Einige Funktionen dieser Website setzen die Speicherung von Cookies auf Ihrem Rechner voraus. Darüber hinaus verwenden wir Cookies von Google, um Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mehr erfahren Sie in den Datenschutzbestimmungen des catware.net Verlags.

Ok, einverstanden!

lichtwolf.de / Monatsbuch / Dezember 2016

Monatsbuch

Dezember 2016

Links der Woche am 03.12.2016, 14:21 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 49/16

SETI und Plethi

Francis Drake schüttelte 1960 eine nach ihm benannte Formel aus dem Ärmel, die die (ziemlich hohe) Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben berechnet. Für Telepolis zeichnet Harald Zaun im ersten Teil seines Essays die Ideengeschichte der Suche nach E.T. bzw. zweiten Erden im Kosmos nach. (03.12.16)

500 Jahre Utopia

Vor einem halben Jahrtausend ist „Utopia“ von Thomas Morus erschienen. Die NZZ würdigt aus diesem Anlass das Werk, das Werner von Koppenfels als ironisch-philosophische Lehrfabel voller Sprachwitz vorstellt. Uwe Justus Wenzel betrachtet kurz die Geschichte und Entwicklung des Begriffs Utopie, die eine Verfallsgeschichte ist.

Außerdemchen:

Philosophie in postfaktischen Zeiten: Der Guardian hat ein zunächst überschaubar wirkendes philosophisches Entscheidungsproblem ganz demokratisch per Online-Abstimmung „gelöst“. +++ Die taz stellt Jörg Späters große Biographie Siegfried Kracauers vor, die zum 50. Todestag des Kulturkritikers und Adorno-Kumpels erschienen ist. +++ Morgen wird in Österreich ein neuer Präsident gewählt - und es könnte der Rechtspopulist Norbert Hofer werden. Die ZEIT unterhält sich mit dem Schriftsteller Robert Menasse über die Aussicht auf einen Alpen-Trump in seinem Land. +++ Mathias Greffrath bespricht für die ZEIT Stephan Lessenichs Studie über die kapitalistische Externalisierungsgesellschaft, die in der Ferne ausbeutet und kontaminiert, um in den reichen Staaten noch mehr Wohlstand zu schaffen; wenn Sie sich für diese Problematik interessieren, könnte auch Marc Hieronimus’ „Der Schritt zur Seite“ was für Sie bzw. für unter den Weihnachtsbaum sein. Es ist kein Ratgeberbuch!


Links der Woche am 10.12.2016, 14:16 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 50/16

Der Wahn als Politikum

Für die ZEIT unterhalten sich Ulrich Schnabel und Martin Spiewak mit Michael Butter, der über Verschwörungstheorien und ihre Anhänger forscht. Das Internet hat ihnen, ihren Wahnlieferanten und politischen Profiteuren ganz neue Möglichkeiten erschlossen. Grund für die wachsende Massenhysterie ist die Aufklärung und die Verunsicherung insbesondere weißer Männer. (01.12.16)

Die große Regression

2016 ist ein Erfolgsjahr für Hetzer und ihre Anhänger. Für die ZEIT hat Gero von Randow u.a. seinen Adorno hervorgeholt, um sich einen Reim auf das Comeback des autoritären Charakters zu machen. Damals wie heute ist es die Freude an Regression und Entzivilisierung, die Agitatoren und Demagogen beflügelt, weshalb es nicht an Globalisierung und Internet liegen kann. (01.12.16)

Black Box Wähler

Dieser Text machte diese Woche die große Runde: Mikael Krogerus und Hannes Grassegger portraitieren für Das Magazin den Big-Data-Forscher Michal Kosinski, der eine psychometrische Methode entwickelt hat, um Botschaften passgenau an den jeweiligen Mann zu bringen, welche von einer Politberatungsfirma benutzt worden sein soll, um die Siege der Brexiteers und Trumps zu befördern. (03.12.16)

Demokratie oder Leitkultur

Martin Seel weist in der FR den populistischen Begriff der „Leitkultur“ zurück, der eine suggestive Chiffre ohne vernünftige Grundlage ist. Der Inhalt des Begriffs - Christentum, Demokratie, Sprache oder gemeinsame Werte? - ist unklar bis widersprüchlich. Sinnvoller wäre es, Tugenden und das Recht einzuüben. (04.12.16)

