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Monatsbuch

Suche ausgeführt.

Mit dem Stichwort "Lesung" sind die folgenden Artikel markiert:


Intime Interna am 22.05.2013, 20:00 Uhr

Lichtwolf in Mainz und Köln

Kommende Woche steht (zumindest in katholischen Landen) zum letzten Mal für eine Weile ein feiertagsbedingtes langes Wochenende an: Donnerstag ist Fronleichnam (Volksmund: happy cadaver), Freitag Brückentag, dann Wochenende. An eben diesen vier Tagen vom 30. Mai bis zum 2. Juni nimmt das freidenkerische Jugendmagazin Lichtwolf an der Mainzer Minipressen-Messe teil. (Wir hatten es ja schon mal erwähnt.)

Besuchen Sie doch den Lichtwolf an Standnummer A13 in der Rheingoldhalle beim malerischen Mainzer Rathaus. Und gucken Sie sich überhaupt mal auf der MMPM um: Alle zwei Jahre treffen sich Kleinverlage, Untergrundzeitschriften und Buchkünstler in der Gutenberg-Stadt, um ihre Arbeiten einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.

Lichtwolf MMPM 2007
Ein Bild aus schwarzweißen Tagen: Herr Ausgeber Schneidegger am Lichtwolf-Stand auf der MMPM 2007, damals noch im Zelt, dieses Jahr farbig und in der Rheingoldhalle - sowie mit weniger Haaren und viel mehr Lichtwolf-Ausgaben als damals. (Photo: Michael Helming)

Der Herausgeber wird zum Herr Ausgeber, denn für jedes neue Abo, das auf der MMPM abgeschlossen wird, gebe ich (also der Schneidegger) ein Bier oder einen Kaffee aus! (Wer stattdessen lieber Saatgut aus dem Lichtwolf-Garten haben möchte, abonniert online bis zum 30. Mai und profitiert von der Frühlingsaktion für Neuabonnenten) Diverse berühmte und beliebte Autorinnen und Autoren der Zeitschrift trotz Philosophie werden am Stand weilen, um Ausgaben zu signieren und Streit zu suchen.

Für noch mehr Kontakt sind zwei Lesungen anberaumt, bei denen Sie erfahren, wie man mit Philosophie reich und berühmt wird, wie sich in der Kartoffel die drei Zeithorizonte vereinen und warum wir uns vor Klaus und Barbie in acht nehmen sollten: Am Rande der Mainzer Minipressen-Messe lesen Schneidegger und die rheinische Edelfeder Marc Hieronimus am 31. Mai um 20:00 Uhr im Antiquariat am Ballplatz das Beste aus nun schon elf Jahrgängen des fröhlichen Wissenschaftsmagazins, das es im Kapitalismus gar nicht geben dürfte. Die nächste Lesung folgt drei Tage später und findet am 3. Juni um 20:00 Uhr im Café Duddel in Köln statt.

Und hier noch einmal alle anstehenden Termine zum Mitschreiben:

Mainzer Minipressen-Messe: vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 (Öffnungszeiten); in der Rheingoldhalle am Mainzer Rathaus (Lichtwolf an Standnr. A13); Eintritt frei

Lichtwolf-Lesung: 31.05.2013, 20:00 Uhr; im Antiquariat am Ballplatz, 55116 Mainz; Eintritt: 5 EUR

Lichtwolf-Lesung: 03.06.2013, 20:00 Uhr; im Café Duddel, Zülpicher Wall 8, 50674 Köln; Eintritt frei


Links der Woche am 16.03.2013, 14:49 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 11/13

Der Blick zurück

Die marxistische Geschichtsschreibung Anglophoniens hat mit Eric Hobsbawn und Tony Judt in den vergangenen Jahren zwei ihrer Ganzgroßen verloren. Michael Hesse räsoniert in der FR über Tony Judts und Timothy Snyders historiographische Dialoge übers 20. Jahrhundert. (13.03.13)

