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lichtwolf.de / Monatsbuch / Dezember 2014

Monatsbuch

Dezember 2014

Links der Woche am 06.12.2014, 14:32 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 49/14

Das große Warum

Religionswissenschaftler Michael Blume beschäftigt sich bei den Scilogs anhand eines Katzenvideos mit der Theodizee-Frage und wie sie mit der Anthropodizee und der Fruchtbarkeit zusammenhängt. (29.11.14)

Die Wächter des verlogenen Schatzes

Eggert Blum kommt in der ZEIT noch einmal auf Heideggers Antisemitismus zu sprechen, der zu Beginn des Jahres mit der Edition der Schwarzen Hefte Schlagzeilen machte. Blum schildert (ziemlich spannend), wie Heidegger und seine Erben zum Schutz der Marke und des Familienunternehmens jede historisch-kritische Erforschung des Nachlasses verhindern. (29.11.14)

Die Aura ist out

Die Zeiten, als keine Hausarbeit ohne ein Walter-Benjamin-Zitat auskam, sind vorbei, berichtet Hans Ulrich Gumbrecht in der NZZ und blickt zurück auf Leben, Werk und Rezeptionsgeschichte des Kulturkritikers im Schatten Adornos, um dann zu mutmaßen, was von Benjamin nach dem Hype bleiben wird. (05.12.14)

Zwischenbefund zum 21. Jahrhundert

Das 21. Jahrhundert hat erst neulich angefangen - und schon wird an seiner kulturhistorischen Einordnung gearbeitet. Martin Meyer von der NZZ sieht das laufende Jahrhundert von enttäuschten demokratischen Hoffnungen, vielfältigen Ängsten und den Eigentümlichkeiten der Netzzivilisation bestimmt. (06.12.14)


Links der Woche am 14.12.2014, 09:38 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 50/14

1789, 1814, 1914, 1945

Im Völkerrecht ist der Krieg die längste Zeit eine gerechte Sache gewesen, schreibt der Fachmann Miloš Vec in der FR. Da das Völkerrecht sich auf immer mehr Lebensbereiche auswirkt, versucht Vec herauszukriegen, welche Gerechtigkeitsvorstellungen darin wirksam sind und woher sie stammen. (12.12.14)

Töten und sterbenlassen

In der Sterbehilfedebatte erinnert Manfred Lütz in der FAZ an die Euthanasieprogramme der Nazis: „Was vor siebzig Jahren der Begriff ‚Volksgesundheit‘ war, ist heute der Begriff ‚Selbstbestimmung‘.“ Statt die Menschenwürde und hippokratischen Eid weiter in Frage zu stellen, solle man sich lieber auf das Hospiz besinnen. (12.12.14)

Führungsfigur statt Katzen-Memes

In der ZEIT beschwert sich Hannah Lühmann über die neue Ästhetik bzw. die Humorlosigkeit des Feminismus bzw. Netzfeminismus, dem bestenfalls angestrengte Albernheit gelingt. Das macht ihn unattraktiv und erschwert es, mit einigen weit verbreiteten Missverständnissen aufzuräumen. (12.12.14)

In Sachen Kraus: In Journalistenschulen wird mit Karl Kraus gelehrt, wie man „Menschen erledigt“, behaupten Niklas Maak und Volker Weidermann in der FAZ und machen sich anlässlich von Jonathan Franzens Buch „Das Kraus-Projekt“ daran, den Mythos vom humanen Stilisten Kraus zu zerstreuen. Im Freitag zeigt sich Lukas Latz wenig überzeugt von Franzens Art, Kraus’ Texte u.a. gegen das Internet zu wenden. Et cetera: Günter Riederer erinnert im Freitag daran, wie der als Pressecoup gedachte Besuch von Sartre anno 1974 beim inhaftierten Andreas Baader in Stammheim scheiterte. +++ Ebenfalls im Freitag wird Andy Weirs Roman über die kapitalistische Eroberung des Mars durch einen gestrandeten Astronauten besprochen. +++ Apropos Mars: Der ist ja auch Titelthema der aktuellen Lichtwolf-Ausgabe, die Sie ja bestimmt schon haben. Was, schon durchgelesen? Gut dass kommende Woche das neue Heft (diesmal zum Thema Häuser) kommt! Schon abonniert?