Die demütige Elite

Kein Geringerer als Stephen Hawking schreibt im Guardian bzw. Freitag gegen die zunehmende Ungleichheit in der Welt an, schließlich empfindet er sich als Teil der verhassten Elite. Der Fortschritt geht weiter und mit ihm die sozialen Verwerfungen. Um sie im In- und Ausland abzufedern und die großen Herausforderungen zu meistern, vor denen die Menschheit steht, ist Zusammenarbeit gefragt. (05.12.16)

Erlösung von der Staatsidee durch Inkompetenz

In der ZEIT plaudert Peter Sloterdijk von einem Abendessen mit Condoleezza Rice. Den Trump-Schock hatte man schon verdaut, aber das Unbehagen in der Demokratie, die nicht sicher vor der Selbstabschaffung ist, bleibt. Sloti denkt über Idioten und Populismus nach und sagt ein Attentat auf Trump voraus. (07.12.16)

Es ist okay, bedürftig und hilflos zu sein.

Für ZEIT Campus führt Silke Weber ein Interview mit Martha Nussbaum über die politische Bedeutung von Gefühlen. Liebe und Mitgefühl sind notwendig für das Funktionieren einer Gesellschaft und Triebkraft liberaler und emanzipatorischer Bewegungen, während Rechtspopulisten vor allem Hass und Angst für sich instrumentalisieren. (08.12.16)

Neue Bücher

Der Soziologe Frank Adloff bespricht im Freitag Judith Butlers Utopie politischer Versammlungen. +++ Die NZZ zeigt sich hin und hergerissen von Peter-André Alts kiloschwerer Biographie Sigmund Freuds. +++ Die taz stellt den Essayband „Kosmopolitismus ohne Illusionen“ vor, in dem Seyla Benhabib Hoffnung macht, dass es mit Menschenrechten und Liberalismus doch noch nicht ganz zu Ende geht.

Unn sünst?

Reinhard Jellen unterhält sich für Telepolis mit Oliver Nachtwey über sein Buch „Abstiegsgesellschaft“ und wie der Kapitalismus vom Wachstum zum Ausschluss übergegangen ist. +++ Die FAZ weist auf einen soziologischen Aufsatz von Bettina Heintz hin, der untersucht, was und wie wir Dinge miteinander vergleichen können, sollen und dürfen. +++ Jeder kennt und schätzt das „Des Teufels Wörterbuch“ von Ambrose Bierce, so auch die Kollegen von The Verge. Die haben eine Fortsetzung der Sarkasmusbibel für das 21. Jahrhundert verfasst, die inhaltlich okay ist, aber vor allem zeigt, dass schöne Typographie im Internet doch möglich ist. +++ So lachen die Kartoffeln: David Hugendick hat sich für die ZEIT bei einem Auftritt Mario Barths in Dresden umgesehen. +++ Die NZZ wiederum berichtet von einem Auftritt Alain Badious in Zürich. +++ In gut einer Woche erscheint Lichtwolf Nr. 56 zum saisonal passenden Titelthema Gebäck: Drinnen geht es u.a. um Brot und Bier, Tortenverbot, Spinnen, Postfaktizität und Sokrates im Krieg. Vielleicht möchten Sie ja abonnieren - oder ein Abo verschenken...?


Links der Woche am 17.12.2016, 14:27 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 51/16

Nuit debout ist vorbei?

Für die NZZ blickt Marc Zitzmann auf die Pariser Protestbewegung Nuit debout, in der sich im Frühjahr zahlreiche Aktivisten für eine andere Weltordnung versammelten. Das ganze nahm schnell Event-Charakter an, führte nicht zum erhofften Generalstreik und politisierte doch die Jugend womöglich nachhaltig. (17.12.16)

Ayn Rand...

...wäre ob der Entwicklung in den USA ganz aus dem allein mit harter Arbeit erworbenen Häuschen. Tom Schimmeck portraitiert die russischstämmige Schriftstellerin im Freitag als Ikone des Neoliberalismus mit geradezu fanatischer Anhängerschaft unter Republikanern und Hedge-Fonds-Managern. Auch Politico widmet sich Ayn Rand bzw. dem wichtigsten Einfluss auf ihre Weltanschauung, nämlich dem Schriftsteller Nikolai Chernyshevsky, dessen Revolutionsroman „Was ist zu tun?“ bei Dostojewski Abscheu erregte und Lenin ebenso nachhaltig inspirierte wie den Nihilisten Netschajew - und eben Ayn Rand.

