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Lichtwolf Nr. 1-4 (Das Dunkle Zeitalter I)

Ausverkauft!

Erschienen im Juni 2005


Lichtwolf Nr. 1-4 (Das Dunkle Zeitalter I), Ausverkauft!

"Das Dunkle Zeitalter Vol.I"
Die ersten vier Ausgaben des Lichtwolf, versammelt zu 44 Seiten in schwarz/weiß, broschiert mit Klammern und festerem Umschlag. Größe: DIN A4. Qualität: Außergewöhnlich. Limitierte Auflage.

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"Das Dunkle Zeitalter Vol. I"
Neuauflage von Lichtwolf Nr. 1 bis 4

Wäre der Lichtwolf eine inzwischen zu Berühmtheit gelangte Musikgruppe, würde man Ihnen die Sonderausgabe "Das Dunkle Zeitalter Vol. I" als "remastered demo-tapes" anpreisen: Der giftig chaotische Anfang des Lichtwolf, i. e. die ersten vier Hefte aus dem Jahr 2002, sind in dieser Neuauflage zur Feier des dritten Geburtstags zusammengefasst worden. Ein für Freund und Feind gleichermaßen unentbehrliches Dokument, um den Lichtwolf nahe seines Ursprungs zu hätscheln oder anzugreifen.
Als Grundlage für dieses Heft dienten die "originalen" Kopiervorlagen "von damals", die lediglich hier und da nachgearbeitet und auf den aktuellen Stand der Gestaltungsweise gebracht, ansonsten inhaltsgleich belassen wurden. Hier lesen Sie wegweisende und bezeichnende Texte wie Sar auf Etz' "Wie wird man Philosoph?" und "Frühvergreisung", Schneideggers "Satire als Schutzschild" oder (n·k)²s "Ich suche Arbeit" - alles im ungeschönten, aber bequem broschierten Original.

Wenn Sie sich zu Hause eine respektable Lichtwolf-Sammlung anlegen möchten, empfehlen wir Ihnen auch den Erwerb von "Das Dunkle Zeitalter Vol. II" (enthält Lichtwolf Nr. 5-8) sowie "Das Dunkle Zeitalter Vol. III" (enthält Lichtwolf Nr. 9-12).

Lichtwolf Nr. 1
Zur Entstehung der ersten Ausgabe ist in der Lichtwolf-Gesamtausgabe (Band 1) bereits genug gesagt worden, also gleich ran an den Speck: Das sog. "Cover" war - wie die gesamte Nr. 1 - ohne ausdrückliche Botschaft und - im Gegensatz zum gesamten Debüt der Zeitschrift - in letzter Minute hingeschludert worden. Schneidegger hatte den Wolfskopf und den Schriftzug hingepinselt, während Sar auf Etz die letzten Worte in die Olympia prügelte. Hernach wurde eines der vielen herumliegenden Hefte der "Bundeszentrale für politische Bildung" geschlachtet und ein schöner schwarzer Kasten mit Herausgeber und Beiträgern hinzugefügt, damit es wenigstens entfernt wie eine richtige (Fachidioten-)Zeitschrift ausschaute.
Ein Thema hatte diese allererste Ausgabe nicht. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal abzusehen, dass es jemals einen weiteren Lichtwolf geben sollte, d. h. es dachte auch niemand an thematische Vorgaben. Besondere Erwähnung verdient der Artikel "Frühvergreisung" von Rawulf von Sar auf Etz. Hierin findet sich einiges von der Geisteshaltung innerhalb der frühen Redaktion wieder.

