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Monatsbuch

Juni 2009

Kurz und Klein am 06.06.2009, 22:15 Uhr

DVD-Abend mit Kant

Lüde man Kant zum DVD-Abend ein, könnte man nach "Unsere Erde" noch lange über den Begriff des Erhabenen diskutieren. Vorausgesetzt, man erholt sich vom Staunen, in das diese aufwändigste Tierdoku aller Zeiten versetzt; dieser Klappentext hält, was er verspricht.

Bewundernswert auch der Löwenmut der Kameraleute, die in ein Wasserloch tauchen, in dem ein Elephantenherde nach wochenlangem Wüstenmarsch übermütig plantscht. Die Bilder sprechen für sich, da hätte der ungewöhnlich gelangweilt klingende Erzähler Ulrich Tukur besser geschwiegen: Ein Elephantenjunges stupst seine verdurstete Mutter an. Der Eisbär, der durchs himmelblaue Polarmeer schwimmt, wird ertrinken. Und der Zuschauer trägt seinen Teil zur Ausdehnung der Wüsten und zum Abschmelzen der Pole bei.



Intime Interna am 11.06.2009, 23:15 Uhr

Die Henne hat gelegt

... und das Gelege wird in der Offizin liebevoll mit Licht, Toner und Papier offset-bebrütet. Sofern jetzt nicht höhere Gewalt ins Spiel kommt - und bei universumserschütternden Projekten ist dies ja nicht unwahrscheinlich - hat die treue Abonnenten-Schar am 22. Juni den Lichtwolf Nr. 26 im Briefkasten.

Diese Ausgabe, das darf schonmal und ganz ohne die im Titel des Hefts stehende Werbung verraten werden, wird geil. Einfach nur geil. Im Ernst: G - E - I - L.

Das liegt an der schicken Gestaltung, die das traditionelle Schreibmaschinenlayout der "Zeitschrift trotz Philosophie" mit der Computerdampfkraft versöhnt. Noch mehr ist die Geilheit der Nr. 26 ihren Autoren zu verdanken, die einen schwarzweißen Strauß von dermaßen hochwertigen Texten zusammengestellt haben, dass man glatt den Verstand verlieren möchte, ehe man ob seiner erlesenen Spitzheit jemandem in der Bahn versehentlich ein Auge auspiekt.

Wer gewieft und/oder misanthropisch genug ist, aber trotzdem bislang kein Lichtwolf-Abo hat, sollte es mal schnell bestellen. Oder wollen Sie sich lächerlich machen und am 22. Juni ohne den dicksten und schicksten Lichtwolf aller Zeiten dastehen?

Als kleine Vorschau kriegen Sie vier Seiten aus der kommenden Ausgabe kostenlos, wie es sich im "Internet" gehört; aber direkt im Druckformat, wie es sich für ein Holzmedium wie den Lichtwolf gehört. "Ein Produkt wie jedes andere" heißt der Beitrag des Herausgebers zur kommenden Ausgabe und zur fortdauernden Debatte, ob das Internet der gedruckten Schriftkultur den Garaus machen wird oder nicht. Außerdem ist am Rande des Beitrags ein Kästle, in dem der Schöpfer der neuen Brotschrift des Lichtwolf erklärt, was es mit ihr auf sich hat.

Den Text können Sie sich auf Ihr e-Book ziehen oder ausdrucken: "Ein Produkt wie jedes andere" von Timotheus Schneidegger, in: Lichtwolf Nr. 26, S. 42-45, PDF-Datei, 2,62 MB.




Intime Interna am 21.06.2009, 12:23 Uhr

Die Nr. 26 ist da!

Das würde auch Terminatoren gefallen: Lichtwolf Nr. 26 mit dem Titelthema Werbung. Extra dick, extra schick und voller feiner Beiträge über die Werbewelt, darunter brandheiße Insider-Informationen, rührende Bildergeschichten und manch bemerkenswerte Überlegung. Außerdem: Ein Portrait von Jorge Luis Borges, eine Deutung des Kampfs Internet vs. Holzmedien und eine Kritik der Ödipus-Rezeption seit Freud. Ein exklusiver Auszug (Seite 41-45) aus dem Sommer-Lichtwolf ist bereits seit vergangener Woche im PDF-Format (2,92 MB) abrufbar.

Näheres zum Inhalt der Nr. 26 entnehme man gnädigst der Auslage im Einkaufszentrum.

Und was das gewohnt hohe Niveau angeht, auf dem beim Lichtwolf Philosophie betrieben wird, so sprechen die Zahlen für sich: In der neuen Ausgabe kommt das Wort "Scheiße" 15 Mal vor, "ficken" 10 Mal und "Adorno" 2 Mal. Da wird sich die Deutsche Zeitschrift für Philosophie aber warm anziehen müssen mitten im Sommer!

Der Lichtwolf ist ab sofort hier im Einkaufszentrum erhältlich und kann natürlich auch abonniert werden.



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Titelthema: Alte Berufe

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