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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "USA" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 22.04.2017, 12:38 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 16/17

Das sind doch wir!

Die „verallgemeinerte Logik aus Zeiten, als Neue Sozialen Bewegungen [...] gegen Staat und Atom-, Rüstungs- und Ölindustrie antraten, wiederholt das Motiv vom Verblendungszusammenhang, hinter dem finstere Mächte am Werk sind“, hieß es in LW51 über den seltsam vertrauten Sound rechtspopulistischer Medien- und Systemkritik. Auch die taz fühlt sich an ihre Anfänge erinnert, besteht aber darauf, dass sich Dutschke und Höcke nicht nur im Vokabular unterscheiden. (15.04.17)

Die Mauer als Grenze und Zeichen

Dominik Irtenkauf beschäftigt sich bei Telepolis mit dem Mauerbau in der Politik und der Geschichte. Populär ist und in ihrer Funktion gewandelt hat sich die Chinesische Mauer. Die Grenze zwischen den USA und Mexiko erinnert (noch) an den Limes statt an Berlin, dessen Mauer sich heute wiederum in Beton zwischen Israel und Palästina und in der Mentalität zwischen Ossis und Wessis wiederfindet. (17.04.17)

Diesen Relativismus haben „wir“ nicht gewollt

Nun muss auch noch Karl-Heinz Ott in der NZZ den linksliberalen Anhängern des postmodernen Denkens von Offenheit und Vielfalt vorhalten, sie seien für die Geringschätzung von Wahrheit verantwortlich, die Trump ins Weiße Haus brachte. Ganz so harmlos waren die relativistischen Gedankenspielchen mit Nietzsche und den ganzen Poststruktralisten anscheinend doch nicht... (19.04.17)

Les sciences marchent

Am heutigen Samstag gehen weltweit Menschen auf die Straße, um „dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind“, wie es beim Science March Germany heißt. In der ZEIT erzählen fünf Wissenschaftler, warum sie mitmarschieren. Die FR schreibt über ein Facebookvideo, in dem der populäre Astrophysiker Neil DeGrasse Tyson erklärt, was wissenschaftliche Wahrheit ist, ob man nun daran glaubt oder nicht. Auch im Fall der Proteste gegen die geplante Schließung der Central European University in Budapest, über die die FAZ berichtet, geht es nicht nur um akademische Arbeitsplätze, sondern um die Verteidigung des Pluralismus in autoritären Zeiten.

Bücher und Wahlen

Seit Trumps Amtsantritt haben Bücher Konjunktur, die sich die USA literarisch als Fascho-Staat ausmalen und lange in den Regalen verstaubten. Jan Wilm stellt in der NZZ eine Auswahl vor; eine ausführliche Reise durch die Welten kontrafaktischer Nazi-Romane unternahm Bdolf bekanntlich in Lichtwolf Nr. 45 und Nr. 46. +++ Die ZEIT weist hin auf den jüngst edierten jahrzehntelangen Briefwechsel zwischen Martin Heidegger und seinem Schüler und frühen Kritiker Karl Löwith. +++ Die taz dagegen freut sich, dass kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen das komplette Werk Lacans auf Deutsch erhältlich ist. +++ Just über die Wahlen links des Rheins unterhält sich die NZZ mit dem „Frankreich-Kenner“ Peter Sloterdijk. +++ Gustav Seibt zeigt sich in der SZ unzufrieden mit dem Essayband „Die große Regression“, worin sich linke Denker mit der wachsenden Unruhe in diesen Zeiten beschäftigen - überheblich im Ton und unter Aussparung der Digitalisierung. +++ Der Tagesspiegel wiederum unterhält sich mit Jason Brennan, der in seinem neuen Buch dafür plädiert, das Wahlrecht auf informierte und rationale, also qualifizierte Bürger_innen zu beschränken. Um die Frage nach der Qualifikation für politische Teilhabe geht es übrigens auch im aktuellen Lichtwolf. +++ Rolf Dobelli rät in seiner NZZ-Kolumne, dem Handeln öfter mal den Vorzug vor dem Nachdenken zu geben.



