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lichtwolf.de / Monatsbuch / Januar 2011

Monatsbuch

Januar 2011

Links der Woche am 01.01.2011, 14:56 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 52/10

Das Tier sieht dich an (PDF, 234 KB)

Als wären die Fragen der Willensfreiheit, Qualia und der Körper-Geist-Verbindung nicht ungelöst genug, sattelt Ulrich Leinhos-Heinke im e-Journal Philosophie der Psychologie (Nr. 14, Juli 2010) noch einen drauf und überlegt, ob und wie die Begriffe Bewusstsein und Personalität bei Tieren vor dem Hintergrund verhaltensbiologischer Beobachtungen zu erhellen seien.

An apple a day

Wie im Nachtrag zum Titelthema des aktuellen Lichtwolf ("Essen & Trinken") erklärt Nils Minkmar in der FAZ - freilich als Nachtrag zur Festtagsvöllerei - wie sich auch bei Spitzenköchen und -politikern die Einsicht verbreitet, dass schon eine kleine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten manchen Gang zum Arzt überflüssig macht und ganz nebenbei das globale Ernährungsproblem lindern hilft. (27.12.10)

Subtraktion in die Mobilität

Friedhelm W. gibt nur einmal im Jahr Geld aus: 3.800 Euro für eine Bahncard 100, mit der er im Orkus der Deutschen Bahn von Verzehrgutscheinen für verspätete Züge lebt und Pfandflaschen sammelt, von deren Erlös er sich die Bahncard 100 fürs nächste Jahr kauft. Uwe Ebbinghaus portraitiert den "Zugnomaden" und Selbstsubtrahenten in der FAZ. (27.12.10)

Fundstellen-Fetischismus

Mit der totalen Digitalisierung ist nichts leichter geworden, als sich zu jedem Furz ein Zitat aus der Weltliteratur liefern zu lassen. Roman Bucheli überlegt in der NZZ (die diese Woche die Beschäftigung mit dem Internet nachholt), was es bedeutet, wenn Texte benutzt und nicht gelesen werden. (29.12.10)

Klugheit für jeden Tag

Arno Widmann von der FR hat Tolstois "Für alle Tage" wiedergelesen als Ausdruck der Sehnsucht nach dem einfachen Leben und der damit (scheinbar) verbundenen Klarheit über sich selbst. Das Brevier mit klugen Sentenzen für jeden Tag gibt eine schöne "vergebliche Lektüreempfehlung" zum neuen Jahr ab. (30.12.10)



Intime Interna am 05.01.2011, 10:41 Uhr

Zum Tod von Hadayatullah Hübsch

Der "elder statesman" der Grauen Literatur ist gestorben.

Von Augustinus heißt es, er habe es in seiner Adoleszenz ziemlich wild getrieben, ehe ihn ein Erweckungserlebnis die lebensweltliche 180-Grad-Wende unternehmen ließ. Interessant werden Leute erst, wenn sie nichts ausgelassen haben und zur eigenen Vergangenheit wie zu einem peinlichen Kumpel halten, den man nunmal schon eine Ewigkeit kennt und trotz seiner Eskapaden nicht zum Teufel jagt.

So ein Leut war unser verehrter Kollege Hübsch, der 1946 von seinen Eltern Paul-Gerhard getauft wurde und sich mit Mitte 20 den Vornamen Hadayatullah gab. Da hatte er die Gewässer seiner Zeit schon mehrfach durchschwommen und in den Sümpfen rund um 1968 manche Kelle Dreck geschluckt.

Für die einen holte Hübsch den Beatnik-Stil in die deutsche Sprache, für die anderen stand er schlicht in der Tradition des Expressionismus. Unter dem Pflaster lag der Strand, Marokko war der Nabel der Welt und LSD war im falschen Leben immer noch die bessere Wahl als RAF, DDR oder CDU. Doch im Kalten Krieg blieb es unbehaglich, auch in der Kommune 1 fand Hübsch wohl eher den Schrebergartenverein auf Hasch als eine Lebensgemeinschaft neuen Typs.

