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Monatsbuch

Januar 2014

Intime Interna am 01.01.2014, 22:14 Uhr

Elektro-Obst

Lichtwolf Nr. 44 als E-Book

Den aktuellen Lichtwolf zum Thema Obst gibt es ab sofort auch als E-Book für Amazon Kindle und im offenen epub-Format.

Na, haben Sie zu Weihnachten einen E-Book-Reader, ein Tablet, ein Smartphone oder einen PC bekommen, auf dem Sie kostenlose E-Book-Lesesoftware wie Calibre installieren können? Nein, aber Sie haben sowas trotzdem? Und nichts Vernünftiges zu lesen darauf?

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Kostet bloß 3,99 Euro und sorgt für eine gesunde und vollwertige Kopfernährung - gerade nach einem Jahreswechselbesäufnis unentbehrlich lecker!

Frohes Neues.


Links der Woche am 04.01.2014, 14:20 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 01/14

Vom Werden und Gemacht-werden

Margarete Stokowski hat „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir ausgiebiger und genauer gelesen als die vielen, die den berühmten Satz aus dem Klassiker des Feminismus falsch zitieren. In der taz informiert sie über die feinen Unterschiede zwischen „werden“ und „gemacht werden“ sowie über Beauvoirs persönliche Haltung zum Gender. (31.12.13)

Tier, Mensch und Maschine

Die FR stellt die vom Schweizer Philosophen Georg Brunold herausgegebene Anthologie vor, in der 2.500 Jahre Beschäftigung des Menschen mit sich selbst, dem interessantesten Tier aufgehoben sind. Über das Verhältnis von Tier- und Maschinenethik schreibt Oliver Bendel bei Telepolis im Stile einer Hausarbeit: Da Menschen, Tiere und Maschinen einander immer häufiger als Subjekte und Objekte begegnen, tut eine entsprechende Ethik nötig.

Hanns Heinz Ewers is back!

Lichtwolf-Leser kennen und lieben die Reihe „Lebende & Leichen“, in der zu Unrecht vergessene Dichter und Denkerinnen portraitiert werden. Michael Helmings Portrait des Dunkelpoeten Hanns Heinz Ewers ist (neben denen von Kurt Münzer, Hermann Rauschning und Alexander M. Frey) weiland im Büchlein „Leichen treppauf“ versammelt worden und nun auch in der von Lino Wirag und Andreas Schumacher besorgten Neuausgabe einiger Ewers-Erzählungen (hier bei Google Books) als Nachwort enthalten. Das sehr schick im Jugendstil illustrierte Buch ist auch als E-Book (Kindle) zu haben und sei hiermit dringendst empfohlen.

Öffentlichkeit überall und nirgends

Recht skeptisch blickt Rudolf Maresch bei Telepolis auf die Karriere, die der normative Begriff der Öffentlichkeit im Politischen seit Jürgen Habermas gemacht hat. Er kritisiert dessen Ableitung aus der Geschichte und das Passepartout des Strukturwandels, den es so, wie von Habermas behauptet, nie gegeben hat - außer als Zerfall ins „Mitmach-Web zum Ablästern und Verleumden“. (03.01.14)

Alles für die Wissenschaft!

Yoav Sapir kritisiert die Kriminalisierung von Holocaustleugnung. Im September frug er bei den Scilogs, ob auch er als Sohn eines Holocaustüberlebenden nicht schreiben dürfe, den Holocaust hätte es nicht gegeben, schrieb es aus methodischen Gründen hin, hat pünktlich zum neuen Jahr dafür eine polizeiliche Vorladung wegen Volksverhetzung bekommen und wird von seinem juristischen Selbstversuch weiter berichten. (03.01.14)

Unn sünst?

Ziemlich kundig nimmt Wolfgang Neuhaus bei Telepolis eine Neuerscheinung zum Anlass eines Essays über Stanislaw Lem, Science Fiction und Phantastik. +++ In Lichtwolf Nr. 43 (Bürgerpflicht) erörterte das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus mit Slavoj Žižek die Illusionen und Effekte des sog. ethischen Konsums; der Essay ist nun nebenan im IPuP-Blog nachzulesen. +++ Summing up years of work in one sentence: Abteilung Philosophie. +++ Nichts ist so dauerhaft wie Provisorien: Sandra Danicke schreibt zum niegelnagelneuen Jahr in der FR über notdürftige Reparaturen, Flickschusterei und Provisorien als das Gegenteil der Norm.


Links der Woche am 11.01.2014, 15:14 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 02/14

Kritische Theorie - da geht was!

