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Lichtwolf Nr. 26 (1/2009)

Erschienen im Juni 2009, Titelthema: Werbung


Lichtwolf Nr. 26 (1/2009)

Die Nr. 26 ist die zweite mit Computerdampfkraft erstellte Ausgabe des Lichtwolf, komplett Schwarzweiß und ein grotesk gutes Heft mit 52 Seiten, davon der überwiegende Teil zum Titelthema Werbung.

Auszüge aus der Nr. 26 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

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Die Nr. 26 ist die zweite mit Computerdampfkraft erstellte Ausgabe des Lichtwolf und ein grotesk gutes Heft mit 52 Seiten, davon der überwiegende Teil zum Titelthema Werbung.

Enthalten sind drei Anzeigen für Scheiße (illustriert von Georg Frost) und weitere für andere Dinge. Die Poeten Clemens Schittko und Norbert Hildebrand steuern Miniaturen zur Werbewelt bei. Auf eine lange, halb historische, halb märchenhafte Einleitung ins Thema "Werbung" folgt sogleich Peter Petersens Einlassung über die Kommerzialisierung von Gegenkultur (S. 7). Fitzgerald Löhrmann schickt einen investigativen Bericht über Schein und Sein innerhalb eines großen Finanzunternehmens (S. 8-11), und Magister Maier zitiert "Aus dem Tagebuch eines Werbefuzzis" (S. 12/13). Von Judith Stieber gibt es "Neues vom Hai und seinem Alkoholproblem" (S. 13). Wie eine werbefreie Welt aussähe, denkt Johannes Franzen ab S. 14 mal durch - reich bebildert mit Photos von der Kaaba der Werbewelt, dem Times Square in New York. Lino Wirag erkennt in den Äußerungen der Kreativen zur Krise deren Entschlossenheit und Fähigkeit, die Zukunft und die Wirtschaft zu retten (S. 18/19). Das Interview zum Titelthema wurde geführt mit Jobst Eggert, dem Chefredakteur und PR-Verantwortlichen von PETA Deutschland: Überzeugungstäter, drastische Anzeigenkampagnen und Marketing für Tierrechte ab S. 20. Bdolf verarbeitet auf S. 23 die Märklin-Pleite durch eine Weltflucht in den Maßstab 1:87, Tina Wirtz referiert über die Bemühungen der Kanzlerin, Werbung in eigener Sache zu betreiben. Löhrmann liefert auf S. 24 die erste Folge der Comic-Serie "Kock & Kardio", deren Protagonist der abgestürzte Bruder eines aus der Werbung bekannten roten T-shirts ist. Der liebe Onkel Neander nimmt sich im Lichtwelpen (S. 26/27) der Zuschrift von Prisca-Marie an, die doch bitte nicht auf Bundeswertpapiere reinfallen soll, nur weil die Reklamefigur so niedlich ist. Armin Steigenberger lässt auf der Doppelseite 28/29 die creatio ex nihilo der nicht nur in der Werbung beliebten Wortschöpfungen von der Kette und Bdolf schließt ab S. 30 das Titelthema mit der Geschichte eines frustrierten Werbefuzzis ab, der "die Scheiße dick hat".

Es folgt aufs Titelthema der gewohnte Kofferraum: An die Stelle des Quartalsberichts tritt nun mit dem Fnord-Repord der verschwörungstheoretische Nachrichtenrückblick. In Folge des ob des Titelthemas relativierten Werbeverbots sind fortan auch Rezensionen im Lichtwolf erlaubt: Die Rubrik "Kurz und Klein - in 800 Zeichen durch ein Werk" debütiert mit der Besprechung dreier Naturfilme.