Bücher, Bücher, Bücher

Elisabeth von Thadden empfiehlt in der ZEIT drei Bücher zur Stärkung der kriselnden Demokratie. +++ Ebenfalls in der ZEIT bespricht Eva Bucher Timothy Garton Ashs „Redefreiheit“, worin dieser den Liberalismus im Internetzeitalter verteidigt. +++ Bei Glanz & Elend zeigt sich Herbert Debes begeistert von Peter Frankopans „Licht aus dem Osten“, das die Weltgeschichte mal nicht eurozentristisch, sondern aus der Perspektive des nahen und mittleren Osten erzählt. +++ Die NZZ rezensiert Otfried Höffes 2.500 Jahre umspannende „Geschichte des politischen Denkens“ von Platon bis Rawls. +++ Ein sehr weihnachtsfähiges Buch ist „Der Schritt zur Seite“ von Marc Hieronimus, der in der aktuellen Nummer der Zeitschrift La Décroissance erklärt, worum es darin geht.

Außerdemos von Sonstnochos:

Telepolis meldet, dass einige Konstanzer Forscher Klage gegen die Verpflichtung eingereicht haben, ihre Publikationen (auch) via Open Access zur Verfügung zu stellen. +++ Der Tagesspiegel unterhält sich mit David Weinberger über Filterblasen, Fake News und Facebook. +++ Die NZZ beschäftigt sich am heutigen Samstag mit Hass. Uwe Justus Wenzel schaut nach, was Kant und Dante zu dem Thema zu sagen haben. +++ Lichtwolf Nr. 56 zum Thema Gebäck ist fertig und wird eingetütet. Ein Abo zwecks Erhalt des Hefts noch vor den Feiertagen ist hier erhältlich; nutzen Sie die nächsten zwei Wochen zum Bestellen, denn ab dem 1.1.2017 kostet ein Lichtwolf-Abo nicht mehr 26,80 Euro, sondern unfassbare 29,80 Euro (bzw. 39,80 Euro bei Lieferung ins Ausland)!




Intime Interna am 20.12.2016, 14:19 Uhr

Der Gebäckwolf ist da!

Just ist der 56. Lichtwolf erschienen. Thema der diesjährigen Winterausgabe ist: Gebäck!

Lichtwolf Nr. 56 (Gebäck)

Lichtwolf Nr. 56 hat 112 winterlich-gemütliche Seiten und das Titelthema Gebäck.

Auf 112 Seiten im schicken DIN-A4-Paperback geht es vorrangig um Gebäck und alles, was einem trotzphilosophisch dazu einfallen kann: Rezepte für Bier und Pfannenbrot, Erkundungen zu Kekswichsen und zu muslimischer Opferethik nicht nur in Bezug auf Schwarzwälder Kirschtorte, dazu Brot und der Hunger danach sowie Transsubstantiation, die Bäckerblume und Backshops als Symptom. Außerdem geht es um die Spinne als Viehlosovieh, um Postfaktizität und den Anteil der Philosophie daran, um Soft Skills sowie um Sokrates im Krieg.

Bdolfs Propädeutikum sowie die ersten Seiten des einleitenden Essays von Marc Hieronimus stehen online. Eine Leseprobe als PDF kann man hier herunterladen. Das Heft selbst ist für bloß 8,50 Euro hier im Einkaufszentrum oder direkt beim catware.net Verlag erhältlich. Ebendort gibt es auch schon die E-Book-Ausgabe im DRM-freien epub-Format für 3,99 Euro, die Kindle-Version folgt die Tage. Und Abonnentin können Sie hier für lumpige 26,80 Euro im Jahr werden - aber schnell, denn wer ab dem 1.1.2017 abonniert, muss drei Euro mehr löhnen! (Inflation!)


Links der Woche am 24.12.2016, 15:04 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/16

Die Politischkorrekten wollten das so!