Links der Woche am 19.11.2016, 14:26 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 47/16

Philosophie blüht in der Krise

Die wachsende Popularität der Philosophie ist ein Symptom für Umbruchzeiten, wie Richard David Precht im NZZ-Interview erklärt - und sich freut: Bald werden Maschinen die ganze Arbeit machen und noch mehr Menschen noch mehr Zeit für Philosophie haben! Dann werden auch immer mehr Leute sich fundiert jenseits der Politik einmischen können. (19.11.16)

Die Woche danach

Eine Woche nach dem Wahlsieg Donald Trumps stellt dieser sein Regierungsteam aus apokalyptischen Reitern zusammen. Thomas Thiel hat sich für die FAZ im traditionell liberalen US-Wissenschaftsbetrieb umgehört, der sich nach Trumps Wahlsieg mit seiner Abkapselung und Wählerferne auseinandersetzen muss. Die US-Philosophin Susan Neiman zeigt sich in der FR (nur im Abo) entsetzt über Trumps Personalentscheidungen und sucht eine vernunftorientierte Politik anderswo (z.B. in Deutschland). Slavoj Žižek zuletzt freut sich in der ZEIT (mit Badiou und Mao) über Trump, der die drohende Katastrophe sein könnte, die (anders als Hitler) die liberalen Kräfte eint und mobilisiert.

Et cetera:

Zum Welttag der Philosophie hat sich Deutschlandradio Kultur mit Andreas Urs Sommer über die sozipolitische Rolle und Bedeutung der Disziplin zwischen Marktplatz und Elfenbeinturm unterhalten. +++ Die taz bespricht das neue Buch des Historikers Timothy Garton Ash, der verschiedene Positionen zum Verhältnis zwischen Meinungsfreiheit und dem Kampf gegen Hate Speech gegen einander abwägt. +++ An der Uni Glasgow stehen „Die Simpsons“ laut WELT im Mittelpunkt eines Philosophieseminars. +++ Der Freitag stellt den aufwiegelnden Essay „Versuch, die Jugend zu verderben“ vor, in dem sich Alain Badiou als kommunistischer Sokrates inszeniert.


Links der Woche am 13.11.2016, 13:20 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 46/16

Ach, Amerika...

Das waren noch Zeiten: Die uralte NZZ hat in ihrem Archiv ihren damaligen Bericht über die US-Wahlen von 1789 gefunden. Das Ergebnis der Wahlen dieser Woche könnte kaum kurioser sein: Gewonnen hat entgegen aller Erwartungen Slavoj Žižeks Wunschkandidat Trump, den Brian Leiter als US-Präsidenten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung analysiert. Die SZ sammelt die schockierten Reaktion von US-Intellektuellen wie Judith Butler oder Saskia Sassen, die sich fragen, wie das passieren konnte. Auch bei Schwein & Zeit geht es - neben einem Ausblick mit Platon - um die Frage, wer die ganzen Trump-Wähler eigentlich sind: alles dumme Nazis?! Hannes Stein portraitiert in der WELT die alternative Rechte („alt right“), die am lautesten und voller Fremdenhass für Trump geworben hatte; auch Meike Laaff blickt für die taz auf die unheilige Allianz der Enthemmung zwischen der Ultrarechten und Internet-Trollen.

300 Jahre ohne Leibniz

Zu seinem 300. Todestag wird Gottfried Wilhelm Leibniz von der NZZ ausgiebig geehrt: Michael Kempe blickt auf Leibniz’ fleißiges Leben und vielfältiges Wirken zurück, Uwe Justus Wenzel erzählt, wie Arthur Schopenhauer Leibnizens Auffassung von der besten aller möglichen Welten zu widerlegen versuchte (ein Projekt, das in diesen Tagen eine Renaissance erfahren dürfte...) und der Schriftsteller Karl-Heinz Ott würdigt die große Bedeutung von Phantasie und Inspiration für das Schaffen des großen Rationalisten Leibniz. Dem war gestern Abend auch die lange Nacht im Deutschlandfunk gewidmet, die man hier nachhören kann.


Links der Woche am 08.08.2015, 14:16 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 32/15

Mit Irritation fängt alles an

Marion Detjen erklärt in der ZEIT, dass das Geschlecht genauso wie Nation, Volk, Geschichte, Gesellschaft einerseits objektive Grundlage hat und andererseits doch sozial konstruiert ist. Für Geisteswissenschaftler_innen sollte das keineswegs abstrus sein, weshalb Detjen deren mangelnde Solidarität gegenüber den Gender Studies verwunderlich und gefährlich findet. (07.08.2015)

Kim Kardashian besiegt Kant

Für ZEIT Campus unterhält sich Esther Göbel mit der Philosophin Susan Neiman übers Erwachsenwerden in einer Gesellschaft, die Frühvergreisung und Jugendwahn prima unter einen Hut kriegt. Wir lassen uns vom Ernst des Lebens und vom Selberdenken allzu gern ablenken, anstatt die Welt zu gestalten.

