrait eines Universalisten zeigt.
von Stefan Rode

S. 55 (Lebenswelt):
Tweetkesselchen, Runde 7

Die siebte und letzte Runde des heiteren Homonymeratens, auch bekannt als Teekesselchen. (Im Heft mit allen Lösungen!)
von Timotheus Schneidegger

S. 57 (Philosophistik & Misosophie):
Pro Domo et Mundo 36

Gegen Ende dieses Heftes wird es aphoristisch, tiefsinnig oder auch tiefschlagend dahin, wo es ordentlich zwirbelt.
von Magister Maier, Marc Hieronimus, Stefan Schulze Beiering, Timotheus Schneidegger

S. 59 (Philosophistik & Misosophie):
Im Weltraum herrscht immer Nacht

Großformatige Collage aus Bildern und Texten zum Schluss und zur Nacht.
von Georg Frost


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