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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Israel" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 30.01.2016, 15:44 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 05/16

Philosophie und Wissenschaft

Für Telepolis unterhält sich Reinhard Jellen mit dem Münsteraner Philosophieprof Kurt Bayertz über Unterschiede und Ergänzungen zwischen Philosophie und Wissenschaften, die sich mehr oder weniger gut auseinanderhalten lassen. Die Philosophie könnte helfen, die allzu leicht ökonomisch ausgerichteten Wissenschaften wieder humanistisch anzubinden, außerdem geht es um Postmoderne und Ideologie. (24.01.16)

Žižeks Leitkultur

René Scheu setzt sich in einem langen NZZ-Interview mit Slavoj Žižek auseinander. Es geht um Altersmisanthropie, doofe Studenten, liberale Tabus, die deutsche Flüchtlingspolitik, Kulturrelativismus und die Kapitalistenschweine, die vom Chaos in der Welt profitieren. (30.01.16)

Grundlagen der bürgerlichen Gesellschaft

Nun, da Flüchtlingen an diversen europäischen Grenzen die Wertsachen abgenommen werden (sollen), überlegt Thomas Steinfeld in der SZ, was das bedeutet, wenn Person und Eigentum einander hegelianisch bedingen. Indem ihnen die Verfügungsgewalt über sich selbst genommen wird, sind Geflüchtete aufs nackte Menschsein reduziert und davon ausgeschlossen, Rechtssubjekte zu werden. (27.01.16)

Außerdemchen:

Peter Sloterdijk plappert im Cicero PEGIDA-Parolen nach, schreibt der Tagesspiegel, und in der WELT kommt ausgerechnet vom doofen Ulf Poschardt eine Gegenrede. +++ Christoph Drösser schreibt in der ZEIT einen hymnischen Nachruf auf Marvin Minsky: Der KI-Pionier und Hirn-Backupper ist diese Woche mit 88 gestorben. +++ Telepolis weist auf eine Studie hin, die ein mathematisches Modell dafür liefert, wann große Verschwörungen auffliegen. +++ Adornos „Erziehung nach Auschwitz“ wird in diesem Jahr ein halbes Jahrhundert alt, ist aber aktueller denn je, weshalb die Uni Frankfurt zum Symposium einlud, von dem Christian Füller für den Freitag berichtet. +++ Die NZZ bespricht Hans Peter Duerrs ebenso voluminöses wie trostfreies Kompendium der Nahtod-Erfahrungen. +++ In der taz wundert sich Micha Brumlik, warum noch immer so viele an Heidegger festhalten, obwohl die Schwarzen Hefte seinen Antisemitismus offenbart haben und er zum Stichwortgeber der Israelkritik geworden ist.


Links der Woche am 15.08.2015, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 33/15

Das Leben kann so anders sein

Das ZEIT Magazin unterhält sich - schick bebildert - mit dem Kosmologen Ben Moore, der via Science-Fiction zu seiner Profession fand, über die Entstehung des Universums, außerirdisches Leben (mit Nerven aus Draht!) und welche große Rolle der Zufall bei alldem spielt. (11.08.15)

Einmischung und Synthese bringen nichts

Anreizsysteme können ziemlich nach hinten losgehen, wie Bernhard Pörksen in der ZEIT mit Blick auf Intellektuelle schreibt. Drittmitteleinwerbung und Publikationslisten sind für die Vertragsverlängerung wichtiger als „die aus intellektueller Leidenschaft geborene Faszination“ von einem Thema, womit sich die Geistes- und Sozialwissenschaften aus dem öffentlichen Diskurs verabschieden. (12.08.15)

Kooperation statt Konkurrenz

In der ZEIT stellt Annika Reich die Psychologin Tania Singer vor, die zu widerlegen versucht, dass es den homo oeconomicus, das kapitalistische Menschenbild, gibt. Ökonomen ahnen das natürlich längst, müssen aber dabeibleiben, weil sich der mitfühlende, wankelmütige Mensch nicht in Formeln fassen lässt. (12.08.15)

