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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Krise" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 06.05.2017, 13:53 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 18/17

„Entropie des Meinens“

In der NZZ beklagt Paul Jandl den Niedergang der Streitkultur in beschleunigten und unübersichtlichen Zeiten, in denen jeder eine Meinung und keine Ahnung hat. Die Intellektuellen machen es kaum besser, indem auch sie nur noch über ihr jeweiliges Steckenpferd monologisieren. Eine Entschleunigung der publizistischen Debattenräume tut Not. (03.05.17)

Frühjahr- statt Sommersemester, bitte!

Nirgendwo währt die vorlesungsfreie Zeit so lang wie an deutschen Unis, bloggt Niklas Záboji bei der FAZ und plädiert zum zehnten Jubiläum des gescheiterten Versuchs einer „Harmonisierung der Semesterzeiten“ für Vorlesungen ab Anfang März und Anfang September, wie sie überall im Ausland üblich sind. (04.05.17)

Was der Multikulturalismus übersieht

Bei Telepolis beschäftigt sich Karl Kollmann mit dem Soziologen Zygmunt Bauman und Begriffen wie Freund, Feind und Fremder vor dem Hintergrund der „Flüchtlingskrise“. Das tut nötig, weil schon der Begriff des „Sozialen“ im Alltagsdiskurs allenfalls schwammig verwendet wird; die Erfahrungen von Zugezogenen schärfen den Blick dafür, wie schwer es mit dem „Sozialen“ geht. (05.05.17)

Morgen in Frankreich

Am morgigen Sonntag findet in Frankreich die Stichwahl ums Präsidentenamt zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen statt. Die WELT unterhält sich mit Tristan Garcia, „dem neuen Vordenker der jungen Franzosen“, darüber, wie schwer sich Linksintellektuelle mit dem „identitätspolitischen Backlash“ und mit Macron als kleinerem Übel tun. Auch die ZEIT bittet einen schlauen Franzosen zum Interview, nämlich den Philosophen und Mathematiker Denis Bonnay, der die ambivalente Wirkung von Meinungsumfragen und Wahlaufrufen erklärt.

Außerdemos von Sonstnochos:

Die NZZ sieht mit dem Band „Die grosse Regression“ das linke Denken auf den Hund gekommen und empfiehlt stattdessen Kaspar Villigers Kampfschrift gegen den „Sozialdemokratismus“, der uns alle so furchtbar erdrückt. +++ Der Freitag weist auf den Horrorfilm für Selbstoptimierer, „Erfolgreich Scheitern“ hin, der neulich auf 3sat lief. +++ In München werden, wie die FAZ meldet, wertvolle Bücher und Autographen versteigert - darunter ein Typoskript der Vortragsfassung von Heideggers Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?“. +++ Außerdem gratuliert die FAZ dem konservativ-katholischen Denker Robert Spaemann zum 90. Geburtstag. +++ Sibylle Anderl glossiert im Wissensteil der FAZ launig über eine Studie zur Ehrenrettung von Sorgen und Pessimismus. +++ In der WELT empfiehlt Denis Scheck Ovids „Metamorphosen“ für seinen Kanon. +++ Die NZZ stellt Heinrich Meiers Auseinandersetzung mit Nietzsches Zarathustra als philosophisches Experiment der Selbsterkenntnis und -verstellung vor. +++ Hazel Brugger macht im Magazin ihrem Unmut Luft, mit anderen jungen Frauen in einen Topf geworfen zu werden, und dem Feminismus darum in den Rücken fallen zu müssen.


Links der Woche am 14.11.2015, 14:59 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 46/15

Wer oder was ist das Volk?

Der Freitag feierte diese Woche 25. Geburtstag und holte aus diesem Anlass manches aus dem Archiv hervor. So diesen Text aus dem November 1990, in dem Georg Seeßlen sich über die vielen Bedeutungen Gedanken macht, die der Begriff „Volk“ im Slogan „Wir sind das Volk“ hat - und was das für Begriffe wie Herrschaft oder Nation bedeutet. (09.11.90)

Zwischen allen Stühlen

André Thiele erinnert in der ZEIT an den Berliner Philosophen Saul Ascher, der gegen den Antisemitismus und die nationalistische „Germanomanie“ des 19. Jahrhunderts anschrieb. Seine Überlegungen zu einem heterogenen Deutschland ohne Reinheitsfanatismus sind heute wieder aktuell. (09.11.15)