Europa beherrschen

Mit Merkel und Gauck herrscht in Deutschland eine postdemokratische Ideologie, die rundum mit Teflon beschichtet ist. Georg Seeßlen geht in seinem Blog dem Merkelismus nach, der nur scheinbar bräsig-wendehälsig ist, tatsächlich aber machiavellistisch und merkantilistisch (eben merkelistisch) seine Agenda in Europa durchsetzt. (09.03.13)

MOOCs

Da nur "online" es heutzutage über keine Aufmerksamkeitsschwelle mehr schafft, muss es schon auch "massive" sein: Massive Open Online Course (MOOC) ist kein neuer Spieletrend, sondern bietet den gebildeten Ständen und denen, die dazuzählen wollen, Content direkt aus den Hörsälen der berühmtesten Hochschulen. Seiten wie Cousera, Open Course World, edX oder Udacity bieten (auch deutschsprachige) Vorlesungen zum Download an, sind das Titelthema der aktuellen ZEIT und werden in der FAZ mit Lob und Anerkennung begutachtet.

Gesellschaft mal anders

Robert Misik stellt im Freitag Hans-Ulrich Wehlers und Michael Sandels Überlegungen zu Ungleichheit und Gerechtigkeit vor, die vor allem auf die richtige Formulierung von Fragen der Umverteilung zielen. In der FR denkt Schriftsteller Artur Becker russisch über die kommende Gesellschaft nach bzw. darüber, welche revolutionären Voraussetzungen die Hinwendung zu geistigem statt materiellen Wohlstand hat. Und die taz stellt die jüngste Occupy-Phänomenologie von Michael Hardt und Antonio Negri vor, die da heißt "Demokratie! Wofür wir kämpfen".

Auch das noch:

Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus empfiehlt dieses Ratespiel: Wer hat's gesagt - Nietzsche oder Spongebob? +++ Na, haben Sie auf der gegenwärtigen Leipziger Buchmesse wieder keinen Preis abgekriegt? Trost finden Sie beim Laudatomaten, der schmucke Lobreden auf Sie (oder sonstwen) ausspuckt. Die einzig wahre Messe für Freunde des gedruckten Worts ist ohnehin die Mainzer Minipressen-Messe Ende Mai, an der übrigens auch der Lichtwolf teilnimmt.


Intime Interna am 09.10.2012, 20:15 Uhr

Nachklapp zur Lesetour

Lichtwolf-Lesung Wer bei der lichtwölfischen Lesetour 2012 nicht dabei sein konnte - und mit Blick auf die Kopfzahl des Publikums war das ein bedeutender Teil der Menschheit -, kann sich kurze Bildeindrücke von der Lesung im Freiburger Etablissement The Great Räng Teng Teng verschaffen: Gästin Anja Braun hat den Opener gefilmt (Bdolf unplugged!) und ein paar Photos [nur für Eingeloggte] von der Lesung gemacht. Wer dabei war, möge sich erinnern.

Nachtrag: Nicht zu vergessen, darum nachgereicht sei das kurze Interview, das das vorbildliche Radio Dreyeckland im Vorfeld der Freiburger Lesung mit Schneidegger und Bdolf geführt hat.


Intime Interna am 07.10.2012, 13:20 Uhr

Lesetour 2012 abgeschlossen

Lichtwolf-Lesung ...und 2013 geht es weiter, nachdem diese Woche in Zürich, Freiburg und Köln das Beste aus zehn Jahrgängen Lichtwolf vorgetragen worden ist. Wir danken recht artig dem anwesenden Publikum, denen, die uns ein Nachtquartier gewährten sowie den Gastgebern - der Roten Fabrik in Zürich, The Great Räng Teng Teng in Freiburg sowie dem Kölner Café Duddel!

Die Links der Woche folgen sogleich mit 24 Stunden reisebedingter Verspätung!


