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lichtwolf.de / Monatsbuch / März 2013

Monatsbuch

März 2013

Links der Woche am 02.03.2013, 14:45 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 09/13

Das Analoge zwischen 0 und 1

Quantenphysiker sind es gewohnt, das tertium non datur der klassischen Logik zu strapazieren. Joachim Schulz als Vertreter der Zunft erklärt in den Scilogs, warum der Welle-Teilchen-Dualismus kein logischer Widerspruch ist und wie ein Quantencomputer funktioniert. (23.02.13)

Der kleine Fürst

Großes politisches Ungemach in Italien, wo Niccolo Machiavelli vor 500 Jahren das Handbuch der Regierungskunst schrieb. "Seinem Rat folgen Herrscher von den Medici bis zu Stromberg", erklärt Marc Reichwein in der WELT, ehe er manches Missverständnis über den Machtratgeber ausräumt. (26.02.13)

Das Schöne im Wandel der Zeit

Im Märzheft des Merkur hat sich Ingo Meyer ausführlich mit vier Jahrzehnten ästhetischer Theorie aller im deutschen Sprachraum relevanten Schulen und Positionen auseinandergesetzt. Herausgeber Christian Demand hat noch einige Fragen zur neueren Ästhetik und unterhält sich darüber mit dem Autor. (28.02.13)

Die Kluft zwischen Arm und Reich

...wird immer größer und vermeintliche Gegenmaßnahmen verstärken den Trend noch. Elitenforscher Michael Hartmann erklärt im Gespräch mit der ZEIT, wie Stipendien und die Exzellenzinitiative die Reproduktion der Elite aus den immergleichen Kreisen begünstigen. (28.02.13)

Außerdemchen:

Tarnen und Täuschen im Netz: Die ZEIT stellt einen Ratgeber zur Selbstverteidigung gegen kommerzielle Datensammler vor. +++ Als "Feminist der ersten Stunde" wird John Stuart Mill in der NZZ angeteasert: Jean-Claude Wolf stellt den Klassiker des Liberalismus und Utilitarismus in der NZZ vor - anlässlich des ersten Bands einer fünfbändigen Leseausgabe von Mills Werk. +++ Hans Ulrich Gumbrecht fragt in seinem FAZ-Blog mit Hegel und Heidegger nach der Heimat und wozu sie noch gebraucht wird. +++ Für die ZEIT bespricht Ulrich Greiner Henning Ritters Essay "Schreie der Verwundeten" über die Brutalität und Mitleid.


Links der Woche am 09.03.2013, 14:46 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 10/13

Post Humanum

In seinem Blog ging Georg Seeßlen diese Woche u.a. dem Posthumanismus nach. Dabei orientiert er sich an Colin Crouchs These von der Postdemokratie und wird zunächst einmal diskursanalytisch, ehe er auf die Konsequenzen für posthumane Identität, Erkenntnis usw. zu sprechen kommt. Zur Vertiefung empfehlen wir den Lichtwolf Nr. 39 zum Thema "Jenseits des Menschen". (02.03.13)

Küss die Hand!

Buprä Gauck hat sich mit seinem Abtun der #aufschrei-Debatte diese Woche wieder unangenehm in Erinnerung gerufen, aber vielleicht gibt es auch sachdienlichere Beiträge: Der Philosoph Robert Pfaller erinnert im Gespräch mit der FAZ an Galanterie, Prüderie und die Waffen der Frauen, die allesamt nicht mehr sind, was sie mal waren. (02.03.13)

Markt der Tugenden

Noch ein Gespräch, noch ein Philosoph, noch einmal die Frage nach dem Zusammenleben: In der FR erteilt Tugendethiker Martin Seel Ratschläge dazu, wie wir armen Sünder in der verschränkten Krise von Kapitalismus und Moral miteinander auskommen sollen und können. (06.03.13)

