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Monatsbuch

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Mit dem Stichwort "Adolf Hitler" sind die folgenden Artikel markiert:


Links der Woche am 05.02.2017, 12:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 05/17

Möglich ist alles

Das Verhältnis zwischen Philosophie und Wissenschaft ist weiterhin Reinhard Jellens Thema bei Telepolis. Diese Woche sprach er mit Petra Gehring über die besonderen Eigenschaften der Philosophie als Wissenschaft, über die gleichzeitige Spezialisierung und Konvergenz der Fächer und die mögliche Absorbtion der Philosophie von den Sozialwissenschaften. (29.01.17)

Die Dinge machen ihr Ding

Algorithmen handeln präziser und wissen mehr über uns als wir selbst, weshalb - so Christopher Wimmer im Freitag - ein neuer Materialismus an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaften in der Philosophie Einzug hält, um das Verhältnis zwischen dem Anhängsel der Maschine und dem autonomen Artefakt auszuleuchten. Wimmer stellt einige Vor- und Nachdenker vor. (30.01.17)

Subversion auf Umwegen

Alles muss heute ASAP und ganz zielorientiert gehen, kommentiert Roman Bucheli in der NZZ anlässlich einer Schweizer Debatte um die zwecklose Schönschrift. Dabei sind Krakel und Schnörkel doch der schönste, weil abschweifende Widerstand gegen die allseits gepredigte geometrische Lebenskunde! (04.02.17)

Der Idealismus heute

Für die FAZ unterhält sich Ulf von Rauchhaupt mit dem Philosophen Vittorio Hösle über den Idealismus in ökonomisch-technischen Zeiten. Hösle erklärt darin erstmal den Unterschied zu Realismus, Materialismus usw. - und woran diese Positionen scheitern; außerdem sind Kreise besser als Pferde und moralische Urteile so real wie mathematische. (05.02.17)

Vom Radikalismus zum Terrorismus

Wer noch keine rechte Vorstellung davon hat, wie Radikalisierung ganz normaler Bürger infolge eines fraglich gewordenen Sicherheitsempfinden funktioniert, dem erklärt es der Psychologe Ernst-Dieter Lantermann in der NZZ. Für Glanz & Elend wiederum hat Jürgen Nielsen-Sikora „Die Erfindung des Terrorismus“ gelesen: Carola Dietze erklärt darin an fünf Beispielen, wie der moderne Terrorismus zwischen 1858 und 1866 entstand.

Two weeks in...

Zwei Wochen Trump sind geschafft, mindestens 206 liegen noch vor uns. Slavoj Žižek verlangt in der NZZ von der globalen Linken, zu lernen, lernen, lernen: Statt weiterhin die politisch korrekte Sprachpolizei zu spielen sollte sie darauf reagieren, dass sich der Milliardär Trump erfolgreich als Rächer der Unterdrückten aufspielen konnte.

Georg Seeßlen denkt im Freitag über die auf einen Kulturkampf hinauslaufenden Beziehungen zwischen dem eher liberalen Hollywood und dem Weißen Haus nach - und inwiefern sie als Fieberthermometer der demokratischen Kultur taugen.

Der Schriftsteller Norbert Niemann zeigt sich in der ZEIT fassungslos über den schamlosem Kampf gegen Wahrheit und Dialog, wie er sich in Trumps You-Are-Fake-News-Gestus ausdrückt.

Außerdem bringt die ZEIT zum 30. Januar von Volker Ullrich zusammengestellte abwartende Reaktionen von Zeitgenossen auf Hitlers Amtsantritt vor 84 Jahren - auch auf Englisch erhältlich.


