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Lichtwolf - Titelseite

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Links der Woche am 18.04.2015, 14:18 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 16/15

Gut für den Menschen ist gut fürs Geschäft

Mark Siemons von der FAZ fragt sich, wer da eigentlich wen tödlich umarmt: der Kapitalismus den Buddhismus oder umgekehrt? Die EZB-Architektur orientiert sich am Ying-Yang, auf dem World Economic Forum wird meditiert, im Silicon Valley ohnehin: Die neue Spritualität dient zur Linderung der seelischen Verheerungen der Leistungsgesellschaft. (12.04.15)

Kulturtechnik des Schweigens

„Reden und Mitreden [sei] unser Daseinsprinzip schlechthin geworden“, meint Wiebke Porombka in der ZEIT und fände das nicht so schlimm, wenn dem ständigen Meinungsagen auch mal Denken vorangehen würde. Die Literaturgeschichte hält zum Glück manch Vorbild dafür bereit, aus dem technisch bedingten Äußerungszwang mittels Maulhalten auszusteigen, bis sich alle an Twitter und Kommentarbereiche gewöhnt haben werden. (16.04.15)

Wissen Wissenschaft Unwissen

Der große Gottfried Schatz misst die heutigen Universitäten an ihrem einstigen Anspruch, die kritische Vernunft zu fördern, und denkt darüber nach, was Wissenschaft und Forschung sein sollten und sind in einem nur noch auf Verwaltung und Ausbildung ausgelegten akademischen Umfeld. (17.04.15)

Die wöchentliche Heidegger-Kritik

Peter Trawny, Herausgeber von Heideggers Schwarzen Heften, plaudert in der NZZ aus dem Nähkästchen der bisherigen editorischen Praxis, die Corporate Identity Heideggers vor sich selbst zu schützen. Drei Autoren - darunter Emmanuel Faye - fassen für die taz die Spielarten des Antisemitismus zusammen, die sich im jüngsten Band der Heidegger-Gesamtausgabe zeigen. Cord Riechelmann hat sich ebd. dann noch einmal solo mit Heideggers „dreckigem Denken“ und seinem Einfluss auf die französische Nachkriegsphilosophie beschäftigt.

Materialien zur Sozialphänomenologie

Freitag-Community-Mitglied Regine Beyß fragt sich, wie ein junger Mensch herauskriegen soll, was er/sie wirklich will, wenn der Konsumismus darauf ausgelegt ist, strukturelles Nachdenken zu sabotieren. +++ Dietmar Dath gratuliert in der FAZ mit Michel Foucault und Thomas Kuhn dem Räuber- und Laserpistolenerzähler Erich von Däniken zum Achtzigsten. Fnord. +++ Der Psychologe Thomas Grüter fragt sich bei den Scilogs, wie gefährlich Verschwörungstheorien sind, deren Struktur immer gleich ist.

Et cetera:

Für Ihren Terminkalender: Machen Sie auf der Rücktour von der dritten phil.COLOGNE vom 27. Mai bis 3. Juni 2015 doch einen Umweg über Mainz und besuchen Sie den Lichtwolf auf der 23. Mainzer Minipressen-Messe vom 4.- 7. Juni 2015. +++ In der taz meditiert Beate Seel über die Farbe Grau, ohne die sehr gute gleichnamige Kölner Band zu erwähnen. +++ Aus Gründen der Corporate Identity sei noch verwiesen auf Stefan Willekes lebhaften ZEIT-Beitrag zur Rückkehr der Wölfe in deutsche Lande.


Links der Woche am 11.04.2015, 14:25 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 15/15

Shitstorm philosophy-style

Nach wie vor beschäftigt Heidegger die Blätter. In der ZEIT nimmt sich Maximilian Probst der (weltweiten) Proteste gegen die Umwandlung des Freiburger Heidegger-Lehrstuhls an und führt die ganze Aufregung auf eine Verschwörungstheorie seines FAZ-Kollegen Jürgen Kaube zurück. (05.04.15)

Alles wird mehr oder gut

Die taz unterhält sich mit dem Politologen Claus Leggewie über Nutzen und Nachteil der ubiquitären Smartphones, an deren Verteuflung oder Anbetung sich ein antiquierter Fortschrittsbegriff zeigt. Stattdessen gilt es, Fortschritt auch moralisch jenseits der bloßen Quantität zu denken. (07.04.15)

Welt in Zahlen = Welt aus Zahlen

Noch ein interessantes Interview: Anlässlich seines neuen Buch unterhält sich die ZEIT mit dem Mathematiker und Physiker Max Tegmark, demzufolge „unser Universum eine mathematische Struktur ist“. Die Frage ist nur, ob das wirklich so ist, nur weil sich wirklich alles irgendwie mathematisch darstellen lässt... (08.04.15)

Alles Wichtige steht bei Ovid

Die globalisierte Bildungspolitik hält nichts mehr von alten Sprachen. Lateinisch und Alt-Griechisch seien aber nichts für ein paar Freaks, so Melanie Möllers Plädoyer in der FAZ, sondern zum einen Zugänge zum Grund des europäischen Selbstverständnisses, zum anderen Lehrmeister der Distanz und ihrer Überwindung mittels Geisteskraft. (09.04.15)

Außerdemchen:

Abermals Heidegger: Micha Brumlik hat für die taz auch den jüngsten Band der Schwarzen Hefte gelesen, in dem Heidegger den Holocaust relativiert und sich über Entnazifizierung, Christentum und Demokratie beklagt. +++ Und wieder ein praktischer Tipp für das rechnerische Wesen: Diesmal erfahren wir in der Mathe-Reihe der ZEIT, wie man auf die Schnelle die dritte Wurzel aus einer Zahl zieht. +++ Die NZZ resümiert einen Vortrag des Soziologen Heinz Bude über die Gesellschaft der Angst. +++ Die SZ stellt zwei Bücher von Marco Maurer und Julia Friedrichs zur sozialen Gerechtigkeit vor, die zum gleichen Schluss kommen: Es „ist egal, wie sehr man sich anstrengt. Am Ende zählt einzig die Herkunft.“ +++ Die WELT weist auf die Kasseler Ausstellung „Inhuman“ hin, auf der sich 15 „Post-Internet-Künstler“ mit dem Menschlichen und was davon übrig bleibt auseinandersetzen.