Hoffnung für die Assis überall

Ein neues Wissenschaftzeitvertragsgesetz soll das personelle Elend an deutschen Hochschulen beheben. Thomas Thiel blickt in der FAZ zurück auf die systematische Prekarisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im universitären Mittelbau. Die Bildungspolitik kennt das Problem, nun solle sie es lösen. (11.11.15)

Historiker vs. Systematiker

Vor einigen Woche begann in der FAZ eine kleine Debatte über analytische Philosophie vs. Kontinentalphilosophie. Nun ist Rolf-Peter Horstmann an der Reihe. Zunächst wehrt er sich gegen die Idee, historische Forschung habe in der Philosophie nichts mit Selberdenken zu tun. Dann beklagt er noch die Beliebigkeit philosophischer Fragestellungen und deren Vokabular. (11.11.15)

Den Toten dieser Woche

Zwei Verstorbene wurden diese Woche von den Feuilletons gewürdigt (und nach den gestrigen Anschlägen in Paris sind es noch viel mehr). Zu Beginn der Woche starb mit dem französischen Philosophen André Glucksmann ein Vertreter des Denkens jenseits des Rheins, der im Maoismus loslegte, die Friedensbewegung kritisierte und schließlich für Sarkozy Wahlkampf machte. Hierzulande starb der Bundeskanzler a.D. der Herzen und Lungen, Helmut Schmidt. Patrick Bahners von der FAZ erinnert sich, wie sich Schmidt einmal weigerte, ein Kant-Zitat zu kommentieren, ohne vorher den Textbeleg zu Gesicht zu bekommen. Außerdem hat dei FAZ noch ein Interview auf Lager, das Bahners und Jürgen Kaube 2011 mit Schmidt über Rauchverbote, Atheismus, Liberalismus und Islam führten.

Flucht und Fremdenfeindlichkeit

Für die FR unterhält sich Arno Widmann mit dem Historiker Michael Borgolte darüber, wie Europa durch Migration zu dem wurde, was es heute ist, und warum die Lage nicht im Mindesten mit der Roms zu Zeiten der Völkerwanderung zu vergleichen ist. Die abwehrende Haltung gegenüber Menschen, die hier Schutz suchen, wird im Feu längst auch analysiert. Caroline Fetscher macht sich im Tagesspiegel Gedanken über die menschliche Fähigkeit zur Empathie und was dazu führen kann, dass einige Menschen in der Flüchtlingskrise damit sehr haushalten. Sibylle Hamann hat bei diepresse.com eine andere Theorie: Wilde Gerüchte übers süße Flüchtlingsleben zu verbreiten dient der Repression des Reflexes, Menschen in Not zu helfen.

Et cetera:

Martin Walser teilt in der FAZ seine lebenslange Begeisterung von Nietzsches Zarathustra mit. +++ Till Hahn erinnert im Freitag an den depressiven Marxisten Louis Althusser, der als überholt gilt und dennoch die französische Philosophie bis heute prägt. +++ Als wäre die Kreiszahl Pi nicht schon faszinierend genug: Britische Mathematiker haben einen Zusammenhang zwischen Quantenphysik und Pi entdeckt, wie Telepolis meldet. +++ Raoul Schrott empfiehlt in der NZZ die Lektüre von „Die Inseln“ aus der Feder Jean Greniers, der ein prägender Einfluss für Albert Camus war. +++ Jürgen Kaube stellt in der FAZ drei Neuerscheinungen zum 100. Geburtstag von Roland Barthes vor. +++ Außerdem lädt Kaube zu einer Leseprobe aus dem Sammelband ein, in dem philosophische Probleme anhand der TV-Serie „The Big Bang Theory“ erörtert werden. +++ Die Jüdische Allgemeine weist auf einen neu erschienenen Band mit Gedichten von Hannah Arendt hin.


Links der Woche am 07.11.2015, 14:37 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 45/15

Der Laplacesche Dämon wird Historiker.

