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lichtwolf.de / Monatsbuch / September 2011

Monatsbuch

September 2011

Intime Interna am 01.09.2011, 10:49 Uhr

Licht jetzt auch elektrisch

Lesen ist nicht so harmlos, wie die Kultusminister es gern darstellen. Für Bücher und Hefte werden Bäume gefällt ("Holzmedien"). Die Ökobilanz der zeitgemäßen Digitalen ist nicht besser, denn auch wenn ein E-Book-Reader weniger Saft verbraucht als ein leuchtendes, funkendes Smartphone: Von irgendwoher muss er ja kommen, der Strom für diese Medien. Da fernsehen auch keine umweltfreundlichere Augenbeschäftigung ist, kann man auch gleich beim Lesen bleiben und sich bei der Wahl des Textträgers - Holz- oder Stromprodukt - von anderen Argumenten leiten lassen.

Man muss nicht unbedingt glauben, dass das E-Book das Taschenbuch verdrängen wird. Aber versuchen kann man es. Besonders jetzt, wo sich abzeichnet, dass der E-Book-Markt zumindest in Deutschland einer für Spezis bleiben wird, die ihren Lesekram zum Beispiel gern schnell, preiswert und ohne Postbote vor Augen haben möchten.

Lichtwolf Nr. 34 als E-Book

Also hat der catware.net Verlag - gerade noch rechtzeitig, nämlich drei Wochen vor Erscheinen der Herbstausgabe - Lichtwolf Nr. 34 im elektrischen Format herausgebracht. Zunächst für Amazons Lesegerät Kindle, wie überhaupt das komplette Verlagsprogramm erstmal für das tragbare Buchregal der einbrüstigen Versandhändlerin aufbereitet wurde.

(Die E-Books im verbreiteten und offenen .epub-Format für andere Lesegeräte erscheinen in Kürze; die Verzögerung hat Gründe.)

Neben der Sommerausgabe zum Thema Urlaub für 3,99 Euro kann man sich auch Michael Helmings Portrait von Jorge Luis Borges für sportliche 99 Cent auf den Kindle laden.

Michael Helmings Kurzgeschichte Karaoke

Damit die elektrifizierten Buchtitel nicht so alleine dastehen, hat der Verlag die Reihe "le chat sans papier" ("Der papierlose Katzerich") gestartet, in der Kurzgeschichten (und gelehrte Abhandlungen) von aus Lichtwolf und auch sonst bekannten Autoreros erscheinen - exklusiv als E-Books. Zum Start gibt es Phantastik von Helming, eine Kafkaeske von Schneidegger und Sci-Fi-Punk von Bdolf - jeweils für 2,99 Euro.

Traditionsbewusste Leser seien angesichts dieses glorreichen Schritts in die Moderne versichert, dass hier auch weiterhin gilt: "Print comes first."


Links der Woche am 03.09.2011, 13:51 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 35/11

Mit der Freiheit etwas anfangen

Axel Honneth schreibt mit seinem Buch "Das Recht der Freiheit" gegen die "Verhunzung der Freiheit zur asozialen Attitüde" an, so Christian Schlüter in seiner Besprechung bei der FR. Gestützt auf die Rechtsphilosophie des preußischen Staatsdenkers Hegel stellt Honneth die Freiheit als subjektives und soziales Phänomen dar, das - vor allem mit der Würde eng verbunden - von der Liebe bis hin zur Politik wirkt. (30.08.11)

Passend dazu berichtet der Tagesspiegel von einer Podiumsdiskussion mit Honneth und dem ehemaligen Verfassungsrichter Udo Di Fabio.

Haufenweise Scheiße

Alexander Schimmelbusch weist im Freitag auf den Artikel von Michael Lewis in Vanity Fair hin, der die deutsche Politik während der Finanzkrise sowie den Holocaust mit der germanischen Analfixierung erklärt: "Lewis argumentiert derart unsachlich, als hätte ihm der Sänger von Rammstein die Ehefrau ausgespannt, um mit ihr streng reglementierten Fäkalspielchen zu frönen." Aber lustig. (31.08.11)

Platon und Prada

Die Verwurstungsmaschinerie läuft auf Hochtouren: Nachdem vorletzte Woche die Sex- & Mystery-Sensation vermeldet wurde, dass Platon gar nicht prüde war und einen Geheimcode hinterlassen hat, geht es nun um Platon und Prada. Rebekka Reinhard hat nämlich ein Buch namens "Würde Platon Prada tragen? - Philosophische Überlebenstipps für den Lifestyle-Dschungel" geschrieben und news.de liefert die passende Klickstrecke. Es wäre zum Auswandern, schleppte man das System nicht wie einen Bazillus noch in den menschenleersten Erdwinkel. (31.08.11)

