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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Raten" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 10.06.2017, 15:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 23/17

Universalistisch oder autoritär?

Es ist still geworden um den Akzelerationismus, der vor einer Weile als neuer heißer Scheiß der Philosophie gefeiert wurde. Hannes Stein malt sich in der WELT einen Film über die Cybernetic Culture Unit aus, der diese Denkbewegung entsprang, die ihren Marx schon ganz richtig verstanden hat und heute in einen linken und rechten Flügel zerfallen ist. (05.06.17)

Selbst ist die Frau!

Was macht frau, wenn die Umwelt mit Fragen nach dem Hochzeitstermin nervt, man aber niemanden zum Heiraten findet? Frau ehelicht sich selbst! Über die seltsamen Motive hinter einer Hochzeit und über die „Sologamie“ zwischen Hashtag-Feminismus und Kampf um Selbstliebe schreibt Elvia Wilk in der ZEIT. (07.06.17)

E falso sequitur evaluatio

Für Telepolis unterhält sich Ulrich Herb mit der Wissenschaftsforscherin Terje Tüür-Fröhlich über Zitationsdatenbanken, die als objektives Maß für gute Forschung gelten, aber voller banaler Namensfehler sind, wie sie am eigenen Leib erfahren musste und ein in Anbetracht der Evalutionswut überraschend spannendes Dissertationsthema darin fand. (08.06.17)

Brexit als antiker Hoffnungsschimmer

Wankelmütig sei die Gunst des Volkes, ob nun im antiken Griechenland oder beim Brexit, die der Althistoriker Egon Flaig in einem Vortrag zusammendenkt, wie Patrick Bahners in der FAZ schreibt. Volkssouveränität sei gut und schön, wenn sich die Leute denn tatsächlich als die Verantwortlichen für ihre Gesetzgebung empfinden könnten. (08.06.17)

Für einen Patriotismus neuer Art

Die NZZ beschäftigt sich an diesem Samstag ausgiebig mit dem Thema Migration. Johan Rochel lädt zu einem Rawlschen Gedankenexperiment ein, das von Joseph Carens adaptiert wurde: Welche Migrationsregeln würden wir wählen, wenn wir nicht wüssten, in welchem Land wir leben werden? Die bestehende Politik jedenfalls nicht und schon gar nicht ohne Rechtfertigungsdruck. (10.06.17)

(Mehr zum Argument für offene Grenzen nach Rawls gibt es mit vielen interessanten Links hier.)

Meinung triumphiert über Expertise

Zur populistischen Wissenschaftskritik formiert sich Widerstand in Form einer neopositivistischen Wissenschaftshörigkeit, beobachtet Klaus Benesch bei Telepolis. Besonders der geisteswissenschaftliche Relativismus wird von Wissenschafts- und Expertenfeinden instrumentalisiert, während auf der anderen Seite neoliberale Hochschulpolitik die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft und Forschung untergräbt. (05.06.17)

Außerdemchen:

Bei Glanz & Elend bespricht Jürgen Nielsen-Sikora ein philosophisches Lesebuch mit Texten über die Arbeit von Hesiod über Hegel bis Honneth. +++ Tobias Albrecht weist im theorieblog auf Grit Straßenbergers nicht mehr ganz neue Einführung in Hannah Arendts Denken hin und macht sich dabei Gedanken über die schwierige Rezeption ihres philosophischen Werks. +++ Die NZZ stellt Daniel-Pascal Zorns Anleitung „Logik für Demokraten“ dem Klassiker „Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren“ von Hubert Schleichert gegenüber. +++ Vom 29. Juni bis 2. Juli 2017 findet in der Mainzer Rheingoldhalle die 24. Internationale Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen statt. Der Eintritt ist frei und der Lichtwolf ist auch am Start. Also planen Sie ruhig schon mal Ihren Mainztrip!


Links der Woche am 12.05.2012, 10:12 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 19/12

Du bist nichts

"Der Kampf um die Urheberrechte im Internet ist mehr als nur ein Streit um die Vergütung", ahnt Thomas Assheuer in der ZEIT. Nicht nur der Urheber, sondern gleich das ganze bürgerliche Subjekt sei qua Digitalrevolution im Verschwinden begriffen, so denkt Assheuer das Piraten-Programm weiter bzw. zurück in die philosophische Debatte des 20. Jahrhunderts über Bedeutung und Bedeutungslosigkeit der philosophischen Gewohnheit "Subjekt". (05.05.12)

Was nun, was tun?

Wer kennt das nicht: Man spaziert am Bahndamm entlang und wird eines führerlosen Frachtzugs gewahr, der auf ein Kind zurast. Die einzige Chance, es zu retten, besteht darin, den Zug auf ein Nebengleis umzuleiten, wo er fünf Bahnarbeiter überfahren würde, oder darin, einen Adipösen auf die Gleise zu stoßen, um den Zug zum Entgleisen zu bringen. Der Philosophy Bro dröselt die Doktrin des Doppeleffekts auf. Fucking A. (07.05.12)

nomm nomm nomm

Die FR unterhält sich mit der Philosophin Agnes Heller über Marx, ihr Heimatland Ungarn und die Zukunft Europas. Darin kommt Heller zu dem plakativen Urteil, Philosophen gäben uns "spirituelle Nahrung". Mehr von Frau Heller ist heute Abend im Radio zu hören: Der Deutschlandfunk bringt ab 23:05 Uhr die Lange Nacht über Ágnes Heller. (08.05.12)