Will man künftige Entwicklungen vorhersagen, muss man alle relevanten Elemente kennen, aber vor allem ihre Netzwerkbeziehungen untereinander. Der Physiker Silvio R. Dahmen zeigt in der FAZ, was solche Netzwerkanalysen in mythischen Erzählungen zutage fördern und wie sie vielleicht mal dazu taugen, die Zukunft von Populationen und Zeitgeist vorherzusagen. (04.11.2015)

Die neuen Totengräber

Bei Telepolis unterhält sich Hans-Arthur Marsiske mit dem Prekariatsforscher Guy Standing über die neue explosive Klasse. Denn das neoliberale Programm forciert Ungleichheit und Entsolidarisierung in einem gefährlichen Ausmaß, wie sich am deutlichsten am demoralisierten und entrechten Prekariat zeigt. (07.11.15)

Indiana Jones der Semiologie

Roland Barthes wird zu seinem 100. Geburtstag von Peter Geimer in der NZZ gewürdigt: Mit fast schon paranoischer Sensibilität ging Barthes der beredten „Allmacht der uns umgebenden Zeichen, Codes und Botschaften“ auf den Grund und erschütterte die von Alltagsmythen verursachte scheinbare Selbstverständlichkeit kultureller und historischer Phänomene. (07.11.15)

Zweimal Seeßlen

In seinem Blog hat Georg Seeßlen diese Woche zwei wichtige Texte veröffentlicht. Im ersten geht es um Unterschiede und Zusammenhang zwischen Protz, Prunk und Luxus und was diese Begriffe jeweils für die Verbindung von Haben und Sein bedeuten in einer kapitalistischen Kontrollgesellschaft, die nur noch Protz zulässt und Luxus verdammt. Im zweiten Text meditiert Seeßlen über das Wesen der Bibliothek: Wann wird aus einer Sammlung von Büchern ein magischer Ort und was hat die Bibliothek mit Bürgerlichkeit, Erotik und Revolution zu tun?

Außerdemchen:

Bei Hohe Luft legt Richard Wolin nach und bekräftigt, warum die von Vittorio Klostermann verantwortete Heidegger-Gesamtausgabe ein internationaler Wissenschaftsskandal ist. +++ Die FR unterhält sich mit dem Historiker Fritz Stern über die derzeitige Entwicklung in Deutschland, das über der Flüchtlingsfrage zerrissen ist. +++ Axel Honneth versucht sich in seinem neuen Buch an einer Aktualisierung der Idee des Sozialismus, der jedoch - so die taz - die richtigen Leute fehlen. +++ Im Telepolis-Interview gibt Hans-Christian Dany Auskunft über den Stillstand als verzögertes Ende des Kapitalismus. +++ Die NZZ zeigt sich fasziniert von der deutschen Ausgabe vom „Tagebuch eines Philosophen“, den präpotenten Notizen des jungen Alexandre Kojève. +++ Außerdem wünscht die NZZ der deutschen Neuausgabe von Lew Schestows „Apotheose der Grundlosigkeit“ die Aufmerksamkeit, die Schestows Denken in Frankreich längst zuteil geworden ist.


Links der Woche am 30.03.2014, 14:14 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 13/14

Demokratisierung des Wissens = neoliberal

Die FAZ setzt ihre Reihe zu Digitalisierung und Geisteswissenschaften fort. Diesmal denkt Philip Mirowski über das Konzept der Offenheit in und von Forschung und Lehre nach. Dabei zeigt er sich einigermaßen skeptisch, ob das Internet und sein neoliberaler Begleitgesang die Lösung oder das Problem ist. (29.03.14)

Heidegger im Freitag

Auch der Freitag nimmt sich der feuilletonistischen Neuentdeckung Martin Heidegger an. Jürgen Busche bespricht Lutz Hachmeisters Buch über die Hintergründe des SPIEGEL-Interviews und zeigt sich etwas enttäuscht. Michael Jäger stellt sich auf die Seite der Heidegger-Ankläger und führt als Beweisstücke die Schwarze Hefte an, in denen sich der Todtnauberger als ganz gewöhnlicher Nazi zeigt.

Gemeinsamkeit von Bombenkrieg und Finanzwirtschaft

Steuergelder retteten in der Finanzkrise Banker vor den Folgen ihrer Gier und halten Politiker via Wahlgeschenke im Amt. Diese politische und ökonomische Verantwortungslosigkeit hat der Psychoanalytiker Erich Fromm schon vor Jahrzehnten als pathologisch beschrieben, wie Dirk Schümer in der FAZ in Erinnerung ruft. (29.03.14)

Verflucht bis ins neunte Glied

NZZ-Philosoph Uwe Justus Wenzel hat von der medialen Taufe der „Generation Maybe“ gehört, die auf X und Y folgt und auf Zigarettenreklame zurückgeht. Die Maybes sind 20-35 Jahre, haben sonst aber kaum noch was gemein außer ihrer Indifferenz. Weit mehr jedoch wundert sich Wenzel über die Inflation solcher Generationsetiketten. (29.03.14)

Et cetera:

Die NZZ schreibt einen Nachruf auf den Religionsphilosophen Eugen Biser. +++ Die Greifswalder Politologin Hannah Bethke regt sich in der FAZ über ihre illiteraten Studierenden auf. +++ via der blinde Hund: Sarah Adams schreibt Gedicht über Philosophen. +++ Es gibt übrigens eine neue Lichtwolf-Ausgabe (Thema: Spielchen) und in der E-Book-Boutique minimore sind auch Lichtwölfe als epub erhältlich.