Der Größte Denker Aller Zeiten

Den Einzug der PR in den Philosophiebetrieb vermeldet die Wiener Zeitung. Dort schreibt Otto A. Böhmer anlässlich des 15. Philosophicums in Lech am Arlberg vom 21. bis 25. September ein wohlwollendes Portrait von Peter Sloterdijk, der da eröffnungsredet. Hier nun darf er sich als Sommelier der Philosophie loben und erklären, warum er alles besser macht: Grammatik, Aufklärung, Bibel. (02.09.11)

Willkommen im Club

Popküken Lena Meyer-Landrut gehört nun offiziell zu unserer Zielgruppe: Sie hat sich für Afrikanistik und Philosophie in Köln eingeschrieben. (03.09.11)


Intime Interna am 09.09.2011, 14:57 Uhr

Elektrizitätswerke

Lichtwolf Nr. 34 als E-BookNeulich durften wir hier die frohe Kunde vermelden, dass es den Lichtwolf fortan auch als E-Book für Amazons Kindle gibt.

Heute geht es mit der Elektrifizierung weiter, denn nun stehen Lichtwolf Nr. 34 sowie die übrigen Titel des catware.net Verlags auch im offenen .epub-Format für alle anderen E-Book-Lesegeräte und Apps zur Verfügung. Bücher und Kurzgeschichten aus der exklusiven E-Book-Reihe - natürlich DRM-frei.

Michael Helmings Portrait von Jorge Luis Borges können Sie sich übrigens kostenlos als E-Book im .epub-Format herunterladen.


Links der Woche am 10.09.2011, 13:15 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 36/11

Immer und überall hier und jetzt

In der taz stellt uns Helmut Höge das Volk der Pirahã vor, das in Amazonien achselzuckend die metaphysischen Zumutungen an sich abtropfen lässt, die die Moderne mit sich bringt: Die Pirahã kennen keine Abstrakta wie Zahlen, Besitz oder Gott und leben sprachlich und gedanklich einzig in der Gegenwart. (05.09.11)

Neuromystik

Für die ZEIT hat Stefan Klein ein langes Gespräch mit Thomas Metzinger geführt, der zu den Gemäßigten unter den Neurophilosophen zählt. So kann er - ohne ein einziges Mal von fMRT zu sprechen - seine These erklären, wonach Identität im steten Fluss ist und die Bewusstseinsforschung eine säkulare Mystik hervorbringen kann. (06.09.11)

Der Anfang einer Abstiegsgeschichte

In den "Blättern für deutsche und internationale Politik" fasst Oliver Nachtwey noch einmal zusammen, was vor einem Monat zu den Krawallen in England geführt hat. Die Eliten leben einen Amoralismus vor, der den Abgehängten verdeutlicht, dass sie nichts zu verlieren und zumindest einen Plasmafernseher zu gewinnen haben. Mit Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit und die Finanzkrise, deren Folgen eben nicht die Elite betreffen, kommt Nachtwey zu dem Schluss: "Die soziale Krise in Europa - und mit ihr der Protest - sind noch lange nicht vorbei, sie haben gerade erst begonnen."

Auch Gustav Seibt von der SZ beschäftigt sich mit den Verlierern der Krise und der Furcht vor dem Niedergang. (06.09.11)

Wie man einst studierte

Während von Bund und Zivi befreite, doppelte Abi-Jahrgänge vor den Pforten der Unis lange Schlangen bilden, erzählen ihnen nicht ganz so alte Herren, wie man einst studiert hat:

Der Schriftsteller Andreas Maier schwärmt in der WELT (ausgerechnet!) vom wohligen Ewigkeitsgefühl des Bummelstudiums auf eine Weise, die den Sozialingenieuren von INSM und CHE nacktes Entsetzen bereiten dürfte. (09.09.11)

Florian Schroeder hat um die Jahrtausendwende in Freiburg das Studium aufgenommen und blickt bei Spon zurück auf den Magister im possierlichen Uni-Städtchen. Hier beweist sich Schroeder als "Comedian", indem er die üblichen Klischees runternudelt und festhält, schon damals sowohl Bologna als auch den Protest dagegen ganz kritisch gesehen zu haben. (08.09.11)

(Wer sich dafür interessiert, was damals wirklich los war bei Bildungsstreik, Rektoratsbesetzung und Gebührenboykott, der ist beim Lichtwolf gut aufgehoben.)

