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lichtwolf.de / Monatsbuch / September 2014

Monatsbuch

September 2014

Links der Woche am 06.09.2014, 16:04 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 36/14

Früher, ja früher!

Im allsommerlichen Klagen über den Intellektuellen kommt nun der Einsatz des NZZ-Feuilletonchefs Martin Meyer: Anders als früher, wo noch mit Furor über Grundsätzliches öffentlich gestritten wurde, plantschen die Intellektuellen seit 1989 und erst recht seit dem Internet nur noch in der Ironiesuppe herum. (01.09.14)

Et cetera:

In seinem Blog denkt Georg Seeßlen über das Schwierige der Vereinfachung sowie über Sicherheit im Neoliberalismus nach. +++ In der Reihe Essay & Diskurs im DLF ging es letzten Sonntag um Epikur: Matthias Gronemeyer erklärt auf löbliche Weise, was Hedonismus wirklich bedeutet und wie man jenseits der Spaßgesellschaft schön, wahr und gut wohnt. +++ Martin Seel bespricht in der ZEIT ausgiebig und ausgewogen Michael Hampes Abrechnung mit der Systemphilosophie. +++ Lichtwolf Nr. 47 zum Thema „Mars“ ist in der Mache und schickt sich an, der dickste und roteste und besteste Lichtwolf überhaupt je zu werden; mit einem Abo haben Sie das Ding bis zum 20. September im Briefkasten.


Links der Woche am 13.09.2014, 14:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 37/14

Stumm lärmendes Zeitalter

Niels Boeing und Andreas Lebert von der ZEIT haben es geschafft, den scheuen und beschäftigten Byung-Chul Han in ein Interview zu verwickeln. Darin gibt er Auskunft über das Schöne als das Glatte, über den Zwang als gefühlte Freiheit und das erschwerte und ausgebeutete Glück, das es zurückzuweisen gilt.

Prekariat im Mittelbau

Roland Preuß berichtet für die SZ am Beispiel eines promovierten Historikers vom Schicksal des wissenschaftlichen Nachwuchses, das von Zeitverträgen, Arbeitslosengeld und Existenzängsten geprägt ist. Die Verantwortlichen an der Universität verweisen auf die Politik und diese auf den Wettbewerbsdruck. (09.09.14)

Unn sünst?

Georg Seeßlen war wieder sehr fleißig: Er denkt mit Ibn Rushd und Levi ben Gershon über das Verhältnis von Religion, Macht und Terror nach sowie a.a.O. über das verhinderte tatsächlich Neue und über die vielfältigen Beziehungen und Analogien von Sprache und Gesellschaft. +++ Die ZEIT portraitiert die Informatikerin Yvonne Hofstetter, die fordert, Künstliche Intelligenz politisch zu reglementieren, solange dafür noch Gelegenheit ist. +++ Die NZZ bespricht das neue Buch des Theologen Friedrich Wilhelm Graf über Religionen in der Globalisierung. +++ Telepolis berichtet vom Briefwechsel von Einstein mit der Philosophin Ilse Rosenthal-Schneider über die Natur der Naturkonstanten. +++ Die Sendung „Sein und Streit“ im Deutschlandradio Kultur beschäftigte sich diese Woche mit dem Krieg und (seiner) Sprache. Unter anderem darum geht es auch in der neuen Lichtwolf-Ausgabe zum Thema „Mars“, die in einer Woche die Briefkästen der werten Abonnenten erreicht.






Intime Interna am 20.09.2014, 13:24 Uhr

Das neue Heft ist da...

...und es handelt sich um den dicksten, rotesten und bestesten Lichtwolf überhaupt je, aber vor allem zum Titelthema Mars.

Lichtwolf Nr. 47 (Mars)

Lichtwolf Nr. 47 (Titelthema: „Mars“) ist ab sofort hier im Einkaufszentrum erhältlich.

Online können Sie ja schon mal reinschmökern in die Einleitung mit den astrologischen und astronautischen Grundlagen zum Titelthema sowie in Bdolfs Propädeutikum oder den Anfang von Michael Helmings Essay über Kriegsgötter und deren Anrufungen; den Rest wie überhaupt den größten Teil der Herbstausgabe müssen Sie natürlich bezahlen, aber mit 7,80 Euro gar nicht teuer.