Während manch einer seiner damaligen Weggefährten auf einem Trip oder gleich in der Psychiatrie hängen blieb, fand Hübsch zum Islam. (Wer nun an Cat Stevens denkt, liegt nicht ganz falsch: Über Yusuf Islam schrieb Hübsch vor zwei Jahren eine Biographie.) Zwar ersparte ihm Allah nicht den gelegentlichen Flashback, wies ihm aber doch wohl einen Weg, auf dem Hübsch das richtige Maß von Begeisterung und Kopfschütteln über die Welt und die Leute fand. Er gründete eine Familie und stieg in der Frankfurter Nuur-Moschee zum Leiter der Freitagspredigt auf. Fast vier Jahrzehnte lang schrieb er fleißig und alles andere als nebenbei Gedichte und Hörspiele.

Im literarischen Underground wird man nicht berühmt, höchstens die taz kommt mal vorbei und fragt stirnrunzelnd, was einen denn reite, auch in neurechten Organen wie der Jungen Freiheit für die Verständigung zwischen Christentum und Islam zu werben. Ein großer Teil von Hübschs zahlreichen Publikationen beschäftigt sich mit dem Islam, insbesondere der Ahmadiyya-Lehre; ein mindestens so großer ist ganz, ganz graue Literatur: kleine Gedichtbände aus großen Städten, Rückblicke auf die Stationen seines Lebens und natürlich seine Zeitschrift "Holunderground".

Zuletzt schrieb Hübsch in seinen Briefen immer wieder von gesundheitlichen Problemen, die schwerwiegender gewesen sein müssen, als es den Anschein hatte. Seit dem Morgen des 4. Januar 2011 lässt Hübsch seine Augen geschlossen und seine Schreibmaschine schweigen. Die Zeitschrift trotz Philosophie wird ihn nicht mehr um Rat bitten können. In den kommenden Lichtwolf-Ausgaben veröffentlichen wir einige seiner letzten Texte.

Der Familie Hübsch und seiner Gemeinde gilt unsere herzliche Anteilnahme.


Links der Woche am 08.01.2011, 14:04 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 01/11

Die wichtigste Mahlzeit des Tages

Die geneigte FAZ-Leserschaft lässt sich im Blog "Stützen der Gesellschaft" vom vollauf satisfaktionsfähigen Don Alphonso den Klassenkampf von oben und die intrinischen Gefahren der Bürgerlichkeit für sich selbst erklären. Zu Jahresbeginn hat er an der Verlotterung der Frühstückssitten ein Symptom der Selbstversklavung erkannt und benannt. (02.01.11)

IM Simon

BaWüs Staatsschutz hat einen jungen Zivilpolizisten in linke Studentenkreise an der Uni Heidelberg eingeschleust. Benamst wie ein Wolf-Haas-Protagonist, hat der Spitzel bei Demos ausgeholfen, in Lesekreisen mitdiskutiert und enge Freundschaften geschlossen. Marcus Jauer berichtet in der FAZ, wie die Tarnung Mitte Dezember aufflog und sich bei den Zielpersonen Verstörung und Paranoia breitmachen. (03.01.11)

Nachtrag (07.02.11): Anfang Februar stellt sich heraus, dass die staatliche Unterwanderung der linken Szene in Bawü wohl größere Dimensionen hat (die taz berichtet).

Nichts ist unmöglich

In der SZ plädiert der Autor Alain de Botton gegen die optimistische Ideologie der Sehnsucht und Hoffnung, die statt Trost zu liefern nur Schuldgefühle über verpasste Möglichkeiten verursacht sowie den Schock über die Wirklichkeit von Unglück vergrößert. Stattdessen rät er zur Besinnung auf den Stoizismus, dessen Frohsinn sich daraus speiste, immer mit dem Schlimmsten zu rechnen. (03.01.11)

Zum Tod von Hadayatullah Hübsch

Am 4. Januar 2011 starb der Dichter und Imam Hadayatullah Hübsch. Nicht nur bei lichtwolf.de wurde zu diesem traurigen Anlass nachgerufen:

Hessischer Rundfunk: Zum Tod von Hadayatullah Hübsch (Der HR wiederholt am Sonntag, 9. Januar 2011, um 10:45 Uhr ein biographisches Gespräch mit Hübsch.)