Autonome Auto-Wochen...

...in der FAZ, wo man sich geisteswissenschaftlich mit selbstbestimmenden Selbstfahrenden, also autonomen Automobilen beschäftigt. Rolf Schwartmann denkt darüber nach, was es für Würde, Freiheit und Verantwortung des Fahrers heißt, dem Gefährt Entscheidungen zu überlassen: Die KI könnte Opfer ohne rechtseigentliche Täter schaffen. Thomas Thiel berichtet, dass die Informatiker sich längst mit ethischen und juristischen Fragen beschäftigen, um programmierte Bonzenschüsseln im Ernstfall entscheiden zu lassen, wer überfahren und wem ausgewichen wird.


Links der Woche am 20.06.2015, 16:57 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 25/15

„verblindet“ und „verblendet“

Reinhart Kosellecks „Kritik und Krise“ über Aufklärung und Politik im 18. Jahrhundert belehrte die Intellektuellen, ihre moralischen Kriterien seien dem politischen Krisenalltag fremd. 60 Jahre später sieht Caspar Hirschi in der FAZ Kosellecks Traum von der unkritisierbaren Realpolitik in der Dauerkrise verwirklicht. (13.06.15)

Schluss mit lustig!

Michael Ebmeyer denkt in der ZEIT mit E.T.A. Hoffmann, Jan Philipp Reemtsma und Flann O’Brien über die verschiedenen Weisen des Lachens nach. Das ist weniger beliebt als man denkt, insbesondere dasjenige Lachen, das Autorität zersetzt - im Gegensatz zum unfreien, hämischen Gelächter. (19.06.15)

The Internet is not only for Porn

Für Telepolis unterhält sich Reinhard Jellen ausführlich mit Georg Seeßlen über Eros und Information. Dank des Internets kann man sich vom Schreibtisch aus Sexualkontakte organisieren - was allerdings die Begriffe von Partnerschaft und Liebe hin zur Marktförmigkeit verändert. (20.06.15)

„Einzeltätervolk“

Anlässlich der jüngsten rassistisch motivierten Morde in den USA beschäftigt sich Dietmar Dath in der FAZ damit, wie in God’s own Country die Hautfarbe darüber entscheidet, ob jemand Opfer einer Tragödie oder des Terrorismus ist, und was Nudelteig mit der liberal-emanzipatorischen Unterdrückung des weißen Mannes zu tun hat. (20.06.15)

Neues vom Papst

Die NZZ zeigt sich angetan von der „Öko-Enzyklica“ des Papstes, die diese Woche erschien und zur Schonung des Oikos aufruft. Für die FAZ berichtet Patrick Bahners von den eher nicht so begeisterten Reaktionen „klimaskeptischer“ US-Konservativer auf die lyrisch-wissenschaftliche Mahnung zur Umkehr.


Links der Woche am 25.04.2015, 14:17 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 17/15

Der Aufstand, der kam

2007 formulierte das Unsichtbare Komitee seine Thesen zum kommenden Aufstand, dann kam die Finanzkrise und jetzt zieht das anarchokommunistische Autorenkollektiv Bilanz, wie Florian Schmid im Freitag schreibt. Demnach hätten viele kleine Aufstände sich durch Kommunikation, Dezentralisierung und Solidarität ausgezeichnet, gleichwohl sei die große Revolution an ebenso vielfältigen Formen der Aufstandsbekämpfung gescheitert. (20.04.15)

Denken ohne Denker?

Ein vielleicht letztes Mal zu Heidegger, dessen Freiburger Lehrstuhl z.Zt. noch von Günter Figal besetzt ist, der in der NZZ schreibt, mit Abscheu und Beklemmung den kürzlich veröffentlichen Band der Gesamtausgabe gelesen zu haben, worin sich Heidegger als durch und durch eitler Altnazi zeigt. Bleibt die Frage: „Lassen sich die Gedanken von der Person des Denkers überhaupt trennen?“ (22.04.15)

Cyberwochen bei der ZEIT

Anlässlich von Alex Garlands Film „Ex Machina“ macht sich die ZEIT Gedanken über lebendige Technik. Theresia Enzensberger beschäftigt sich 30 Jahre nach Donna Haraways wegweisendem Aufsatz damit, warum weibliche Cyborgs in der Science Fiction durchweg sexualisiert daherkommen. Auf den aktuellen Forschungsstand in Sachen Künstlicher Intelligenz blickt Christoph Drösser und meint, dass Deep Learning der Schlüssel zum Erfolg ist - aber halt doch keine Cyborgs mit Geschlechtsteilen hervorbringen wird.