Links der Woche am 29.09.2012, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 39/12

Die, wo es um Ficken geht

Hans-Martin Schönherr-Mann guckt für den Büchermarkt im Deutschlandfunk, welche Philosophie- und Psychologie-Magazine es gibt, und stellt eigentlich alle wichtigen vor - abgesehen natürlich von Der blaue Reiter, Juventas, Merkur, Widerspruch und dieser einen komischen Postille, die früher mit Schreibmaschine getippt worden ist und immer so viele Schimpfworte enthält. (24.09.12)

Schlaue Tiere reden über Tiere

In der NZZ berichtet Andrea Roedig vom 16. Philosophicum Lech, wo es um Tiere ging - im Speziellen um Montaignes Katze und den Hund Argos - und was sie vom Menschen unterscheidet. Abgesehen davon, keine Tagungen abzuhalten und den Bericht darüber mit einem herzallerliebsten Menschenphoto zu eröffnen. (26.09.12) (Ums Tier-werden und um Tierrechte geht es übrigens auch im aktuellen Lichtwolf "Jenseits des Menschen".)

Dem Gender-Yeti auf der Spur

Ist geschlechtsspezifische Diskriminierung in den Wissenschaften so was wie ein "Gender-Yeti", also bloßes Hörensagen, fragt sich die Physikerin Sibylle Anderl im Planckton-Blog bei der FAZ. Eine Yale-Studie hat auf ebenso simple wie eindrückliche Weise gezeigt, dass Frauen (wohl nicht nur in den Naturwissenschaften) selbst von Frauen weniger Karrierekompetenz unterstellt wird. (26.09.12)

Was wirklich zählt

Wider den relativistischen Schlendrian lässt die FAZ sieben Bürger aus Feuilletown antreten, die unter "Widerstand" und roter Faust schreiben, was ihnen wichtig ist: Hausmeister, Empirismus, Beständigkeit, Zynismus, Stille, Aufklärung und Zeitungslektüre. Vom aktuellen Armutsbericht kein Wort. (26.09.12)

Unser Freund Hegel

Stefan Dornuf reiht in der NZZ Slavoj Žižeks neues Hegel-Buch zwischen den großen Hegel-Deutungen von Kojève und Ritter ein. Žižek verteidigt Hegel darin sowohl gegen seine Vereinnahmung durch den Diamat als auch seine Verdammung durch den Strukturalismus, um ihn als besten Denker für das 21. Jahrhundert zu retten. (27.09.12)

Noch mehr zu lesen...

... gibt es seit dieser Woche dank des lichtwölfischen Doppelschlags: die Herbstausgabe und das Best-of der ersten zehn Jahre sind erhältlich. Daraus wird kommende Woche fleißig vorgetragen, und zwar bei den Lesungen in Zürich, Freiburg und Köln. Das könnte besser sein als Precht und Sloterdijk beim Schlammcatchen!


Intime Interna am 19.09.2012, 14:48 Uhr

Zürich - Freiburg - Köln

Am 3. Oktober ist Tag der deutschen Einheit - für den Lichtwolf bester Anlass, ins Ausland zu gehen und bei den Eidgenossen mit einer Lesung aus zehn Jahrgängen Lichtwolf Wiedergutmachung für diese Sache mit den Steuer-CDs zu leisten!

Best of: 10 Jahre LichtwolfAb kommender Woche erhältlich: 1 kg Lichtwolf vom Allerbesten aus der ersten Dekade; Anfang Oktober Lesungen daraus in Zürich, Freiburg und Köln.

Nach dem Auftakt in Zürich geht die Lesetour nordwärts weiter: am 4.10. in Lichtwolfs Bethlehem Freiburg, am 5.10. in Köln.

Wenn Richard David Precht Ihnen zu harmlos ist, Peter Sloterdijk zu sehr schnauft und Ihnen von akademischer Philosophie die Füße einschlafen, dann ist das was für Sie: zehn Jahre trotz Philosophie an einem Abend - und Sie müssen nicht einmal selbst ein Buch in die Hand nehmen.

Denn parallel zur Herbstausgabe (Titelthema: Jenseits des Menschen; schon abonniert?) erscheint kommende Woche der überfällige und überschwere (1 kg!) Sammelband mit den schönsten Kleinoden und kleinsten Übel aus zehn Jahrgängen Lichtwolf. Damit wird auch seine Entwicklung nachgezeichnet - vom zusammengetackerten Thesenstapel im APO-Layout zum philostudentischen Kampfblatt Freiburgs, das als letzte deutschsprachige Zeitschrift noch mit Schreibmaschine gemacht wurde, bis zur Etablierung als einziges Untergrund-Magazin für Philosophie mit Biss.