Christof Meueler, Junge Welt: Musik ohne Musik

Canan Topçu, Frankfurter Rundschau: Ein Poet und Muslim

Uve Schmidt, Glanz & Elend: Auch er war unser. (hier am 09.01.11 nachgetragen)

Vor der kommenden Revolte...

...steht die Empörung, zu der der 93-jährige ehemalige Résistance-Kämpfer Stéphane Hessel aufruft. Jürg Altwegg stellt in der FAZ sein Büchlein "Indignez-vous" vor, das zur Freude des Kleinverlags reißenden Absatz findet. Er plädiert darin für Gewaltverzicht nicht nur im Nahen Osten, für mehr Gleichheit und weniger Kapitalismus. (06.01.11)

Kritischer blickt Marc Zitzmann in der NZZ auf das Büchlein, dessen Gemeinplätze vage bleiben und das eher von der moralischen Autorität des Autors lebt. (08.01.11)

Nachtrag, 09.01.11: Die FAZ bespricht nochmals ausführlicher und hat einige Textauszüge aus "Indignez-vous" parat.

Nachtrag, 10.01.11: Für die FR hat Arno Widmann das Büchlein gelesen und sieht darin den französischen Gegenentwurf zu unserem Sarrazin.

Nachtrag, 12.01.11: Nun hat es auch Alex Rühle von der SZ geschafft, die 30 Seiten zu lesen und zu besprechen.

Die ewig Gestrigen

Über den Kommunismus kann man gefahrlos schreiben, solange man das richtige Parteibuch hat. Die Linke Gesine Lötsch hat die ewigen Kalten Krieger in helle Aufregung versetzt; asansörpress35 analysiert in der Freitag-Community (bzw. -Kommune) die hysterischen Reaktionen insbesondere der CSU und was hinter der Vorwärtsverteidigung der FDGO steckt. (08.01.11)



Links der Woche am 15.01.2011, 14:37 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 02/11

Genealogie der Konsummoral (PDF)

Die Verbraucher wollen das, was ihnen der Markt anbietet, so die häufige Argumentation nicht nur von Nahrungsmittelindustriellen. In "Cultura. International Journal of Philosophy of Culture and Axiology" betrachtet Teodor Negru "Culture and Capitalism. Genealogy of Consumer Culture" und überlegt, ob wir sind, was wir wollen oder was wir produzieren (lassen).

Noch ein Spitzel

Letzte Woche wurde an dieser Stelle auf einen Artikel der FAZ hingewiesen, der die Enttarnung eines Polizeispitzels in linken Kreisen an der Uni Heidelberg behandelt. Nun berichtet Peter Nowak im Freitag von einem V-Mann des Scotland Yard, der jahrelang globalisierungskritische Gruppen in ganz Europa unterwandert und ausspioniert hat. (12.01.11)

Die Rolle des Intellektuellen

Im Freitag entspinnt sich gerade eine (immer wieder beliebte) Debatte über die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft. Den Anstoß gab Hans Ulrich Gumbrecht, der den kritischen Intellektuellen in den verdienten Ruhestand schickte, weil sein Liberalismus längst Mainstream sei; wenn überhaupt, so bräuchte es jetzt gerade Denker, die auch mal jenseits dessen zu denken wagen, was ihre Ahnen erstritten und erschrieben haben.

In genau diesem "riskanten Denken" sieht Albrecht von Lucke wenn schon keine Gefahr, so zumindest eine Zumutung. Antiliberale Tabubrüche haben nichts mit Mut zu tun. Gumbrechts Gewährsmann Schlotterdeik erweist sich auch nicht als risikofreudig, sein Aufruf zum Kampf gegen den Kleptomanenstaat folgt schlicht der Maxime: "Auf fremdem Arsch ist gut durchs Feuer reiten."

