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lichtwolf.de / Monatsbuch / Oktober 2011

Monatsbuch

Oktober 2011

Links der Woche am 01.10.2011, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 39/11

Haitianische Hegelwochen

Das Buch "Hegel und Haiti" von Susan Buck-Morss wurde vor zwei Wochen bereits in der taz rezensiert. Nun weist auch Florian Schmid im Freitag auf das Werk hin, das Hegels Überlegenheit gegenüber Locke und Rousseau damit begründet, dass jener die politische Realität des haitianischen Sklavenaufstands in seiner Philosophie verarbeitet hat. Cord Riechelmann von der FAZ lässt sich nicht lumpen und bespricht neben Buck-Morss' Buch auch gleich noch Frank Rudas "Hegels Pöbel. Eine Untersuchung der 'Grundlinien der Philosophie des Rechts'" (mit Vorwort von Zizek). Demnach steht das Elend des armen Pöbels im Zusammenhang mit der Gier des reichen Pöbels.

Mein erstes E-Book

Barbara Schweizerhof vom Freitag hat sich ihr erstes E-Book gekauft und berichtet, wie so ein "Buch" binnen zweier Klicks eingekauft und ausgeliefert ist, wie auf dem iPad herumgefingert wird und was das E-Book verglichen mit dem Buch gestattet und verwehrt. Sehr gute E-Books gibt es übrigens vom catware.net Verlag, z.B. den Lichtwolf und Bücher seiner Autoren. (26.09.11)

Heidegger für Großrussland

Die Philosophie war in Russland "systembedingt" bis 1989 sehr "übersichtlich". Seither wird nachgearbeitet, wobei Spengler, Schmitt und Jünger den Vorzug gegenüber Adorno, Althusser, Bloch erhalten. Dieser Stoßrichtung zum Irrationalismus folgt Alexander Dugin mit seinem Manifest "Heidegger: Die Möglichkeit der russischen Philosophie". Felix Philipp Ingold bespricht das Buch für die NZZ. (27.09.11)

So nah, doch so fern

Der wunderbare Gottfried Schatz beschäftigt sich in der NZZ diesmal mit dem Blut - und zwar ohne ein einziges Mal auf Vampire Bezug nehmen zu müssen. Ohne "Faust"-Zitat geht es aber nicht. Sachkundig erklärt uns der humanistisch beschlagene Biochemiker das Blut als "Mikrokosmos, in dem sich Leben und Tod helfend die Hände reichen". (30.09.11)

Akademischer Schweinkram

Pete LeBar sammelt Campus-Romane, die auf dem Schwanitz entgegengesetzten Ende der Niveauskala stehen: Schundromane der 50er mit lüsternen Erstsemesterinnen vom Land, Gangbangs in der Burschenschaft, sexuell ausgedörrten Professorengattinnen, die Jagd auf die Hiwis des Gemahls machen usw. Henryk M. Broder portraitiert den Mann und sein schönes Genre in der WELT. (30.09.11)

Atheismuskrawall im Provinzidyll

Nach Schopenhauer kümmert sich Ludger Lütkehaus jetzt auch editorisch um Fritz Mauthner. Dessen "Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande" hat Lütkehaus in vier Bänden neu herausgegeben. Karlheinz Schiedel bespricht die Edition in der Badischen Zeitung und beschwört Mauthner genius loci am Bodensee. Ebendort ist übrigens Michael Helming hingewandert und berichtet im aktuellen Lichtwolf aus Mauthners Meersburg. (01.10.11)

Das Sonstige in Kürze

Der Tagespiegel rezensiert den biographischen Nietzsche-Comic von Michel Onfray und Maximilien Le Roy. +++ Die Kollegen von SuKuLTuR haben ihre Homepage aufgehübscht (und auch lichtwolf.de kriegt Montag ein Facelifting). +++ Die WELT spricht mit Robert Spaemann über den Papst. +++ Sibylle Lewitscharoff hat für die Buchmesse einen Roman über Hans Blumenberg und einen Löwen geschrieben. +++ Der ORF unterhält sich mit Peter Bieri über Selbstbestimmung.


Intime Interna am 03.10.2011, 15:05 Uhr

Soziales und Technisches zum Deutschland-Day

Regierte hier die Feiertagsfaulheit, begönne dieser Text so: "Vor zwei Jahren hat die "Zeitschrift trotz Philosophie" den Tag der deutschen Einheit genutzt, um sich langsam in das Web 2.0 zu tasten, mit den Zehen voran ins Mitmachnetz." Nämlich genauso wie der Text, mit dem hier vor 365 Tagen Bilanz gezogen wurde über ein Jahr Verfallenheit in Social Media.