Die akademische Familie

Nach 1945 wurde manche Chance auf Neuanfang in der BRD vertan. So erinnert Jürgen Kaube in der FAZ an die Pläne, in Deutschland Colleges nach angloamerikanischem Vorbild zu gründen. Sie kämen der geisteswissenschaftlichen Lehre zugute und dem intellektuellen Stand der immer jüngeren Studienanfänger entgegen. (07.03.13)

Transparenz überall

Der Feuilleton-Philosoph der NZZ, Uwe Justus Wenzel, blickt auf die Geschichte der Transparenz-Bewegungen zurück bis hin zur Aufklärung, um sodann die Idee selbst zu erörtern. Schafft oder zerstört Transparenz Vertrauen, was ist mit der Privatsphäre und wie lässt sich Transparenz überhaupt herstellen? (09.03.13)

Unn sünst:

Raphael Enthoven, der Precht Frankreichs und Lochschwager von Nicolas Sarkozy, hat Mitleid mit der Philosophie in Deutschland, so erklärt er im Gespräch mit dem Cicero. +++ Die Tagebücher des Anarchisten und philosophischen Schwerenöters Erich Mühsam sind seit einer Weile online und im Verbrecher Verlag zu haben; die NZZ stellt den jüngsten zwoten Band vor.


Links der Woche am 16.03.2013, 14:49 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 11/13

Der Blick zurück

Die marxistische Geschichtsschreibung Anglophoniens hat mit Eric Hobsbawn und Tony Judt in den vergangenen Jahren zwei ihrer Ganzgroßen verloren. Michael Hesse räsoniert in der FR über Tony Judts und Timothy Snyders historiographische Dialoge übers 20. Jahrhundert. (13.03.13)

Europa beherrschen

Mit Merkel und Gauck herrscht in Deutschland eine postdemokratische Ideologie, die rundum mit Teflon beschichtet ist. Georg Seeßlen geht in seinem Blog dem Merkelismus nach, der nur scheinbar bräsig-wendehälsig ist, tatsächlich aber machiavellistisch und merkantilistisch (eben merkelistisch) seine Agenda in Europa durchsetzt. (09.03.13)

MOOCs

Da nur "online" es heutzutage über keine Aufmerksamkeitsschwelle mehr schafft, muss es schon auch "massive" sein: Massive Open Online Course (MOOC) ist kein neuer Spieletrend, sondern bietet den gebildeten Ständen und denen, die dazuzählen wollen, Content direkt aus den Hörsälen der berühmtesten Hochschulen. Seiten wie Cousera, Open Course World, edX oder Udacity bieten (auch deutschsprachige) Vorlesungen zum Download an, sind das Titelthema der aktuellen ZEIT und werden in der FAZ mit Lob und Anerkennung begutachtet.

Gesellschaft mal anders

Robert Misik stellt im Freitag Hans-Ulrich Wehlers und Michael Sandels Überlegungen zu Ungleichheit und Gerechtigkeit vor, die vor allem auf die richtige Formulierung von Fragen der Umverteilung zielen. In der FR denkt Schriftsteller Artur Becker russisch über die kommende Gesellschaft nach bzw. darüber, welche revolutionären Voraussetzungen die Hinwendung zu geistigem statt materiellen Wohlstand hat. Und die taz stellt die jüngste Occupy-Phänomenologie von Michael Hardt und Antonio Negri vor, die da heißt "Demokratie! Wofür wir kämpfen".

Auch das noch:

Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus empfiehlt dieses Ratespiel: Wer hat's gesagt - Nietzsche oder Spongebob? +++ Na, haben Sie auf der gegenwärtigen Leipziger Buchmesse wieder keinen Preis abgekriegt? Trost finden Sie beim Laudatomaten, der schmucke Lobreden auf Sie (oder sonstwen) ausspuckt. Die einzig wahre Messe für Freunde des gedruckten Worts ist ohnehin die Mainzer Minipressen-Messe Ende Mai, an der übrigens auch der Lichtwolf teilnimmt.