Links der Woche am 09.01.2016, 14:37 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 02/16

Simplicissimi

Gute Vorsätze und so: Katrin Hummel beschäftigt sich in der FAZ mit dem anhaltenden Trend zu einem minimalistischen Lebensstil. Sie portraitiert dazu einige Leute, die ihren Besitz und Konsum radikal eingeschränkt und damit neue Freiheit gewonnen haben, wie es auch der Soziologe Harald Welzer empfiehlt. (06.01.16)

Aggressiver Humanismus statt Onlinepetitionen

Für Telepolis unterhält sich Manuel Schumann mit dem jüngst wegen seines antimodernistischen Pathos in Verruf gekommenen Aktionskünstler Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit. Es geht u.a. um eine radikal neue Flüchtlingspolitik, die Notwendigkeit undifferenzierter Politikerschelte und den Unterschied in den Zwecken zu PEGIDA. (07.01.16)

Zwei Dinge...

...hielten diese Woche das Feu in Atem und nur eines davon ist ordentlich genug abgehangen, dass es jetzt schon schöngeistiger Erwägungen lohnt. Da aber zur kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ so viele Kommentare erschienen sind, sei hier lediglich auf den von Jürgen Kaube (FAZ) verwiesen, der sich eine solche Ausgabe schon 1948 gewünscht hätte. In der anderen Geschichte, den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderswo, hat Frank Lübberding für die FAZ eine erstaunlich unaufgeregte Phoenix-Runde zum Thema gesehen. In der WELT ruft der britisch-ugandische Autor Musa Okwonga dazu auf, endlich gemeinsam gegen Rassismus und Sexismus vorzugehen.

Das Verschwinden des Menschen

Der Mensch ist fleißig dabei, sich überflüssig zu machen: Wenn die Arbeit erstmal komplett den Maschinen überlassen ist, braucht es uns nur noch als Konsumenten, wie Marco Metzler in der NZZ schreibt. Die taz portraitiert mit dem KI-Forscher Dirk Helbing jemanden, der an der technischen Realisierung eines „planetaren Nervensystems“ werkelt, in dem der Mensch wohl eher ein herauszurechnendes Störphänomen ist.

Et cetera:

Bei politik-digital.de findet man das Buch des „bekanntesten Online-Philosophen Deutschlands“, Florian Rötzer, über „Smart Cities im Cyberwar“ anstrengend weil zu philosophisch. +++ Die NZZ empfiehlt Richard Swartz' phänomenologischen Roman übers alltägliche Gelumpe und Gerödel. +++ Die topmoderne Uni Freiburg stellt Podacsts (Audio und Video) von der interdisziplinären Tagung über Heideggers „Schwarze Hefte“ und die Ideologieanfälligkeit der Intellektuellen zur Verfügung. +++ Die taz portraitiert das philosophische Wunderkind Marcus Steinweg, der als Vortragskünstler jenseits von Uni und Institutionen der Metaphysik nachgeht. +++ Der Kapitalismus gerät ins Stocken, schreibt Robert Misik in der taz und liest bei diversen Ökonomen nach, ob das jetzt der echte Niedergang des „Kaputtalismus“ ist und was danach kommen könnte.


Links der Woche am 09.08.2014, 14:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 32/14

„Nicht was, sondern wie man glaubt“

Aus gegebenen traurigen Anlässen schreibt der Theologe Friedrich Wilhelm Graf in der FAZ über religiös motivierte Gewalt. Lange Zeit konnte sich die Religion ihrer integrierenden und stabilisierenden Wirkung rühmen, zugleich dient sie, genauer: ihre strukturierende Symbolsprache mehr denn je der Brutalisierung und Enthemmung. (07.08.14)

Unn sünst?

Der Freitag empfiehlt die hegel-lastige Sci-Fi-Schnurre „Alpha & Omega“ von Markus Orth über eine Zeitreise ins Jahr 2000. +++ Ebenfalls im Freitag portraitiert Evi Lemberger die Front Deutscher Äpfel zum zehnten Fest ihres Bestehens. +++ Apropos: Der Literaturwissenschaftler Helmuth Kiesel hat für die FAZ Hitlers „Mein Kampf“ im Urlaub gelesen, sieht das Urteil vom literarischen Dilettanten widerlegt und plädiert drum für eine kritische Ausgabe. +++ Diese Woche war Weltkatzentag und heute Abend kommt im Deutschlandfunk die Lange Nacht der Katzen. Miausi! +++ Passt total ins Sommerloch: Der aktuelle Lichtwolf zum Thema Perverse. Als Heft mit Saugkraft ebenso erhältlich wie als leicht abwaschbares E-Book.