RANDOM() vs. Zufall

Johnny Haeusler berichtet in Spreeblick von seiner lebensweltlichen Schnittstelle zwischen iPhone und Eigenheim voller junger Familienmitglieder, denen das zeitgenössische Medienverhalten womöglich alle zufälligen Kulturfünde vorenthält. Sicherheitshalber lassen die Eltern nun Probe-Abos und CD-Hüllen herumliegen, um die Kultur für die Kleinen auch außerhalb der App-Sphere sichtbar zu machen. (13.01.11)

Schweinebraten für die peer group

Oft heißt es, der Verzehr von Schweinefleisch sei für Juden und Muslime tabu, weil ihre Religion in heißen Gebieten ohne Kühlschrank gegründet wurde. Diesen und weitere gute Gründe für religiöse Nahrungsgebote erörtert Michael Blume in seinem Blog "Natur des Glaubens", um den allerbesten zum Schluss zu präsentieren: Nahrungsvorschriften dienen der Distinktion von anderen Gruppen wie pantheistischen Vegetarierern, katholischen Veganern und atheistischen Fastfood-Kunden! (15.01.11)

Von Tieren lernen heißt Chillen lernen

Koalas, Katzen und viele andere Tiere brauchen keinen hektischen Job, nicht mal eine 9-to-5-Beschäftigung und können trotzdem ruhig schlafen. Ulrich Schnabel hat ein Buch über das Nichtstun geschrieben und rät dem modernen Menschen, sich ein Vorbild an der tierischen Verwandtschaft zu nehmen. Jana Petersen stellt das Buch in der taz vor. (15.01.11)


Links der Woche am 22.01.2011, 19:30 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 03/11

Mit Denkerkralle

via @AnotherRerun: Der Velociraptor ist - so haben wir es bei "Jurassic Park" gelernt - der schnellste, sozialste und schlaueste Dinosaurier von allen. Da liegt es nahe, ihm auch philosophische Qualitäten zuzuschreiben. Und in der Tat: Der Philosoraptor hat sich über so einige Sachen mächtig kluge Gedanken gemacht. Die 50 Besten gibt es bei Geekosystem. (23.10.10)

Es geht nicht immer um Sie!

In Tunesien stürzte das muffige Regime über ausdauernden Protesten der Bevölkerung. Nicht nur im deutschsprachigen Internet wurde dies als die zweite "Twitter-Revolte" nach dem Iran im Sommer 2009 und als erste erfolgreiche "Facebook-Revolution" überhaupt gefeiert. Niklas Hofmann holt die diktatorenfressenden Nerds in der SZ wieder auf den Teppich und hat schon für seinen einleitenden Satz den Link mit Prädikat verdient. (17.01.11)

Borderonline

Und nochmal Internet, diesmal macht sich der Physik- und Philosophielehrer Eduard Kaeser in der NZZ Gedanken über Nutzen und Nachteil der Simulation und Virtualität für das Leben. Sich im Internet ständig neu erfinden zu können, habe etwas für sich, und zwar so viel, dass das Abschalten irgendwann undenkbar wird. Das echte Leben, das dabei auf der Strecke zu bleiben droht, ist jedoch die Grundlage des simulierten. (19.01.11)

All about Anonymous: Teil 1 / Teil 2

Internet zum Dritten: Im Titel-Magazin liefert Jan Fischer ein faszinierendes zweiteiliges Portrait der Anonymous-Gruppe, die zuletzt weltweite Berühmtheit erlangte durch ihre digitalen Vergeltungsschläge gegen Unternehmen, die ihre Geschäftsbeziehungen zu WikiLeaks abbrachen. Fischer erklärt, wie Anonymous als ein naturereignishaftes Netzphänomen des Unfugs entstand und sich zu einer verbiesterten 2.0-Ideologieklitsche entwickelte. (16.01.11)

