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lichtwolf.de / Monatsbuch / Mai 2006

Monatsbuch

Mai 2006

Intime Interna am 01.05.2006, 17:46 Uhr

Rabattmarkt

Eine gute Nachricht für die Stammkunden des lichtwölfischen Einkaufszentrums und ein hervorragender Anlaß für alle anderen, jetzt ordentlich Hefte nachzubestellen: Das Einkaufszentrum von lichtwolf.de zeigt sich ab sofort großzügig, denn es räumt seinen Großkunden Vergünstigungen ein:

Bei einem Bestellwert über 5,- Euro werden 5%, bei einem über 10,- ganze 10% und bei einem über 15,- stolze 20% des Gesamtbetrags erlassen. Und weil es dadurch viel anschaulicher wird, hier zwei Beispiele, wie Sie von diesem Rabattsystem profitieren können:

1. Sie bestellen drei Exemplare der aktuellen Ausgabe Nr.19 für insgesamt 6,- Euro, müssen aber nur 5 Euro 70 dafür bezahlen!

2. Ein richtiges Schnäppchen machen Sie, wenn Sie 100 Hefte bestellen: Davon bekommen Sie nämlich 20 Stück gratis!

Zum Einkaufszentrum geht es hier entlang, bitte nicht drängeln!


Kultur(terrorismus) am 08.05.2006, 10:52 Uhr

Slam Deluxe in der Mensabar

Am Abend des 07.05.06 hielt der Slam Deluxe erfolgreich Einzug in die Freiburger Mensabar. Das in kleineren Räumlichkeiten bewährte bunte Programm, das Monika Koncz (die unterstützt von "piano-man" Andi Wirag durch den Abend führte) für ihr Publikum zusammengestellt hatte, schaffte es, auch das große Mensafoyer gute zwei Stunden lang mit hochkarätiger Unterhaltung zu fesseln. Neben ausgezeichneten Gedichten und Kurzprosa, verfasst und vorgetragen von Lino Wirag, Johannes Franzen, René Dietrich und Tina Wirtz bot der Slam Deluxe abermals den avantgardistisch genretranszendierenden Künstlern Gelegenheit, sich auf der Bühne zu verausgaben: Max Wolff trug seine Gedichte in Begleitung des Bassisten Friedemann Raabe vor, Lukas Schütte war multitaskingfähig genug, seine Lyrik zu deklamieren während er auf der Bühne mit Keulen und Bällen jongliert, und die Sumpfliteraten Oliver Genzow und Nikolaus Halfmann ließen es mit Auszügen aus ihrem Jazz'n'Roll-Programm "Als Kind war ich komisch, heute bin ich okay." krachen.

Das war ein schöner Abend und der Lichtwolf ist stolz wie Bolle, einige aus dieser Speerspitze der südwestdeutschen Künstlerbande zu seinen Beiträgern zählen zu dürfen.

Für den nächsten Slam Deluxe in der Mensabar wird es wieder kräftig Reklame auf lichtwolf.de geben. Bleiben Sie dran und gehen Sie hin!


Lebenswelt am 10.05.2006, 21:22 Uhr

Entscheidung für Existenz

Am kommenden Samstag (13.05.) ist es wieder soweit: Die Zukunftsmesse "heads and hands" bietet Absolventen und Studienendfiguren der jeden Lebenslauf verschönernden Uni Freiburg in der Mensa Rempartstraße die Gelegenheit, "Netzwerke zu knüpfen" usw. Falls Sie interessiert sind, wie es dort so ist: Der Lichtwolf war stets dabei und berichtete massiv von heads and hands 2004 (mit vielen interessanten Gesprächen an den Ständen von DaimlerChrysler, dem Arbeitsamt und der ZEIT) und heads and hands 2005 (mit Betrachtungen zu Angst, Schrecken und Existenz).

Dieses Jahr gibt es keinen Bericht, denn der Lichtwolf mischt jetzt selbst groß mit im Existenzgründerbereich. Am Samstag, den 13. Mai findet im "Kagan", der Edeldisse im obersten Stockwerk des Solartowers am Hauptbahnhof (!), ein "Innovations- und Gründercafe EXTRA" statt. Um 17 Uhr gibt es einen Sektempfang (!!), im Anschluß daran werden Monika Koncz und Lichtwolf-Chefboss Timotheus Schneidegger Vorträge halten über Entscheidungen und Möglichkeiten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird um Anmeldung gebeten, die auf diesen Seiten vorgenommen werden kann, wo sich ebenfalls nähere Informationen zu der Veranstaltung, bzw. dem "Event" finden.

Nachtrag:

Die Vorträge von Koncz und Schneidegger gibt es nun auch als PDF-Datei (100KB) zum Herunterladen und Nacharbeiten.


Lebenswelt am 25.05.2006, 20:38 Uhr

Führer befiehl!

Der ZEIT-Verlag hat eine neue Ausgabe des ZEIT-Studienführers herausgegeben, bis zum Stehkragen vollgestopft mit vollkommen objektiven Informationen des "Centrums für Hochschulentwicklung" (CHE), das dem Bertelsmannkonzern gehört. Es ist schon genug darüber geschrieben worden, was es mit dem Kapern von Begriffen auf sich hat. Zuerst hat die Textilmafia Ches Konterfei auf überteuerte Hemden gedruckt, mit denen sich revolutionäre Gesinnung und großzügiges Taschengeld simultan zur Schau stellen lässt. Dann trieb Bertelsmann die semantische Neubesetzung der drei Buchstaben noch weiter voran und unsere Kindeskinder werden sich in der Vorlesung "Die BRD im Umbruch - 1968 bis 1989" fragen, warum man in den WGs von Rudi Dutschke und Gudrun Ensslin so auf Hochschulrankings abgefahren ist.

Nein, nein, das braucht nicht weiter besprochen oder erfragt zu werden, nur dieses: Was soll uns das Titelbild des aktuellen Studienführers der ZEIT sagen? Oder das des Stern-Pendants von 2004?

Daß Jungs panisch oder verträumt, jedenfalls irgendwie im unscharf fokussierten Rand oder Hintergrund herumlümmeln, während ihre ungleich attraktiveren Jahrgangskameradinnen voller Gewißheit in die Zukunft grinsen?

Vom crossmedialen Sexismus ins Abseits gedrängt bleibt dem Männchen nur ein Trost: Wer - zumindest nach dem Fachblatt für biologistische Sozialapologetik - den besseren Orientierungssinn hat, braucht auch keinen Studienführer.




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