Links der Woche am 08.06.2013, 14:28 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 23/13

Der Exzess als Frage

Dafür, dass es "Erste Skizzen zu einem Konfliktfeld" sein sollen, wird es schon recht umfassend: Georg Seeßlen denkt in seinem Blog über den "Exzess" nach, der nicht bloß ein Zuviel oder Ausnahmefall, sondern wesentlicher Teil aller Gesellschaftsformen ist. Damit ist der Boden bereitet für den Exzess im Film - Seeßlens eigentliche Domäne. (26.05.13)

Der letzte Systemphilosoph

Michael Hesse unterhält sich in der FR mit John Searle über die immerwährende Krise, den engagierten Philosophen, die Occupy-Bewegung und den philosophischen Fortschritt. In summa gibt das Gespräch einen kompletten Überblick in Searles systematisches Schaffen. (01.06.13)

Die generischen Enten

Die Soziologin Paula-Irene Villa gibt bei Telepolis ausführlich Auskunft über Gender Studies. In Teil I geht es um die Entstehung aus der Frauenforschung, die regionalen Eigenarten und die Nähe zur Wissenschaftssoziologie. In Teil II erklärt Villa, was die großen Forschungsergebnisse und -perspektiven sowie praktischen Folgen des Fachs sind und dass seine Themen so schwierig weil scheinbar selbstverständlich sind.

Das Interview kann das Gender-Unkundige ruhig als Einstieg in die junge Disziplin nehmen, die derzeit wieder sehr gefragt ist: Die Entscheidung der Uni Leipzig, in ihrer Grundordnung statt der üblichen Schrägtiefstrich-Binnen-I-Partizip-Hampelei durchweg das generische Femininum zu gebrauchen (was man bei Springer mal wieder überhaupt nicht versteht, d.h. als "Sprach-Opfer im Namen des Feminismus"), sorgt für Aufregung; desgleichen der Wechsel, den die Heidelberger Kolleginnen und Kollegen vom ruprecht im Untertitel - von "Studierendenzeitung" zu "Studentenzeitung" - vorgenommen haben (vgl. einige Leserbriefe).

Shitstorm wegen Urschleim

Der Fledermausantiempiriker Thomas Nagel hat ein neues Buch geschrieben, in dem er die naturwissenschaftliche Erklärbarkeit vieler geistiger Phänomene, aber auch der Entstehung des Lebens in Zweifel zieht. Das hat in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, den Malte Lehming im Tagesspiegel vorbildlich mit Links nachzeichnet und mit dem deutschen Historikerstreit vergleicht. (07.06.13)

Außerdemchen:

Für die NZZ bespricht Ludger Lütkehaus ein neues Buch über deutsche Philosophen zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. +++ Hihi: Arno Frank hat für die taz aus Hitlers Tischgesprächen einige Forderungen der Grünen exzerpiert. +++ Horst Hippler, Chef der HRK, verteidigt in der FAZ Open Access gegen die Interessen der Wissenschaftsverlage. +++ Die Kollegen von der Philosophie-Zeitschrift Hohe Luft veranstalten einen Schreibwettbewerb: 8.000 Zeichen zur Frage, was Gerechtigkeit ist.


Links der Woche am 27.04.2013, 15:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 17/13

Warum eigentlich nicht?