Michael Hampe widmet sich in der ZEIT der kulturwissenschaftlichen Linken (KWL), für die Pippi-Langstrumpf-Leser Rassisten sind und für die der Nordpol genauso relativ, konstruiert und historisch ist wie Hampes Oma. Nun, da rechte Verschwörungstheoretiker an die Macht kommen, wendet sich ihr Vulgärkonstruktivismus gegen sie und die KWL hat dem in Theorie und Praxis nichts entgegenzusetzen. (19.12.16)

Von Nietzsche zu Brexit und Trump

vox.com unterhält sich mit Hugo Drochon, der Nietzsche als transnationalistischen politischen Denker liest, der ausgehend vom Tod Gottes die aktuellen Populismus-Krisen der Demokratie und die Relativismus-Krise der Philosophie schon zu Bismarcks Zeiten vorhergesagt hat. (20.12.16)

Optionen und Willkür

In der ZEIT (und seinem neuen Buch) beklagt Maximilian Probst das Aussterben der Verbindlichkeit. Die undurchschaubare Vielfalt der Wahlmöglichkeiten macht es schwer, sich festzulegen, und überfordert die Rechtswähler. Dem versucht Probst eine Verbindlichkeit entgegenzusetzen, die nicht nach Biedermeier riecht, sondern der Zukunft zugewandt, liberal und autonom ist. (21.12.16)

Philosophie war schon immer globalisiert

Philosophie ist nicht nur das, was die Griechen gemacht und ihre Erben fortgesetzt haben, erinnert Heiner Roetz in der FR und plädiert für eine globalisierte Perspektive auf die Diziplin. Dazu gibt er nachahmungswürdige Beispiele für die gegenseitige kulturelle Beeinflussung in und Bereicherung der Philosophiegeschichte. (22.12.16)

„Die Grausamkeit massakrierter Körper.“

Vor über 100 Jahren ging es auch nicht friedlicher zu, dafür aber inszenierte sich die Avantgarde schwer kulturterroristisch, schreibt Stefan Zweifel in der NZZ. Heute sind Terroristen Meister der Inszenierung, die von Nietzsche über Breton und Artaud bis Debord die Starre lösen sollte, die nun von ganz realer Gewalt erschüttert wird. (22.12.16)

Alles nichts Neues

Nils Markwardt zweifelt im Freitag an der Rede vom „postfaktischen Zeitalter“, denn die darunter subsumierten politischen und sozialpsychologischen Phänomene wurden von Le Bon und Adorno längst beschrieben. Tatsächlich profitieren Rechtspopulisten von einem Vertrauensdefizit, das wiederum von Luhmann ausgiebig beschrieben wurde. (27.12.16 - aus der Zukunft!)

Kann man mal lesen

Iris Radisch stellt in der ZEIT das unvollendete letzte Büchlein Roger Willemsens vor, worin dieser als enttäuschter Moralist mit unserer Gegenwart abrechnet. +++ Hans Hütt zeigt sich im Freitag ganz begeistert von Dieter Thomäs Philosophie des Störenfrieds, einer Studie, die gerade zur rechten Zeit (nämlich zu der des „Orangenmanns“)kommt. +++ Diese Woche ist bekanntlich Lichtwolf Nr. 56 zum Thema Gebäck erschienen: Das Heft gibt es im Abo oder für 8,50 Euro einzeln sowie als DRM-freies E-Book im epub-Format oder für Kindle.

Schöne Feiertage!


Links der Woche am 31.12.2016, 15:23 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 53/16

Anderswo ist’s auch scheiße.

Nach wie vor jährt sich die Veröffentlichung von Thomas Morus’ „Utopia“ zum 500. Mal. Für die ZEIT hat sich Thomas Assheuer darum ausführlich mit dem revolutionären Traum von einer besseren Welt im Irgendwo befasst, der eigentlich eine Sozialkritik des Frühkapitalismus ist und zu ihm ein auf den zweiten Blick genauso beklemmendes Gegenbild entwirft. Dennoch gibt es was zu lernen. (29.12.16)

Destillat aller Science Fiction

Stanislaw Lems Technikphilosophie kulminierte 1964 in der „Summa technologiae“. Für Telepolis hat Wolfgang Neuhaus das halbvergessene Werk noch einmal zur Hand genommen, das systematisch künftige Existenzmöglichkeiten aufzuzählen versucht und mit vielen Vorhersagen zur technologischen Entwicklung richtig lag. (29.12.16)

Niemand ängstigt sich wie die Deutschen

Was es alles gibt! Gefühlshistoriker zum Beispiel - mit zweien von ihnen, Frank Biess und Bettina Hitzer, unterhält sich der Tagesspiegel über die spezifisch deutsche Gefühlswelt, namentlich die German Angst, deren historisch-philosophische Wurzeln die beiden untersucht haben. (30.12.16)

Mal was ganz anderes lesen?

