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Links der Woche am 11.04.2015, 14:25 Uhr (Zwote Dekade)

Links der Woche, rechts der Welt KW 15/15

von Timotheus Schneidegger / Kommentare Kommentare (3)

Shitstorm philosophy-style

Nach wie vor beschäftigt Heidegger die Blätter. In der ZEIT nimmt sich Maximilian Probst der (weltweiten) Proteste gegen die Umwandlung des Freiburger Heidegger-Lehrstuhls an und führt die ganze Aufregung auf eine Verschwörungstheorie seines FAZ-Kollegen Jürgen Kaube zurück. (05.04.15)


Alles wird mehr oder gut

Die taz unterhält sich mit dem Politologen Claus Leggewie über Nutzen und Nachteil der ubiquitären Smartphones, an deren Verteuflung oder Anbetung sich ein antiquierter Fortschrittsbegriff zeigt. Stattdessen gilt es, Fortschritt auch moralisch jenseits der bloßen Quantität zu denken. (07.04.15)


Welt in Zahlen = Welt aus Zahlen

Noch ein interessantes Interview: Anlässlich seines neuen Buch unterhält sich die ZEIT mit dem Mathematiker und Physiker Max Tegmark, demzufolge „unser Universum eine mathematische Struktur ist“. Die Frage ist nur, ob das wirklich so ist, nur weil sich wirklich alles irgendwie mathematisch darstellen lässt... (08.04.15)

>>>>>[ "Mathematiker und Physiker" scheint mir ein sehr gewagte Bezeichnung für diesen Scharlatan zu sein. Mathematik hat er weder studiert noch gar begriffen. Und das, was er unter Physik versteht, ist für richtige Physiker wohl eher "Cargo Cult Science" (Feynman) bzw. "Fashionable Nonsense" (Sokal). Selbst Wikipedia weist vorsichtig darauf hin, dass er seine Theorien nur dank Protektion vermarkten darf.Wenn der Lichtwolf also wissen möchte, wie viele Eichbosonen auf eine Quarkspitze passen, dann sollte er nicht Tegmark fragen, sondern stets ]<<<<<
- Wolfgang St. Pauli <11.04.2015, 18:11 Uhr>

>>>>>[ Ja, wen denn? ]<<<<<
- Schneidegger <12.04.2015, 09:33 Uhr>

>>>>>[ Na eben den Unterzeichneten, Wolfgang St. Pauli ]<<<<<
- Wolfgang St. Pauli <12.04.2015, 23:12 Uhr>

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Alles Wichtige steht bei Ovid

Die globalisierte Bildungspolitik hält nichts mehr von alten Sprachen. Lateinisch und Alt-Griechisch seien aber nichts für ein paar Freaks, so Melanie Möllers Plädoyer in der FAZ, sondern zum einen Zugänge zum Grund des europäischen Selbstverständnisses, zum anderen Lehrmeister der Distanz und ihrer Überwindung mittels Geisteskraft. (09.04.15)


Außerdemchen:

Abermals Heidegger: Micha Brumlik hat für die taz auch den jüngsten Band der Schwarzen Hefte gelesen, in dem Heidegger den Holocaust relativiert und sich über Entnazifizierung, Christentum und Demokratie beklagt. +++ Und wieder ein praktischer Tipp für das rechnerische Wesen: Diesmal erfahren wir in der Mathe-Reihe der ZEIT, wie man auf die Schnelle die dritte Wurzel aus einer Zahl zieht. +++ Die NZZ resümiert einen Vortrag des Soziologen Heinz Bude über die Gesellschaft der Angst. +++ Die SZ stellt zwei Bücher von Marco Maurer und Julia Friedrichs zur sozialen Gerechtigkeit vor, die zum gleichen Schluss kommen: Es „ist egal, wie sehr man sich anstrengt. Am Ende zählt einzig die Herkunft.“ +++ Die WELT weist auf die Kasseler Ausstellung „Inhuman“ hin, auf der sich 15 „Post-Internet-Künstler“ mit dem Menschlichen und was davon übrig bleibt auseinandersetzen.


Stichworte: Martin Heidegger, Uni Freiburg, Jürgen Kaube, Claus Leggewie, Smartphones, Fortschritt, Mathematik, Max Tegmark, Bildungspolitik, Lateinisch, Alt-Griechisch, Holocaust, Heinz Bude, Marco Maurer, Julia Friedrichs, soziale Gerechtigkeit, Posthumanismus, Links der Woche

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Zuletzt bearbeitet am 11.04.2015, 14:25 Uhr: neu


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