Maximilian Krämer wundert sich in der FAZ, warum Philosophie in ganz Europa selbstverständliches Schulfach ist, nur nicht in Deutschland, denn die philosophischen Zeitschriften, Praxen und Ratgeber belegen ja ein wachsendes Interesse an Philosophie. Dass es kein verbindliches Curriculum Philosophie gibt, lässt Krämer als Entschuldigung für die Schwundform Ethikunterricht nicht gelten. (21.04.13)

Elementarschere Einkommen

Seit Hans-Ulrich Wehler sein neues Buch über die soziale Ungleichheit in Deutschland vorgestellt hat, ist er damit auf allen Kanälen vertreten. In den "Blätter für deutsche und internationale Politik" hat er sein Buch in einem Artikel zusammengefasst. Bei der Polarisierung der Einkommen und Vermögen geht es vor allem um Macht und Herrschaft, wie er an der Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik zeigt.

War Hitler neidisch auf Blondie?

Hans Ulrich Gumbrecht zieht in seinem FAZ-Blog den scharfsinnigen Schluss, dass Tierfreunden und Vegetariern nicht zu trauen ist, weil Hitler ein Tierfreund und Vegetarier war. Aber eigentlich geht es ihm (Gumbrecht) um tierethische Positionen (Singer, Hacking et.al.) und deren Mensch-Tier-Differenzierung. Übrigens: Hitler hat auch deutsch gesprochen, in Flachspüler gekackt, aber wenigstens war er nicht in der Waffen-SS. (26.04.13)

Rezensionen

Maximilian Probst zeigt sich in der ZEIT angetan und bewegt von der Biographie, die Benoît Peeters über den Zentristen und Zwiespalter Jacques Derrida geschrieben hat. +++ Prost: Die taz stellt zwei Bücher über Rausch und Revolution vor, nämlich "Das Ende der Enthaltsamkeit. Über Bars, Cocktails, Selbstermächtigung und die Schönheit des Niedergangs" und "Leben im Rausch. Evolution, Geschichte, Aufstand". +++ Die NZZ präsentiert Michael Sandel als modernen Sokrates, sieht dessen Versprechen mit Sandels Buch "Gerechtigkeit. Wie wir das Richtige tun." aber noch nicht ganz eingelöst.

Sonstiges

Der blinde Hund hat die Nominierungen gesammelt und ruft nun zur Abstimmung über das schlechteste Philosophie-Buch aller Zeiten auf. +++ Schöner Nachtrag zum aktuellen Lichtwolf über Experten: "Sprachexperte" (hihi) Joachim Scharloth hat den SPIEGEL ausgewertet und zeigt, dass der Triumph der Experten über die Wissenschaftler eine Folge von 1968 ist und welche Worte üblicherweise im Kontext von "Experten" gebraucht werden.


Links der Woche am 02.02.2013, 14:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 05/13

Ein Mann für alles

Diese Woche waren bekanntlich diverse großdeutsche Gedenktage. Der Historiker Thomas Weber blickt in der FAZ auf die NS-Forschung hierzulande, und zwar weniger auf den Forschungsstand als auf die Strukturen, die an hiesigen historischen Seminaren bestenfalls "enervierende, obskurantistische Hitler-Folklore" zulassen. (29.01.13)

Und sonst?

Sibylle Berg ist in der Reihe der NZZ schlaflos mit einem Leistungsträger. +++ Wolfgang Büscher erinnert in der WELT an Botho Strauß' Essay "Anschwellender Bocksgesang", der vor 20 Jahren das Feuilleton in mächtige Wallung brachte. +++ Sonst war nicht so viel los diese Woche. Falls Sie noch was zu den Gedenktagen nacharbeiten möchten, sei Ihnen der Tittenhitler empfohlen, in dem es auch ein bisschen um Sexismus geht. Zur abschwellenden Debatte um politisch korrekte Kinderbücher sei an Fiete Fatmoakers beliebte "Verbotene Wörter" erinnert. Und wo wir schon dabei sind: Haben Sie eigentlich schon Ihr Lichtwolf-Abo bestellt?










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