Die gleichfalls neue Rubrik "Lebende & Leichen" eröffnet Michael Helming mit einem leidenschaftlichen und kundigen Portrait des blinden Bibliothekars Jorge Luis Borges (S. 36-41). Der neue alte Herausgeber erklärt ab S. 42 (hier online) die Krise der Holzmedien und wie sich der Lichtwolf in ihr als Produkt wie jedes andere durchzusetzen gedenkt; in einem Gastbeitrag verrät Font-Designer Lukas Krakora auf S. 45, was es mit der von ihm entworfenen neuen Brotschrift des gedruckten Lichtwolf auf sich hat. Zum Schluss macht Wolfram Heinrich einige originelle Anmerkungen zum Ödipus von Sophokles und dessen Rezeption seit Freud. Die Gedichte in diesem Teil des Hefts stammen ebenfalls von Norbert Hildebrand und Clemens Schittko sowie von scherenkatze, die eine unnachgiebige Celan-Adaption vorlegt.

aus dem Inhaltsverzeichnis:

S. 05 (Lebenswelt):
samstach (oder sonst einer von den Tagen)

Vorfreude ist die einzige Freude, wenn es um werbeinduzierten Konsum geht; so will es das Gedicht.
von Norbert Hildebrand

S. 07 (Lebenswelt):
Gemischtwaren mit Revolutionsbedarf

Auch der Protest hat längst Warencharakter: Ein Kreuzberger Einzelhändler weiß seine Guevara-Devotionalien schamlos zielgruppenaffin zu bewerben.
von Peter Petersen

S. 08 (Sozialphänomenologie):
Alle Wollen Das

Investigativer Bericht über Schein und Sein, Innen- und Außenwirkung eines großen Finanzdienstleisters, der sich und seine Leute zu verkaufen weiß.
von Fitzgerald Löhrmann

S. 12 (Sozialphänomenologie):
Aus dem Tagebuch eines Werbefuzzis

Einblick ins Leben eines Kreativen: Gute Laune nach dem mittäglichen Koks-Dessert, arschcoole Sprüche und dann auch noch eine breitbrüstige Praktikantin!
von Magister Maier

S. 13 (Sozialphänomenologie):
Neues vom Hai - Folge 2

Reklame macht den Hai auf eine Anti-Alk-Pille aufmerksam. Und sie wirkt tatsächlich genau wie versprochen!
von Judith Stieber

S. 14 (Kultur(terrorismus)):
Die saubere Welt der Werbegegner

Was bliebe übrig, würden Naomi Klein, die ad busters und ihre Anhänger obsiegen und den Schleicher der Reklame von der Welt reißen? Die Welt, wie sie wirklich ist? Definitionssache.
von J******* F******

S. 15 (Sozialphänomenologie):
sonkum (angst)

Auch die wildeste Werbung, so will es das Gedicht, vermag dem lyrischen Ich nicht den konsumistischen Löwenmut verleihen, sich ins Getümmel zu stürzen.
von Norbert Hildebrand

S. 18 (Politik):
Die Zukunft wird in der Ideenschmiede gepunzt

Wie die Kreativen die Wirtschaft retten.
von Lino Wirag

S. 19 (Sozialphänomenologie):
Zwänge, Wünsche, Konjugationen

wir müssen nur wollen / können nur sollen / dürfen nur mögen / wollen nur müssen / sollen nur können / und mögen nur dürfen / ...

von Clemens Schittko

S. 20 (Irgendwas mit Medien):
Liebling der Saison: Jobst Eggert, PETA Deutschland

Eine Korrespondenz mit dem Chefredakteur und PR-Verantwortlichen von PETA Deutschland über drastische Anzeigenmotive, Marketing für Tierrechte und Reklame aus Überzeugung.
von Timotheus Schneidegger

S. 23 (Sozialphänomenologie):
Märklin ist pleite - !

Die alles (vor allem Moral und Ordnung) verzehrende Krise hat auch die kleine Welt der H0-Spur erreicht.
von Bdolf

S. 24 (Politik):
Werbung in der Krise

Die Kanzlerin versucht, dem geplagten Volke die Politik schmackhaft zu machen, wie dem Hund die Pille in die Leberwurst gesteckt wird. Nur machen Werbesprüche ja nicht dick.
von Tina Wirtz

S. 24 (Sozialphänomenologie):
Kock und Kardio - Folge 1

Der Bruder eines aus der Werbung bekannten roten T-shirts findet sich nicht zurecht. Doch aus dem Sozialstaat naht Hilfe: Sozialarbeiter Kardio soll das versoffene Hemd vor der Selbstzerstörung retten.
von Fitzgerald Löhrmann