Neue Bücher:

Ausführlich bespricht die SZ den jüngsten Essayband der Soziologin Eva Illouz, worin sie mit dem Zionismus für ein säkulares Israel plädiert. +++ Nebenan bei Glanz & Elend stellt uns Patrick Wichmann den neuen Band mit Claude Lévi-Strauss’ Zeitungsessays vor, die den Mythos in damals tagesaktuellen Themen wie BSE oder Prinzessin Diana beleuchten. +++ Die NZZ rezensiert Harald Welzers und Michael Pauens Buch über Konformität, Autonomie und die Bedeutung der Privatheit im digitalen Zeitalter. +++ Besprochen wird ebd. auch der neue Band der Briefe Max Webers, die er auf Reisen u.a. nach Amerika verfasst hat. +++ Kann man in diesen Tagen gut gebrauchen: Der Standard stellt Nina Horaczeks und Sebastian Wieses Handbuch zur Online-Argumentation gegen allerhand Vorurteile vor.

Et cetera:

Das SZ-Magazin unterhält sich mit der Soziologin Cornelia Koppetsch darüber, wie sich der Kapitalismus gerade selbst abschafft und jeder in der ständigen Überbietungslogik bei der eigenen Abschaffung mitmacht. +++ Der Freitag meldet, dass man sich die verrauschten irdischen Aufnahmen auf der goldenen Schallplatte, die 1977 mit der Voyager-Sonde ins All geschossen wurde, nun auch als Terraner anhören kann. +++ Standard-Leser Thall Kausenmut spricht der Philosophie die Wissenschaftlichkeit ab mit den üblichen Argumenten: keine Empirie, keine falsifizierbaren Thesen, kein Ziel. (Platon sei Dank!) +++ Vertonte Gedankengebäude: Bei openculture.com gibt es nicht nur jede Menge Uni-Vorlesungen zum Nachhören, sondern auch Kenneth Goldsmiths musikalische Interpretation der Theorien von Benjamin, Wittgenstein und Freud sowie Brian J. Davis’ Postpunk-Einspielung von Adornos „Minima Moralia“ (alles halt leider in englischer Übersetzung). +++ In seinem Blog denkt Georg Seeßlen mit Roland Barthes über den gefräßigen Blick im Kino und den gesättigten Blick vorm Fernseher nach. +++ Dirk Schümer von der WELT wollte zu Heideggers Hütte, aber für einen längeren Text hat es nicht gereicht.


Links der Woche am 01.09.2012, 14:18 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 35/12

Poststrukturalismus wörtlich und praktisch verstanden

Im kommenden Lichtwolf (Abo?) ist u.a. vom Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus u.a. ein faszinierender Text darüber enthalten, wie man mit Deleuze, Guattari und einer handvoll Kunst zum Tier wird. Das IPuP wies nun auf einen Bericht beim Onlinemagazin MUTE hin, in dem es darum geht, wie der Poststrukturalismus die Häuserkampftaktik der israelischen Armee beeinflusst.

Adorno für Butler

Am 12. September soll Judith Butler den Adorno-Preis der Stadt Frankfurt erhalten. Dagegen protestieren jüdische Verbände im In- und Ausland, die in Butler eine Hamas-Apologetin und Israelhasserin sehen. Frankfurt hat inzwischen erklärt, Butler den Preis dennoch verleihen zu wollen. Die angegriffene Philosophin selbst antwortet in der ZEIT auf internationale Antisemitismusvorwürfe und verteidigt ihre Israelkritik in der FR gegen die Vorwürfe des Zentralrats der Juden.