Philosophie macht dumm und gewalttätig

Der Attentäter von Tucson, Jared Loughner, ist (wahrscheinlich) kein Analphabet, wie der kürzliche Blick des New Yorker in sein Bücherregal nahelegt. The Philosopher's Eye überlegt anlässlich einer einschlägigen Zeitungsmeldung, ob Loughner durch seine ausgiebige Nietzsche-Lektüre dazu gebracht wurde, sechs Menschen zu töten und mehrere weitere schwer zu verletzen, und ob Philosophie zu Gewalt führen kann. (Camus sagt bien sur.) (19.01.11)

Eat, pray, hate

Jörn Kabisch rechnet im Freitag vor, was uns billige Lebensmittel tatsächlich kosten, und erklärt, dass teurere Lebensmittel in den Korb zu legen auch nicht hilft. Denn in der Nahrungskette steht die Lebensmittelindustrie weit über dem Verbraucher; wie es dazu kam, zeichnet Kabisch mit fünf Beispielen nach. (20.01.11)

Maximale Maximen

Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia stellt im FAZ-Blog "Deus ex Machina" die gute Frage, ob sich die beiden gern zitierten Maximen-Schöpfer Immanuel Kant und Adam Smith über die Rolle des Individuums in der Sozialmühle streiten würden - oder ob ihre jeweiligen Appelle sich bestens ergänzen. (21.01.11)


Links der Woche am 29.01.2011, 15:54 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 04/11

Mit dem Ende der Welt anfangen: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 (MP3)

Die sonntägliche Reihe "Essay und Diskurs" hat das neue Jahr ordentlich begonnen - mit einer dreiteiligen Sendung zum Weltuntergang. Ulrich Baron stellt den ganzen Reigen der Apokalyptik vor, von der Johannes-Offenbarung bis zu den Eschatologien in Nationalsozialismus, Kommunismus und modernem Krisenzeitalter. Jeder Teil dauert eine knappe halbe Stunde und sollte flink heruntergeladen werden, ehe der DLF das Zeug depublizieren muss (oder die Welt untergeht). (23.01.11)

Die appetitlose Revolution

Mercedes Bunz argumentiert in der FAZ u.a. mit dem bekannten Technik-Fan Heidegger, dass eine Industrialisierung des Geistes stattfindet, die den Experten entmachten und befreien wird, wie ihre Vorgängerin das mit dem Arbeiter ja auch gut hingekriegt hat. Sodann freut sich Bunz auf eine Zukunft, in der man stolz darauf ist, weder Kopfrechnen noch ohne Stichwortdatenbank Texte verfassen zu können. (24.01.11)

Die fröhliche Witzenschaft

Philosopher's Eye fragt, ob Humor einen Sinn für Philosophie hat. Denn langsam scheint sich die Weisheitsliebe auch in komische Gefilde voranzutasten, nachdem sie sich jahrtausendelang nur auf Tragödien konzentriert hat. Fraglich ist, ob wir nur lachen können, wenn wir moralisch zustimmen, oder ob der unmoralische Witz gerade dadurch so lustig ist. (25.01.11)

Philosophie in der ZEIT

Die ZEIT hat die Philosophie hinter dem Heizkörper wiedergefunden und ihr einen Schwerpunkt gewidmet. Nachdem Martin Seel letzte Woche für die Wahrheit der Philosophie warb, ist diese Woche Jens Jessen dran mit einem Lob der Unfertigkeit in der Philosophie. (26.01.11)

Tiefdruck überm Balaton

Nicht nur für Medienschaffende wird es in Ungarn zunehmend ungemütlich. Das Theorieblog weist u.a. auf einen offenen Brief des Philosophen Laszlo Tengelyi von der Bergischen Universität Wuppertal und auf weitere Quellen hin, die die zunehmende Repression der Regierung Orbán gegen Geisteswissenschaftler behandeln. (28.01.11)



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