Links der Woche am 22.03.2014, 14:52 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 12/14

Leben und Liebe im Exil

Der Philosoph Michail Ryklin hat ein Buch über seine Frau Anna Altschuk geschrieben, die 2008 tot in der Spree aufgefunden und als Kreml-Kritikerin verkauft worden ist. Ryklin und Altschuk waren nach ihren religionskritischen Ausstellungen aus Russland exiliert, so ist das Buch eine persönliche und zugleich politische Entfremdungsgeschichte, wie Ekkehard Knörer im Freitag schreibt. (19.03.14)

Tor gegen Aristoteles

Demnächst ist wohl irgendwas mit Fußball - und damit auch die Zielgruppe mitreden kann, informiert uns Raúl Rojas bei Telepolis über Flugbahntheorien aus der Zeit, als Physik noch ein Teilgebiet der Philosophie war, und was die (post)aristotelische Impetustheorie für Torwart und Stürmer bedeutet. (19.03.14)

Chickengame auf der Krim

Joachim Müller-Jung von der FAZ unterhält sich mit dem Spieltheoretiker Manfred Milinski über Drohkulissen, Entscheidungen und Optionen in der Krim-Krise, für die Modell und Kalkül nur dann taugen, wenn Putin und der Westen tatsächlich rationale Spieler sind. (20.03.14)

Vernichtungskrieg zur Überwindung der Metaphysik

Heidegger hat seine seit Wochen umraunten Schwarzen Hefte absichtlich ans Ende der Gesamtausgabe platziert, schreibt Thomas Asshauer in der ZEIT und empört sich nicht zu knapp („philosophischer Wahnsinn“, „Gedankenverbrechen“). Denn Heidegger hatte sich den Notizen nach von allem mehr erhofft: von Hitler, vom Subjekt, vom Volkswillen, vom Untergang und von der Entjudung. (21.03.14)

Fragen des Fraggens

Hy Quan Quach informiert uns auf Gamona über Camper Killer Commentary, den Youtube-Kanal eines gewissen Mr. Siff, der darin den Fragen des Fraggens von Campern nachgeht - aber wohl auch philosophischen (oder was man in der Gamer-Szene dafür hält); allerdings wohl nicht der, ob und wann es moralisch vertretbar ist zu campen. (22.03.14)

Nachher gibt es hier noch den neuen Lichtwolf - also bleiben Sie dran oder abonnieren Sie das Ding prophylaktisch!


Irgendwas mit Medien am 09.08.2012, 20:08 Uhr

Bis die F-Skala platzt

Bei der WELT hat Henryk M. Broder einen europapolitischen Kommentar geschrieben, in dem er Markus Söder und Marine Le Pen für ihre EU-Skepsis in eine Reihe mit Giordano Bruno stellt. So weit, so Broder. Viel bemerkenswerter ist bei seinen Texten der Kommentarbereich, dessen per "Empfehlen"-Klick quantifizierter Leserapplaus Aufschluss über die Geschwisterlichkeit von WELT und BILD gibt.

Kommentare in der Welt


Links der Woche am 18.02.2012, 14:02 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 07/12

Das Ohngefähre

Der Quantenphysiker Josef Honerkamp staunt in den Scilogs über die Probleme, die sich Philosophen mit der logischen Unbestimmheit von Begriffen machen. ("Ab wann ist eine Ansammlung von Körnern ein Haufen?") Das Ideal ist natürlich die Mathematik, die mit eindeutigen Begriffen unanfechtbare Beweise führen kann. Aber Honerkamp tröstet mit Popper, die Begriffe müssten ja bloß "so exakt sein, wie es die Problemsituation erfordert". (14.02.12)