Eva Lüdi Kong hat in jahrelanger Arbeit den 1.200-seitigen chinesischen Klassiker „Reise in den Westen“ (=zu Buddha nach Indien) ins Deutsche übersetzt. Mark Siemons zeigt sich in der FAZ fasziniert und begeistert von dem fremdartigen Epos mit seinen philosophisch-religiösen Ausschweifungen und seinem anarchischen Witz. (30.12.16)

Das Jahr des Hiob

Was soll man nur vom zu Ende gehenden Jahr 2016 halten, fragt sich Dirk Gieselmann in der ZEIT. Es hat uns die Rechnung für unser bisher so sorgloses Leben hingeknallt und damit zutiefst gekränkt und verunsichert. Nun gilt es, die passende Musik zu suchen, um damit klarzukommen, dass der nächste Tiefpunkt folgt. (30.12.16)

Neue Bücher:

Die NZZ bespricht Kurt Steinmanns neue Übersetzung der Orestie von Aischylos - mit spürbarer Wehmut nach der alljährlichen Selbstvergewisserung der Polis im Theater. +++ Die FR empfiehlt Sarah Bakewells unterhaltsamen Spaziergang durch die Philosophie des 20. Jahrhunderts, „Das Café der Existenzialisten“. +++ Tal Sterngast blickt in der taz mit der liebevoll gestalteten Neuausgabe von Salvador Dalís unappetitlich-surrealistischem Kochbuch „Die Diners mit Gala“ auch zurück auf das Jahr 2016.

Kommentare zu Berlin

Der Psychologe Ahmad Mansour kommentiert im Tagesspiegel die Verschwörungstheorie-Gläubigkeit rund um die Papiere des Attentäters, die am Anschlagsort gefunden wurden. Der Politologe Herfried Münkler rät in der ZEIT, die Sicherheitsorgane ihre stille Arbeit machen zu lassen und Angstpolitiker nicht weiter mit Wahlerfolgen zu unprofessionellem Gerede zu ermuntern.

Et cetera:

Zu den wenigen Prominenten, die 2016 nicht gestorben sind, gehört Hermann Lübbe, den die NZZ zu seinem heutigen 90. Geburtstag würdigt. +++ Gina Thomas empfiehlt in der FAZ einen Besuch der neuen Mathematik-Galerie im Londoner Science Museum, das auch für Mathe-Allergiker faszinierend sein dürfte. +++ Endlich mal wieder was von Georg Seeßlen! Im Freitag setzt er sich gewohnt klug mit der Intrige als Werkzeug der Macht auseinander. +++ Denken Sie dran: Ein Lichtwolf-Abo ist nur noch heute für 26,80 Euro zu haben, sobald das elende Scheißjahr vorbei ist, kostet ein Jahr „Zeitschrift trotz Philosophie“ 29,80 Euro!

Guten Rutsch!



Lektüreempfehlungen


Reklame

Die erste Dekade

Lichtwolf - Die erste Dekade - der Sammelband mit dem Besten aus den Jahrgängen 2002 bis 2012 für nur 29,80 Euro; billiger ist nur ein Abo.



Im Einkaufszentrum »

Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017), September 2017

Titelthema: Alte Berufe

vorherige Ausgabe

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017)

51 alte Berufe im philosophischen Portrait, ausführlicher: Alchemist, Matador, Schuster, Schutzmann, Töpfer und Zensor. Außerdem Lachse, Jacques Ellul und Automobile.


Das nächste Heft erscheint am 20. Dezember 2017 mit dem Titelthema Ins Gesicht. »» Abonnieren


Reklame


Laudatomat

Kennen Sie das? Sie müssen plötzlich eine Preisrede halten - doch woher nehmen? Der Laudatomat hilft und liefert Laudationes auf Knopfdruck!



Monatsbuch

Zeichenkette Stichwort

« Dezember 2016 »
So Mo Di Mi Do Fr Sa
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Stichwortverzeichnis


Archiv


catware.net Verlag

Martin Gohlke: Im Bauch der Titanic

Da wird die Geschichte der westdeutschen Intelligenz lebendig: Martin Gohlkes Roman gibt es als Hardcover mit 394 Seiten beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 19,80 €.


Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634) erhältlich.


David Hume: Von der Regel des Geschmacks

David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.



www.lichtwolf.de