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lichtwolf.de / Monatsbuch / Juli 2011

Monatsbuch

Juli 2011

Links der Woche am 02.07.2011, 13:46 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 26/11

Auf jedem Narrenschiff, das dampft und segelt

Mehr kulturpessimistische Polemik als Rezension ist Jürgen Nielsen-Sikoras Besprechung des Buchs "Blödmaschinen" von Markus Metz und Georg Seeßlen nebenan bei Glanz & Elend. Das macht den Text jedoch nicht weniger lesenswert, der schon allein für diesen Satz verlinkenswert ist: "Geistige Arbeit wird ohnehin überflüssig in einem System struktureller Blödheit, in der auch die Philosophie zu einem Halb-und-Halb aus mathematischer Formel und MRT-Hirnbild mutiert ist." (26.06.11)

Der Böse und seine Bedeutung

Ebenfalls in Glanz & Elend verhandelt Goedart Palm mit Georges Bataille das Böse bzw. den Bösen; und nicht nur mit Bataille: Nach einem Einstieg mit "Natural Born Killers" und biblischen Teufelskonzepten kommen alle zu Wort, die etwas zum Bösen geschrieben haben: Nietzsche, Konrad Lorenz, Niklas Luhmann usw. Ein ausführlicher Rundumschlag zum Bösen als Exzess und zu Rolle und Charakter des personifizierten Bösen als gnadenloser Moralpunk. (Der Vollständigkeit halber: Ähnliches Rezensieren in der SZ.) (27.06.11)

ein Décadent, der sich zum Übermenschen stilisiert

Vor einer Weile (vgl. LdW 16/11) erschienen Franz Overbecks "Erinnerungen an Friedrich Nietzsche" als Neuedition des Buch von 1906, mit dem des Bartträgers alter Kumpel den von der Schwester betriebenen zeitgenössischen Kult auf den Teppich zurückzuholen gedachte. Wolfgang Schneider bespricht das Buch und Overbecks liebevolle Herabsetzung Nietzsches in der WELT. (28.06.11)

Alles ist erleuchtet

Im Freitag beschäftigt sich die Wissenschaftsjournalistin Kathrin Zinkant mit den Segnungen der funktionellen Magnetresonanztomographie, die antrat, um den Leib-Seele-Dualismus final aufzulösen. Wie effektiv die MRT-Bildnerei beim Lösen uralter Fragen ist, zeigte sich zuletzt in der bahnbrechenden Erkenntnis, dass die Umwelt Auswirkungen auf das Gehirn hat. (01.07.11)

Greifbare Wirklichkeit

In seinem digitalphilosophischen FAZ-Blog stellt Hans Ulrich Gumbrecht die Frage, was bildende Kunst heute noch wollen will, bzw. welche Berechtigung diese Frage beim "contemporary sublime" überhaupt noch hat. Denn das Erhabene hat Vorrang vor dem Schönen, um die virtuell gewordene Wirklichkeit auf diese letzte mögliche Weise ins Greifbare zu transzendieren. (02.07.11)


Intime Interna am 07.07.2011, 21:26 Uhr

Novitäten beim Abonemeng

Zwei Neuerungen beim Echtwelt-Abonnement der Zeitschrift Lichtwolf gilt es frohsinnig zu verkünden:

(1) Den alljährlichen Stress, ein abgelaufenes Abo händisch zu verlängern, können Sie sich fortan sparen, denn jetzt steht auch das unendliche Abo zur Verfügung. Ganz gleich ob reguläres oder Mäzenaten-Abo: Ein Kreuz an der richtigen Stelle genügt und Ihr Abo verlängert sich automatisch - und zwar solange, bis Sie oder Ihre Erben kündigen.

(2) Neue Prämien für Mäzene! Wer sich (und uns) das teurere Lichtwolf-Abo gönnt, kann inzwischen unter fünf Abo-Prämien auswählen. Neu hinzugekommen sind Michael Helmings Essayband "Leichen treppauf" sowie die aktuelle Schallplatte von FleischLEGO. Dolle Sache!


Intime Interna am 08.07.2011, 15:23 Uhr

Zum neunten Geburtstag

Wie jedes Jahr wuchtet der Lichtwolf im Juli anlässlich der Wiederkehr seines Gründungsdatums einige Artikel aus vergangenen Heften in den Online-Orbit. 2011 wird die "Zeitschrift trotz Philosophie" neun Jahre alt und bietet seiner Internet-Leserschaft folgende Preziosen aus den Archiven:

-"Postplatonische Pornographie" von Neander (aus Lichtwolf Nr. 22) über den Würdebegriff der Kritik der Pornographie,

-"Wir sind die Universität!" von dr faustus und Schneidegger (aus Lichtwolf Nr. 23) über die Prunkerei zum 550-jährigen Jubiläum der Uni Freiburg,