Aus Anlass ihres zehnten Geburtstags reist die „Zeitschrift trotz Philosophie“ mit dem Besten aus ihrer ersten Dekade durch Europa und veranstaltet Leseabende mit der Extraportion Philosophie – so wertvoll wie ein kleines Steak. Neben dem Philosophie-Entrepreneur und Lichtwolf-Herausgeber Timotheus Schneidegger treten auf:

Der Philosophie-Punk Bdolf von der Band FleischLEGO sowie der Großessayist Michael Helming, die erste Bibliothek in Menschengestalt:

03.10. Zürich (CH), Rote Fabrik

04.10. Freiburg (D), Räng Teng Teng

Die rheinische Edelfeder Marc Hieronimus:

05.10. Köln (D), Café Duddel

Los geht es stets um 20 Uhr, der Eintritt ist erschwinglich außer in Köln, da ist er frei, und nicht nur können Sie vor Ort Lichtwolf-Hefte sowie den Jubiläumsband kaufen, sondern sogar gewinnen!


Intime Interna am 30.03.2012, 09:01 Uhr

Lesung beim IPuP in Bremen

Bremer (und angeschlossene Umländer) hergelesen! Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus veranstaltet am morgigen Samstag, 31.03. ab 20 Uhr in der Theaterwerkstatt Schlachthof einen geselligen Abend. Zelebriert wird der vor zwei Jahren erfolgte Gründungsakt des Denkpanzers. Das aus dem Lichtwolf wohlbekannte IPuP bringt den Gästen Rausch und Wahn: Korn zum Empfang, Bier zum philosophischen Opus.

Herr Schneidegger ist auch dabei und wird mit Sonnenbrille und Kapuzenpulli so lange aus dem aktuellen Lichtwolf ("Tittenhitler") vorlesen, bis man ihm das Mikrophon abschaltet. (Wie schön es beim letzten Mal war, vermitteln die Bewegtbildaufnahmen.)

Hüpfburg angefragt.

Die "Links der Woche" verschieben sich um etwa 24 Stunden, weil der große Meister sich weder Smartphone noch Tablet oder Laptop leisten und entsprechend nicht ausm Zug heraus posten kann.


Links der Woche am 04.12.2010, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 48/10

Eine SMS ist eine Flaschenpost

In der NZZ berichtet Navid Kermani lang und ausführlich über sein heimatliches Viertel, um sich sodann Gedanken zu machen über die unbekannten Leben, die ihre Spuren auf seinem Gebrauchthandy hinterlassen haben, und was die Leute aus den ungelöschten SMS wohl heute treiben. (29.11.10)

Bei den Höhlenbewohnern

Am 18. November war der "Tag der Philosophie", dessen Zentralveranstaltung die UNESCO nach weltweiten Protesten doch nicht in Teheran abhielt. (Siehe LdW 46/10) Der dortige Kongress fand dennoch statt und der Marburger Emeritus Reinhard Brandt gehörte zu den wenigen westlichen Philosophen, die trotz alledem der iranischen Einladung folgten. In der FAZ erzählt er, wie es in der Islamischen Republik war. (30.11.10)

Im vergitterten Darkroom

Zu seinem 110. Todestag erhält Oscar Wilde in Glanz & Elend ein sehr schönes Portrait aus der Feder von Jürgen Seul. Ganz klassisch wird dabei das Leben des Schriftstellers nachgezeichnet bis hin zur Anklage und Verurteilung wegen Unzucht und der Aufarbeitung des Künstlerprozesses. (30.11.10; die Kollegen sind am Donnerstag gehackt worden, so kann es auf der inzwischen reparierten Seite evtl. noch zu Warnmeldungen kommen.)