Bio- und Mathe-Interviews

Die ZEIT unterhält sich mit dem Biologen und Philosophen Andreas Weber darüber, was es heißt, lebendig zu sein und warum die sogenannten Lebenswissenschaften davon nichts wissen wollen. Mathematikprofessor Albrecht Beutelspacher gibt im FAZ-Gespräch einige Anregungen, wie seiner Disziplin im Schulunterricht der Ruch des Angstfachs genommen werden kann.

Bücher, Bücher, Bücher usw.

Die NZZ bespricht das Buch der Philosophin Susan Neiman, die der vom Konsumismus infantilisierten Gesellschaft mit Stoa, Kant und Rousseau das Erwachsenwerden lehren will. +++ Aus dem Göttinger Institut für Demokratieforschung kommt eine differenzierte, auf Interviews gestützte Analyse der PEGIDA-Bewegung, die im Freitag vorgestellt wird. +++ Andreas Wolf bespricht bei Glanz & Elend das neue Buch von Klaus Theweleit, das im Vernichtungslachen die Gemeinsamkeit von Breivik und den Mördern der SS sieht. +++ Die ZEIT rezensiert das Buch des Kulturhistorikers Peter Burke, der darin die Explosion des Wissens seit der Neuzeit plastisch nachzeichnet. +++ Das Anthropozän zeichnet sich durch ein menschgemachtes Massensterben aus, so die These von Elizabeth Kolberts Buch „Das sechste Sterben“, das in der WELT besprochen wird - ausnahmsweise mal ohne Rücksicht auf den BDI. +++ Apropos Biologie: Jürgen Kaube schreibt über die Folgen einer Polemik, die der Konstanzer Biologe Axel Meyer kürzlich in der FAZ wider seine faulen und betrügerischen Studenten gehalten hat.


Links der Woche am 06.04.2013, 14:28 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 14/13

Die Wirtschaftsweisen

Einen Interviewband zum globalen Aktivismus stellt uns Florian Schmid im Freitag vor. Darin finden sich (nicht mehr ganz frische) Gespräche mit u.a. Slavoj Žižek, Stéphane Hessel, Tariq Ali, Francis Fukuyama und Michael Hardt über die globalen Krisen, Anlässe zum Protest und die Notwendigkeit seiner Organisation und Vernetzung. (02.04.13)

Nach Bologna kein Bologna mehr

Kulturwissenschaftler Klaus P. Hansen beschreibt in einem Gastbeitrag für Spon, "wie Unis Genialität verhindern", nämlich u.a. mit Wettbewerbszirkus und Dauerbefristungen. Bologna und Exzellenzwahn machen Gelehrte zu Verwaltungsangestellten und geben PR den Vorrang vor ernsthafter Forschung (insbesondere der einsamen Lektüre). (03.04.13)

Unn sünst?

Das ganz Kleine und das ganz Große: Cary Huang macht mit einer Flash-Animation die Größenverhältnisse im Universum anschaulich. +++ Georg Seeßlen bloggt 12 Thesen über Sprache, die auch im Lichtwolf Nr. 35 zum gleichen Thema hätten stehen können. +++ Apropos Lichtwolf: Die aktuelle Ausgabe ist seit dieser Woche auch als E-Book erhältlich. +++ Christian Wiese schreibt in der Jüdischen Allgemeinen - als hätte er die plötzliche Fahndung nach 50 NS-Verbrechern geahnt - darüber, was von Hannah Arendts "Eichmann in Jerusalem" nach einem halben Jahrhundert noch bleibt. +++ Die taz stellt das neue Waffenrecht an einer Uni in Lynchburg (!) vor, die so US-amerikanisch zu sein scheint wie Apple Pie und auch was für Taliban wäre. +++ Der blinde Hund hat seine Link-Liste mit Philosophie im Internet aktualisiert und um Open-Access-Zeitschriften erweitert. +++ Radio-Tipp: Heute kommt ab 23:05 Uhr im Deutschlandfunk die Lange Nacht über Erich Mühsam.