Flaming bush

Aus Anlass des 10. Jahrestags der Anschläge vom 11. September (und passend zum Lichtwolf mit dem Thema "Sprache", der in 10 Tagen erscheint) bietet Alem Grabovac in der taz einen Rückblick auf die neuen Worte, die die Welt in einem Jahrzehnt "Krieg gegen den Terror" gelernt hat. (09.09.11)

Noch zwei Meldungen...

...die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben: In Hannover kann man sich laut FAZ den Schädel von Leibniz angucken und zum 20. Jahrestag wird "Nevermind" neu aufgelegt, die WELT analysiert aus diesem Anlass "Smells like Teen Spirit".


Links der Woche am 17.09.2011, 14:02 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 37/11

Leuten ihren eigenen Arsch vermieten

Das Verlagswesen hat es nirgends leicht: Überall unter dem Druck des Medienstrukturwandels, macht es sich auch noch unbeliebt durch absurde Gesetzesforderungen, Abhörskandale und Honorardumping. Im Guardian stellt George Monbiot aber den stillen Riesen unter den Schweinepriestern vor: Das akademische Verlagswesen mit seinen absurd hohen Lizenzgebühren für steuerfinanzierte Fachtexte. (29.08.11)

Chaos ist nicht gleich Chaos

Im Freitag erklärt der Sozialhistoriker David Goodway, warum Anarchie rein gar nichts mit Chaos zu tun hat, indem er einen Abriss der Geschichte des Anarchismus liefert: Von den unbewussten Anfängen in fernöstlicher Philosophie und griechischer Antike über die bekannten Theoretiker bis hin zu heutigen Basisdemokratien und Graswurzeln. (12.09.11)

Wir nennen es Werbung?

Ebenfalls beim Freitag stellt Christoph Leusch alias Columbus den "Doxosophen" vor, jenen Intellektuellentypus, den Pierre Bourdieu als neuesten und zeitgemäßesten ausmachte: Ein Meinungstechnologe ("Norbert Bolz"), der Konzernen die Türen und Hirne derer öffnet, die Genehmigungen ausstellen und die Öffentlichkeit so oder aber auch so über kommende Großprojekte unterrichten. (13.09.11)

Und was kann man damit wer'n?

An dieser Stelle wurde letzte Woche auf die Rückblicke hingewiesen, die Andreas Maier und Florian Schroeder aus Anlass des baldigen Semesterbeginns auf ihr Studium warfen. Die Redaktion des Freitag hat ihre zeitgemäße Nostalgie des süßen Studentenlebens in Lexikonform gegossen - vorgeblich weil Lena Meyer-Landrut die Tage ihr Afrikanistik-Studium antritt. (15.09.11)

Ob mancher noch auf eine "Mass" bleibt...

...ist nicht überliefert, doch wir wissen: Während in München das Oktoberfest beginnt, endet dort der 22. Kongress für Philosophie (mit Gründen), der (bis jetzt) eher bescheidene Resonanz im Feuilleton fand. Für die WELT berichtet von dort Jan Küveler, als hätte er einer Tagung von Phantasten im Wunderland beigewohnt (vmtl. wg. zu wenig "Real-world-Pragmatismus") und verrät schon im ersten Absatz, Wittgensteins Privatsprachenargument nicht kapiert zu haben. Auch Christian Schlüter, der für die FR vom Kongress berichtet, hatte Spaß an der Philosophie, die sich in München offenbar mächtig aufgedonnert und flippig gab.

Nachtrag, 21.09.11: Für die NZZ berichtet nun auch Uwe Justus Wenzel vom Philo-Kongress der Vorwoche.

Kampf auf Freiheit und Tod

Die taz weist auf das Buch "Hegel und Haiti" von Susan Buck-Morss hin, die ausführt, wie der haitianische Sklavenaufstand von 1791 Hegel zu seiner Herr-und-Knecht-Analyse inspiriert hat (und dass das ohne Twitter nicht möglich gewesen wäre). Apropos: Nach der FR bespricht nun auch die NZZ Axel Honneths neues Buch über Freiheit und Gesellschaft.


Kurz und Klein am 20.09.2011, 10:02 Uhr

Willst Du lesen? Soll ich?