MINT-Witze

Sebastian Reusch versammelt in den Brainlogs zahlreiche Witze über Physiker, Ingenieure, Computerleute und Mathematiker, also im weiten Sinne Logiker, also im weitesten Sinne Philosophen. (01.12.10)

Philo fürs Ohr

via @fxneumann: Eine Gruppe am Institut für Philosophie der Universität Wien hat seit dem Jahr 2000 online diverse Vorlesungen, Symposien und Einzelvorträge im MP3-Format gesammelt und streamt das Zeug via Internet und on Demand; ganz frisch: "Cyberplatonismus". (01.12.10)

Der Rest

Außerdem: Beim ORF kann man sich anhören, warum Ernst Bloch noch aktuell ist. Haben Sie gewusst, dass Restauranttester Rach aus der Glotze eigentlich "Philosoph" werden wollte? Vielleicht hätte ihn das interessiert: Philosophie der Pornographie.



Intime Interna am 16.11.2010, 19:26 Uhr

Lichtwolf is coming to Fishtown *

Bremer und Nordküstenbewohner mit ÖPNV-Ticket oder Kraftfahrzeug aufgepasst: An diesem Freitag veranstaltet das renommierte Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus sein II. internationales Symposium im Schlachthof Bremen. (Das heißt nur so!)

Los geht es um 18 Uhr cum multo tempore mit Kornempfang und feierlicher Eröffnungsrede. Es erwarten Sie sodann drei packende Vorträge u.a. von Lichtwolf-Herausgeber Schneidegger, gefolgt von einer Tombola und einem Ritual zu Ehren des Kapitalismus. Näheres erfahren Sie direkt beim IPuP auf Myspace.

IPuP-Symposium

Man sieht sich Freitag Abend!

*) Ein gebürtiger Bremerhavener weist darauf hin, dass Kernbremen (wo der Abend steigt) nicht "Fishtown" ist.


Kultur(terrorismus) am 22.07.2010, 10:34 Uhr

ZineFest 2010 in Mülheim

Was haben Denver, Manchester, Wellington und Mülheim gemeinsam? In all diesen Städten findet alljährlich ein ZineFest statt. "Zine" ist die Schlusssilbe des englischen "magazine" und bezeichnet kleine, selbstkopierte Heftchen, die von den "Zinesters" aus purer Freude am Ausdruck und an der Gestaltung hergestellt werden. (Die deutsche Wikipedia kennt mal wieder nur Fanzines, die englische kennt sich besser aus.) Im Juli steigt in Mülheim nun schon zum dritten Mal das deutsche ZineFest mit Ausstellern aus ganz Europa.

Auch der Lichtwolf ist zwischen 2002 und 2007 (bekanntlich) mit Schreibmaschine, Schere und Kleber gemacht worden und so ist es selbstverständlich, dass die Zeitschrift trotz Philosophie beim Szenetreffen in Mülheim dabei ist.

Den kleinen und idealistischen Untergrund-Publikationen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, ist ein Ziel des ZineFests, auf dem die Vielfalt der Szene und ihrer Genres zu beobachten ist. Überdies erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm mit Musik, Ausstellungen, Lebensmitteln und Lesungen - unter anderem von Michael Helming.

Am Stand des Lichtwolf gibt es übrigens was umsonst, wenn Sie also in der Gegend sind und keinen Bock auf den offiziellen Ruhr-2010-Rummel haben, kommen Sie halt mal vorbei!

ZineFest 2010 in Mülheim

Mülheimer ZineFest 2010

am 30. Juli ab 16 Uhr und

am 31. Juli ab 11 Uhr, Eintritt frei

im AZ Mülheim, Auerstraße 51, 45468 Mülheim a.d.R.


Intime Interna am 21.11.2009, 17:25 Uhr

Herbsttournee 09: Lichtwolf on stage.

Slams sind gut und schön, der Slam Supreme in Freiburg ist und bleibt der beste und schönste.

Kommenden Dienstag (24.11.) ist es wieder soweit: Es gibt lecker Bier und anderthalb Stunden hochkulturelle Unterhaltung mit schönen und lustigen Menschen vor, auf und hinter der Bühne.