Sebastian Dörfler berichtet im Freitag dankenswerterweise ebenso ausführlich wie subjektiv von der dreitägigen Berliner Konferenz mit dem Titel „Kritische Theorie – Eine Erinnerung an die Zukunft“, die wie im ersten Teil berichtet wird auf ziemlich großes Bedürfnis nach Welterklärung stieß; außerdem ging es um Postmoderne, Feminismus und die Abgrenzungsstrategien innerhalb der kritischen bzw. Kritischen Theorie. Im zweiten Teil vom zweiten Tag werden Referate und Diskussionen zu Autoritarismus, Patriarchat, Freud und Thesen zur Reformierung kritischer Theorie behandelt. An Tag drei ging es schließlich um die Kulturindustrie, die iranische Bombe und antideutsche Schreie nach Liebe.

Bunte Wochen

...beim Freitag, der zu Neujahr auf rosa Papier erschien, auf dem manch Artikel zum Qualium Farbwahrnehmung stand. Nils Markwardt etwa stellt diverse philosophische Farbtheorien vor - von „Jean-Luc Godards cinematischer Phänomenologie der Chromatik“ über Newton, Goethe und Aristoteles bis zu den Vorsokratikern. Außerdem gibt es ein Gespräch mit Philosophie-Professor Alex Byrne über die Unsichtbarkeit von Farben in der Wahrnehmungstheorie, die Unsicherheit der Optik und den praktischen Nutzen der philosophischen Beschäftigung mit der Farbwahrnehmung.

Alles Leben will was

Der sagenwirmal: Evolutionstheologe Michael Blume widmet sich bei den Scilogs einem Exkurs in einer laufenden Debatte zur Frage, ob und inwieweit wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in der Evolutionstheorie enthalten ist oder sein kann und ob die Zwecke in der Natur beobachtbar, kontingent, emergent oder hineingedeutet sind. (08.01.14)

Badiou, die alte Wolfseule

Abermals Nils Markwardt (s.o.) unterhält sich für den Freitag mit Alain Badiou über seine Beteiligung an der Kontroverse zwischen Sartre und Camus, über den Arbeitsmigranten aus marxistischer und reaktionärer Perspektive, über taktischen Wahlboykott, Feindschaft und die Vereinigung von Frankreich und Deutschland. (09.01.14)

Rezensionen

In der taz wird Hartmut Rosas neues Buch „Beschleunigung und Entfremdung“ besprochen. +++ Die NZZ stellt László F. Földényis Buch „Starke Augenblicke“ vor, in dem es um Mystik und Ekstase in einer atheistischen Metaphysik geht. +++ Der französische Star-Mathematiker Cédric Villani erklärt laut WELT in seinem neuen Buch, welche Rolle Intuition und Kreativität in der mathematischen Forschung spielen.

Et Cetera

Die ZEIT unterhält sich mit der Philosophin Julia Kristeva über Europa, seine Kultur, Identität und seine Mütter. +++ Yoav Sapir berichtet in den Scilogs wie letzte Wohe versprochen von seiner polizeilichen Vernehmung wegen Volksverhetzung. +++ Die Edition von Heideggers wohl antisemitischen Notizen in der Gesamtausgabe naht und damit wächst die mediale Aufmerksamkeit abermals, die dem fundamentalontologischen Antisemitismus gewidmet wird; auch die NZZ blickt auf das, was da noch kommen mag. +++ Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus öffnet weiterhin seine Archive: Im dortigen Blog ist die Durch-die-Nacht-Adaption des IPuP aus Lichtwolf Nr. 36 (Nacht) zu lesen. +++ Die NZZ meldet, eine US-Studie habe diverse Argumente gegen das Aufräumen bestätigt, da Unordnung kreativ mache.


Links der Woche am 18.01.2014, 14:09 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 03/14

Vom logischen zum magischen Denken

Im August hieß es, ein Computer habe die Existenz Gottes via Gödels Theorem bewiesen. Der Physiker Josef Honerkamp hat das auch gelesen, hebt in den Scilogs erstmal mit einer Geschichte der Logik an, um sich sodann in einigen logischen Denkgebäuden umzusehen und in ihnen eher Geschichten als computerisierbare Modelle zu entdecken. (15.01.14)

Arno-Schmidt-Woche

Aus Eigensinn gestorben: Zum 100. Geburtstag Arno Schmidts erinnert sich der Künstler Wolfgang Müller im Freitag, wie es sich wenige Kilometer vom monströsen Genie entfernt in der niedersächsischen Provinz aufwachsen ließ. Sodann blickt er noch auf Schmidts Jugendhass und auf die frühe Rezeptionsgeschichte von Schmidts Monumentalbuch „Zettel’s Traum“. Auch sehr gut: die dieswöchige Arno-Schmidt-Doku auf arte; außerdem, heute Abend im Radio: Die lange Nacht über Arno Schmidt im DLF.