-"Muss ich denn - oh - muss ich denn hinaus?" von Norbert Hildebrand (aus Lichtwolf Nr. 24) über den schweren Abschied von allem,

-"Über Sabine" von Schneidegger (aus Lichtwolf Nr. 25) über junge Eltern und den Erwerb der Schweigfähigkeit beim Kleinkind,

-"Neues vom Hai - Folge 2" von Judith Stieber (aus Lichtwolf Nr. 26) über des Hais Alkoholproblem und hilfreiche Reklame,

-"Fnord-Repord 26" von Frost und Schneidegger (aus Lichtwolf Nr. 26) über verschwörungstheoretische Neuigkeiten (inzwischen wohl verjährt),

-"Wittgenstein, Hitler und der Schürhaken" von IPuP-Press (aus Lichtwolf Nr. 27) über genau das: Wittgenstein, Hitler und der Schürhaken,

-"Es beginnt märchenhaft... und dann explodiert alles" von Magister Maier (aus Lichtwolf Nr. 28) über Heidegger, Husserl und das Kiffen,

-"Freud - The King of Rock'n'Roll des Geistes" von IPuP-Press (aus Lichtwolf Nr. 29) über Freuds glamoröses Leben zwischen Sex, Drugs und Psychoanalyse (inkl. Pilger-Tipps),

-"La Bruni et le Platon" von Schneidegger (aus Lichtwolf Nr. 30) über die philosophisch beschlagene Chanteuse und Präsi-Gattin Carla Bruni,

-"Punkrock und Primitivität" von IPuP-Press (aus Lichtwolf Nr. 31) über Adorno, Cramps und die fragliche Eigentlichkeit der Primitivität,

-"Der versoffene Gourmet" von Michael Helming (aus Lichtwolf Nr. 32) über die Rolle des Essens im Werk von Charles Bukowski,

-"Subjekt und Objekt(ivität)" von Stefan Schulze Beiering (aus Lichtwolf Nr. 33) über die unmögliche Objektivität der Geisteswissenschaften,

-"Deutsche Inseln: Jamaika" von Dietmar Wischmeyer (aus Lichtwolf Nr. 34) über den peinlichen Sextourismus der Deutschen sowie

-"Neues vom Hai - Folge 10" von Judith Stieber (aus Lichtwolf Nr. 34) über des Hais Alkoholproblem und sein Hobby zur Urlaubszeit,

Puh, da haben Sie jetzt ja erstmal ordentlich was zu lesen...! Happy Birthday!


Links der Woche am 09.07.2011, 14:17 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 27/11

Physik über Philosophie

Der Physiker Josef Honerkamp blättert in der Zeitschrift "Information Philosophie" und kommt sich dabei wie ein Spanner vor. In den Chronologs wundert er sich über die Fremdheit zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern, über die "gefühlte Wahrheit" und sorgsame Sprache letzterer sowie über den Menschen als Maß aller Dinge. (03.07.11)

Alles über Liebe

Alain Badiou kann bekanntlich mehr als Revolution. Sein Buch "Lob der Liebe" ist soeben auf Deutsch erschienen und fordert mit Rimbaud die Neuerfindung der Liebe als das, was sie sein sollte: Die Geburt einer Welt aus zwei nicht-identischen Subjekten. Mehr nicht. Für die FAZ rezensiert Cord Riechelmann das Buch, das zuvördest mit falschen Vorstellungen aufräumen will. (05.07.11)

Kant als Unternehmensberater

via @theorieblog: Simone Dietz erklärt Kants "Kritik der reinen Vernunft" einmal anders, nämlich mit Sonja Sinnlichkeit und Volker Verstand aus der Erkenntnis-GmbH. (05.07.11)

Seelendrama

Nach der Rezension in der WELT letzte Woche wird die Neuausgabe von Franz Overbecks "Erinnerungen an Friedrich Nietzsche. Mit Briefen an Heinrich Köselitz und mit einem Essay von Heinrich Detering." auch in der NZZ besprochen, und zwar vom stets lesenswerten Ludger Lütkehaus. (05.07.11)

Mühsam online

Diejenigen Tagebücher von Erich Mühsam, die nicht verschollen sind, werden nun neu aufgelegt. Parallel zur gedruckten Ausgabe hat der Verbrecher Verlag das Werk im Internet verfügbar gemacht, wo sich wunderbar durch Namen, Daten und anderen Verweise klicken lässt. Der Hinweis auf Mühsams "Onlinetagebuch" entstammt einem Text von Katrin Schuster, die sich ausgehend davon im Freitag Gedanken über Hypertextualität macht. (07.07.11)

Hassu Problämm?