Wo und wie der Lichtwolf-Herausgeber da reinpassen soll, weiß der Himmel und jeder, der sich das selbst angeguckt hat: Am Dienstagabend, 20:30 Uhr in der MensaBar Freiburg (Rempartstraße, Eintritt erschwinglich). Herr Schneidegger ist mit dabei, erzählt vom Leben als Schlickfarmer und liest einen verstörend sachlichen Text aus der kommenden Lichtwolf-Ausgabe vor. Man erscheine zahlreich mit Kind und Kegel!



Intime Interna am 04.07.2006, 21:49 Uhr

Veranstaltungshinweise für Juli

Sollten Sie den gestrigen Slam Deluxe in der MensaBar verpasst haben oder Ihnen die dort beinahe im Minutentakt angepriesenen weiteren kulturellen Ereignisse zu schnell zum Mitschreiben entgegengekommen sein, bekommen sie hier eine chronologische Übersicht der Veranstaltungen in Freiburg, die der Lichtwolf guten Gewissens und nicht ohne Eigennutz empfiehlt:

05.07., 19 Uhr, 264 (Kaiser-Joseph-Str.264):

Im Rahmen der mittwöchlichen "Absurden Kellerkunst" der neu eröffneten Kneipendisse "264" (nach der Hausnummer) inszenieren Judith Stieber und Timotheus Schneidegger ihre Patrizidmonologe unter dem Titel "Auf die Familie!". Für trotzallem kulturinteressierte Fußballfreunde: Das Stück ist kurz vor 21h zu Ende, genug Zeit also, um zu zahlen und einen Übertragungsort aufzusuchen!

12.07., 20:30h, jos-fritz-café (Wilhelmstr.15):

Die internationale (deutsch, englisch, spanisch) Lesung "grenzüberschreibungen" bringt Adrián Navigante, Aron Sayed, Crina Bondre Ardelean, Gonzalo Pastor, Ingrid H Punkt, Werner Müller und René Dietrich auf's Podium, letzgenannter ist auch zu hören am...

14.07., 20:15h, Buchhandlung Schwanhäuser (Bertoldstr.23):

...mit seinem Text "Leben weg", für den Dietrich den Paula-Rombach-Literaturpreis erhalten hat.

Am 12. oder 14. keine Zeit? Dann den nächste Woche erscheinenden Lichtwolf Nr.20 besorgen, darin ist nämlich auch ein Text von René Dietrich enthalten.

23.07., 20:30h, KGB Sowjetkneipe (Friedrichstr.23):

Zum Geburtstag der "Zeitschrift trotz Philosophie" trägt Herr Schneidegger unterstützt von August Maria Neander bei der Lichtwolf-Lesung im traditionellen Ambiente die schönsten Kleinode und kleinsten Übel aus ja, aus schon vier Jahren Lichtwolf vor.

Der Eintritt ist bei allen genannten Veranstaltungen, soweit erkennbar, frei, was wohl dafür entschädigt, daß hochkarätige Kulturereignisse wie obige sich ausgerechnet im Juli derart häufen müssen.


Intime Interna am 05.01.2006, 19:30 Uhr

Lichtwolf bei der Leselounge

Am 15.01. hat die Leselounge im KGB Freiburg ihr erstes Dienstjahr vollendet. Zur "Festlichen Jubiläumslesung" treten alle Beteiligten noch einmal an, um ihre "liebsten Zitate, Gedichte und ausgewählte Textpassagen zum Besten geben."

Mit dabei ist auch Herr Schneidegger, der als Repräsentant des Lichtwolf mit einem Kleinod der Leselounge als Gastgeberin der Lichtwolf-Lesungen huldigen wird.

Beginn ist um 20:15h, der Eintritt ist frei, das KGB steht am Siegesdenkmal (Friedrichstr.23) in, genau, Freiburg.


Intime Interna am 01.12.2005, 11:02 Uhr

Advent, Advent, ein Tempel brennt.

Alle, die der Lichtwolf-Lesung am 27.11. nicht beiwohnen konnten, können hier nachgucken, was sie verpasst haben. An gleichem Ort ist auch das Programm der Lesung vom 17.07.05 angegeben, damit Sie die Lesungen zu Hause nachstellen können (ein toller Spaß für lauschige Adventabende!).