Das bessere Leben

Melanie Mühl, Jahrgang 1976, gehört zur Generation, die es einmal nicht besser haben wird als ihre Eltern, mit denen dennoch keiner tauschen will. Immerhin schreibt Mühl (hoffentlich bezahlt und unbefristet) für die FAZ - und zwar über das Lebensgefühl ihrer Generation zwischen ernüchtert, engagiert, überqualifiziert und auf sich selbst zurückgeworfen. (14.02.12)

Du bist deine Krankheit

Vom Toxoplasmose-Erreger weiß man, dass er Mäuse leichtsinniger macht, um über sie in seinen eigentlichen Zielwirt Katzen zu gelangen. Im FischBlog stellt Lars Fischer eine Studie vor, die nahelegt, dass auch das Grippe-Virus das Verhalten seiner Gastgeber beeinflusst: Probanden hatten nach der Grippeimpfung mehr Sozialkontakte als sonst - damit sich das Virus besser verbreiten kann? (15.02.12)

Akademisches Nadelöhr (50 %)

Karlsruhe hat gesprochen: Die W-Besoldung für die Professorenschaft ist verfassungswidrig. Die (meist Bruch-)Zahlen der akademischen Besoldungspraxis und deren Wurzeln in der Hochschulreform anno 2002 legt Markus A. Dahlem in den Scilogs dar und plädiert für mehr Transparenz und Offenheit im Oberbau. (17.02.12)

Das Weitere und Nähere

IM SZ Magazin informiert uns Peter Praschl über die Streichung der Schreibschriften zugunsten einer Grundschrift in der Grundschule - und über die erwartbare Furcht vor einem Kulturverlust. +++ An dieser Stelle wurde bereits mehrfach auf den kuriosen Konnex von Dichtern und Diktatoren hingewiesen, den nun auch noch einmal Thomas Thiel in der FAZ aufgreift. +++ Gleichfalls bereits mehrfach wurde hier auch auf Kritik an Wissenschaftsverlagen hingewiesen; in der FAZ berichtet Philip Plickert über den aktuellen Boykottaufruf gegen Elsevier.



Links der Woche am 26.11.2011, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 47/11

Sterben lernen

Darüber kann man im tristen November nach Allerseelen, Totensonntag usw. mal sprechen: Die Redaktion des Freitag hat ein Alphabet des Todes aufgemacht. Von "Abschaffung" (des Todes) bis "Zeremonie" enthalten die Einträge Karrieretipps wie den Grabredner und Wendungen wie: "Sterben passt oft nicht in die Lebensplanung." (20.11.11)

In Sachen Occupy

Im Freitag berichtet Florian Schmid mit einem ausführlichen Debatten-Überblick, dass der Anarchismus im Zuge der Occupy-Bewegung in den USA (als "Post-Anarchismus") eine Renaissance feiert.

Einmal Tragödie, einmal Farce: In New York hat die Polizei die "Occupy Wall Street"-Bewegung vertrieben, doch Jordan Mejias geht in seiner Analyse in der FAZ aufgrund historischer Gesetzmäßigkeiten davon aus, dass der Spuk erst mit einem abermaligen New Deal wirklich zu Ende ist.

Wer es ganz ausführlich mag, sei an den New Yorker verwiesen: Dort portraitiert Mattathias Schwartz Ursprünge und Zukunft der Occupy-Bewegung.

Gewalt und Irrationalismus

Bei Heise findet sich ein zweiteiliges Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Werner Seppmann ("Dialektik der Entzivilisierung") über die Zunahme von Gewalt und Irrationalismus als Krisensymptom. In Teil I geht es um den militanten Rechtsradikalismus, seine Verharmlosung und seine Aufmerksamkeitskonkurrenten Amokläufer und U-Bahn-Schläger - sowie um die strukturelle Gewalt neoliberaler Umgestaltungsprozesse. Die wachsende Zahl derer, die unter dem Diktat von Wachstum und Wettbewerb abgehängt werden, sucht Schutz vor persönlicher und sozialer Desintegration in paranoischen Weltbildern, wie in Teil II behandelt wird. Dazu passend: Das Gespräch mit Anti-Gewalt-Trainer Thomas Mücke über junge Rechtsextremisten im Freitag.

Das große Liedermacher-Sterben

Nachdem letzte Woche der Tod von Franz Josef Degenhardt zu beklagen war, starb diese Woche Ludwig Hirsch durch eigene Hand ("Grausamkeit des Alltäglichen", Nachruf des Standard). Zuvor ist am 22. November ist Georg Kreisler gestorben und ihm ruft jeder Feuilleton nach.