Genau betrachtet bestehen heute nach zwei Jahren aber keine Gründe zur Unzufriedenheit oder abermaligen Bilanz in Sachen Web 2.0, denn die Entwicklung hat sich einfach fortgesetzt. Zuletzt mit dem Willen zum System geschuldeter Gewalt Geschwätzigkeit gelang es dem Lichtwolf, auf Twitter einen Durchschnitt von gerade so einem Tweet pro Tag herauszuzwitschern. Die Zahl der dortigen Follower und der Facebook-Fans hält sich die Waage. Pro Jahr gewinnt der Lichtwolf hier wie dort knapp 50 neue Freunde hinzu, denen er - stets mit einem offenen Ohr und Herz - Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit schenkt.

Lichtwolf bei FacebookIn den letzten sechs Monaten war hier auf lichtwolf.de - entgegen der datenschutzrechtlichen Bedenken - wieder der berüchtige Gefällt-mir-Knopf zu sehen. Mit ihm war die Klickschwelle hin zum Lichtwolf-FB-Fan-tum deutlich gesenkt, ohne dass dies die Klickrate beeinflusst hätte. Darum ist der Gefällt-mir-Knopf wieder der allgemeinen Privatsphäre zuliebe verschwunden und der Lichtwolf auf Facebook nur noch via Link zu erreichen. Ebenfalls eingestellt wurde das Engagement der Zeitschrift trotz Philosophie auf myspace: Die dortige Dependance steht - dem Verfall preisgegeben - zum Verkauf resp. Hausbesetzern und jungen Galeristen zur Verfügung.

Wer genauer hinguckt oder die Ladezeit von lichtwolf.de stoppt, wird bemerkt haben, dass zum Tag der deutschen Einheit hier ein paar technische Verbesserungen vorgenommen wurden, die vor allem effizientere Programmierung unter der dezent aufgehübschten Haube bedeuten. Die bemerkenswertesten drei Neuerungen sind:

(1) die überarbeitete Kommentarfunktion, die nun hoffentlich benutzerfreundlicher ist als in der vorigen Version; probieren Sie es ruhig mal aus, z.B. bei den Tweetkesselchen, da sind immer noch welche ungelöst;

(2) der hochdatierte Laudatomat, der jetzt noch mehr Preisreden auf Knopfdruck ausspuckt und für die Preisverleihungen auf der baldigen Buchmesse unverzichtbar ist;

(3) das Mobil-Layout, mit dem lichtwolf.de mutmaßlich auch auf die Leuchtschrippen von Apple, Samsung usw. draufpasst; die Netzseitenoptik lässt sich oben und ganz unten auf jeder Seite einstellen.

Der technische Dienst vom Lichtwolf hofft, Ihnen mit diesem Einblick in das elektrosoziale Wirken dieser Zeitschrift das Herz gewärmt zu haben und mit den vorgenommenen Neuerungen das Leben zu erleichtern. Ihre Kommentare können Sie - wie gewohnt - nach jedem Absatz hinterlassen.


Links der Woche am 08.10.2011, 13:59 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 40/11

Nicht nur geistige Masturbation

In der Badischen Zeitung bespricht Michael Braun den biographischen Roman "Wintzenried" von Karl-Heinz Ott. Darin lernen wir Jean Jacques Rousseau als manisch onanierenden Jüngling kennen, aus dem ein "triebgesteuerter Eiferer" wird. Der Weg dahin führt von sexuellem Ungemach über Größenwahn in die Paranoia. (01.10.11)

Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar

Michael Blume bloggt über Religion und Evolution und hat sich in den Chronologs mit der Rede beschäftigt, mit der der Papst vorige Woche im Bundestag am Positivismus zweifelte. Gott ist demnach so wenig beweisbar wie die Gültigkeit der Menschenrechte. An beide muss man glauben - und das ist evolutionär sehr nützlich. (05.10.11)

iGott? iGitt!

Über Tote nichts Schlechtes, gewiss. Doch so schnell, wie Apple-Gründer, freelancer-Messias und Internetpapst Steve Jobs nach seinem Tod in dieser Woche heiliggetweetet wurde, ist Misstrauen angebracht. ("Er kam, den Menschen die Angst zu nehmen." Geht's noch, SZ?!) Arno Frank wagt in der taz einen kritischen Nachruf und begründet das Guruhafte von Jobs biographisch; Jobs' Erbe besteht aus einem glänzenden, neuen Verblendungszusammenhang. Auch Stefan Kuzmany nimmt sich bei Spon den quasireligiösen Umgang mit Apple, Jobs und ihren Produkten vor. Bequem ist schließlich besonders ein - schon wieder - Verblendungszusammenhang. (06.10.11)

Schlotterdeik als Kasperle

Das Karlsruher Staatstheater bringt eine zweistündige Adaption von Peter Sloterdijks 700-Seiten-Essay "Du musst dein Leben ändern" unter der Regie von Patrick Wengenroth auf die Bühne - mit einer Sloterdijk-Handpuppe als Cameo. Für das TITEL-Magazin bespricht ein vom Halb-halb aus Theater und Proseminar enttäuschter Hans-Klaus Jungheinrich die Premiere. Für die FAZ beurteilt Martin Halter den Einstand des neuen Intendanten Peter Spuhler am Staatstheater - inmitten der Materialschlacht auch die Schlotterdeik-Verwurstung aus "Trash und Diskurs".