Die Essayreihe im Literaturverlag Droschl dürfte allen Lesern bekannt sein, für manchen hat sie sogar Kultstatus, wie ich finde zu Recht. Selbstredend sind dort zahlreiche Beiträge über Sprache zu finden, unterhaltsam wie intelligent; ich möchte an dieser Stelle nur kurz auf meinen Favoriten hinweisen, die „Ameisenwege“ (Nr. 41). Vier Texte auf kompakten 130 Seiten durchstreifen die Geschichte des Schreibens und Lesens im alten Griechenland, speziell Momente, in denen das Wort von etwas Fremdem zu etwas Eigenem wird. Ist Schreiben zunächst noch „besser“ als Lesen, kommt der Mensch irgendwann an den Punkt, an dem er nicht mehr nur anderen Worte eröffnet, er beginnt leise zu lesen - und dann geht der Text erst so richtig los: eine Zikade und Ameisen spielen ebenso eine Rolle wie Wagenspuren.


Lichtwolf Nr. 35

Mehr Rezensionen vom Lichtwolf?

Diese und weitere Besprechungen finden Sie in Lichtwolf Nr. 35 (Titelthema: "Sprache") - erhältlich hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 Euro (oder als E-Book für 3,99 Euro).




Kurz und Klein am 20.09.2011, 10:15 Uhr

Schade

Der Philosophieprofessor Mark Rowlands lebte elf Jahre lang mit dem Wolf Brenin zusammen. Einer von den beiden hat ein Buch über diese Zeit geschrieben. Leider war es nicht der Wolf.


Lichtwolf Nr. 35

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Diese und weitere Besprechungen finden Sie in Lichtwolf Nr. 35 (Titelthema: "Sprache") - erhältlich hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 Euro (oder als E-Book für 3,99 Euro).







Hochschule am 20.09.2011, 20:22 Uhr

Kritik der Geisteswissenschaften

Der Beitrag "Ausdruck einer schizophrenen Weltanschauung" von Stefan Schulze Beiering wurde diesem Dossier hinzugefügt.




Intime Interna am 21.09.2011, 13:36 Uhr

Die Herbstausgabe ist da!

Lichtwolf Nr. 35
Seit gestern ist der neue Lichtwolf lieferbar. Das Titelthema der diesjährigen Herbstausgabe lautet: "Sprache". Dazu hat das Heft, das erstmals auf dünnerem Papier gedruckt ist und daher nicht mehr ganz so voluminös wie die bisherigen Ausgaben daherkommt (Das spart Wald, Porto und Regalmeter!), eine Extraportion Frankfurter Schule und Fußnoten an Bord.

Wenn Sie mögen, können Sie sich im Einkaufszentrum anschauen, was genau in der Nr. 35 alles drinne steht. Die ersten fünf Seiten dieser Ausgabe gibt es gratis als PDF oder zum Durchblättern im LichtwolfReader. Online ist auch die erste Hälfte von Marc Hieronimus' Typologie der Sprachnörgler.

Lichtwolf Nr. 35 gibt es in wenigen Tagen übrigens - wie auch die Urlaubs-Ausgabe - als E-Book für Amazon Kindle und im .epub-Format für alle anderen Lesegeräte. Natürlich können Sie sich den Lichtwolf auch gemütlich per Abo ein Jahr lang nach Hause kommen lassen.


Links der Woche am 24.09.2011, 14:24 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 38/11

Dem Spinoza auf der Spur

Yeah, der Papst ist da und Christoph Lüthy weist in der NZZ auf anspruchsvolle Häresie hin: Leen Spruit und Pina Totaro haben "The Vatican Manuscript of Spinoza's Ethica" herausgegeben. Das ist zwar nicht die vatikanische Fatwa gegen den Monismus der theologischen Krawallnudel Spinoza. Aber mindestens so gut, nämlich ein philologischer Krimi um das, was Spinoza tatsächlich und vermeintlich Indizierenswertes geschrieben hat. (21.09.11)

Schlangestehen: 1-

Dank verkürztem Gymnasium und ausgesetzter Wehrpflicht wird es zum diesjährigen Wintersemester in den Hörsälen noch enger als ohnehin schon; jedenfalls für die, die überhaupt einen Studienplatz bekommen. Die sonntaz dieser Woche berichtet von der Hafencity der Politik, der Bildungsbaustelle, und hat sich schon einmal mit einer im Stau steckenden Abiturientin unterhalten. (23.09.11)