Voll in die Augenklappe

Die Piraten-Partei hat es gerade nicht leicht: Nach Sven Regener und 51 "Tatort"-Autoren rotten sich jetzt Tausende von Künstlern gegen ihre Vorstellungen vom Urheberrecht im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit zusammen! Zu allem Überfluss haut Johannes Thumfart in der taz der piratischen Ideologie vom rhizomischen Bürgerschwarm auch noch die philosophischen Füße weg. Ein Glück für die Piraten, dass Parteien erst mit als absurd entlarvten Ideologien bei Bundestagswahlen über 14 Prozent kriegen! (10.05.12)

Das Weitere:

Apropos Piraten-Partei & Urheberrechte: Ganz schön differenziert (und arriviert) für ADHS! +++ Die taz meldet das Erscheinen einer Derrida-DVD. +++ Schlotterdeik lästert über seinen TV-Nachfolger Precht, wie SPON kolportiert, dagegen verteidigt Barbara Bleisch Philosophie in der Glotze und besonders Precht. +++ via Der blinde Hund (wo man übrigens häufiger vorbeigucken sollte): Auf Tumblr ist zu sehen, wie Philosophen aussehen.


Politik am 06.01.2012, 14:08 Uhr

Was sind das nur für Leute

Den Zuschauern des Kasperletheaters bleibt bloß die schale Hoffnung, die Politkaste möge sich den Fall Wulff eine Lehre sein lassen und sich künftig nicht mehr in die Hände der BILD zu begeben. Aber da war doch noch was anderes in der hiesigen Politik als der Osnabrücker Kreissparkassenleiter, den ein grausames Schicksal (nebst Kanzlerin, Ehrgeiz sowie BILD) ins höchste Staatsamt befördert hat: Genau, die FDP, die durch ihr Dreikönigstreffen sowie dadurch, die Regierungsbeteiligung auch im Saarland durch interne Querelen verloren zu haben, heute für Abwechslung in den Nachrichten sorgt.

Politologen sind seit Mitte Dezember samt und sonders damit beschäftigt, Kommentare zum Bundespräsidenten abzugeben. Darum nimmt es kaum wunder, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, den Abstieg der FDP mit dem Aufstieg der Piraten-Partei in einen nicht nur zeitlichen Zusammenhang zu stellen.* Beide sind klassische Freiberufler-Parteien, nur würden neben den Social-Media-Beratern und Urheberrechtsbloggern neuerdings auch Steuerberater und Rechtsanwälte eher Piraten als FDP wählen. Bei zwei Prozent sind die (alten) Liberalen inzwischen angekommen und im Prinzip so fertig, dass es sich nicht mehr gehört, sie zu verspotten. Die Zahlen jedoch zeigen, dass 2 % bei der Sonntagsfrage eine ganze Menge Menschen sind:

Wahlberechtigte BTW09 (absolut): 62.168.489

Wahlbeteiligung BTW09 (prozentual): 70,78 %

Wahlbeteiligung BTW09 (absolut): 44.005.575

Zweitstimmen für die FDP 2009 (prozentual): 14,6 %

Zweitstimmen für die FDP 2009 (absolut): 6.316.080 (Zahlen bis hier: Bundeswahlleiter)

Mitgliederzahl der FDP 2009 (absolut): ca. 70.000 (ZEIT)

Sonntagsfrage FDP 2011 (prozentual): 2 % (ZEIT)

Sonntagsfrage FDP 2011 (absolut): 865.216 (nach obigen Zahlen gerechnet)

Mitgliederzahl der FDP 2011 (absolut): 63.416 (n-tv)

Das heißt, dass jedes FDP-Mitglied es irgendwie schafft, zusätzlich zu seiner Stimme noch 13 andere Wahlberechtigte von seiner Partei zu überzeugen. Er ist also noch lange nicht tot, der Gelbliberalismus, es riecht nur streng.

Lichtwolf Nr. 30*) Treue Lichtwolf-Leser wissen natürlich, dass Ihr Fachblatt für Dinge in Zusammenhängen aus Gründen schon im Sommer 2010 die Piraten-Partei als radikalliberale Konkurrenz der FDP ausmachte, der es damals allerdings - wie aus dem Text hervorgeht - etwas besser ging: "Noch passen der Liberalismus von FDP und Digitalkultur noch nicht zusammen. Doch irgendwann werden auch Piraten zu groß, um Politik zu spielen, und wechseln für ein paar Prozent mehr zur FDP. Und wenn die Ideologie der Digitalkultur erstmal erwachsen ist, wird sie einen schönen neuen Marktradikalismus für eine Informationsgesellschaft nach gut deutsch kryptofeudalem Vorbild abgeben. Die FDP hat bereits einen eigenen Landesverband Internet." (Schneidegger, Timotheus: "Grow the fuck up", in: Lichtwolf Nr. 30 ("Erwachsene"), S. 10-14, hier: S. 14)







Intime Interna am 20.05.2011, 11:49 Uhr

23.5.: Akronymhomonyme!

Da hätten Sie ja mal was sagen können - oder eben nicht... -, hochverehrte Tweetkesselchen-Spieler: Dass die Kommentarfunktion von lichtwolf.de seit Sonntag kaputt ist und Sie die gesuchten Begriffe hier gar nicht auflösen können!

Doch nun funktioniert das Teil wieder, Sie können wieder kräftig in die Beiträge hineinkommentieren oder eben die noch ungelösten Tweetkesselchen der Runde 5 in Angriff nehmen; hier gab's schon den ersten Tipp.

Für die chronischen Mitrater auch interessant: Zur Feier des 23. Mai gibt es ein Tweetkesselchen-Spezial, nämlich das Akronymhomonymeraten! Zu finden sind gleich zehn doppeldeutige Abkürzungen auf einen Schlag. Wer zuerst die meisten löst, kriegt ein Lichtwolf-Abo hinterhergeschmissen. Los geht es am 23. Mai um 0:00 Uhr.







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