Den Reigen der persönlichen Erinnerungen eröffnen Johannes Honsell und Oliver Das Gupta in der SZ mit der Schilderung ihres letzten Besuchs in Salzburg. In der WELT zeigt sich der Kreisler-Kumpel Ilja Richter überrascht von der Sterblichkeit des 89-jährigen. Auch Jörg Sundermeier bekennt in der taz, sich neben dem singenden Dichter alt vorgekommen zu sein.

Thomas Rothschild ahnt in der ZEIT, dass Kreisler das Schicksal Bernhards und Degenhardts blüht und "ihn die Heuchler, die er zeitlebens bekämpft hat, vereinnahmen" werden. Matthias Nöther klärt in der FR auf, dass Kreisler nicht nur "unbequem" war, sondern dass ihm auch vieles unbequem war - von Österreich bis zum Label "unbequemer Kabarettist". Darauf zielt auch Ingeborg Waldinger in der NZZ ab, die Kreisler als tieftraurigen Anarchisten und Selbstüberwinder mit schwarzem Humor beschreibt. "Aber er hat es gut mit den Menschen gemeint", konzediert Dieter Bartetzko fast schon vernichtend in der FAZ.

Kommt Zeit, kommt Nobelpreis

Nietzsche war mit 25 Jahren Professor an der Uni Basel, was die Nachgeborenen alt aussehen lässt, die in dem Alter nicht einmal ihr Studium abgeschlossen haben. Bierologe Philipp Bayer stellt da eine beruhigende Studie vor: Demnach sind die Wissenschaftler zum Zeitpunkt ihrer Publikation, die ihnen später einen Nobelpreis in Medizin, Physik oder Chemie einbrachte, immer älter. (23.11.11)

Nur zu unserem Besten

Es herrscht Finanzkrise: Ausnahmezustand. Wer hat darüber entschieden? Die Märkte. Nicht nur für Schmitt-Leser erklärt Albrecht von Lucke in den Blättern für deutsche und internationale Politik, wie die Märkte und nicht die Wähler als Souverän die griechische und italienische Regierung ein- oder absetzen. Habermas warnte zuletzt vor einer Verramschung der Demokratie und von Lucke sieht nun eine Diktatur der Kommissare ("marktkonforme Demokratie", Merkel) am Horizont aufziehen.

Kurz und schnell oder nicht sooo wichtig:

Zu seinem 20. Todestag erinnert die FR an Klaus Kinski, die Personifikation der Wildnis. +++ Maximilian Probst fragt sich in der ZEIT, ob der neue Zeitschriftentrend Philosophie dem Fach gut tut. +++ "Wir waren alle so besoffen", kann ja jeder sagen, der beim Seitensprung erwischt wird; tiefsinnigere Rechtfertigungen gibt Franz Josef Wetz mit seinem Buch "Lob der Untreue". +++ Über die Weihnachtsferien nix zu tun? Nehmen Sie sich doch einen dieser Calls for papers zu Herzen und füllen Sie Ihren Kalender mit Philosophie-Veranstaltungen.


Links der Woche am 10.09.2011, 13:15 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 36/11

Immer und überall hier und jetzt

In der taz stellt uns Helmut Höge das Volk der Pirahã vor, das in Amazonien achselzuckend die metaphysischen Zumutungen an sich abtropfen lässt, die die Moderne mit sich bringt: Die Pirahã kennen keine Abstrakta wie Zahlen, Besitz oder Gott und leben sprachlich und gedanklich einzig in der Gegenwart. (05.09.11)

Neuromystik

Für die ZEIT hat Stefan Klein ein langes Gespräch mit Thomas Metzinger geführt, der zu den Gemäßigten unter den Neurophilosophen zählt. So kann er - ohne ein einziges Mal von fMRT zu sprechen - seine These erklären, wonach Identität im steten Fluss ist und die Bewusstseinsforschung eine säkulare Mystik hervorbringen kann. (06.09.11)

Der Anfang einer Abstiegsgeschichte

In den "Blättern für deutsche und internationale Politik" fasst Oliver Nachtwey noch einmal zusammen, was vor einem Monat zu den Krawallen in England geführt hat. Die Eliten leben einen Amoralismus vor, der den Abgehängten verdeutlicht, dass sie nichts zu verlieren und zumindest einen Plasmafernseher zu gewinnen haben. Mit Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit und die Finanzkrise, deren Folgen eben nicht die Elite betreffen, kommt Nachtwey zu dem Schluss: "Die soziale Krise in Europa - und mit ihr der Protest - sind noch lange nicht vorbei, sie haben gerade erst begonnen."