Alles aus Liebe

Die Frankfurter Feuilleton-Gräfinnen haben Marbach die Ehre erwiesen. Denn das dortige Literaturmuseum hat eine Ausstellung über die berühmtesten, schönsten und missbrauchtesten Worte der Welt eröffnet: "Ich liebe Dich!" Also berichten sie darüber, Felicitas von Lovenberg in der FAZ und Judith von Sternburg in der FR. Beide Damen sind sich einig: Was in Wirklichkeit der schönste Satz ist, gerät in der Literatur zum peinlichen "Groschenheft-Standard". (23.09.11)

(In diesem Zusammenhang sei dringend auf das IPuP-Symposium zum Thema "Garring Lolo" (vgl. Lichtwolf Nr. 33, S. 36ff.), also zur Psychose namens Verliebtheit, hingewiesen, das am 25.09. ab 19:30 Uhr in der Theaterwerkstatt des Bremer Schlachthofs stattfindet.)

Nachtrag, 27.09.11: Auch die SZ hat - natürlich! - eine Dame nach Marbach geschickt. Nicht adelig zwar, dafür mit Doppelname bespricht Kristina Maidt-Zinke die Ausstellung.

Nachtrag, 07.10.11: Und nun war auch die WELT in Marbach.

Aus Schaden klug

Karl Jaspers war chronisch lungenkrank und wuchs mit der Aussicht auf einen frühen und qualvollen Tod auf. Der Neurochirurg Arnaldo Benini beschreibt in der NZZ Jaspers' Beschwerden, seinen Umgang damit und wie sie ihn sowie seine Existenzphilosophie geprägt haben. (24.09.11)

Der Weg des Philosophen

Der Münchner Philosophen Heinrich Meier hat sich in seiner Studie "Über das Glück des philosophischen Lebens" intensiv mit den "Träumereien des einsamen Spaziergängers", in denen Rousseau die persönliche Bilanz eines Lebens für die Philosophie gezogen hat. Martin Meyer bespricht das Buch in der NZZ. (24.09.11)

Sünschtiges

In der TLZ fragt Prof. Dr. Detlef Jena, ob Talkshows die Salons von heute sind und ob Schopenhauer da mitmachen würde. +++ Auf der Suche nach einem Lieblingsfußballer? Wie wäre es mit "Union-Star Patrick Zoundi (29)" (?), der sich laut BZ lieber mit Philosophie als Playstation beschäftigt. +++ Gestern vor 20 Jahren erschien "Nevermind", auch die ZEIT und die taz erinnern daran.


Intime Interna am 29.09.2011, 13:31 Uhr

LW35 elektrisch

LW35 als E-Book

Nun, da Amazon sein neues Lesegerät Kindle Fire (=bunt und hell) vorgestellt hat, geht er also los, der Kampf der Titanen bzw. der Verdrängungswettbewerb der Monopolisten im Tablet-Bereich.

Damit wir unbedeutenden Inhalteanbieter dabei nicht unter die Räder geraten, setzen wir auf mehrere Pferde. Drum gibt es den aktuellen Lichtwolf Nr. 35 zum Thema "Sprache" als E-Book sowohl für Amazons Kindle als auch im epub-Format für alle anderen Leuchtschrippen (iPad, iPhone, Sony Reader usw.). Kostet bloß 3,99 Euro und ist natürlich DRM-frei, das Zeug.



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Die erste Dekade

Lichtwolf - Die erste Dekade - der Sammelband mit dem Besten aus den Jahrgängen 2002 bis 2012 für nur 29,80 Euro; billiger ist nur ein Abo.



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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf Nr. 59 (3/2017), September 2017

Titelthema: Alte Berufe

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51 alte Berufe im philosophischen Portrait, ausführlicher: Alchemist, Matador, Schuster, Schutzmann, Töpfer und Zensor. Außerdem Lachse, Jacques Ellul und Automobile.


Das nächste Heft erscheint am 20. Dezember 2017 mit dem Titelthema Ins Gesicht. »» Abonnieren


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Monatsbuch

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Marc Hieronimus: Der Schritt zur Seite

Die erste Gesamtdarstellung der Décroissance-Bewegung und ihrer Ursprünge, ihrer Motive, Denker und falschen Freunde: Das leidenschaftliche und fundierte Plädoyer für ein anderes Leben ist erhältlich direkt beim catware.net Verlag oder im Buchhandel (ISBN 9783941921634) erhältlich.


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David Humes Essay über die Ästhetik „Von der Regel des Geschmacks“, von Martin Köhler neu übersetzt: als Taschenbuch beim catware.net Verlag oder hier im Einkaufszentrum für nur 6,80 € - sowie als E-Book für Kindle oder im epub-Format für bloß 2,99 €.



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