Lichtwolf Nr. 2
Die Nr.2 entstand auf Drängen Schneideggers, der die folgende subtile Methode anwandte: Titelbild machen und jeden Redakteur (auch jeden Redakteur in spe) anbrüllen, wo denn die Beiträge zu diesem Titel blieben. Ein Prinzip, das sich auch in den Folgejahren stets bewähren sollte.
Dank der Titelbildvorlage stand der thematische Rahmen der zweiten Ausgabe längst fest: Terrorismus. Ein Jahr 11. September lag hinter uns, 25 Jahre Schleyer- und Lufthansa-Entführung und jede Menge andere RAF-Jahrestage. Und da alle Welt bloß von den Anschlägen in den USA redete, nahmen wir uns des in den Hintergrund gedrängten Deutschen Herbstes an. Zum Beispiel mit Schneideggers falschrum geschriebenem Essay "eiD etreiv noitareneG red FAR?". Die Auseinandersetzung von Sar auf Etz mit dem Vater und 1968 ("Gespräch ohne Publikum") griff das Thema sozusagen von der anderen Seite auf.
Abgerundet wurde das Ganze durch den herzzerreißenden Einblick in die Lebenswelt junger Studentinnen, die sich an den Kaffeehaus-Kapitalismus verkaufen müssen ("9 Stunden" von Zora Sanssouci).

Lichtwolf Nr. 3
Ab Nummer 3 konnte man schon langsam den Eindruck gewinnen, es beim Lichtwolf mit etwas zu tun zu haben, das den Namen "Periodikum" tatsächlich verdient: Das Ding erschien nun wirklich regelmäßig (alle zwei Monate), die Redaktion wuchs stetig (in dieser Ausgabe stieß (n·k)² hinzu) und der Inhalt wurde auch immer konsistenter.
Der Lichtwolf vom November 2002 trug eines der schönsten und aufwendigsten Titelbilder. In mühsamer Handarbeit von Maitre Schneidegger zwischen zwei "Sein & Zeit"-Paragraphen am offenen Fenster in Erinnerung an Ersti-Einführungswoche und Kunstunterricht gezeichnet, war das Cover der Nr. 3 ein ansehnlicher Beweis dafür, dass das Schulfach "Kunst" nicht ganz überflüssig sein kann.
Es fällt auf, dass sich die "Fachbeiträge" rar machten; einzig "Das Problem" von Sar auf Etz (S. 3) hatte etwas philosophisches. Ansonsten überwogen gesellschafts- und kulturkritische Gedanken ("Ich suche Arbeit" ((n·k)²) / "Der seltene Wolf" (T.Halvdason) / "Endlich werden Träume wahr ..." (Z.Sanssouci)).
Auch Selbstkritik, die längst überfällige, kam nicht zu kurz: Sar auf Etz beantwortete den ersten Leserbrief an den Lichtwolf ("Von der Fähigkeit aus nichts alles zu machen") und rechtfertigte das ganze Unternehmen und seine Verwicklung darin. Auf der letzten Seite der finale Seitenhieb: Der Abschnitt "Fachschaft Philosophie" aus Hans Magnus Enzensbergers "Untergang der Titanic", dessen Abdruck aber nicht im Zusammenhang mit dem Titanic-Bashing "Satire als Schutzschild" gesehen werden darf.

Lichtwölfin Nr. 4
Zur Feier des neuen Jahres war etwas ganz besonderes geplant: Ein Lichtwolf-Spezial zur Huldigung des weiblichen Geschlechts, das bislang immer so sträflich vernachlässigt wurde. Die Hoffnung, die Damen der Redaktion würden aus eigener Erfahrung berichten, wie und warum Frauen die besseren Menschen sind, wurde enttäuscht. Sie konnten oder wollten nicht aus dem weiblichen Nähkästchen plaudern: Statt dessen wurde ihre im Vollrausch aufgesetzte "Feindbild-Serie" (S.4, 5, 7 und 8) abgedruckt und die Herren der Schöpfung mussten ran ans Titelthema. Heraus kam dabei ein Elaborat wie "Manni-fest - Gender Study" (S.6) von den "Männern im Bierkeller". Dahinter verbargen sich - das haben Philologen inzwischen mit Hilfe von versteinerten Urinproben zeigen können - Sar auf Etz, Schneidegger und der Neuzugang Marvin I. Mikri, die allesamt zu tief ins Glas geguckt hatten und die Wahrheiten sprachen, die man nur lallen kann.


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