Alle haben ein Problem, besonders der Euro mit den Griechen. Klaus Bartels weist fast schon heideggerianisch das aus dem Griechischen stammende Wort "Problem" als "Vor-werf-Ding" aus und unterfüttert die Etymologie mit antiken Anekdoten aus Hellas. (08.07.11)

Anmut Armut

Die Bloggerin Elke Brüns von "Gespenst-der-Armut.org" nimmt sich in der FR der gegenwärtig inflationären Ausstellungen zur Armut in der Kunst an. Im seltsamen Verhältnis zwischen Armut und Kunst bleiben die Fragen von Ethik, Ästhetik und Engagement offen, wenn nicht gar ungestellt. (08.07.11)

Arbeiterkinder im Elfenbeinturm

Im Freitag unterhält sich Rudolf Stumberger mit dem Münsteraner AStA-Referenten Andreas Kemper über den ersten deutschen Kongress des US-Netzwerks "Akademiker mit Arbeiterhintergrund", das sich der Trinität von Herkunft, Bildung und Chancen widmet. (09.07.11)


Links der Woche am 16.07.2011, 14:07 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 28/11

Der ewige Fluss der Meinungen

Im Freitag empfiehlt Florian Schmid die Lektüre von "Der Hass der Demokratie" des französischen Philosophen Jacques Rancière, dessen Buch mit sechs Jahren Verspätung nun auch auf Deutsch erscheint. Darin geht er dem inflationären Demokratie-Begriff auf den Grund der Streitkultur, die nicht jedem geheuer oder gar teuer ist. (11.07.11)

Wissen, Welt, Wahrheit

Der genius malignus hat spätestens mit "Matrix" sein Comeback in der Philosophie gefeiert und wirft die Frage auf, woher wir eigentlich wissen wollen, was wir zu wissen glauben. Damit hebt auch Elmar Diederichs in den Brainlogs an, referiert sodann die verschiedenen Definitionen von Wissen und findet am Ende zwei Fäden, die er weiterverfolgen will: die Fragen der Wahrheit und der Außenwelt. (13.07.11)

Hauptsache, das eigene Kind kommt sicher in den Klavierunterricht

Die wenigen Autofahrer unter unseren Lesern haben es geahnt: Die SUVs sind unser Unglück. Geradezu amtlich wird der Befund über die geländegängigen Riesenautos, die sich durch die Innenstädte drängeln, dank Dieter Kaags Artikel in "Blätter für deutsche und internationale Politik". Er beleuchtet zunächst die Verkaufspsychologie, dann die ökologischen und sicherheitspolitischen Konsequenzen des SUV-Booms, und befragt schließlich die Statistik, auf wessen Kosten die erhöhte Sicherheit der Sportpanzerfahrer geht. (14.07.11)

Das Subjekt wird erst am Objekt Subjekt

Das OpenAccess-Magazin "Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik" hat Mitte Juni ihre aktuelle vierte Ausgabe online gestellt. Als PDFs verfügbar sind zahlreiche Beiträge zum Thema "Subjekt und Objekt" im Rahmen von Lebensgestaltung und Psychotherapie, u.a. in Form einer Filmexegese von "Shutter Island".

Kunst der Begegnung

Passend dazu der Artikel "Zweckrationalität und zwischenmenschliche Praxis in der Psychotherapie. Zu der Aktualität von Heideggers Wissenschaftskritik und der Notwendigkeit eines künstlerischen Umgangs mit der Biotechnologie" von Matthias Richter in der aktuellen Ausgabe des Journals für Philosophie und Psychiatrie.



Links der Woche am 23.07.2011, 14:15 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 29/11

Die Qual der Wahl

Ausnahmsweise mal was von Spon: Philosophie-Student Lukas Geuter diskutiert mit VWL-Student Tobias Henn über die richtige Motivation bei der Wahl des Studienfachs, also Geld oder Liebe. Nuja. (15.07.11)

Hegel zum Hören

Die Vorträge des Mitte Juni in Stuttgart abgehaltenen Hegel-Kongresses sind beim Blog "Political Theory" (bzw. recht eigentlich auf Stuggis Homepage) zum Nachhören verfügbar. Vorträge u.a. von Axel Honneth, Martin Seel und R. Jay Wallace. (18.07.11)

Was "Handapparat" vor der Jahrtausendwende bedeutet hat

Recht melancholisch weist Oliver Herwig in der FR auf "die seltsam melancholische Ausstellung 'Die Weisheit baut sich ein Haus. Architektur und Geschichte von Bibliotheken'" in der Münchner Pinakothek der Moderne hin. Bleibt zu hoffen, dass kein Internetevangelist diese Totenmesse des Buchwesens stürmt, in den Sarg pisst und dazu fröhlich "Bimbam, die Hex' ist tot." singt. (20.07.11) Passend dazu berichtet die NZZ am 22.07.11 über das Ende der US-Buchhandelskette Borders.)