Übrigens: Vor einem Jahr gab es die ersten "Links der Woche" bei lichtwolf.de - Schampus für alle!


Links der Woche am 15.10.2011, 14:34 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 41/11

Occupy the World

Für den heutigen Samstag haben zahlreiche kapitalismuskritische Gruppen zu weltweiten Protesten aufgerufen. Die taz zeigt sich bei aller Sympathie skeptisch, sind die Unterschiede zwischen dem Potsdamer Platz und dem Tahrir Platz, sogar auf dem "Liberty Place", doch zu groß. Slavoj Žižek war in New York und der Standard bringt einen Auszug aus der Rede, die er vor den Aktivisten von "Occupy Wall Street" gehalten hat.

Gartenphilosophie

Jasper von Altenbockum hat einen Maulwurf im Garten und resümiert in der FAZ die vielen grausamen bis lächerlichen, jedoch durchweg nutzlosen Methoden der Maulwurfsvergrämung. Am Ende seiner Meditation kommt er auf Hegel, denn für den "war der Maulwurf die Erkenntnis, die ans Licht drängt, aber dann doch nicht wirklich kommt, weil er ja fast blind ist und nur Schwarzweiß erkennt." (09.10.11)

Komorbidität

Philosophiestudenten haben ja gerne mal was Autistisches. Jan Pfaff jedoch stellt uns in der ZEIT die Zwillinge Konstantin und Kornelius vor, bei denen wirklich Philosophie diagnostiziert wurde. Sie studieren in Potsdam Autismus und verblüffen ihren Professor mit neuen Ansätzen und präzisen Schlüssen. (14.10.11)

Außerdem:

Schon letzte Woche ging es um Karl-Heinz Otts Rousseau-Kolportage "Wintzenried", die nun auch in der NZZ gepriesen wird. +++ Leonie Seng hat sich für ihr Blog mit Julian Nida-Rümelin über Philosophie-Kongresse und Bologna unterhalten.



Links der Woche am 22.10.2011, 14:12 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 42/11

Wenn ich es nicht haben kann...

Frank Wiebe bloggt nebenan über Wirtschaftsethik und stellt eine Studie der Uni St. Gallen vor, wonach Aktienhändler in spieltheoretischer Umgebung psychopathische Verhaltensmuster aufweisen. Ihre Strategien sind aggressiv, egoistisch, unkooperativ und alles andere als optimal. Wiebes Schlüsse: Ethik lohnt sich und Unternehmensstrukturen formen die Persönlichkeit. (16.10.11)

Was ist, muss nicht sein

Die "Blätter für deutsche und internationale Politik" drucken eine Rede ab, die Ingo Schulze bei seiner Ernennung zum Mainzer Stadtschreiber gehalten hat. Vom ZDF kommt er über Gutenberg auf Georg Forster, den Erfinder des Begriffs "öffentliche Meinung", um sodann eine ganze Reihe scheinbarer Selbstverständlichkeiten in dieser öffentlichen Meinung umzuschubsen.

Zum Tod von Friedrich Kittler

Am 18. Oktober ist der Medientheoretiker Friedrich Kittler gestorben, der den Deutschen Foucault und Derrida erschlossen und die Schreibkultur erklärt hat. Es rufen nach: die ZEIT, die taz, die SZ, die FR und die FAZ. (18.10.11)

Über philanthrocapitalism

Erinnern Sie sich noch an die Steuerstaat-Debatte, die Peter Sloterdijk 2009 auslöste? Während der Aufruf zum Steuerboykott aufgrund immer neuer Euro-Garantien hierzulande gerade besonders gute Erfolgschancen hätte, fordert US-Milliardär Warren Buffet höhere Steuern für seinesgleichen. Warum es für ein demokratisches Staatswesen problematisch ist, die Reichen zu schonen und auf ihr freiwilliges Mäzenatum zu setzen, erklärt Stephan Hebel in der FR. (18.10.11)

(Apropos: Vom Lichtwolf gibt es auch ein Abo auch für Mäzene: Das ist etwas teurer, dafür können Sie sich aber eine Prämie aussuchen und sich eines guten Gewissens erfreuen!)

Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich edier'

Der Germanist Roland Reuß ist besonders bekannt geworden durch sein Engagement gegen Google Books und OpenAccess. Nun knüpft er sich in der FAZ zusammen mit dem Juristen Volker Rieble die Deutsche Forschungsgemeinschaft vor. Sie beschreiben die Strukturen der DFG und kommen zu dem Schluss, die Vergabepraxis von Fördergeldern sei mindestens intransparent, wenn nicht gar Einladung zu Gemauschel und Subventionsbetrug. (18.10.11)

Tod im Bild

Die Nachrichtenagentur AFP rühmt sich - wie Florian Rötzer auf Telepolis in einem Aufsatz zur Bildermacht darstellt - des Scoops, als Erste die Bilder des sterbenden Gaddafi gehabt zu haben. Wie auch die BILD spart sich AFP die Skrupel, die der medialen Konkurrenz einen Vorteil verschaffen könnten. Die breitet Bernd Graff in der SZ aus, wenn er Menschenwürde und Aufklärungspflicht abwägt. Auch Jan Ludwig findet in der FAZ die Jagd nach dem Photo des Sterbenden zumindest fragwürdig. (20./21.10.11)


Links der Woche am 29.10.2011, 14:09 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 43/11

Entspannte Verleger

Vor einem Monat ging es schon einmal um Wissenschaftsverlage. Biologieblogger Martin Ballaschk greift das Thema auf und fasst noch einmal zusammen, wie die Fachverlage von Uni-Bibliotheken Mondpreise für Publikationen verlangen, die von ebenfalls aus Steuermitteln entlohnten Wissenschaftlern verfasst und geprüft wurden. Logisch, dass dabei astronomische Renditen eingefahren werden. (Achtung, enthält ekliges Zeckenbild!) (26.10.11)

Nothilfe? Nein danke!

Warum hilft man Menschen in Not? Die Theologen sagen wegen Gott, die Neurologen wegen Spiegelneuronen, die Spieltheoretiker wegen der Spekulation auf Gegenseitigkeit, die Ethiker überlegen noch. Zum Beispiel in China, wo - wie Mark Siemons in der ZEIT schildert - die Umstände derart sind, dass sich die Todesfälle wegen unterlassener Hilfeleistung auf offener Straße häufen. (26.10.11)

Tragische Helden vs. mythische Helden

Der Literaturwissenschaftler Wolfram Ette hat ein Buch geschrieben, das der aristotelischen Theorie nachweist, nichts mit der griechischen Praxis der Tragödie zu tun zu haben. Mit und in ihr übt der Mensch die Loslösung (und nicht etwa die Verklärung) von Göttern und Schicksal und erhebt sich über den gewalttätigen Mythos. Thomas Assheuer stellt das Buch, das seine These an Tragödien aus allen Zeitaltern beweist, in der ZEIT vor. (26.10.11)

Wo Opa noch okkupierte

Zwei ältere Semester schreiben den Demonstranten von Occupy Wall Street was ins Stammbuch. In der SZ setzt sich Slavoj Žižek (vgl. die aktuelle Titanic, S. 60-62) mit den Vorwürfen an die Bewegung auseinander. Außerdem rät er, den Protest nicht zum Event verkommen und sich nicht von falschen Freunden zu konkreten Forderungen verleiten zu lassen, anstatt eine andere Welt zu fordern. In der taz wägt Ulrich Beck das Potential der globalen Bewegung ab, die gegen "das System" in seiner Weltrisikogesellschaft ist und von der Beck so überwältigt ist wie damals, als sich am "9. September 2001 die Twin Towers in New York in Staub auflösten". (So steht's geschrieben.)

Nie so werden, wie man ist.

Nina Pauer hat in der ZEIT einen Besinnungsaufsatz über den zeitgenössischen Ironiezwang veröffentlicht: Warum delektieren sich junge Anwärter der verspannten Mittel- und Oberschicht an der Fremdscham, die das Privatfernsehen mit Casting-, Proll- und Bauern-Shows beliefert? In seinem Blog greift Lukas Heinser Pauers Text auf und verfasst eine sehr weise Abhandlung über unvermeidliche Peinlichkeit und angebrachte Ironie. (27.10.11)

Die Ganzen und ihr Eigentum

Für die FR portraitiert Christian Schlüter den Philosophen Thomas Pogge, der an einem neuen Eigentumsbegriff und einer Ökonomie ohne Wachstum arbeitet. Das scheint durch Eurokrise und Internet ohnehin "alternativlos" zu sein. Pogges "Health Impact Fund" bringt - vorerst nur im Pharma-Bereich - so disparate und krisenhafte Konzepte wie Gemeinwohl, Wettbewerb und (geistiges) Eigentum unter einen Hut. (28.10.11)

Zum Mitreden:

Unsere Kommilitonin der Herzen Lena Meyer-Landrut würde lieber Pädagogik statt Philosophie studieren und Richard David Precht hat diese Woche seine Antrittsvorlesung an der Uni Lüneburg gehalten. Es geht aufwärts!



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Titelthema: Wurst

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