Links der Woche am 02.03.2013, 14:45 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 09/13

Das Analoge zwischen 0 und 1

Quantenphysiker sind es gewohnt, das tertium non datur der klassischen Logik zu strapazieren. Joachim Schulz als Vertreter der Zunft erklärt in den Scilogs, warum der Welle-Teilchen-Dualismus kein logischer Widerspruch ist und wie ein Quantencomputer funktioniert. (23.02.13)

Der kleine Fürst

Großes politisches Ungemach in Italien, wo Niccolo Machiavelli vor 500 Jahren das Handbuch der Regierungskunst schrieb. "Seinem Rat folgen Herrscher von den Medici bis zu Stromberg", erklärt Marc Reichwein in der WELT, ehe er manches Missverständnis über den Machtratgeber ausräumt. (26.02.13)

Das Schöne im Wandel der Zeit

Im Märzheft des Merkur hat sich Ingo Meyer ausführlich mit vier Jahrzehnten ästhetischer Theorie aller im deutschen Sprachraum relevanten Schulen und Positionen auseinandergesetzt. Herausgeber Christian Demand hat noch einige Fragen zur neueren Ästhetik und unterhält sich darüber mit dem Autor. (28.02.13)

Die Kluft zwischen Arm und Reich

...wird immer größer und vermeintliche Gegenmaßnahmen verstärken den Trend noch. Elitenforscher Michael Hartmann erklärt im Gespräch mit der ZEIT, wie Stipendien und die Exzellenzinitiative die Reproduktion der Elite aus den immergleichen Kreisen begünstigen. (28.02.13)

Außerdemchen:

Tarnen und Täuschen im Netz: Die ZEIT stellt einen Ratgeber zur Selbstverteidigung gegen kommerzielle Datensammler vor. +++ Als "Feminist der ersten Stunde" wird John Stuart Mill in der NZZ angeteasert: Jean-Claude Wolf stellt den Klassiker des Liberalismus und Utilitarismus in der NZZ vor - anlässlich des ersten Bands einer fünfbändigen Leseausgabe von Mills Werk. +++ Hans Ulrich Gumbrecht fragt in seinem FAZ-Blog mit Hegel und Heidegger nach der Heimat und wozu sie noch gebraucht wird. +++ Für die ZEIT bespricht Ulrich Greiner Henning Ritters Essay "Schreie der Verwundeten" über die Brutalität und Mitleid.


Links der Woche am 31.12.2011, 14:20 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/11

Kopfloser Protest

Das US-Magazin TIME hat den Demonstranten als Person des Jahres aufs Titelbild gehoben. Aus diesem Anlass denkt Nils Minkmar in der FAZ über die Proteste des Jahres 2011 - von Arabellion bis Occupy und Russland - nach, die allesamt ohne charismatische Führerfigur auskamen, was ihn wiederum zu einem neuen Umgang mit Rechtsterroristen inspiriert. (27.12.11)

Zum Tod von Michael Dummett

Am 27.12. starb der britische Logikphilosoph Michael Dummett mit 86 Jahren. Letztes Jahr hat er in Podcasts bei "Philosophy Bites" über Frege gesprochen und über seine erste und einzige mit Wittgenstein.

Wacht auf, Versackte dieser Erde!

Heute Nacht werden so viele Alkoholabbauprodukte die Kanalisation fluten wie in keiner anderen Nacht des Jahres. Im Neuen Deutschland lesen wir eine "kleine Betrachtung zur Bedeutung des Alkohols für politische Bewegungen" von Ralf Hoffrogge, der darin die Geschichte des Schnäpskens für das Proletariat skizziert. Prost! (28.12.11) (Dazu passend: die FR über Suffköppe im Tierreich.)

Einen tanzenden Superstar gebären

Nietzsche von den USA inspiriert? Diese These des Buchs "American Nietzsche" von Jennifer Ratner-Rosenhagen stellt Hannes Stein in der WELT vor. Demnach hat Nietzsche für den Transzendentalisten Ralph Waldo Emerson geschwärmt und zugleich in den USA (gerade in linken Kreisen) bereits Verehrung genossen, als er in Deutschland noch weitgehend ignoriert wurde. (28.12.11)

Wie wird 2012 gewesen sein?

Statt eines Jahresrückblicks gibt Dietmar Dath in der FAZ eine extrapolierte und extra polierte Vorschau auf das Jahr 2012, die zwar erfreulicherweise ohne "Maya-Weltuntergang" auskommt, aber doch nur den immer gleichen Scheiß mit neuem Branding erwarten lässt. (29.12.11)






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