Intime Interna am 19.03.2013, 12:58 Uhr

Mainzer Rheingold

Immer, wenn das Jahr ungerade ist, treffen sich die Buchkünstler, Kleinverlage und Untergrundzeitschriften in Mainz zur Minipressen-Messe (MMPM). 2013 ist ein ungerades Jahr und Ende Mai ist es wieder soweit: Die 22. MMPM findet vom vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 statt - und der Lichtwolf ist wieder mit einem Stand zwischen den letzten Mohikanern der Grauen Literatur vertreten. Der Eintritt ist frei und wer auf der Messe ein Abo abschließt, kriegt vom Herausgeber einen ausgegeben (deswegen heißt das ja Herr Ausgeber).

Anders als die Reklame in der Frühlingsausgabe behauptet, die unsere Abonnenten diese Woche im Briefkasten finden sollten, wird der Lichtwolf nicht im Messezelt am Rheinufer Daueraudienz halten. Wie die Organisatoren mitteilten, wird die diesjährige MMPM die erste sein, die nicht im ewig provisorischen Großraumzelt, sondern komplett in der nahegelegenen, für wagnersche Ewigkeit gebauten Rheingoldhalle stattfindet. Damit haben Sie noch einen guten Grund, Ende Mai / Anfang Juni mal nach Mainz zu kommen, um nämlich die sicherlich ungewohnte Atmosphäre einer MMPM auf Marmorboden zu erspüren.

Lichtwolf auf der MMPM 2013

Und noch einen guten Grund gibt es, die MMPM 2013 zu besuchen: Am Rande der Messe lesen die Herren Hieronimus und Schneidegger am 31. Mai, 20 Uhr im Mainzer Antiquariat am Ballplatz aus 1.000 Jahren Lichtwolf vor. Gegen einen Eintrittspreis von 5 Euro erfahren Sie hier u.a., warum Sie Klaus fürchten sollten und wie man mit Philosophie reich und berühmt wird.




Intime Interna am 21.03.2013, 11:30 Uhr

Das neue Heft ist da!

Experten sollten in den entscheidenden Gremien mitreden. Warum werden das deutsche Steuer- und Rechtssystem für Laien ewig undurchschaubar bleiben? Weil jeder sechste Abgeordnete im gegenwärtigen Deutschen Bundestag Angehöriger der steuer- oder rechtsberatenden Berufe ist und Arbeitsmarktpolitik nicht am eigenen Leib erfahren möchte.

Lichtwolf Nr. 41, Experten

Die Frühlingsausgabe 2013 beschäftigt sich mit Experten und ist ab sofort im Einkaufszentrum oder per Abo erhältlich. Die E-Book-Ausgabe folgt kommende Woche.

Könnte man so sagen. Kann man aber auch sagen, ob es zu viele oder zu wenige Experten in Politik und Medien gibt? Sind die richtigen Experten diejenigen, die unsere dilettantischen Ahnungen bestätigen, oder sind das gerade die falschen? Und wie reden die eigentlich mit uns?

Dies sind einige der Themen, die in der aktuellen Frühlingsausgabe des Lichtwolf mit dem Titelthema Experten behandelt werden. Expertenherrschaft von Platon bis Chomeini, verschiedene Fachleute in Bild und Detailkritik, Kunstfeinde als Kunstexperten, Fachwissen als Herrschaftswissen, Vogelhausbau, Marslandkarten und Expertensysteme. Außerdem erörtern wir die Fragen, ob und wie man als Philosoph leben soll, was ein Wort ist und warum die Kurzgeschichte dem Roman wohl doch vorzuziehen ist.

Gucken Sie ruhig erstmal ganz unverbindlich in den Expertenwolf rein: Im LichtwolfReader können Sie die ersten Seiten des Hefts durchklicken, Sie können eine Leseprobe als PDF herunterladen und die Einleitung ins Titelthema, der (halbe) Lichtwelpe für Kinder mit Nobelpreis-Ambitionen sowie Bdolfs Experten-Propädeutikum stehen zur Lektüre online bereit.