Auszüge aus der Nr. 47 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern oder Sie laden sich eine Leseprobe als PDF-Datei herunter. Alles Weitere zu Inhalt und Bezug dieses feinen Heftchens steht hier im Einkaufszentrum.

Die E-Book-Fassung folgt wie gewohnt in wenigen Tagen.


Links der Woche am 20.09.2014, 14:00 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 38/14

Die Männerfreundin

Für den Freitag hat sich Nils Markwardt mit Hélène Cixous unterhalten, einer „Pionierin der feministischen Philosophie“. Gesprächsthemen sind u.a. Medusa als Queer-Mythos, Heidegger, Derrida und Lesen als freundschaftlicher Akt. (15.09.14)

Unerzogene Kinder

Peter Sloterdijk lässt sich anlässlich seines neuen Kinderbuchs von Michael Hesse für die FR befragen zur mangelnden Kontinuität der Moderne, zu Monstern heute und früher sowie Erbsünde und Korruption. Außerdem die gute Frage: „Ist die Welt im letzten Jahrhundert besser oder schlechter geworden?“ (18.09.14)

Zurück in die Zukunft

Und noch ein Interview: Paul Schreyer unterhält sich für Telepolis mit dem Geschichtsphilosophen Hauke Ritz über die Osterweiterung als Provokation Russlands und den Ukraine-Konflikt, aber vor allem über die bis heute wirksame religiöse Prägung von Kulturkreisen und die Wiederkehr des mythischen Denkens in der atheistischen Moderne. (17.09.14)

Die Macht antwortet ver

Die NZZ druckt einen Vortrag des Wiener Philosophen Konrad Paul Liessmann ab, in welchem dieser sich mit dem Wandel Verbrechen und Strafe, Verantwortung und Schuld beschäftigt. Zentral ist dabei die Frage nach der Urheberschaft und der Freiheit. (20.09.14)

Außerdemos von Sonstnochos:

Die NZZ erklärt, was es - von Herodot bis Thomas S. Kuhn - mit dem Stichwort „Paradigma“ auf sich hat. +++ Die FAZ bespricht das Buch „Sie wissen alles“, mit dem die Informatikerin Yvonne Hofstetter vor der Macht ihres Fachs warnt. +++ Nicht ganz überzeugt ist die taz von Byung-Chul Hans „Psychopolitik“ über die neoliberale Selbstausbeutung. +++ In seinem FAZ-Blog schreibt Hans Ulrich Gumbrecht einen Nachruf auf die Universität, die längst zum berufsbildenden Kindergarten verkommen sei. +++ Die FAZ berichtet von zwiespältigen Ergebnissen bei Umfragen zu Bildungspolitik und ihrer Finanzierung. +++ Noch was zum Aufregen: Jan Küveler von der WELT stellt einen lustig gemeinten Vergleich von U2s Bono mit Hegel und Herbert Grönemeyer mit Adorno an. +++ Viel weniger Quatsch, dafür viel mehr Mars steckt übrigens in der druckfrischen Herbstausgabe des Lichtwolf. Insbesondere sei hingewiesen auf den Essaywettbewerb, den der Lichtwolf gemeinsam mit Glanz & Elend veranstaltet.


Intime Interna am 25.09.2014, 13:26 Uhr

Marswolf elektrisch

Sehr geehrte Damen und Herren,

Lichtwolf Nr. 47 als E-Book

Die Herbstausgabe zum Thema Mars gibt es auch als E-Book für Kindle sowie im offenen epub-Format und in der E-Book-Boutique minimore.de.

hiermit beehren wir uns, Ihnen die Verfügbarkeit der E-Book-Fassung der aktuellen Ausgabe des Lichtwolf mit dem Titelthema „Mars“ zur Anzeige zu bringen. Genanntes Leitmedium des gehobenen Schabernacks ist in seiner elektrischen Ausführung wie gewohnt DRM-frei und für knappe vier Euronen erhältlich:

Primum für Lesegeräte des einbrüstigen Onlinehändlers Marke Kindle,

deinde für alle anderen Lesegeräte, die das offene epub-Format unterstützen

tum wie das zuvorgenannte, jedoch bezogen von der E-Book-Boutique minimore.de ...