Auch Gustav Seibt von der SZ beschäftigt sich mit den Verlierern der Krise und der Furcht vor dem Niedergang. (06.09.11)

Wie man einst studierte

Während von Bund und Zivi befreite, doppelte Abi-Jahrgänge vor den Pforten der Unis lange Schlangen bilden, erzählen ihnen nicht ganz so alte Herren, wie man einst studiert hat:

Der Schriftsteller Andreas Maier schwärmt in der WELT (ausgerechnet!) vom wohligen Ewigkeitsgefühl des Bummelstudiums auf eine Weise, die den Sozialingenieuren von INSM und CHE nacktes Entsetzen bereiten dürfte. (09.09.11)

Florian Schroeder hat um die Jahrtausendwende in Freiburg das Studium aufgenommen und blickt bei Spon zurück auf den Magister im possierlichen Uni-Städtchen. Hier beweist sich Schroeder als "Comedian", indem er die üblichen Klischees runternudelt und festhält, schon damals sowohl Bologna als auch den Protest dagegen ganz kritisch gesehen zu haben. (08.09.11)

(Wer sich dafür interessiert, was damals wirklich los war bei Bildungsstreik, Rektoratsbesetzung und Gebührenboykott, der ist beim Lichtwolf gut aufgehoben.)

Flaming bush

Aus Anlass des 10. Jahrestags der Anschläge vom 11. September (und passend zum Lichtwolf mit dem Thema "Sprache", der in 10 Tagen erscheint) bietet Alem Grabovac in der taz einen Rückblick auf die neuen Worte, die die Welt in einem Jahrzehnt "Krieg gegen den Terror" gelernt hat. (09.09.11)

Noch zwei Meldungen...

...die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben: In Hannover kann man sich laut FAZ den Schädel von Leibniz angucken und zum 20. Jahrestag wird "Nevermind" neu aufgelegt, die WELT analysiert aus diesem Anlass "Smells like Teen Spirit".




Intime Interna am 15.07.2009, 13:00 Uhr

Neue Katechismen

Die Sammlung häufiger Fragen und Antworten ("FAQ" oder auch Katechismus) ist überarbeitet worden. Somit können Sie Ihr Informationsbedürfnis bezüglich Lichtwolf noch intensiver stillen und die Zeitschrift trotz Philosophie muss nicht alles doppelt und dreifach erklären.

Unterteilt sind die Katechismen nach vier Themenbereichen:

- Einführendes & Allgemeines zum Lichtwolf

- Gebrauchsanweisung für die gedruckten Ausgaben

- Wer steckt hinter dem Lichtwolf?

- Im Lichtwolf veröffentlichen

Hier fragen und erfahren Sie, wo der Lichtwolf herkommt, wieso er keine Werbung macht und welche Art von Beiträgen er bringt.

Nachtrag: Und der Artikel "Ein Produkt wie jedes andere", des Lichtwolfs Beitrag zur Internet-vs.-Print-Debatte, ist nun nicht nur als PDF-Fassung, sondern auch "nur so" online; und zwar hier. Wer den Text lieber schick gedruckt mit allerhand weitere Texten und Graphiken rundherum lesen möchte, bestellt Lichtwolf Nr. 26 im Einkaufszentrum.



Intime Interna am 05.04.2009, 16:58 Uhr

Volle Kraft voraus, baby!

Der Hafer wird stechen.

Derweil die Frühlingssonne Mensch und Tier in die grünende Natur hinaustreibt, nimmt auch die Geschäftigkeit beim Lichtwolf zu. Und zwar im wahrsten Sinne, wenn auch unauffällig wie die Schanzarbeit der Ameisen, die im Sommer Picknickdecken zu erstürmen trachten.

Die Idee, mit gedruckter und hübsch illustrierter Philosophie die dicke Kohle zu machen, ist offenbar abwegig genug, um in Krisenzeiten wie der gegenwärtigen zu überzeugen. Schließlich waren es ja abwegige Ideen wie Glückspiel mit Geld, das einem nicht nur nicht gehört, sondern das auch durch nichts als Powerpoint-Präsentationen gedeckt ist, die wagemutige Unternehmer reich und nörgelnde Steuerzahler arm gemacht haben.