Ausführlichere Infos zum knollennasig illustrierten Inhalt der Frühlingsausgabe erhalten Sie im Einkaufszentrum, wo Sie das Heft auch gleich für schnöde 7,80 Euro (inkl. Versand) bestellen oder zum Anlass für ein bequemes Jahres-Abonnement nehmen können. Denn bei Amazon ist der Lichtwolf ab dieser Ausgabe aus Gründen nicht mehr zu haben.

P.S.: Im Editorial dieser Ausgabe heißt es, nun sei dieser Winter überstanden. Wir bitten diesen Irrtum zu entschuldigen.


Links der Woche am 23.03.2013, 14:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 12/13

Sozialpolitik in Historikers Sicht

Vergangene Woche wurde an dieser Stelle bereits auf die neuerliche Debatte um Ungleichheit und Gerechtigkeit hingewiesen. Anlass war Hans-Ulrich Wehlers Buch "Die neue Umverteilung", das Klaus Harpprecht in der ZEIT vorstellt. Der Historiker hatte sich ebenda vergangenen Monat ausführlich zum geschönten Armutsbericht der Bundesregierung geäußert und sich insbesondere darüber gewundert, dass der soziale Frieden immer noch hält. Im Gespräch mit der FR gibt Wehler Auskunft über die Umverteilung von unten nach oben und die kalte Wut.

Opa erzählt vom Krieg

Der 68er Helmut Wietz hat einen Comic über das wilde Berlin Ende der 60er gemacht - eine Art bebilderte Selbstkritik der Generation, die (ob bekifft oder nüchtern) Mao und Adorno verehrte, auch ohne viel lesen zu müssen. Marcel Malachowski stellt Buch und Mindset im Freitag vor. (21.03.13)

Wissenschaftsphilosophiewochen bei der FAZ

Sibylle Anderl berichtet von einem Hannoveraner Treffen von Wissenschaftsphilosophen, die zwischen den Stühlen von Physik und Philosophie tagten. In der Klimaforschung führt mehr Wissen zu mehr Unsicherheit - Schuld ist die Komplexität der Materie, erklärt Joachim Müller-Jung. Abermals Sibylle Anderl schlägt von Hannover aus vor, bei solchen Problemen mal den Wissenschaftsphilosophen zu fragen.

Eingeführt bleiben!

Klaus Watzka unterrichtet in Jena BWL und beobachtet mit Sorge, wie nun auch die letzten Bundesländer die mit ordentlich Sachzwang eingeführten Studiengebühren wieder abschaffen. In der FAZ macht er ein Tabu aus, um es wacker zu brechen, indem er nämlich dafür plädiert, die Studentenschaft an den Kosten ihrer Bildung zu beteiligen. (21.03.13)

Außerdemos von Sonstnochos:

Nebenan bei Glanz & Elend bespricht Jürgen Nielsen-Sikora zwei Bücher zur Verschwarmung des Menschen im Netz von Nicholas A. Christakis und James H. Fowler sowie von Jean Baudrillard (!). +++ Mit den Piraten wurde nicht nur der Insiderwitz als politisches Kommunikationsmittel "salonfähig", wir verdanken der Partei auch Klarheit darüber, ob Berlin auf die Zombie-Apokalypse vorbereitet ist. +++ Pünktlich zum neuen Papst ist Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums" abgeschlossen, wie Ludger Lütkehaus in der NZZ meldet. +++ Der Frühling lässt noch auf sich warten, der Lichtwolf zur Jahreszeit ist aber schon da: Titelthema Experten.