S. 25 (Politik):
eine kleine propagandalüge

Ekstatische Hymne auf unsere Bundeskanzlerin mit den Mundwinkeln.
von Norbert Hildebrand

S. 26 (Der Lichtwelpe):
Der Lichtwelpe: Bumswertpapier

Die kleine Prisca-Marie hat Günter Schild, Vermögensberater und Panzer- wie Brillenträger, im TV gesehen und möchte Bundeswertpapier haben. Onkel Neander erklärt, warum man den Kakao, durch den man gezogen wird, nicht trinken soll.
von Augušt Maria Neander

S. 28 (Philosophistik & Misosophie):
Das Sein, das Nichtsein, die Orden und der Zwergbasilisk

Kleine Meditation über die antike Frage nach der Ontologie von Worten; geboten gerade in Zeiten unentwegter Werbe-Neologismen.
von Armin Steigenberger

S. 30 (Sozialphänomenologie):
S.E.T.I.

Ein frustrierter Werbefuzzi sucht nach intelligentem Leben und findet es auf einer Parkbank mit einer Flasche Zappo in der Hand.
von Bdolf

S. 34 (Politik):
Fnord-Repord 26

Die Werbeoffensive der Illuminaten im Kino +++ Welche Rolle Barack Obama als Marionette der Illuminaten im Nahen Osten zukommt +++ Der neue Stand des Apokalyps-O-Meters.
von Georg Frost & Timotheus Schneidegger

S. 35 (Irgendwas mit Medien):
Kurz und Klein: Drei Naturfilme

Rezensionen der Filme "Home", "Unsere Erde" und "Der Fuchs und das Mädchen" in je unter 800 Zeichen.
von Timotheus Schneidegger

S. 36 (Kultur(terrorismus)):
Was sollen wir lesen, Georgie?

Es ist nicht nötig, vor der Lektüre von Jorge Luis Borges alles gelesen zu haben; Borges lesen heißt alles zu lesen. Ein leidenschaftliches Portrait des blinden Bibliothekars und Führers durch die Welt der Sprache.
von Michael Helming

S. 38 (Philosophistik & Misosophie):
Die Bilder aber / Muss man

Zwei Miniaturen über die Dinge und ihre Abbildung.
von Clemens Schittko

S. 41 (Philosophistik & Misosophie):
der junge Felder

Eindrucksvolle Adaption der Celanschen Todesfuge.
von scherenkatze

S. 42 (Irgendwas mit Medien):
Ein Produkt wie jedes andere

Das Ringen zwischen Internet und Print, Blogger und Verlegern, Strom und Holz erweist sich als schnöder Verteilungskampf und Generationenkonflikt, an dessen garantiert nicht das beschworene Ende des gedruckten Worts steht.
von Timotheus Schneidegger

S. 45 (Intime Interna):
Die Schriftart urania_czech

Statt Olympia prägt nun das Schriftbild ihrer Cousine Urania den gedruckten Lichtwolf. Der Urheber der neuen Brotschrift erklärt, welche Spuren die Zeit in dieser Schrift hinterlassen hat.
von Lukas Krakora

S. 46 (Philosophistik & Misosophie):
Von der Weisheit des Mythos

Anmerkungen zu Ödipus, einer Tragödie, die sich seit Sigmund Freud offenbar niemand mehr genauer angeguckt hat. Tut man es nämlich, zeigt sich schnell: Ödipus ist alles - nur nicht ödipal.
von Wolfram Heinrich

S. 48 (Phosphoriszierende Prosa & Lyrik):
Die Wunder der Pharmazie, sie vergehen nie

in einem weiten grünen thal droht die verlockung erhobenen handes offerirt schicksal erlösung vergebung. geht es um macht oder doch nur um geld. [beides fragte die wut].
von Norbert Hildebrand

S. 51 (Philosophistik & Misosophie):
Von - den - Sinnen

Ode an die fünf Sinne und ihr Verhältnis zu sich, zu einander und zur Welt.
von Clemens Schittko

S. 51 (Intime Interna):
Stellenausschreibung

Der Lichtwolf stellt zum nächstmöglichen Termin ein: Einen neuen Oskar Kokoschka (m/w) und einen neuen Kurt Tucholsky (m/w).
von Timotheus Schneidegger


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