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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Iran" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 13.11.2010, 14:56 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 45/10

Der lange Winter der Ordnung

Seit fünf Jahren flottiert im Netz das neoanarchistische Manifest "Der kommende Aufstand". Nils Minkmar erklärt in der FAZ den Aufruf und die Anleitung zu Subtraktion statt Subversion mit einer Spur von Anerkennung und einem zielgruppenaffinen Tadel zum Schluss. (08.11.10)

Alles kann, nichts muss

Wenn eine Petition mit über 50.000 Unterzeichnern in den Bundestag eingebracht wird, tut sich was: Tim Strohschneider berichtet im Freitag über die auf diesem Weg wiederbelebte parteipolitische Debatte um die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (siehe dazu auch das Interview mit Daniel Häni aus Lichtwolf Nr. 27). (09.11.10)

Die ewige Hutschnur

DanielW liefert im Freitag eine Phänomenologie der Ressentiment-Bewegungen von Antifeminismus bis Sarrazin, die so genau ist, dass man sie glatt als Anleitung zur Bildung einer deutschen Tea-Party-Bewegung lesen könnte; wäre man nicht so sehr damit beschäftigt, auch an sich selbst die immergleichen Argumentationsmuster und Fühlstrukturen wiederzuerkennen. (10.11.10)

Die zweifellose Philosophie

Am 18. November steigt der alljährlich von der UNESCO ausgerufene Tag der Philosophie (siehe auch diesen Text zum Tag der Philosophie 2008). Dieses Jahr wird er ausgerechnet in Ahmadineschads Iran begangen. Alessandro Topa berichtet in der NZZ über die Situation der Geisteswissenschaften, insbesondere der Philosophie nach dem Wahlbetrug von 2009. (12.11.10)

Happy Birthday, ihr Herzgebährenden!

Zum 100. Geburtstag des literarischen Expressionismus portraitiert Silvio Vietta in der NZZ den geistigen Soundtrack zu fin de siècle, Weltkrieg I und Revolution. Krebsbarracken, Globalverwirrung und eiterndes Bürgertum - Zeit wär's für eine Neuauflage! (13.11.10)






Politik am 13.02.2006, 16:24 Uhr

Iran bekennt sich zum Nationalsozialismus!

...hieße die Überschrift bei Spiegel oder Bild...

...und hier auch! Denn: Soweit sind wir schon wieder! Jetzt bekennt sich selbst die adrette junge Tochter aus exil-iranischem Hause dazu, ein Nazi zu sein! Es wird immer schlimmer! Jesus, willst du auch dieses Mal nicht eingreifen?!


Politik am 14.12.2005, 18:27 Uhr

Sprachregelungen und Weihnachtspause

"Instinktlos, ein Ärgernis, enttäuschend, respektlos, überraschend, unverständlich, nicht gerade etwas was einem gefallen kann, eine Schande für die Demokratie"

und

"Unfassbar, schockierend, durchgeknallt, inakzeptabel"

Ja, bei all den Sprachregelungen, die derzeit von der Politik ausgegeben werden, kann man doch kaum noch auseinanderhalten, ob es gerade um Ex-Kanzler Schröders neuen Job bei Gazprom ("Russen holen sich Schröder", BILD am 10.12.) oder Iranchef Ahmadineschaads neue alte Holocaustleugnung geht!

Um in dieser Sache einiges aufzuarbeiten, ist das komplette Lichtwolf-Versandkomitee in den "Weihnachtsurlaub" geschickt worden. Bisher eingegangene Bestellungen werden noch bearbeitet, alle ab sofort eingehenden Bestellungen im Einkaufszentrum werden erst Anfang Januar in Angriff genommen.

Vor lauter Wut darüber will Europaparlamentarier D.Cohn-Bendit nun bei der FIFA dafür sorgen, daß die Eintrittskarten aller Lichtwolfleser für die WM 2006 verfallen.

Wir bitten Sie dafür um Entschuldigung.


Philosophistik & Misosophie am 13.12.2005, 17:20 Uhr

Heidegger in Teheran

..lautete (übrigens) eine Überschrift vom Wochenende. Im dazugehörigen Artikel von Dieter Thomä geht es um eine in Teheran vom Iranischen Institut für Philosophie und der dortigen Schweizer Botschaft veranstaltete Tagung über den Todtnauberger. Dessen Technikkritik erfreut sich im nachrevolutionären Iran schon länger großer Beliebtheit, bemerkenswerter jedoch findet Thomä, wie Heideggers Philosophie als "westliche Selbstkritik" in die Pflicht genommen wird, wenn mal wieder vor der Gharbzadegi, der "Vergiftung (aber auch: Machenschaften (!)) des/durch den Westen", gewarnt werden muß. Andererseits wiederum scheint Heidegger als politisch kompromittierter und doch tiefsinnig geltender Denker eine Leitfigur für die iranische Philosophie zu sein, in der zwischen den beiden Polen "Magd der Theologie" und Dissidententum nicht mehr viel übrig ist.

Lesenswert allemal in unseren heutigen Zeiten:

-"Heidegger in Teheran", Dieter Thomä. NZZ 10.12.05, S.26.

-Bericht über den Iranbesuch von Habermas und seine Eindrücke von der dortigen Philosophie (aus der FAZ vom 13.06.02).


Politik am 09.12.2005, 16:27 Uhr

Staatstransplantation

Zum neuen Streich des verrückten, aber unheimlich niedlichen iranischen Staatspräsidenten Ahmadineschaad (siehe rechts, passend zur Position die Bildquelle: WamS), seinem Vorschlag, Israel nach Europa zu verlegen und damit den Nahostfriedensprozeß schlagartig glücklich zu beenden, sollte an dieser Stelle ein ausführlicher Kommentar stehen. Zur Erinnerung: Ende Oktober hatte Ahmadineschaad noch zur Vernichtung Israels aufgerufen. Gestern gab er sich etwas "moderater": Da relativierte er den Holocaust, bzw. meinte, daß die Europäer, wenn sie einen Judenstaat wollen, den doch bitteschön auf ihrem eigenen Territorium veranstalten sollen.

Wie gesagt, dazu sollte hier einiges stehen. Aber Henryk M. Broder war nicht nur schneller, sondern hat ausnahmsweise sogar mal was gutes geschrieben, nämlich ungefähr das, was hier auch gestanden hätte: "Die Palästinenser zahlen die Zeche für die Sünden der Europäer. Und wenn es so etwas wie eine historische Gerechtigkeit in dieser Welt geben würde, wäre der jüdische Staat in Schleswig-Holstein oder in Bayern errichtet worden, nicht in Palästina." (Spiegel Online)

Das Tolle: Broder kann sowas schreiben, ohne gleich für rechtsradikal oder islamofundamentalistisch infiltriert gehalten zu werden!




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