So ist es also inzwischen gelungen, Kassengift wie den Lichtwolf für eine warme Mahlzeit und einen Buchvertrag beim Kleinverlag catware.net unterzubringen, der die "Zeitschrift trotz Philosophie" künftig vom Nordwesten aus im großen Stil vertreibt.

Der Lichtwolf wird, wie an dieser Stelle bereits im Januar angekündigt, neben anderen Komparativen auch teurer sein als bisher. Schließlich muss er fortan nicht mehr bloß das Knäckebrot des Herausgebers finanzieren, sondern Firmenwagen, Boni und goldene Klobürsten der Unternehmensleitung, die das Potential des Lichtwolf erkannt hat: Eine mit Liebe (zu Weisheit, Wein, Weib und MP3) gemachte Zeitschrift ist ein Produkt, das unentbehrlich, selten und dank seiner eigentümlichen Schreibmaschinenaufmachung ungoogelbar ist. Da zeigt sich dann auch ein blutjunger Verlag bereit, sein Stammkapital in die Zeitschrift trotz Philosophie zu buttern und dem alten Lichtwolf-Motto "aurum ad excrementum" ein hoffnungsfrohes "ad aurum" anzuhängen.

Eine handliche Präsentation des künftigen Lichtwolf können Sie als zweiseitige PDF-Datei (675 KB) einsehen.

Nun geht es beim Lichtwolf also kapitalistischer zu. Mit dem kommenden Heft zum Thema "Werbung" haben Sie erstmals die Möglichkeit, im Lichtwolf zu inserieren! Und zwar bereits ab 13,96 Euro (netto!). Die Anzeigentarife sind so günstig und flexibel, dass es der nackte Wahnsinn wäre, diese einmalige Chance ungenutzt zu lassen! Man beachte die Mediadaten für Lichtwolf Nr. 26!


Intime Interna am 01.04.2007, 11:04 Uhr

Zum vorläufigen Ende des Lichtwolf

Es wurde einiges gemunkelt, nun die erste öffentliche Stellungnahme zur Situation. Im kleinen Kreis gab Herr Schneidegger bereits im Juli 2006 bekannt, nach fünf Jahren und 23 regulären Ausgaben im Juli 2007 als Herausgeber des Lichtwolf aufzuhören. Es ist nicht ganz ohne Ironie, daß diese Zeitenwende zusammenfällt mit dem 550jährigen Jubiläum der Uni Freiburg, der Einführung von Studiengebühren und dem Jahr der Geisteswissenschaften.

Schneideggers designierte Nachfolgerin hat sich jetzt, kurz vor Erscheinen von Lichtwolf Nr.23 (der letzten von Schneidegger herausgegebenen Ausgabe), kurzfristig dagegen entschieden, den Lichtwolf weiterzuführen.

Dadurch ist die "Zeitschrift trotz Philosophie" in eine Krise geraten, an deren Lösung zur Zeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Angesichts der Umstände haben wir kein Wahl, als das vorläufige (!) Ende des Lichtwolf zu verkünden.

Die Ausgabe Nr.23 (Frühling 07) wird ganz regulär in den nächsten Tagen erscheinen, im Juli folgt das Sonderheft "Das Dunkle Zeitalter Vol.III" und eine letzte Lichtwolf-Lesung zum fünften Geburtstag der "Zeitschrift trotz Philosophie". Die Homepage lichtwolf.de wird noch bis mindestens Ende 2007 wie gewohnt online sein. Ob und wann der Lichtwolf als sein eigener Nachfolger wieder erscheinen wird, ist zur Zeit noch nicht absehbar, wird aber hier bekanntgegeben.

Den Abonnenten gehen mit Ausgabe Nr.23 ausführliche Informationen zur Abwicklung ihrer bereits bezahlten Abonnements zu.




Hochschule am 17.06.2004, 15:14 Uhr

Von Besetzern, Hetzern und Schwätzern

Der Beitrag "Gespräch mit J. Waldschütz, Teil 2" von Corner Stone & Timotheus Schneidegger wurde diesem Dossier hinzugefügt.




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Lichtwolf Nr. 59 (3/2017), September 2017

Titelthema: Alte Berufe

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51 alte Berufe im philosophischen Portrait, ausführlicher: Alchemist, Matador, Schuster, Schutzmann, Töpfer und Zensor. Außerdem Lachse, Jacques Ellul und Automobile.


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