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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Bundeswehr" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 11.08.2012, 14:33 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 32/12

Kultur

Kultur soll den Phantomschmerz des verlustig gegangenen Paradieses lindern, so Ralf Konersmanns Eingangsthese in der NZZ, weshalb sie aber immer auch als "Sinnbild der Seinsverfehlung" gilt; Konersmanns sodann folgende Begriffsgeschichte erweist diesen prothesenhaften Kulturbegriff als unangemessen für die menschliche Sphäre. Von deren Teilgebiet Feuilleton - der "Fortsetzung des Gymnasialunterrichts mit anderen Mitteln" - hat Georg Seeßlen die Schnauze voll: In der taz fordert er dessen Abschaffung, weil es die bürgerliche Persönlichkeit, deren Aufbau der des Feuilletons entsprach, nicht gibt. (Siehe direkt dazu Marc Reichweins Feuilletonkritikkritik in der WELT.)

Gewalt

Die Gewaltausbrüche inmitten vermeintlich zivilisierter Gebiete werden vielleicht objektiv nicht zahlreicher, aber doch immer spektakulärer. Ingeborg Harms sieht in der ZEIT einen Überbietungswettbewerb der Gewalt toben, der seine Wurzeln in der französischen Revolution hat und vom unerfüllbaren Heroenkult genährt wird. Dafür, sich damit nicht abzufinden, plädiert Andreas Herberg-Rothe in der FR. Seine Begriffsgeschichte der Gewalt und Moderne zeigt sich skeptisch in Bezug auf den zivilisierenden Fortschritt, aber auch in Bezug auf die auf dieser Skepsis beruhenden Versuche, der Moderne eine kämpferische Metaphysik zu geben.

Europa

Nicht nur in der aktuellen sonntaz der Streit der Woche, ach, des Jahres: Wie alternativlos ist "Europa"? Wer so fragt, ist blöd, urteilt Ottfried Höffe in der FAZ. Deutschland wird vom Süden ausgeplündert und das Volk von Nebelkerzen werfenden Politikern an der aufgeklärten Mitsprache gehindert. (Recht ähnlich der neuliche WELT-Kommentar nebst der Leserstimmen.) Auch Hans-Ulrich Gumbrecht denkt über Europa nach, wo die Nationen heterogen nebeneinander her leben und von einander sowie von einer die Exportökonomie ummäntelnden Idee Europa angeödet sind. Immerhin profitiert die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. (Passend zum ganzen Euro-Elend nehmen die Pläne zum Einsatz der Bundeswehr im Innern Gestalt an.)

Leistungsschutz für die Öffentlichkeit

In der Urheberrechtsdebatte gilt es, die Bereiche Kunst und Wissenschaft zu unterscheiden, schreibt Wissenschaftsrat Wolfgang Marquardt in der FAZ. Das wissenschaftliche Publikationswesen ist zugunsten der Verlage und zuungunsten der Autoren und Nutzer durchkommerzialisiert. Hier gelte es, die Herrschaft der Wissenschaftsverlage durch eine Novelle des Urheberrechts zu brechen. (08.08.12)

Pröbchen und Tierchen

Von Klett-Cotta gibt es eine 12-seitige Leseprobe, in der Helmut König die Philosophiegeschichte der Bundesrepublik behandelt (Obacht, es kommt sofort ein PDF!) +++ Diese Woche war Weltkatzentag und damit auch alle anderen niedlichen Viecher ihre Würdigung erfahren, gibt's im SZ-Magazin eine Fotostrecke von Ed Panar mit Aufnahmen von Tieren, die ihn angucken.


Kurz und Klein am 22.05.2011, 22:09 Uhr

Tödlich be/getroffen

Anders als Chauvistré ist Timmermann-Levanas ehemaliger Presseoffizier der Bundeswehr. Auch er beschäftigt sich mit Politik und Afghanistaneinsatz, jedoch aus der Betroffenenperspektive, wie schon der Titel verrät: "Die reden, wir sterben."

Dies tut dem Buch nicht gut. Die Journalistin und Co-Autorin Andrea Richter hat falsche Rücksicht auf den Autoren und seine Erlebnisse genommen. Herausgekommen ist ein Buch, in und mit dem der Oberstleutnant a.D. seine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) behandelt. Die geschilderten Schrecken im und nach dem Einsatz sind kein Spaß; auch nicht die Amtsgänge, die eine empathiefreie Bürokratie psychisch verletzten Soldaten zumutet. Das konnte man sich aber schon vorher denken und der zwischen Wut und Larmoyanz schwankende Ton lehrt nichts Neues.


Kurz und Klein am 22.05.2011, 22:07 Uhr

Überschätzt und unterfinanziert

Eric Chauvistré gehört zu den wenigen Journalisten, die unter ehemaligen Einsatzoffizieren Ansehen genießen. Ein Grund dafür ist, dass er die Frage "Why are we here?", mit der der Journalismus bekanntlich schon dem Vietcong zum Sieg verholfen hat, ernst nimmt. Sein Buch "Wir Gutkrieger" untersucht angenehm moralinfrei die Ansprüche, mit denen die Bundeswehr ins Ausland geschickt wird. Naivität und Größenwahn prägen die verantwortlichen Politiker. Die einen glauben an den "Krieg ohne Krieg", mit dem die Einsätze verkauft werden, und nicken von völker- und grundrechtlichem Eiertanz geprägte Mandate ungelesen ab. Die anderen fürchten oder fordern den seit den 90ern betriebenen Aufbau einer weltweit einsetzbaren Interventionsarmee, der auf Soldaten in der Einsatzrealität wie Hohn wirkt.


Kurz und Klein am 24.12.2010, 17:17 Uhr

Vom Pferd gefallen

Am 7. Juni 2003 wurden erstmals Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan getötet. Ein Attentäter sprengte sich neben dem Bus in die Luft, mit dem die Soldaten auf dem Weg zum Kabuler Flughafen waren, um von dort die Heimreise nach Deutschland anzutreten. Heike Groos war als Bundeswehr-Ärztin eine der Ersten vor Ort. In zahlreichen Vor- und Rückblenden erzählt sie vom Dienstalltag am Hindukusch und in Deutschland sowie von ihrem Leben und dem ihrer Kameraden vorher und nachher. Obschon der Leser die Symptome bemerkt, fällt es ihm - wie der Autorin - schwer, sie als Zeichen einer Traumatisierung anzunehmen. Erst ihr Zusammenbruch lehrt Groos, sich auch um sich selbst zu kümmern. Den Buchtitel "Ein schöner Tag zum Sterben" hat nicht der Verlag verbrochen: Groos' Sani-Zug pflegte, stets mit diesem Spruch auszurücken.


Politik am 01.11.2006, 15:42 Uhr

Totenkopfschwadrone in Afghanistan

Der Beitrag "SS-Grass, Bundeswehr-Goethe" von Augušt Maria Neander wurde diesem Dossier hinzugefügt.





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