Allen anderen, also denen, die am Sonntag dabei sein konnten und noch immer nicht genug haben, sei hier ein kleiner Programmtip gereicht: Am kommenden Sonntag (04.12.) wird Herr Schneidegger noch einmal im KGB lesen. Anläßlich Nikolaus tritt dort die Creme der Freiburger "Poetry Slam"-Szene auf, und "der schlechteste Philosoph und beste Trinker der Welt" (KGB-Chef Vural über Schneidegger) wird den Poetikschlamm-Jungspunden mit Georg Heyms Gedicht "Der Wahnsinn des Herostrat" Kontra geben.

Los geht es um 20:15 Uhr, das KGB befindet sich immer noch in der Friedrichstr.23 am Siegesdenkmal.



Intime Interna am 18.07.2005, 16:41 Uhr

al Qaida nun auch in Deutschland

Wie sehr der Terror auch Mitten in Europa Fuß gefasst hat, spürt jeder am eigenen Leib, wenn er beim Bäcker einen Amerikaner (!) erwirbt, mit einem 10 Euro-Schein bezahlt und 9,11 Euro (!!) Wechselgeld bekommt.

Sind wir denn nirgendwo mehr vor bin Laden sicher!

P.S.: Die gestrige Lesung war für Lichtwolf-Verhältnisse ein voller Erfolg. Der KGB hat sich mit den dargebotenen Leistungen zufrieden gezeigt und wird Operation Mindfuck weiterhin wohlwollend begleiten, m.a.W. die Chancen stehen nicht schlecht, daß es eine weitere Lesung gibt.


Intime Interna am 15.07.2005, 21:53 Uhr

Der wichtigste Veranstaltungshinweis des Jahres

Die erste Lichtwolf-Lesung: Sonntag, 17. Juli 2005.

lesungGanz recht: Wenn Sie sich nur einmal im Jahr Kultur antun wollen, dann sollten Sie sich 2005 für etwas ganz besonderes entscheiden. Alternativ können Sie auch zur ersten Lichtwolf-Lesung überhaupt und jemals gehen.

Am kommenden Sonntagabend, d.h. am 17.07. ab 20:15 Uhr, wird Herr Schneidegger in der Sowjet- und sowieso besten Kneipe aller Zeiten, im "KGB" (keine Angst, das ist ganz unpolitisch!), die schönsten Kleinode und kleinsten Übel aus drei Jahren "Lichtwolf - Zeitschrift trotz Philosophie" mit lauter Stimme in angenehmer Atmosphäre vortragen. Es erwartet Sie ein ausgewogenes, reichhaltiges Programm mit zwei Pausen und anschließendem Lichtwolf-Bauchladen, außerdem ein "Überraschungsgast"... Und Sie sind herzlich eingeladen, wie es seit bald einem Monat auf der Titelseite von lichtwolf.de steht!

Falls Sie am Sonntag also nichts besseres zu tun haben, kommen Sie doch vorbei: Das KGB finden Sie am Siegesdenkmal, Friedrichstraße 23. Der Eintritt ist natürlich frei. Und bemühen Sie sich, rechtzeitig da zu sein! Der Schneidegger (also ich) fängt nämlich pünktlich an!


Intime Interna am 18.06.2005, 18:17 Uhr

Noch keine Nr.15 besorgt?

Dann aber mal schnell, bald gibt es nämlich keine Exemplare von Lichtwolf Nr.15 mehr. Und wenn Sie etwas gegen Kaufakte via Internet haben und zufällig in oder nahe Freiburg leben, dann suchen Sie eine der folgenden Buchhandlungen auf: Herder, Walthari, Schwanhäuser oder X für U (Adressen stehen unter "Verkaufsstellen"). Dort geben Sie bitte richtig viel Geld für gute Bücher aus und nehmen bei der Gelegenheit gerade mal drei, vier aktuelle Ausgaben vom Lichtwolf mit. Dafür müssen Sie am 17.Juli (20h) auch nichts bezahlen, um der Lichtwolf-Lesung im KGB (Friedrichstr.23) beizuwohnen.



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