Just genanntes Etablissement wurde übrigens für den diesjährigen Virenschleuderpreis nominiert. Die Geschäftsleitung würde es begrüßen, klickten Sie auf der Gesichtsbuchseite von minimore.de fleißig auf den Knopf mit der Aufschrift „Gefällt mir“, damit die Kollegen vom elektrischen Vertrieb den Wettbewerb um die meisten Likes gewinnen und mit Bild in der Zeitung stehen.


Links der Woche am 27.09.2014, 14:41 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 39/14

Zurück auf die Marktplätze!

Für Telepolis unterhält sich Reinhard Jellen mit Michael Hampe, der jüngst in einem Buch mit der doktrinären Philosophie abgerechnet hat. Im Gespräch geht es um den gesellschaftlichen Einfluss von Philosophen und Philosophie, der größer und heilsamer wäre, besönne man sich wieder mehr auf Sokrates. (21.09.14)

Zur Kritik des besseren Lebens

Zwanghafter Konsum und Wachstumsmanie sind nicht gut, ganz besonders wenn es um Lebewesen in der „Fleischproduktion“ geht. Im Freitag schreibt Felix Werdermann den Wachstumskritiker jedoch hinter die Ohren, dass grünes Wachstum möglich und nötig ist. Christina Hucklenbroich schreibt in der FAZ über Akteure und Schriften des Veganismus als Lifestyle-Trend, der stellenweise nicht mehr ist als das.

Funktionaler Analphabetismus durch funktionale Sprache

Konrad Paul Liessmann ist Philosoph, schreibt „Orthographie“ wie es sich gehört mit ph und hat einen Nachnamen, der allen neuen Rechtschreibregeln Hohn spricht. Dies der Hintergrund, vor dem er in der FAZ furios die (nicht unbeabsichtigten) kulturellen Folgen des wohlmeinenden Laissez-faire im Schreibunterricht beklagt. (24.09.14)

Wirksamer als die Wirklichkeit

In der ZEIT macht sich Clemens Setz Gedanken über die Rezeption der Enthauptungsvideos aus dem Irak. Diese seien von den islamistischen Milizen dermaßen auf westliche Sehgewohnheiten hin optimiert und in Szene gesetzt, dass die Morde hyperrealen Charakter erhalten. (25.09.14)

Et cetera:

Die ZEIT macht Reklame für das Buch, in dem Birger Priddat dazu aufruft, sich durch die Bologna-Uni durchzuschlawinern. +++ Es sei noch einmal daran erinnert, dass es den aktuellen Lichtwolf zum Thema Mars als DIN-A4-Paperback sowie als preiswerteres E-Book für Kindle sowie im offenen epub-Format und in der E-Book-Boutique minimore.de gibt; nämliche wurde für den diesjährigen Virenschleuderpreis nominiert und erhält ihn für das Sammeln möglichst vieler Facebook-Likes. +++ „Was denkst du gerade?“ „Nichts.“ Ideale Ausgangsbedingungen für die Teilnahme an dem Essaywettbewerb, den Lichtwolf und Glanz & Elend zur ontologischen Grundfrage ausgeschrieben haben!



Lektüreempfehlungen


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Die erste Dekade

Lichtwolf - Die erste Dekade - der Sammelband mit dem Besten aus den Jahrgängen 2002 bis 2012 für nur 29,80 Euro; billiger ist nur ein Abo.



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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017), September 2017

Titelthema: Alte Berufe

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Lichtwolf Nr. 59 (3/2017)

51 alte Berufe im philosophischen Portrait, ausführlicher: Alchemist, Matador, Schuster, Schutzmann, Töpfer und Zensor. Außerdem Lachse, Jacques Ellul und Automobile.


Das nächste Heft erscheint am 20. Dezember 2017 mit dem Titelthema Ins Gesicht. »» Abonnieren


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Monatsbuch

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Da wird die Geschichte der westdeutschen Intelligenz lebendig: Martin Gohlkes Roman gibt es als Hardcover mit 394 Seiten beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 19,80 €.


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