Links der Woche am 04.04.2015, 13:54 Uhr

Links der Woche, rechts der Welt KW 14/15

Wiwi besser machen

Die Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftswissenschaften haben die Nase voll: Sebastian Puschner und Jonas Weyrosta schreiben im Freitag über den wachsenden Unmut über die theoretische und methodische Starre in der Disziplin, deren Nachwuchs bereits an einer „Pluralen Ökonomik“ arbeitet. (30.03.15)

Geisterbahn Kapitalismus

Der Kapitalismus hat mehr mit Erobern als Erwirtschaften zu tun, skizziert Georg Seeßlen skizziert in seinem Blog. Das Eroberte spukt als Gespenst durch die kapitalistische Kultur und wird in einem politischen Akt als Beute an die Integrierten verteilt. Am Ende sind selbst Menschen nur noch Beute und Gespenst. (02.04.15)

Weiter mit Heidegger

Helmuth Vetter, Vorsitzenden der Martin-Heidegger-Gesellschaft, gibt eine Stellungnahme zur Debatte um den Namenspatron ab, in der er auf die strikte Unterscheidung von Philosophie und Antisemitismus drängt. Uwe Justus Wenzel sieht in dem Drama um den fundamentalontologischen Nachlass den besten Grund, nun eine historisch-kritische Heidegger-Werkausgabe in Angriff zu nehmen. Der Baseler Philosoph Markus Wild schließlich versucht in der SZ, die Debatte um die Umwidmung des Heidegger-Lehrstuhls an der Uni Freiburg geradezurücken.

Unn sünst?

Harald Lemke hat laut Telepolis ein Buch zu einer vermeintlichen Leerstelle geschrieben, nämlich zur Philosophie der Ernährung. Lichtwolf Nr. 32 zum Thema Essen & Trinken von 2010 gibt es hier für fümpf Euro. +++ Der famose Ulrich Horstmann hat einen ganz schicken neuen Internetauftritt zu seiner Verherrlichung bekommen. Er sei gepriesen! +++ Der Freitag portraitiert die marxistische Feministin Frigga Haug, deren Lebensthema die insgeheime Zustimmung zu Kapitalismus und Unterdrückung ist. +++ Kann man immer gebrauchen: Wolf-Dietrich Plackenberg erklärt bei Telepolis am 1. April, wie man ruckizucki eine Zahl in Primfaktoren zerlegt. +++ Der Freitag-Leser Gunnar Kaiser widerspricht der These des österreichischen Philosophen Robert Pfaller, wir hätten uns den Genuss verboten: der Genussbegriff ist verquer und die Verallgemeinerung falsch. +++ Lichtwolf Nr. 49 zum Thema Blumenkraft gibt es seit dieser Woche auch als E-Book für Kindle und im epub-Format.


Intime Interna am 02.04.2015, 14:57 Uhr

Das E-Book zum Frühling ist da

Obacht, ab morgen haben dank Jesu Engagement wider den Einzelhandel für ein paar Tage die Geschäfte zu, auch die Buchläden. Doch nicht so in diesem famosen Internet, das fortan um ein monstergutes E-Book stärker ist.

Lichtwolf Nr. 49 als E-Book

Die Frühlingsausgabe des Lichtwolf zum Thema Blumenkraft ist durchgehend vierfarbig illustriert und jetzt auch als E-Book verfügbar.

Denn die aktuelle Lichtwolf-Ausgabe zum Thema Blumenkraft gibt es nun auch für Amazon Kindle und im offenen epub-Format. Apple-Kunden gucken mal bitte im von außen unzugänglichen iBookStore, ob die elektrische Version von Lichtwolf Nr. 49 dort bereits eingetroffen ist. Man kann sie aber schon längst als DRM-freies epub in der E-Book-Boutique minimore.de sowie direkt beim catware.net Verlag für 4,99 Euro herunterladen. Weil es sich bei der Nummer um den ersten und einzigen farbigen Lichtwolf handelt, ist das E-Book natürlich auch einige Megabyte groß, also abermals obacht! (Nicht dass der Reader platzt!)

Schöne Feiertage!


Eine Übersicht aller Themen und Beiträge finden Sie im Monatsbuch.


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Die aktuelle Ausgabe:

Lichtwolf 1/2015 (Nr. 49), März 2015

Titelthema: Blumenkraft

124 komplett farbige Seiten DIN A4 zum Frühlingserwachen, Flower Power, Hippietum, Arbeiternelke, Tulpenmanie und dem Namen der Rose. ISBN 9783941921474

Auszüge aus der Nr. 49 können Sie auch im LichtwolfReader durchblättern.

Auch als E-Book erhältlich:
Kindle-Ausgabe Kindle-Ausgabe, 4,99 EUR
epub-Format E-Book im .epub-Format, 4,99 EUR
epub bei minimore .epub bei minimore.de, 4,99 EUR


Das nächste Heft erscheint am 20. Juni 2015 mit dem Titelthema Schotter. »» Abonnieren


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