Angst und Ertragen

Apropos: Martha C. Nussbaum kritisiert Judith Butler seit Jahren für ihren wortreichen Quietismus in Sachen Feminismus; die NZZ stellt nun ihre Kampfschrift gegen die aus Furcht gespeiste europäische Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten vor, die sich u.a. in Verschleierungs- und Beschneidungsverboten zeigt. (28.08.12)

Klassisches Feuilleton

Vor zwei Wochen ging es um das Feuilleton an sich. Martin Meyer geht der inzwischen wieder abgeflauten Debatte um die Rubrik mit einem Text nach, der feuilletonistischer kaum sein könnte. Habermassche neue Unübersichtlichkeit, Lübbesches Musealisierung der Gegenwart, postmoderne Langeweile -- und mittendrin das Feuilleton als Leuchtturm des Zeitgeistes. (31.08.12)

Das Weitere und Engere:

Im Begleitschreiben setzt Leopold Federmair seine Überlegungen zu den Umwertern Nietzsche und Genet (siehe letzte Woche) fort. +++ Morgen im nicht jugendfreien Spätprogramm startet Richard David Precht seine Philosophie-Talkshow mit der guten Frage, ob lernen dumm macht.



Politik am 14.12.2005, 18:27 Uhr

Sprachregelungen und Weihnachtspause

"Instinktlos, ein Ärgernis, enttäuschend, respektlos, überraschend, unverständlich, nicht gerade etwas was einem gefallen kann, eine Schande für die Demokratie"

und

"Unfassbar, schockierend, durchgeknallt, inakzeptabel"

Ja, bei all den Sprachregelungen, die derzeit von der Politik ausgegeben werden, kann man doch kaum noch auseinanderhalten, ob es gerade um Ex-Kanzler Schröders neuen Job bei Gazprom ("Russen holen sich Schröder", BILD am 10.12.) oder Iranchef Ahmadineschaads neue alte Holocaustleugnung geht!

Um in dieser Sache einiges aufzuarbeiten, ist das komplette Lichtwolf-Versandkomitee in den "Weihnachtsurlaub" geschickt worden. Bisher eingegangene Bestellungen werden noch bearbeitet, alle ab sofort eingehenden Bestellungen im Einkaufszentrum werden erst Anfang Januar in Angriff genommen.

Vor lauter Wut darüber will Europaparlamentarier D.Cohn-Bendit nun bei der FIFA dafür sorgen, daß die Eintrittskarten aller Lichtwolfleser für die WM 2006 verfallen.

Wir bitten Sie dafür um Entschuldigung.


Politik am 09.12.2005, 16:27 Uhr

Staatstransplantation

Zum neuen Streich des verrückten, aber unheimlich niedlichen iranischen Staatspräsidenten Ahmadineschaad (siehe rechts, passend zur Position die Bildquelle: WamS), seinem Vorschlag, Israel nach Europa zu verlegen und damit den Nahostfriedensprozeß schlagartig glücklich zu beenden, sollte an dieser Stelle ein ausführlicher Kommentar stehen. Zur Erinnerung: Ende Oktober hatte Ahmadineschaad noch zur Vernichtung Israels aufgerufen. Gestern gab er sich etwas "moderater": Da relativierte er den Holocaust, bzw. meinte, daß die Europäer, wenn sie einen Judenstaat wollen, den doch bitteschön auf ihrem eigenen Territorium veranstalten sollen.

Wie gesagt, dazu sollte hier einiges stehen. Aber Henryk M. Broder war nicht nur schneller, sondern hat ausnahmsweise sogar mal was gutes geschrieben, nämlich ungefähr das, was hier auch gestanden hätte: "Die Palästinenser zahlen die Zeche für die Sünden der Europäer. Und wenn es so etwas wie eine historische Gerechtigkeit in dieser Welt geben würde, wäre der jüdische Staat in Schleswig-Holstein oder in Bayern errichtet worden, nicht in Palästina." (Spiegel Online)

Das Tolle: Broder kann sowas schreiben, ohne gleich für rechtsradikal oder islamofundamentalistisch infiltriert gehalten zu werden!




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