Außerdemchen:

Für die taz würdigt Detlev Claussen Herbert Marcuses „Der eindimensionale Mensch“, das vor 50 Jahren erschien und Soziologie mit Revolte verband. +++ Die Standard unterhält sich mit Rahel Jaeggi über ihre Kritik der Lebensformen und was alles nicht Privatsache ist. +++ Eine Mehrheit der Deutschen ist für die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe, meldet Telepolis, trotzdem soll selbst Beihilfe zum Suizid strafbar sein. +++ „Scheiß drauf!“: Thomas Mießgangs Kulturgeschichte der Unhöflichkeit von Punk bis Hiphop wird in der taz vorgestellt. +++ Burkhard Müller bespricht in der SZ das Buch „Krieg. Wozu er gut ist“, in dem Ian Morris - für Müller (der Edwin Starr offensichtlich nicht kennt) zu spekulativ - die organisierte Gewalt als Triebkraft zivilisatorischen Fortschritts ausmacht.


Links der Woche am 25.01.2014, 14:34 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 04/14

Das alles wird die Bedeutung seines Werkes nicht schmälern

Für die ZEIT spricht Georg Blume mit dem französischen Philosophen François Fédier über Heideggers inzwischen auszugsweise vorliegende „Schwarze Hefte“ und den darin zum Ausdruck kommenden Antisemitismus. Entsprechende Passagen relativiert Fédier als absolut zeitgemäß oder allenfalls etwas doof und betont Heideggers Verachtung des Antisemitismus. (18.01.14)

Black Boxes in Uniform

Das Hamburger Gefahrengebiet ist offiziell keines mehr, hat aber Eindruck hinterlassen. Die FR unterhält sich mit dem Philosophen Daniel Loick über das Verhältnis von Recht und Exekutive, Polizei und Demokratie sowie über die Ambivalenz der bewaffneten Black Boxes in Uniform. (19.01.14)

Spinoza Reloaded

Weil sowohl Poststrukturalismus als auch Marxismus eine Renaissance erleben und sich trotz aller Unterschiede beide auf Spinoza beziehen, stellt Raul Zelik in der taz zwei Neuerscheinungen von Martin Saar und Christoph Dittrich über Spinozas Kompatibilität mit Materialismus und biopolitischer Kritik vor. (19.01.14)

Bremer Spektakelforschung

Das Institut für Polytoxikomanologie und Perspektivismus (IPuP) betreibt Spektakelforschung und veröffentlicht peu à peu die Untersuchung „Von der Ware zum Spektakel“ über Guy Debord Gesellschaft des Spektakels im Institutsblog: Vorwort, Einleitung und Von der politischen Ökonomie zur politischen Ästhetik. Heute Abend übrigens kann man spektakulärerweise das IPuP live in Bremen (Forschungsschwerpunkt: sexuelle Kuriositäten) erleben.

The cow says MOOC

Bei Telepolis nimmt sich Matthias Becker mit zahlreichen Links der „Massive Open Online Courses“ (MOOCs) an: Hinter dem Versprechen, jedem überall kostenlosen Bildfungszugang zu gewähren, wird schon fieberhaft nach tragfähigen Geschäftsmodellen gesucht, die den Charakter von Bildung allesamt verändern werden. Außerdem unterhält sich Becker mit LMU-Präsident Bernd Huber über MOOCs und die Zukunft der Lehre.

Totale - Körperöffnungen - „Minderjähriger“

Pornographie lässt sich nicht nur reimend mit Philosophie verbinden, wie Dietmar Dath in der FAZ vormacht: Er nimmt die ubiquitäre Netz-Pornographie und den Einsatz von Fick-Doubles in Lars von Triers „Nymphomaniac“ zum Anlass eines Essays über die tektonischen Ästhetik- und Moral-Verschiebungen zwischen Virtualität und Realität. (23.01.14)

Außerdemos von Sonstnochos:

Kann man immer wieder machen, solange man es noch machen kann: Michael Hesse unterhält sich für die FR mit dem 85-jährigen Noam Chomsky über das, worüber man sich mit Chomsky nunmal unterhält. +++ Warum ist nicht nichts?, frägt der Freitag und listet die 20 wichtigsten offenen Fragen der Menschheit auf. +++ Der Deutschlandfunk stellt uns Robert Gwisdek alias Käptn Peng und die Tentakel von Delphi als rappende Philosophen vor. +++ „Zwar herrschen im deutschen Hochschulsystem keine US-amerikanischen Zustände“ und Studi wird auch nicht so massiv wie anderswo vom Rektor ausgeplündert, gibt Ralf Klausnitzer im Freitag zu, beklagt aber die Schieflage in der Lehre, die durch den Exzellenz-Zirkus noch verschärft wurde. +++ Seit Tagen verbreitet sich ein altes Poetry-Slam-Video der 21-jährigen Julia Engelmann mit viraler Kraft in der Generation Y; David Hugendick wagt es in der ZEIT, den beliebten Besinnungsaufsatz als einreduziertes Hesse-Gesamtwerk nach dem Motto „LBS statt LSD“ abzukanzeln; da werden bestimmt einige ZEIT-Campusführer-Abos gekündigt worden sein.



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Titelthema: Wurst

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Zeichenkette Stichwort

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