McLuhan zum Hundertsten

Am 21.07.11 hätte der kanadische Medientheoretiker Marshall McLuhan 100 Kerzen auspusten bzw. 100 Fernsehen ausmachen dürfen. Zu diesem Anlass erscheinen eine neue Biographie und knapp ein Portrait pro Feuilleton:

Aufklärer und Katholik, Daland Segler in der FR

Im Whirlpool der elektronischen Welt, Uwe Justus Wenzel in der NZZ

Der Medienversteher, Claus Pias in der FAZ

Der Marshall ist die Message, sechs Checker(Innen!) von der taz

Der kurze Weg von der Medien- zur Mädchentheorie, Andreas Rosenfelder in der WELT

Der Magier, Thomas Assheuer in der ZEIT

Der Rest steht bei Google.

Richtigstellung: Bis zum 19.08.11 war an dieser Stelle die Rede von einem "US-Medientheoretiker". Hierzu stellt unser in Kanada lebender Kollege Vasile V. Poenaru fest: Marshall McLuhan war Kanadier. Anm. d. Hrsg.: Herr Poenaru hat recht.

Diddl-Maus-Studentinnen

Annette Pehnt hat einen Schlüsselroman geschrieben, der mutmaßlich an der PH Freiburg spielt und - zuerst vom Piper Verlag sorgenvoll zurückgehalten - bei Jos Fritz erschienen ist. In der FAZ stellt Anja Hirsch das Buch vor, dessen im Post-Bologna-Bildungs-Ikea verlorene Protagonistin jeder Studierte kennt. (22.07.11)

Alles ist verdunkelt

Es gab Zeiten, als die Darmfunktionen der Nachbarin noch nicht eine Suchanfrage entfernt waren: Der Historiker Daniel Jütte schreibt in der NZZ über die frühe Neuzeit, in der Gott, Welt und Politik geheimnisumwittert waren, sowie über die Gründe der damaligen Geheimniskrämerei, der auch die Aufklärung kaum an den Schleier packen konnte und mochte. (23.07.11)


Links der Woche am 30.07.2011, 14:03 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 30/11

In Sachen Norwegen

Zu den Anschlägen von Norwegen am 22. Juli haben sich auch einige berufene Philosophen geäußert:

Die Basler Zeitung spricht mit dem Sozialphilosophen Detlef Horster über das Böse im Allgemeinen und Speziellen. (25.07.11)

In der FR gibt der norwegische Schriftsteller und Philosoph Jostein Gaarder Auskunft über Lage in seiner Heimat, die Folgen der Anschläge und die Bedrohung von rechts. (28.07.11)

Und der Standard unterhält sich über Terror-PR mit Lars Gule, der in Oslo Philosophie lehrt und in den 70er-Jahren einen Bombenanschlag in Israel plante. (26.07.11)

Kritik der neurowissenschaftlichen Vernunft

In der FAZ weist Christian Geyer auf den Aufruf des Berliner Philosophen Jan Slaby hin, die Herausforderung durch die Neurowissenschaften anzunehmen. Die Philosophie sei als Korrektiv für die vermeintliche neue Leitwissenschaft nötig, um ihre Scheindebatten ebenso aufzudecken wie ihre methodologischen Verstrickungen. (27.07.11)

Investition in die Zukunft

Wie immer, wenn eine jahrhundertelange Universitätstradition reformiert werden soll, wird dies zum Wohle der Studenten und um der Zukunft wegen betrieben, derer man neuerdings erstmal fähig zu sein hat. England geht voran, erhöht die Studiengebühren, lässt gewinnorientierte Unis zu und lagert die Geisteswissenschaften in die Besenkammer aus. Rüdiger Störkel berichtet für die FAZ von den Plänen, den Protesten und den Entgegnungen der verantwortlichen Politiker. (27.11.11)

Das Blabla-Meter

Mira Wild schreibt in einem FAZ-Kommentar über eine Website, ohne einen Link zu setzen. Zur Strafe wird sie (im Gegensatz zu Andreas Maisch von der ZEIT) hier auch nicht verlinkt, sondern direkt das Blabla-Meter von Bernd Wurm. Damit kann man jeden beliebigen Text auf seinen Bullshit-Index hin überprüfen. (29.07.11)

Lehrvideo Moralität

Martin Ballaschk gibt in den Wissenslogs Auskunft über seine unchristliche Erziehung, der zum Trotze er dennoch im Stande ist, Gut und Böse auseinander zu halten. Viel relevanter aber ist sein Hinweis auf den Video-Blogger QualiaSoup und die ersten zwei Teile einer Serie über Moral. (29.07.11)



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