Links der Woche am 20.12.2014, 14:26 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 51/14

Der Raum am Anfang von allem

Ein Gehirn ist für viele Dinge hilfreich, zuallererst für die (koordinierte) Bewegung. Für die Entdeckung der zuständigen Ortszellen im Hippocampus gibt es den diesjährigen Medizinnobelpreis und der Hirnforscher Peter Thier erklärt in der FAZ, warum die Verwaltung von Raum und Zeit Grundlage aller anderen Hirnfunktionen ist. (15.12.14)

Der wöchentliche Weltuntergang

Die Simpsons werden 25 und Georg Seeßlen betrachtet die gelbe Familie in der ZEIT als tragische Helden im Menschheitsdrama Kapitalismus. Springfield ist überall, und damit der brutale Zynismus, die „Dialektik von Menschen, die können, aber nicht wollen und anderen, die wollen, aber nicht können“, angesichts derer es nicht so viel zu lachen gibt. (17.12.14)

Was „Neger“ bedeutet

Elisabeth von Thadden portraitiert in der ZEIT den Philosophen Achille Mbembe, der in seiner „Kritik der schwarzen Vernunft“ die Ökonomisierung aller Lebensbereiche auf den Sklavenhandel zurückführt und für eine humanere Zukunft nicht nur in Afrika plädiert. (17.12.14)

Vom Urknall zur Epigenetik

Der großartige Gottfried Schatz schreibt in der NZZ, wie uns das moderne, wissenschaftliche Weltbild unsere Nichtigkeit vor Augen hält, aber eben auch das unwahrscheinliche Wunder des Lebens, dessen Geschichte vom Urknall bis zu Epigenetik und Mitsein der Biochemiker geschwind skizziert. (19.12.14)

Unn sünst?

Matthias Dell schreibt im Freitag eine kleine Begriffsgeschichte des Wortes „Ausländer“. +++ Die NZZ zeigt sich enthusiasmiert Martha Nussbaums „Einstein Lectures“ über Wut und Rache in der Politik. +++ Sophie Elmenthaler reagiert in der ZEIT auf den Vorwurf der Humorlosigkeit, der letzte Woche dem Feminismus gemacht wurde.

Bücher kaufen/lesen: Zum Fest fast zu knapp, aber vielleicht als Hilfe für gute Konsumvorsätze: Die taz bringt eine Liste mit Alternativen zu Amazon für Buchkonsument_innen mit sozialen, ökologischen oder anderen Ansprüchen. +++ Bei Glanz & Elend bespricht Jürgen Nielsen-Sikora das Buch, in dem sich Nick Bostrom hauptsächlich „im Konjunktiv“ mit autonomer, d.h. starker künstlicher Intelligenz beschäftigt. +++ Die NZZ stellt die spannende Biographie Paul Watzlawicks vor, dem wir den radikalen Konstruktivismus verdanken. +++ Im Freitag weist Florian Schmid auf das neue Buch von Slavoj Žižek hin, in dem es wie immer um Kapitalismus, Krise und Revolution geht.





Intime Interna am 22.12.2014, 10:00 Uhr

Das neue Heft ist da!

Hurra, hurra, das neue Heft ist da - gerade rechtzeitig zur besinnlichen Feiertagszeit!

Lichtwolf Nr. 48 (Häuser)

Der neue Lichtwolf zum Thema Häuser ist ab sofort hier im Einkaufszentrum erhältlich.

Das Titelthema von Lichtwolf Nr. 48 lautet „Häuser“ und es kommen zu Wort u.a. Heidegger, Kraus, Mauthner, Lafargue, Jean Paul, Louis Wirth, Paul Celan und diverse das Grundeigentum regelnde Gesetzbücher. Außerdem geht es u.a. um Landkommunen und Großstädte, um Architekturwunder und Bühnenbilder, um das Unheimliche und den Ponyhof. Geilo.

Zur kostenlosen Onlinelektüre stehen bereit die Einleitung ins Titelthema, Bdolfs Propädeutikum und Prolegomena und der Anfang von Michael Helmings Essay über das friedhöfliche Wohnwesen. Die ersten neun Seiten des 108-seitigen Winterbrummers können Sie hier als PDF herunterladen oder im LichtwolfReader durchblättern. Bestellen kann man das komplette Heft hier im Einkaufszentrum oder nebenan im schicken neuen Onlineshop des catware.net Verlags.

Spätestens nach dem Fest sollte das Winterheft - wie stets - auch als E-Book erhältlich sein. Besinnen Sie sich gut und erwägen Sie doch mal ein Abo - dann haben Sie die neuen Hefte im Briefkasten, wenn andere gerade erst auf Facebook davon erfahren, dass es sowas noch gibt!