Links der Woche am 30.03.2013, 14:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 13/13

Ein paar Menschheitsfragen

M. Laaff & D. Schulz geben in der taz anlässlich von Googles Datenbrille einen kurzen Überblick, wie weit Mensch und Maschine bereits verschmolzen sind. Wie es weitergeht behandelt u.a. Lichtwolf Nr. 39 ("Jenseits des Menschen"). +++ Die Kollegen vom theorieblog.de verweisen auf ein Joint Venture des Schweizer Tagesanzeigers mit dem Portal philosophie.ch, das die ganz großen Fragen behandelt. +++ Der Nachbar von Michael Krüger notierte in schlaflosen Nächten sorgfältig, was mit der Schöpfung im Allgemeinen und der Menschheit im Speziellen schiefgelaufen ist, wie Krüger in einem rührenden Nachruf in der NZZ berichtet.

Schwanzvergleich für Akademiker

Was der Uni das Hochschul-Ranking ist dem Wissenschaftler das Publikationsranking. Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia stellt im FAZ-Blog die zugrundeliegende Methodik der Auswertung von Veröffentlichungen und Querverweisen vor, um sodann linkreich von den Wundern und Problemen der Bibliometrie zu künden. (27.03.13)

Das Spiel des Herausgeberlebens

Frank Schirrmacher hat gerade ein Buch über Spieltheorie veröffentlicht und will das Thema den Lesern der von ihm mitherausgegebenen FAZ nicht vorenthalten. Neulich erklärte dort ein Informatiker, wie mit Spieltheorie und Big Data menschliches Verhalten vorhergesagt werden kann. (Wenn Sie sich dafür interessieren: Im aktuellen Lichtwolf geht es im Beitrag über Expertensysteme auch um das Thema.) Diese Woche kommt Schirrmacher auf den Kern seines Buchs zu sprechen, nämlich die spieltheoretische Verheerung der Finanzmärkte, womit er die Bühne frei macht für den Mathematiker und Ökonomen Ariel Rubinstein, der uns erstmal erklärt, was Spieltheorie überhaupt ist.

Zwei fürs 20. Jahrhundert

Michael Jäger unternimmt im Freitag den Versuch einer Gegenüberstellung der Zeitgenossen Richard Wagner und Karl Marx. Beide weisen um 1848 erstaunliche gedankliche Parallelen auf und es ist interessant zu sehen, wie Wagner und Marx mit dem Vorzug der Sinnlichkeit vor dem Geld, den sie von Feuerbach haben, hernach in Denken und Werk umgehen. (28.03.13)

Bücher, Bücher, Bücher!

Da muss irgendwo ein Nest sein. Der NZZ-Fachphilosoph Uwe Justus Wenzel hat Frühlingsgefühle bekommen - und zwar durch das neue Buch von Antonio Negri und Michael Hardt, das Tauflecken im Eispanzer der Globalisierung ausmacht; übrigens gibt Michael Hardt im Interview beim Freitag Auskunft über den neuen Papst, globale Widerstandsbewegungen und Liebe. +++ Auch Arno Widmann bespricht Band 10 von Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums" sowie die antiquarisch auf CD-ROM erhältlichen Bände 1-9. +++ Noch eine Besprechung eines Buchs, auf das an dieser Stelle bereits hingewiesen wurde: Hans Bernhard Schmid vergleicht in der NZZ Heideggers Handwerkerphänomenologie mit der in Richard Sennetts Neuerscheinung "Zusammenarbeit". +++ Ludger Lütkehaus zitiert Wittgensteins guten Vorschlag für eine bündische Grußformel unter Philosophen und stellt in der NZZ Thomas Strässles Essay über die Gelassenheit vor. +++ Statt einer Rezension schreibt Franz Viohl im Freitag einen offenen Brief an den Sozialpsychologen Harald Welzer, in dem er seine zwiespältigen Gefühle nach der Lektüre von Welzers Aufruf zum Widerstand ("Selbst denken") darlegt.



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Das nächste Heft erscheint am 20. Dezember 2017 mit dem Titelthema Ins Gesicht. »» Abonnieren


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