Intime Interna am 26.12.2014, 10:39 Uhr

Elektrischer Häuserwolf

Na, Feiertage fast überstanden? War schön gewesen? Und vom Christkind irgendeine Leuchtschrippe bekommen, auf der man auch E-Books lesen kann?

Bevor Sie sich damit nun in die Hände irgendeines Datenstaubsaugers begeben, nehmen Sie doch lieber erstmal diese unverbindliche Produktinformation zur Kenntnis: Der aktuelle Lichtwolf zum Thema Häuser ist auch als DRM-freies E-Book verfügbar, und zwar sowohl für Amazon Kindle als auch im offenen epub-Format. Handgeklöppelt und frei von Leserüberwachung. Die ganz Harten kaufen sich die Datei direkt beim catware.net Verlag, wo es auch alle anderen Hefte seit der Nr. 34 für jeweils 3,99 Euro zum Download gibt.

Goil? Goil!


Links der Woche am 27.12.2014, 14:20 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/14

Nobody expects the feminist inquisition!

In der aktuellen Debatte um Feminismus meldet sich Ekkehard Knörer vom Freitag zu Wort, rekapituliert (unterhaltsam) den Auslöser (den Wunsch einx Sprachwissenschaftlerx, „Profx“ genannt zu werden) und die schäumende Aufregung darüber bis hin zur Metafrage vom Nutzen und Nachteil des Humors in der ganzen Chose inkl. TV-Tipp. (17.12.14)

Politische Ökonomie des Potlatsch

Zu Weihnachten als sozialer Institution ist jeder gezwungen sich zu verhalten. Bei Getidan schreibt Zombie- und Klassenkampf-Experte Georg Seeßlen aus gegebenem Anlass über das Schenken als semiotischen Kriegsakt in einer Welt, in der nichts mehr zu gebrauchen ist. (22.12.14)

Surfen wie Walter Benjamin

Wie man im Internet Zeit verplempert kann man demnächst an der Uni Pennsylvania vom Künstler Kenneth Goldsmith lernen, der 2013 bereits das Internet ausgedruckt hat. Felix-Emeric Tota stellt uns den Konzeptkünstler, der es so todernst meint wie einst Breton und Debord, in der FAZ vor. (26.12.14)

Et cetera:

Thomas Hettche meditiert in der NZZ über Orpheus, Sprache und Viehtransporte. +++ Die taz unterhält sich mit dem philosophischen Superstar Markus Gabriel über Hoffnung in Anthropologie und Christentum. +++ In seinem neuesten Buch erklärt der Neurowissenschaftler Gerhard Roth Psychotherapie zur Parawissenschaft, meldet die WELT. +++ Viele philosophische Buchempfehlungen nebenan bei Glanz & Elend: Gregor Keuschnig bespricht das von Jens Kulenkampff herausgegebene Buch mit Aperçus von Kant. Schneidegger stellt Peter Trawnys essayistische Nachlese zu Heideggers Schwarzen Heften vor. Byung-Chul Hans digitale Foucaultiade „Psychopolitik“ wird gleich zweimal vorgestellt: mit Fokus auf Leistungsgesellschaft und Widerstand von Jürgen Nielsen-Sikora, deutlich ausführlicher von Peter V. Brinkemper, der die Dokumentation der Verheerungen durch den internalisierten Neoliberalismus mit der Gegenwartskritik von Hardt, Negri, Sloterdijk und Naomi Klein vergleicht. +++ In der SZ wird Byung-Chul Han übrigens praktisch und stellt eine psychopolitische Analyse der PEGIDA-Bewegung inkl. Helene-Fischer-Exegese an. +++ Der Freitag bespricht neue Bücher über den „Stadtraumphilosophen“ Le Corbusier, der natürlich auch im aktuellen Lichtwolf zum Thema „Häuser“ vorkommt, welchen es auch als E-Book gibt. Der Lichtwolf wünscht einen guten Rutsch!



Lektüreempfehlungen


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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017), September 2017

Titelthema: Alte Berufe

vorherige Ausgabe

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017)

51 alte Berufe im philosophischen Portrait, ausführlicher: Alchemist, Matador, Schuster, Schutzmann, Töpfer und Zensor. Außerdem Lachse, Jacques Ellul und Automobile.


Das nächste Heft erscheint am 20. Dezember 2017 mit dem Titelthema Ins Gesicht. »» Abonnieren


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Monatsbuch

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Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634) erhältlich.


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